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Forum: Offtopic Unter Rigips abgesoffene UP-Dose


Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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In einer rigipsverkleideten Wand ist eine UP-Dose so tief unter der 
Oberfläche, daß ein Dimmer darin keinen vernünftigen Halt findet und 
sich immer wieder lockert.

Direkt unter der Rigipsplatte erweitert sich das Loch so, daß die 
Krallen immer wieder in der Luft hängen.

Gibts irgendwelche Standard-Tricks, diesen Murks am Bau mit geringem 
Aufwand und möglichst ohne Panscherei mit Gips o.ä. zu reparieren?

Autor: Michael Buesch (mb_)
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Es gibt Aufsatzringe (Verlängerungen sozusagen) für UP Dosen genau für 
diesen Zweck.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Da werd ich mal meinen Elektriker konsultieren, vielen Dank.

Autor: Michael Buesch (mb_)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Da werd ich mal meinen Elektriker konsultieren, vielen Dank.

Natürlich wirds ganz ohne Gips nicht gehen. Irgendwie muss man ja den 
Aufsatz auch einsetzen.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Einkleben? Die Dose sitzt ja fest. Ich möchte nicht unbedingt die Tapete 
versauen.

Autor: Gerry E. (micky01)
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Der Elektriker wird Dir sicherlich zu einer speziell für Gipskartonwände 
konstruierten Einbaudose raten. Angeblich gibt es die sogar im Baumarkt, 
in unterschiedlichen Tiefen.

OK, wir haben ja Fasching; Ich weiß es aus Erfahrung, die Krallen der 
Dosen sind manchmal nur Notbehelfe, als Zusatzbefestigung könnte man 
Klebstoff verwenden, es gibt da einige, im Moment fällt mir aber gerade 
kein passender Hersteller ein ;-)

Autor: Gerry E. (micky01)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Einkleben? Die Dose sitzt ja fest. Ich möchte nicht unbedingt die Tapete
> versauen.

Dann lass mal lieber den Fachmann ran.
Du kennst Meister Röhrig?

Autor: J.-u. G. (juwe)
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Gerry E. schrieb:
> Dann lass mal lieber den Fachmann ran.
> Du kennst Meister Röhrig?

Ein Klempner ist Fachmann für UP Dosen?

Autor: Gerry E. (micky01)
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Alternativ könntest Du ja auch mal ein Foto der Baustelle machen, damit 
man sieht, was Du überhaupt vorhast.

Sicherlich kennst Du den Spruch von der Glaskugel; ganz sicher.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Gerry E. schrieb:
> Uhu Uhuhu schrieb:
>> Einkleben? Die Dose sitzt ja fest. Ich möchte nicht unbedingt die Tapete
>> versauen.
>
> Dann lass mal lieber den Fachmann ran.
> Du kennst Meister Röhrig?

Düüppdüüdüüüü. Dass ich der Röööhrich bin, das weiß doch jeeedes Kind.


 ;-)

Autor: Gerry E. (micky01)
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J.-u. G. schrieb:
> Gerry E. schrieb:
>> Dann lass mal lieber den Fachmann ran.
>> Du kennst Meister Röhrig?
>
> Ein Klempner ist Fachmann für UP Dosen?

Übertreibungen sind dazu da, dem Fragenden einen Spiegel vorzuhalten.
Eine Kennzeichnungspflicht gibt es dafür allerdings noch nicht.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Gerry E. schrieb:
> Alternativ könntest Du ja auch mal ein Foto der Baustelle machen, damit
> man sieht, was Du überhaupt vorhast.
>
> Sicherlich kennst Du den Spruch von der Glaskugel; ganz sicher.

Da ist offenbar die Dose gesetzt und dann die Riegipsplatte 
drübergepappt worden. Jetzt ist die Dose eben so tief drin, daß die 
Krallen des Dimmers nur mit Klimmzügen und leider nicht dauerhaft an der 
Oberkante der Dose greifen.

Eben echter Murks am Bau, vom Fachmann ausgeführt und schon 30 Jahre 
alt.

Autor: J.-u. G. (juwe)
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Gerry E. schrieb:
> Eine Kennzeichnungspflicht gibt es dafür allerdings noch nicht.

Für nicht ernstgemeinte rhetorische Fragen auch nicht.

@uhu

Es gibt Verlängerungskrallen für tief sitzende UP-Dosen.

http://www.elektrotools.de/index.php?keyword=SCHUK...

Vielleicht gint es passende für Deinen Dimmer.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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J.-u. G. schrieb:
> Es gibt Verlängerungskrallen für tief sitzende UP-Dosen.

Das ist besser, als der Dose einen langen Hals zu machen. Mal sehen, wo 
ich die vor Ort bekomme.

Autor: Platinenschwenker .. (platinenschwenker)
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Gerry E. schrieb:
>> Alternativ könntest Du ja auch mal ein Foto der Baustelle machen, damit
>> man sieht, was Du überhaupt vorhast.
>>
>> Sicherlich kennst Du den Spruch von der Glaskugel; ganz sicher.
>
> Da ist offenbar die Dose gesetzt und dann die Riegipsplatte
> drübergepappt worden. Jetzt ist die Dose eben so tief drin, daß die
> Krallen des Dimmers nur mit Klimmzügen und leider nicht dauerhaft an der
> Oberkante der Dose greifen.
>
> Eben echter Murks am Bau, vom Fachmann ausgeführt und schon 30 Jahre
> alt.

