Hallo,
ich mache im Rahmen meiner Diplomarbeit (KFZ-Elektroniker)
EMV-Störfestigkeitsmessungen an meiner Abschlussarbeit.
Eine Prüfung ist den Prüfling einem Feld von bis zu 350V/m in einer
Stripline auszusetzen.
Was macht dieses hohe Feld mit einem Menschen?
Ist das Tödlich? Warum?
Schau dich evtl mal nach Literatur im Bereich EMVU um, dieses Gebiet
beschäftigt sich mit der der physiologischen Auswirkung von
elektromagnetischen Feldern auf den Menschen...
350V/m...gute Frage ob es hier gesundheitsgefährdend wird...gibt es
nicht Normen und Standards von Berufsgenossenschaften, die Grenzwerte
fuer E/H Felder an Arbeisplätzen vorgibt? Hab jedoch mal gehört dass die
Grenzen einfach mal so festgelegt wurden...also mehr oder weniger...
Überleg mal:
Du nimmst zwei (gut isolierte!!) Drähte mit L und N einer 230V
(330Vp)Netzspannung, die 1m auseinander sind. Kein Problem sich
dazwischen aufzuhalten.
Interessant wird es, wenn es statt Draht zwei mannsgroße Platten sind,
ich denke ein längerer Aufenthalt dazwischen ist ungesund, aber nicht
sofort tödlich...
Wieso solte es ungemütlich sein, sich zwischen zwei unterschiedlich
geladenen Platten aufzuhalten?
Sofern kein Strom fliesst, sollte es doch eigentlich dem dazwischen
befińdlichen Organismus nichts machen, sofern nur DC auf den Platten.
Man ist dan quasi nur das Dielektrikum im Kondensator. Bei
(hochfrequentem) AC wird man durch die durch die Wärme, welche durch die
Umpolarisierung der H2O moleküle entsteht, gegrillt.
Der Unterschied zwischen Draht und Platte ist, dass bei Platte der ganze
Körper im 350 V/m Feld ist.
Wirkung ist nicht nur Wärme, sondern dass sich Wasserdipole an die
Feldrichtung anpassen. Bei Gleichfeld wandern auch Ionen in aller Ruhe
zur jeweils entsprechenden Körperseite.
Gesund ist das garantiert nicht, wielange es bei welcher Feldstärke
dauert, bis ein Schaden eintritt, ist das große Problem: Es dürfte nicht
so schnell gehen, wie Esos behaupten, aber schneller als die Hersteller
elektrosmog verursachender Gerätschaften zugeben...
Ich glaube mal einen Versuch gesehen zu haben, da haben Leute in einem
Feld gewohnt, Das eine Mal ein Gleichfeld, das andere Mal ein
Wechselfeld. Die Feldstaerken waren ein rechtes Stueck hoeher. 350V/m
sind aeh... nichts. 350kV/m waeren was anderes. Solange es nicht sprazt,
geht's ja noch. Elektrolyse tritt keine auf, es fliesst ja kein Strom.
Der Ausgang des Versuches.. war soweit ich mich erinnere enttaeuschend -
nichts.
> Was macht dieses hohe Feld mit einem Menschen?
Nichts.
Schon die Feldstärke der Natur an einem normalen Tag liegt bei 200V/m.
Unter einer Überlandleitung leicht 1000V/m, da merken die meisten
Menschen nichts von.
Bei Gewitter deutlich höher.
Wenn's blitzt 1 Mio V/m.
Allerdings ist das die Feldstärke in der Umgebung, wenn dort kein Mensch
stehen würde.
So bald ein Mensch sich in die Umgebung bewegt, verändert er die
Feldlinien weil er ja ein eletrisch wesentlich besser leitender Körper
ist also die Lut.
So hat er auf seiner Haut qasi wieder Äquipotentiallinien.
Hätte er das nicht, würde ja Strom durch den Körper fliessen, und er
würde bei deutlich nuter 200V schon jammern.
