mikrocontroller.net

Forum: Offtopic Händler senkt nach Verkauf Preise


Autor: Electronic R. (electronic_r)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Moin

Hab letztens ein Netbook gekauft (Ladengeschäft). Einige Tage später hat 
der Händler das Teil um ganze 20% preisgesenkt. Ich glaube da mal was 
gelesen zu haben, dass der Käufer in so einem Fall die 20% vom Händler 
zurückbekommen könnte, oder ist dies nur auf Kulanzbasis möglich?

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Kaufvertrag kam mit dem alten Preis zustande, damit ist der 
vereinbart.

Der Händler ist also nicht verpflichtet, nachträglich den neuen Preis zu 
gewähren. (Es könnte ja auch gerade umgekehrt sein: der Preis steigt und 
du würdest dann kaum noch 20% draufzahlen wollen...)

Autor: Zwölf Mal Acht (hacky)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Dass Computer im Preis fallen war schon immer so. Wenn man keinen 
braucht kann man ja noch warten... Der Preis wurde zum Kaufzeitpunkt als 
gut befunden. Der Handel kam zustande. Wo ist das Problem ?

Autor: Kermit der Frosch (kermit23)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
dummgelaufen :-|  oder würdest du, wenn eine Preiserhöhung war und der 
Händler zu dir kommt, nachzahlen?

Autor: P. M. (o-o)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hmm...wenn das mit dem Rückzahlungsrecht gilt, dann gehe ich jetzt mal 
zum Händler, der mir damals den ersten Pentium verkauft hat ;-)

Autor: D. I. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also manchmal muss man sich schon echt fragen, ...

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Manche Händler haben ein Rückgaberecht wie beim Internetkauf.

Da könntest du noch mal nachsehen und das Gerät ggf. wieder hinbringen 
und auf dem Rückgaberecht bestehen. Dies KANN sein, MUSS aber nicht.

Autor: Günther Grundböck (grundy)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ein freund hat einen laptop bei redcoon gekauft, eine woche später war 
der um 50€ billiger -> auf anfrage beim kundenservice wurden ihm die 50€ 
gutgeschrieben. frag einfach mal höflich nach, wenn kein geld drin ist 
vieleicht ein gutschein oder rabatt.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Aber generell hab ich mir seit Jahren angewöhnt: Nach dem Kauf eines 
elektronischen Teils - mindestens 2 Monate nicht nach derselben 
Komponente im Handel sehen. Egal was du kaufst, innerhalb der nächsten 
paar Wochen gibt es genau dasselbe oder bessere Teil für weniger Geld zu 
kaufen.
Bringt nichts, sich da zu ärgern. Naturgesetze lassen sich nicht 
überlisten :-)

Autor: K. Laus (trollen) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das kenn ich auch nur zu gut. Hab mir vor kurzer Zeit einen Phenom II X6 
gekauft und was macht AMD kurze Zeit später? Senkt die Preise! Dafür ist 
das Mainboard inzwischen ein paar Euro teurer geworden :)

Die Preise beim Hardwarekauf sind immer Glückssache.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ganz selten nur wird Hardware nach dem Kauf teurer. Im Sommer 2009 habe 
ich mir SDHC-Karten von SanDisk gekauft, 4 GB "Ultra II" für 8 EUR das 
Stück. Im Blödmarkt.

Betrachtet man die Preisentwicklung 
http://www.heise.de/preisvergleich/?phist=360006&a... (das ist 
jeweils der günstigste Preis, zu dem die Dinger im Versand zu bekommen 
waren, nicht der typische Ladenpreis), dann scheint sich das Preisniveau 
erst jetzt so allmählich wieder auf der Höhe von dem von 2009 
einzupendeln.

Im Blödmarkt (der natürlich alles andere als eine Referenz in 
Preisdingen ist) zahlt man derzeit etwa 12 EUR für so eine Karte.