Das musst du ganz anders sehen, das hat schiere 30 Jahre gehalten. Ein 
echter Qualitätsbeweis.

:-)

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Platinenschwenker .. schrieb:
> Das musst du ganz anders sehen, das hat schiere 30 Jahre gehalten. Ein
> echter Qualitätsbeweis.

Vermutlich wurde die Luft hinter der Rigipsplatte seither schon mehrfach 
ausgetauscht...

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Uhu:

Ich kenne den ganzen Mist von früher noch. Vieles soll idealerweise 
funktionieren, sauber wie mit einem CAD-Programm am PC konstruiert, tut 
es aber nicht. Maximal zugeschraubte Krallen, die an der Unterputzdose 
keinen richtigen Halt haben. Bei Rigips drückt sich beim Zuschrauben der 
Krallen auch noch das Unterputzgehäuse auseinander, da das Ding ja innen 
hohl ist, und bricht unter Umständen sogar völlig auseinander. Auf der 
Baustelle war aber immer Improvisationstalent angesagt.

Meine Aufgabe für Telefoninstallationen war es niemals, 
Unterputzleerdosen zu setzen, das mußte der Kunde oder Elektriker selbst 
machen. Unser Service kostete ja auch nichts, das wäre zu viel verlangt 
gewesen. Kostenloser Kundenservice. Das waren noch Zeiten. Wir machten 
dafür aber auch alles nur Aufputz, und nur dann Unterputz, wenn was vom 
Kunden vorbereitet war.

Wenn die Unterputzdose ansonsten noch fest ist, und nicht komplett lose 
hinter der Rigipsplatte baumelt:

Um einen Kunden nie im Regen stehen zu lassen, half ich mir in solchen 
Fällen immer mit Füllmaterialien aus. Seien es Holzscheite, Pappkarton, 
oder zerknülltes Zeitungspapier. So, daß der Unterputzdoseneinsatz noch 
irgendwie in die Leerdose hinein passt. OK, es war nur Schwachstrom. 
Irgendwie bekam ich die Unterputzdose aber immer fest. Ich erinnere mich 
sogar an Fälle, wo es bei Rigips auch nicht mehr ging. Dann setzte ich 
mit Rigips-Dübeln eine Aufputzdose direkt neben den Unterputzeinsatz, 
und verschloß diesen mit einem Blinddeckel.

Genau genommen, waren meine Improvisationen natürlich auch etwas Murks, 
wenn man einen Laien gefragt hätte, der keine Ahnung hat. Geht aber 
nicht anders. Was will man machen! Einen Tag lang mit dem Kunden über 
die Dinge diskutieren? Da freut sich der Betrieb, daß man am Tag so 
viele Aufträge geschafft hat. Das sollte ja im Sinne des Kunden auch 
schnell gehen. Hielt aber alles auch ewig, bis der nächste Monteur 
wieder dran muß. Und der wurstelt es dann wieder genau so.

Beim Dimmer bin ich jetzt ein wenig ratlos. So ein Teil wird 
gelegentlich mal leicht handwarm, und muß auch Wärme ableiten. 
Vielleicht kannst du aber aus meinem Beitrag wenigstens etwas 
Improvisation heraus ziehen. Man muß da nicht alles überkritisch sehen, 
und wie ein rohes Ei behandeln.

Autor: S. H. (atlan)
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Hallo,
für Gerätemontage in Hohlwanddosen nimmt man nichz die Krallen. Jede
Hohlwanddose hat am Rand zwei kleine Löcher, in die man Schrauben
drehen kann. Am Außenrand von Steckdoesen usw ist ein Langloch.Die
Schrauben sind normalerweise beim Kauf der Dose dabei.
Auch normale Unterputzdoesen habe diese Löcher.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Das ist aber keine Hohlwanddose, sondern eine normale, die ganz normal 
in die massive Wand eingegipst ist. Erst dann kam der Riegips drauf und 
jetzt hab ich den Dreck.

Wenn man für diesen Scheißdimmer irgendwo lange Krallen bekäme, wäre das 
kein großes Problem, aber da sind meine Hoffnungen nur mäßig. Mal sehen, 
was sich machen läßt.

Zur Abwärme: Bei diesen UP-Dimmer ist der Thyristor an den Blechkranz 
genietet, mit dem man das Ding notfals an eine solide Holzwand schrauben 
kann. Dieses Teil ist dann zwar abgedeckt, aber es scheint als Kühlung 
zu reichen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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S. H. schrieb:
> Die
> Schrauben sind normalerweise beim Kauf der Dose dabei.
> Auch normale Unterputzdoesen habe diese Löcher.

Das stimmt schon. Ich habe auch viel lieber die 2 Schrauben an der 
Randbefestigung verwendet. Funktioniert aber auch nur, wenn die Dose 
nicht weit in der Wand abgesoffen ist, sondern ideal bündig an der Wand 
montiert ist. Was ja das Thema ist. Man könnte allenfalls noch nach 
langen Schrauben mit dem selben Gewinde suchen. Und die könnte es sogar 
geben.

Autor: Ralf Moshage (ego)
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Mach es richtig und Fachmännisch. Nimm Putzausgleichringe, da sind die 
Schrauben normalerweise dabei.
MFG
Ralf

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