Wird also wirklich 350V mehr am Arm als am Bein sein, spricht fasst der
Mensche eine Stromleitung an, sieht das anders aus als Feldlinien in der
gut isolierenden Luft.
Gerade das Thema Wohnen in der Nähe von Hochspannungsleitungen ist
interessant: Es gibt signifikant höhere Krebsraten!
Ebenso interessant: Vor kurzem wurden in Wien Elektrosmog Forscher von
der Führungsebene ihrer eigenen Hochschule als "Fälscher" gebranntmarkt.
Sie sollten Ergebnisse gefälscht haben, die die Wirkung von HF auf
Zellmembrane als schädlich aufzeigten.
Mittlerweile musste eingeräumt werden, dass die Resultate reel waren.
(Die "Esowatch"-Site badet genüßlich im Nachweis der Fälschung - dass es
doch keine war taucht dort bislang nicht auf...)
Ist der menschliche Körper in einem Gleichfeld, ist er wie das
Dielektrikum zwischen 2 Kondensatorplatten -> Ladungswanderung. Im
Menschen sind diese Ladungen gerne Ionen und auf Ionentransport beruhen
viele Körperfunktionen. Wenn nun in der linken Körperhälfte tendentiell
andere Ionen als in der rechten sind, stört das schon physiologische
Vorgänge. Die Frage ist halt, mit welchen Folgen bei welcher Ausprägung
der Störung...
"In umfangreichen Experimenten und Berechnungen wurde für bestimmte
Frequenzen der Zusammenhang zwischen äußeren Feldern und den dadurch
erzeugten inneren Körperstromdichten ermittelt. Elektrische Feldstärken
unterhalb von 5 Kilovolt pro Meter und magnetische Flussdichten unter
100 Mikrotesla gewährleisten, dass Körperstromdichten von 1 bis 2 mA/m^2
nicht überschritten werden."
http://www.bfs.de/de/bfs/druck/broschueren/str_u_strschutz.pdf
Seite 35
Das sind somit auch die Grenzwerte für Dauerbelastungen.
> ist er wie das Dielektrikum zwischen 2 Kondensatorplatten
Ein Mensch leitet aber sehr gut, damit ist er kein Dielektrikum, sondern
eher ein Faradyscher Käfig.
> auf Ionentransport beruhen viele Körperfunktionen.
Ja, schau dann aber mal nach, mit welchen Feldstärken das im Körper
selbst passiert. Da gehts um MEGAVOLT/m!
> Auch wenn es eine von einer Panikmachseite stammt, sind die> Hintergrundinfos nicht gefaked
Bei diesen Statistikspielereien finde ich es oft bedenklich, dass da
gern nur eine Korrelation betrachtet wird. Ob die wirklich kausal ist,
ist was anderes. Bsp: Die grössten Feldstärkewerte kommen sicher von
Stromleitungen aussen. Das sind dann aber auch meistens eher "unschöne"
Gegenden, bewohnt von Leuten, die nicht ganz soviel Geld haben. Die
kümmern sich auch evtl. nicht so um ihre Gesundheit
(billigeres/schlechtes Essen, schadstoffhaltige Wohnungseinrichtung,
mehr Raucher, etc.). Und schon gibts andere Gründe für erhöhte
Krebsraten.
Ich will die potentiellen Probleme nicht kleinreden, Lösungen für die
Studienproblematik habe ich auch nicht. Aber mit solchen
eindimensionalen Untersuchungsmethoden kommt man auch nicht weiter, das
ist zu wischiwaschi.
Georg A. schrieb:> Bei diesen Statistikspielereien finde ich es oft bedenklich, dass da> gern nur eine Korrelation betrachtet wird.