Autor: Thomas Eckmann (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wäre ja schön, wenn man das könnte. Aber das würde dann natürlich für 
alle anderen Sachen auch gelten. Nicht nur für Elektronik.

Wenn ich mir dann das Chaos an einen Tankstelle vorstelle, wo der Preis 
fünfmal am Tag rauf und runter geht...

mfg.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es gibt manchmal Händler, die machen einem einen Preis, wie ihn auch die 
Konkurrenz hat. Wenn der Preis dort niedriger ist, und man es beim Kauf 
anmerkt. Haben das sogar in ihren Werbeprospekten stehen.

Zum ersten mal machte ich diese Erfahrung mit dem einstigen größten 
Schallplattengeschäft Europas in Köln. Das gehörte wohl mit zur 
Erfolgsgeschichte von Fritz Waffenschmidt. Der Laden hieß Saturn, und 
hatte Besucher aus dem ganzen Land, die extra anreisten. OK, es waren 
auch nur Schallplatten. Heute ist Saturn ganz was anderes, hat mit dem 
alten Saturn und dessen ehemaligem Besitzer nichts gemeinsam, außer dem 
Namen.

Bei schnelllebigen Produkten, wie Handy und PC, gibt es immer auch einen 
schnellen Preisverfall. Da kann man nichts machen. Das ist der 
Konsumzyklus. Bei Autos, bekommt man bei Modellwechsel schon mal 1000€ 
oder mehr extra Preisnachlaß für das alte Modell. Das aktuelle Modell 
spielt nicht immer eine wichtige Rolle, wenn man was sparen kann. Ändert 
sich nächstes Jahr sowieso schon wieder. Der innere Gier-Instinkt des 
Menschen lächzt aber immer nach dem allerneuesten...

Immer, wenn ich ein Auto kaufte, und das war nur alle 5-10 Jahre, gab es 
immer kurz danach ein Sondermodell, wo zum selben Preis viel mehr dran 
war. Und danach das neuere Nachfolgemodell. Ich drohte in jüngeren 
Jahren auch gelegentlich, diesen Dingen zu verfallen. Wenn man alle dem 
ständig nach läuft, hört man gar nicht mehr auf, zu rennen. Wenn man es 
irgendwann selbst bemerkt, ist man gerettet...

Beim Auto, machte ich damals in Köln gute Erfahrungen. Ein Opel-Händler 
warb sogar im großen Boulevardblatt damit, den günstigsten Preis 
Deutschlands zu haben. Schon fast 20% unter der unverbindlichen 
Preisempfehlung. Immer, keine Sonderveranstaltung! Lag nur um die Ecke 
von Fritz Waffenschmidts Saturn, vielleicht hat der eine vom anderen mal 
was gehört und ein Geschäftsmodell übernommen...

Der Händler hatte aber auch extrem guten Absatz, Kundschaft aus größerer 
Entfernung, und die Stückzahlen machen es da. Bringt dem Händler beim 
Konzern sicher auch reichlich Pluspunkte, wenn er zehn mal so viel 
verkauft als andere.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sobald man mit dem neuen PC zu Hause ankommt ist er schon nur noch die 
Hälfte wert.

Es ist sinnlos, sich darüber zu ärgern - man muss vielmehr den Vorteil 
sehen, dass man das Teil schon ein paar Tage vorher nutzen konnte.

Ich hatte vor Jahrzehnten einen TI58. Programmierbarer Taschenrechner. 
Kostenpunkt 398 D-Mark. Damit konnte ich als 16-jähriger nächtens die 
Geheimnisse des Programmierens erkunden. Dass es 4 Jahre später den TI59 
für 278 DM gab - wenn kümmerts?

Mein Laptop stammt aus dem Jahr 2003, Prozessor Pentium M 1400 MHz. 
Damals 1500 Euro.

Lt. Dr. Hardware wird ein i7 mit der neuen Sandia-Bridge rund das 
20-fache leisten.

