mechanische Wärmeerzeugung

OP (Firma: Q3) #2092040
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Nehmen wir mal an, man würde ein Windrad aufstellen (Vertikalläufer) und 
möchte nicht einspeisen, sondern die gewonnene Energie selber verwenden 
- z.B. zur Warmwasserbereitung.
Dann wäre es doch ziemlich dumm, mühsehlig und mit wenig Wirkungsgrad 
Strom zu erzeugen, nur um den dann wieder in einer Heizpatrone zu 
"verbrennen". Es sollte doch auch möglich sein, die mechanische Energie 
direkt in Wärme zu verwandeln. Natürlich weiss ich, dass Reibung Wärmne 
ezeugt, aber wenn sich Dinge aneinander reiben, ist das auch mit 
Abnutzung und Abrieb verbunden. Gibt es eine verschleissfreie Umwandlung 
von mechanischer Energie in Wärme? Einen rotierenden Magneten in einer 
Kurzschlusswindeung? Danke für Tips.

Frank
OP (Firma: Q3) #2092140
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>wie du die Energie mit vertretbarem Aufwand möglichst
>verlustfrei vom Rotor zum Einsatzort transportieren willst

Ich sprach nicht ohne Grund von einem Vertikalläufer (H-Rotor). Dieser 
soll auf dem Dach eines flachen Hausanbaues stehen und durch den Mast 
soll senkrecht eine Welle geführt werden - bis zur Dachfläche oder auch 
in den Raum darunter.
Ausserdem gehe ich davon aus, dass die Umwandlung in Wärme mit einem 
Wirkungsgrad von nahe 100% gelingen sollte, während elektrische 
Generatoren (wenn sie kein Vermögen kosten sollen) irgendwo bei 70% 
liegen. So eine Wärmequelle bzw. die Leitungen dorthin können dann ja 
für wenig Geld (Glaswolle, Styropur usw.)  nahezu beliebig gut isoliert 
werden.
#2092188
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Frank Esselbach schrieb:

> Ausserdem gehe ich davon aus, dass die Umwandlung in Wärme mit einem
> Wirkungsgrad von nahe 100% gelingen sollte, während elektrische
> Generatoren (wenn sie kein Vermögen kosten sollen) irgendwo bei 70%
> liegen.

Selbst wenn der Wirkungsgrad so schlecht ist, wäre es in deinem Fall 
doch kein Problem, denn der Verlust von 30% wird ja wie gewünscht in 
Wärme verwandelt. Am Fuß der Welle einen Läufer mit Neodym-Magneten, 
drumherum ein paar Spulen, die mit Heizdrähten kurzgeschlossen werden. 
Bis auf das Lager der Rotorwelle ist das System verschleißfrei.
#2093997
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ja das ist ein vollständiger kältemittelkreislauf, nennt man auch 
wärmepumpe. ein kompressor verdichtet ein gas, welches verflüssigt wird 
und dabei wärme abgibt. das verflüssigte kältemittel passiert ein 
drucksenkendes drosselorgan (kapillarrohr oder TEV) und fängt danach 
durch wärmeaufnahme wieder an zu verdampfen. ist vom aufbau her genau 
das gleiche wie im kühlschrank, nur andersrum benutzt.

wie du den kompressor betreibst ist "dein ding". problematisch ist nur, 
daß die meisten eine mindestdrehzahl brauchen damit die schmierung 
richtig funktioniert und wegen der kompression recht ungleichmäßig bzw. 
mit großen schwankenden drehmomenten laufen. ein genügend großes windrad 
mit einer schwungmasse könnte sowas aber auch drehen.

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