Außerdem fehlen die Absolutzahlen. Es steht nämlich zu befürchten,
dass das Ganze mangels ausreichender Probandenzahlen statistisch
komplett irrelevant ist. Wenn ich mir 500 Leute anschaue, wie viele
haben davon am Ende Leukämie? Wenn es 6 sind, sind es vermutlich
viele. Wenn von den Sechsen nun vier "jemals in ihrem Leben an
einer Hochspannungsleitung gewohnt haben" und die anderen beiden
nicht, dann wird die "Studie" plötzlich ein 200%iges Leukämierisiko
bei denen konstatieren, die in der Nähe einer Hochspannungsleitung
gewohnt haben — ohne die 494 anderen Probanden in die Betrachtung
einzubeziehen, denn die haben ja keine Leukämie bekommen.
Trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast ...
Was ist Wirkung, was Ursache? Bewirbt sich der Anwohner einer
Hochspannungssiedlung auf einen gutbezahlten Posten der besserer Leben
verspricht, der potentielle Arbeitgeber schaut auf Google (oder in die
Statistiken der Versicherer) und stellt fest, der kommt aus einer
unvorteilhaften Gegend und lehnt ihn daraufhin aufgrund des persönlich
zu erwartenden höheren Risikos (klaut eher...) ab. Der Arme also niemals
an Wohlstand kommt. Schon ist Ursache und Wirkung gegenüber vorher
vertauscht!
Übrigens fließen auch erhebliche natürliche Erdströme. Die tauchen aber
wohl nur sehr selten in Betrachtungen auf. Es gab schon Versuche diese
Energiequelle anzuzapfen! Und die Erde als Antenne diese Erkenntis ist
schon hundert Jahre alt und funzt immer noch.
Abdul K. schrieb:>> Übrigens fließen auch erhebliche natürliche Erdströme. Die tauchen aber> wohl nur sehr selten in Betrachtungen auf. Es gab schon Versuche diese> Energiequelle anzuzapfen! Und die Erde als Antenne diese Erkenntis ist> schon hundert Jahre alt und funzt immer noch.
Das wäre mir vollkommen neu. Hast du dazu mehr Informationen? Oder
könnte es sein, dass du die Experimente von N. Tesla missverstanden hast
(http://www.pbs.org/tesla/ll/images/cs_glight02.jpg)?
Tesla kenne ich nur als Einheit. Ansonsten finde ich ihn eher
uninteressant.
Nach den Erdströmen mußte selber suchen. Ich kann auch nur Google
anwerfen oder die vielleicht richtigen Fachleute fragen.
Hängt jedenfalls mit dem Erdmagnetfeld zusammen.
(Während meiner Ausbildung haben wir auch den Erdwiderstand gemessen für
Blitzableiter)
Hallo
Ich habe vor einiger Zeit das Buch "der Urzeitcode" gelesen indem es um
die Auswirkungen von statischen Feldern auf heranwachsende Organismen
geht (vor allem Pflanzen).
Laut Buch wurden durch diese E-Felder so eine Art Urzeit Erbinformation
freigesetzt die den Organismen wieder die Eigenschaften verpassten, die
sie vor hunderten oder tausenden von Jahren hatten.
Inwiefern das ganze Reproduzierbar ist und der Wahrheit entspricht kann
ich natürlich leider nicht beurteilen.
Bei weiterem Interesse zu dem Thema findet man auf Youtube auch
aufschlussreiche Videos.
Papp-Nase schrieb:> Eine Prüfung ist den Prüfling einem Feld von bis zu 350V/m in einer> Stripline auszusetzen.>> Was macht dieses hohe Feld mit einem Menschen?
Bis 60V/m darfst Du Dich in der Schirmkabine aufhalten. Bei höheren
Feldstärken bekommst Du vom EMV-Labor so einen netten Schutzanzug
verpasst, in dem Du aussiehst wie ein Bienenzüchter und Dich kaum noch
bewegen kannst.
Aber die Prüflingsüberwachung ist bereits erfunden, und die Videokamera
ebenfalls.
Patrick
Ich finde es erstaunlich, wie wenig "Elektroleute" offenbar über den
Tellerrand hinaus sehen.