Wie war da Murphys Law: Alle zwei Jahre ne Verdopplung? bei mir also 
2hoch4=16. Kommt also ganz gut hin.

Auf keinen Fall bringt es etwas wenn man sich ärgert. Lieber vorher 
überlegen, ob man sich VOR dem Urlaub noch den neuen Schnickschnack 
kauft oder lieber noch 2 Wochen wartet, weil man im Urlaub mit dem Gerät 
zu Hause eh nix anfangen kann.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Michael K-punkt schrieb:

> Mein Laptop stammt aus dem Jahr 2003, Prozessor Pentium M 1400 MHz.
> Damals 1500 Euro.

Ich bin mir sicher, daß der auch noch zu 98% alles bewerkstelligt, was 
du machen möchtest. Es kann sein, daß man mit der alten Software 
irgendwann mal nicht mehr ins Internet kommt, da es keine kompatiblen 
Updates für den Browser mehr gibt. So passierte es mir mit dem 10 Jahre 
alten Rechner und Windows ME. Irgendwann geht da nichts mehr.

10 Jahre, ist da so ein Schnittpunkt, wo man mal wechseln kann.

> Wie war da Murphys Law: Alle zwei Jahre ne Verdopplung? bei mir also
> 2hoch4=16. Kommt also ganz gut hin.

Das kann man sich im Hinterkopf mal merken, funktioniert aktuell immer 
noch.

> Auf keinen Fall bringt es etwas wenn man sich ärgert.

Ein paar Wochen auch mit Urlaubspause drin machen da auch nichts. Man 
kann bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag auf die neueste Errungenschaft 
warten, aber das bringt doch alles nichts.

Ich mache an PC-Sachen auch nie Hardware-Upgrades, am Auto auch kein 
Tuning jedweder Art mehr, das kostet auf Dauer alles mehr als ein Neuer. 
Es gibt einfach alle paar Jahre einen neuen, und fertig. Der ist dann 
schon wieder besser als jeder getunte alte.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wilhelm Ferkes schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>
>> Mein Laptop stammt aus dem Jahr 2003, Prozessor Pentium M 1400 MHz.
>> Damals 1500 Euro.
>
> Ich bin mir sicher, daß der auch noch zu 98% alles bewerkstelligt, was
> du machen möchtest.

Im wesentlichen JA. Gut, Filme von Digital8 auf avi umwandeln mach ich 
jetzt NICHT damit, wäre aber schön.

> Ein paar Wochen auch mit Urlaubspause drin machen da auch nichts. Man
> kann bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag auf die neueste Errungenschaft
> warten, aber das bringt doch alles nichts.

Derzeit bin ich ganz froh, noch kein i7-820Q Notebook gekauft zu haben. 
Es gibt nämlich ne neue Generation i7-2630 QM (Sandia-Bridge), die noch 
mal rund 50% mehr Leistung haben und weniger Verbrauch. Da das alte Teil 
ja noch läuft warte ich gerne noch ein oder zwei Monate.

Aber klar: bis zur Rente warten hat gar keinen Sinn.

Autor: P. M. (o-o)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wilhelm Ferkes schrieb:
> Ich bin mir sicher, daß der auch noch zu 98% alles bewerkstelligt, was
> du machen möchtest.

Traurigerweise stimmt das nicht. Nicht, dass er es nicht könnte - das 
Internet besteht ja heute wie auch vor 8 Jahren aus Text, Bildern und 
ein paar Animationen, was schon damals kein Problem war. Ganz ähnlich 
sieht es bei Betriebssysteme, Büro- und Entwicklungssoftware aus. Da 
ging schon vor 8 Jahren ne ganze Menge und heutige Programme können 
eigentlich nicht mehr als damals.

Aber leider geben sich die Softwarehersteller immer weniger Mühe, 
halbwegs vernünftig mit den Resourcen umzugehen. Eines der schlimmsten 
Beispiele ist Adobe Flash - mein Rechner schafft locker halbwegs 
aktuelle 3D-Games, geht aber bei gewissen Flash-Werbungen schonmal fast 
in die Knie... Des weiteren war da kürzlich auch die Diskussion über das 
neue AVR Studio...

