Christian S. schrieb:
> Also wenn der Transistor im Lüfter jetzt durchschaltet, fließt der ganze
> Strom über den Transistor und über den uC ( AVR ATmega128 ) fließt
> keiner, weil der Eingang sehr hochohmig ist ?
Ja, der Transistor schaltet den Tachoeingang auf Null = 0V. Schon
deshalb fließt kein STrom in den AVR, höchstens einer heraus. Aber, wie
du schon vermutest, dieser Strom ist auf jeden Fall um Zehnerpotenzen
kleiner als der relevante Querstrom über den externen Widerstand.
> Damit könnte ich dann mit
> einem Counter die Low-Phasen zählen und hätte somit die Drehzahl.
Ja.
> Wie kann ich den Widerstand und den Kondensator berechnen ?
In der Zeit 3*R*C ist bei einem Umschaltvorgang der Kondensator
aufgeladen bzw. entladen. Jetzt müsste man noch wissen, welche maximale
Drehzahl der Lüfter kann und wieviele Impulse er pro Umdrehung abgibt
... Dann kann man sagen, wie lange 3*R*C sein darf - schließlich sollte
der Puls ja seine volle Höhe erreichen können.
Der Kondensator ist ja nur da, um ev. Störungen zu unterdrücken.
Wirklich notwendig ist er nicht, denn auch die SW kann einfachst eine
Filterfunktion erreichen (z.B. nach einem Wechsel wird der Zustand
innerhalb z.B. 1ms noch zweimal abgefragt und muss stabil geblieben
sein).
Siehe Threads und Artikel zur Tastenentprellung.
Dennoch: bei z.B. 3000/min sind das gerade mal 50/s = 50 Hz oder eine
Pulsdauer von 10ms High und 10ms Low (bei einem Puls pro Umdrehung).
Da sind die 10kΩ und 1nF noch weit weg davon, ein Problem zu machen.
Passt also auch so.