Der Liste des Bundesamtes für Strahlenschutz (dessen Köpfe engste
Verflechtungen zu den Konzernen haben, die mit allem was strahlt Geld
verdienen) wird einfach 5kV/m entnommen, dass in der Publikation herum
gedruckst wird, dass es vllt. doch früher Auswirkungen gibt, überlesen.
Nebenbei: Antennen für Sender im GHz Bereich dürfen nur ca. 50V/m
erzeugen, in anderen Ländern (selbst in solchen wie Russland, das nicht
gerade als Ökoland gilt) sind wesentlich niedrigere Grenzwerte als in
Deutschland verbindlich.
Fällt euch nicht auf, dass Alles, mit dem Geld gemacht wird, als
unschädlich angeboten wird, bis die Folgen dramatische Ausmaße annehmen?
Liste: Holzschutzmittel, Asbest, Zigarretten, Dieselruß, Roentgen etc.
Immer das gleiche: schadet nicht, zurückrudern auf "man muss Grenzen
einhalten", dann irgendwann strikte Beschränkungen oder Verbot.
Und vielleicht ist Rauchen ja ganz unschädlich, Leute die zu Lungenkrebs
neigen, haben evtl. nur rein zufällig auch Lust zu rauchen und
schließlich gibt es Raucher, die 80 sind usw. usw. Immer das selbe...
Fragt mal Radartechniker der Bundeswehr aus den 70er Jahren, die an
"ungefährlichen" Geräten (nach damaliger Einstufung) gearbeitet haben,
was sie heute denken - wenn sie noch leben.
In Sachen Handy behaupteten die Hersteller bis vor kurzen, dass die
Strahlung zu schwach sei, um sich im Menschen bemerkbar zu machen. Nun
segelt die Branche mit Forschungsergebnissen, nachdem die Strahlen sich
positiv auf das Gehirn auswirken (Demenzschutz...).
Schon voll logisch: etwas, das zu schwach zum Wirken ist, kann aber
positive Effekte auslösen. Tse, tse, tse
Etrick schrieb:> Der Liste des Bundesamtes für Strahlenschutz (dessen Köpfe engste> Verflechtungen zu den Konzernen haben, die mit allem was strahlt Geld> verdienen) wird einfach 5kV/m entnommen, dass in der Publikation herum> gedruckst wird, dass es vllt. doch früher Auswirkungen gibt, überlesen.
Die oben zitierten 5kV gelten für Hochspannungsleitungen, d.h. für
300Hz. Der TE wollte eine EMV-Messung machen. Da sind Frequenzen von
100kHz - 400MHz angesagt. Hier gelten DEUTLICH niedrigere Grenzwerte für
den Personenschutz. Im VHF-Bereich sind das die genannten 60V/m, bei
höheren Frequenzen weniger, bei niedrigen mehr.
Patrick
> Fragt mal Radartechniker der Bundeswehr aus den 70er Jahren, die an> "ungefährlichen" Geräten (nach damaliger Einstufung) gearbeitet haben,> was sie heute denken - wenn sie noch leben.
Das kommt immer wieder hoch... Die Leute sind an ganz normalem Krebs
durch Röntgenstrahlung gestorben, weil die Klystrons/whatever
unzureichend geschirmt waren.
Ich frag mich halt nur eines: Wir ballern uns seit 100 Jahren mit den
schönsten EM-Wellen zu. Seit damals wird daran rumgeforscht, was das so
bewirkt. Unzählige Gerätschaften wurden seitdem entwickelt, unzählige
teilweise winzige oder abstruse physikalische Effekte wurden gefunden.
Und trotzdem scheint es keinem Physiker zu gelingen, zweifelsfrei diese
"Esmog-Behauptungen" zu reproduzieren, obwohl die doch so rieeesige und
schwerwiegende Effekte auf die Lebenwesen haben sollen *).
Wie kommt das? Es können doch nicht alle an einer Verschwörung beteiligt
sein, dazu gibt es schon mal gar keine gemeinsamen Interessen...