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
P. M. schrieb:

> in die Knie... Des weiteren war da kürzlich auch die Diskussion über das
> neue AVR Studio...

...da fällt mir ein, ich wollte mal Filme konvertieren und habe das eine 
oder andere ausprobiert, ich meine auch AVR (wenn dann als Testversion).

Richtig happy hat mich das nicht gemacht, z. T. tat sich auch nix bzw. 
Programmaufhänger, so dass ich das Zeugs wieder runtergeschmissen hab.

KANN natürlich auch am alten Rechner liegen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Michael K-punkt schrieb:

> Aber klar: bis zur Rente warten hat gar keinen Sinn.

Ich persönlich, fahre zur Zeit ausgezeichnet gut mit einem Akoya 
Notebook von Medion, sprich Aldi. Etwa um 600€. Aktuell eins von 2009 
mit Windows Vista. Kostet nicht die Welt, Luxus ist bei mir zur Zeit 
finanziell auch nicht drin, und ich plane da mal grob im 
3-Jahres-Rhythmus was neues ein. Sollte gut gehen. Habe dann nie das 
langlebigste und teuerste, aber immer was neues.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wilhelm Ferkes schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>
>> Aber klar: bis zur Rente warten hat gar keinen Sinn.
>
> Ich persönlich, fahre zur Zeit ausgezeichnet gut mit einem Akoya
> Notebook von Medion, sprich Aldi. Etwa um 600€. Aktuell eins von 2009
> mit Windows Vista. Kostet nicht die Welt, Luxus ist bei mir zur Zeit
> finanziell auch nicht drin, und ich plane da mal grob im
> 3-Jahres-Rhythmus was neues ein. Sollte gut gehen. Habe dann nie das
> langlebigste und teuerste, aber immer was neues.

Da bin ich etwas anders, ich kaufe gerne was ganz feines... und habs 
dann auch 10 Jahre oder so.

Das R40 war 2003 schon ein richtig chices Teil. Meiner Tochter (18) habe 
ich vo nem Jahr ein Notebook von hp mit w7, Turio64, etc. etc. gekauft, 
auch rund 600 Euro. Das Ding läuft auch einwandfrei, doch es gibt z. B. 
kein Firewire und alles ist etwas elemtarer. Ich hab auch nicht den 
Eindruck, dass es extrem schnell ist, wahrscheinlich frisst w7 die 
Leistung nur so auf wie nix.

So liebäugle ich dann schon wieder mit einem Notebook, welches firewire 
hat, USB 3.0,  Full-HD, mattes Display, etc. Und da komme ich wie vor 8 
Jahren bei rund 1500 Euro raus.

Autor: Klaus Ausderkasse (gustavgans)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ich weiß nicht ob sich teure Langzeitkäufe bei Laptops bzw. allgemein 
bei Rechnern rentieren. Denn die Technik schreitet gerade in diesem 
Bereich schnell voran und 1500€ Laptops können innerhalb von einem Jahr 
um fast die Hälfte fallen. Solange die Leistung noch mithalten kann, 
wäre das zwar ärgerlich aber noch aushaltbar.
Allerdings ist gerade auch hier ein Problem, die Leistung von einem 
Laptop von vor 3-4 Jahren ist nicht mehr Ausreichend um vernünftig damit 
arbeiten zu können. So lange man damit nur Musik hört und surft mag es 
sicher reichen, aber sobald etwas mit Bild und oder Videobearbeitung hin 
zu kommt ist schnell Schluss. Da kaufe ich mir doch lieber alle zwei 
Jahre etwas für 600€. Da bleibt man immer auf dem neusten Standard und 
ist den High-end-Geräten nicht weit hinten dran.

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail, Yahoo oder Facebook? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen | Mit Facebook-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.