*) Das einzige, was seit hundert Jahren auffällt, ist die deutlich
steigende Lebenserwartung. Ui, ich sehe eine Korrelation ;)
Die Fahne wird eben immer in den Wind gehängt. Die allermeisten Menschen
tun alles damit sie ihr dickes Auto behalten können. Die die keines
haben, erreicht man mit schlichten Hinweisen auf das Angstzentrum
allemal.
Ist doch lange bekannt, das Lebewesen an den Strahlungscocktail auf der
Erde seit Äonen angepaßt sind und ihn gar brauchen:
- zur Erzeugung von Zufall für die Genetik
- als Synchronisationselement, z.B. für die Fortpflanzung
Ziemlich gut untersucht ist die Sache mit dem Wachstum unter Strahlung.
Etwas schmutzigeres als die menschliche Seele, gibt es wohl kaum. Die
Ahnungslosigkeit des Menschen ist auch kaum zu übertreffen. Erfindungen
basieren eigentlich immer nicht auf Erkenntnis, sondern auf Zufall den
man dann gezielt untersuchte.
Müsig drüber nachzudenken. Worüber sollte man noch diskutieren seit
bekannt ist, daß die Lüge und Täuschung als höchstes Gut der Evolution
unter den Primaten angesehen wird?
(Viel Spaß beim Löschen)
Also ich finde die Diskussion wird nun langsam sehr "nichttechnisch" und
das will der TE wohl kaum hören :-) Das soll jetzt nicht heissen dass
ich nun eine technische Anwort habe...nur es erinnert mich eher an eine
Diskussion zu der jeder eine andere Meinung hat -> Böse Strahlen vs
Strahlen machen nix.
Denke wenn man Feldstärken angibt, dann viellei ht auch die Quelle oder
den Standard...
Ausser es hat wer von euch Untersuchungen dazu gemahct? Und ich denke da
jetzt ni ht an den Hamster in der Mikrowelle :-)
Naja. Fliegen halten länger in der Mikrowelle durch als man vorher
denkt.
Andererseits, wie dick ist menschliche Haut? Dann kann ich von einem
Selbstversuch berichten:
Zwei Kontakte unter 230V Netzspannung in ca. 1cm Abstand auf die Haut
gebracht, führten zu einem Durchschlagkanal unter der Haut. An den
Kontaktstellen waren nette kleine Löcher. Der Kanal unter der Haut im
Fleisch war durchschimmernd klar erkennbar. Sieht aus wie ein
Schlangenbiss. Infektion kam keine auf. Für Angst war keine Zeit.
Spätschäden kenne ich auch keine, außer dem was ihr hier von mir so die
Tage über hört ;-)
Nun könnt ihr die Feldstärke durch die Haut ja selber bestimmen.
Ich würde sagen, ungefährlich.
"Aushalten" kann man viel. Die Frage ist, aber wann es schädigt.
Schädigen können schon geringe Feldstärken im Bereich 1.0T. Daher sind
auch MR-Untersuchungen nicht risikolos, wie es immer heisst.
Abdul K. schrieb:> Nun könnt ihr die Feldstärke durch die Haut ja selber bestimmen.>> Ich würde sagen, ungefährlich.
Das waren 50 Hz. Jetzt wiederholen wir den Versuch mit 200 MHz, und dann
mit 2,54 GHz.
Patrick
BTW: die Berufsgenossenschaft (das ist der Verein, der mir verbietet,
bei der Messung neben dem Prüfling zu stehen) bezieht sich auf diese
Quelle:
http://www.gesetze-im-internet.de/bimschv_26/index.html
Ja und? Die Gefährdung für ein Kammerflimmern sinkt, die Verbrennungen
steigen. Aber 1cm verbranntes Gewebe überlebt jeder. Mehr passiert
nicht.
Will man kein Risiko eingehen, darf man Elektrik gar nicht anfassen.
Denn bei wenigen mA kann es schon zum Herzstillstand kommen. Es hängt
schlicht vom Zeitpunkt des Einwirkens bezogen auf den Herzrhythmus ab.
Gesetze kann man nicht essen!
zu: "Und trotzdem scheint es keinem Physiker zu gelingen, zweifelsfrei
diese
"Esmog-Behauptungen" zu reproduzieren, obwohl die doch so rieeesige und
schwerwiegende Effekte auf die Lebenwesen haben sollen *)."
Erstens sind dazu Physiker die falsche Adresse. Zweitens gibt es schon
Untersuchungen (eine dazu zB laut Anhang). Drittens war ein Teil der
früheren kurzen Lebenserwartung durch Säuglingssterblichkeit und
Erschossenwerden im Krieg bedingt (gibt niedrigen Durchschnitt...) und
wie alt heute jemand werden wird, weißt Du erst in 30 oder 40 Jahren.
Und auch, ob er gesund alt wird oder als Wrack.
Zitat aus s-o-z.de:
Berlin
Mitte 2007 informiert Prof. Alexander Lerchl, Biologe an der privaten
Jacobs University Bremen und Mitglied der Strahlenschutzkommission im
Bundesamt für Strahlenschutz, den Rektor der Medizinischen Universität
Wien, Prof. Wolfgang Schütz, über einen schwer wiegenden Verdacht: Die
Ergebnisse zweier in der Abteilung Arbeitsmedizin seiner Universität
entstandenen Publikationen seien mit hoher Wahrscheinlichkeit gefälscht.
Diese Nachricht wird von zahlreichen nationalen und internationalen
Medien, allen voran Der Spiegel, aufgenommen und über die ganze Welt
verbreitet. In der Dokumentation auf der Website
(http://www.stiftung-pandora.eu/) wird über die darauf hin angestrengten
Versuche berichtet, die Wiener Ergebnisse, die auf ein
krebsverursachendes Potenzial der Mobilfunkstrahlung hinweisen, wieder
aus der wissenschaftlichen Literatur zu entfernen. Zwei Wissenschaftler
in bedeutenden gesellschaftlichen Positionen, denen der Dank der
Mobilfunkindustrie sicher sein dürfte, haben sich dabei besonders
hervorgetan. Dass sie die Interessen der Allgemeinheit denen der
Mobilfunkindustrie hintangesetzt haben, nehmen sie - wie es scheint -
billigend in Kauf.
In der von Pandora - Stiftung für unabhängige Forschung erstellten
Dokumentation werden die zur Vernichtung wissenschaftlicher Daten
ergriffenen Maßnahmen des Wiener Rektors offengelegt, die dieser
freilich als seinen persönlichen Einsatz für die Wahrheit in der
Wissenschaft verstanden wissen will. Über Prof. Lerchls Aktivitäten, mit
denen er die Intrigen des Rektors noch in den Schatten stellt, wird in
einer weiteren Dokumentation berichtet werden. Wie hier gezeigt wird,
haben sich der zur Aufklärung des Falles eingesetzte Rat für
Wissenschaftsethik der Medizinischen Universität Wien und später die
zusätzlich damit betraute österreichische Agentur für Wissenschaftliche
Integrität sehr schwer getan, als sie vor der Frage standen, ob sie der
Wahrheit in der Wissenschaft uneingeschränkt die Ehre geben sollten. Um
unangenehmen Entscheidungen mit weitreichenden Folgen, die unvermeidbar
gewesen wären, die Grundlage zu entziehen, ließen sie sich stattdessen
auf einen Kompromiss ein. Beide Kommissionen haben unabhängig von
einander festgestellt, dass es keinerlei Beweis dafür gibt, dass die
verdächtigte Arbeitsgruppe ihre Daten gefälscht hat. Beide haben aber
auch keinen Zweifel daran gelassen, dass sie die wissenschaftliche
Wertigkeit der Wiener Ergebnisse als gering erachten. Mit der
Überschreitung ihres Auftrags und ihrer Kompetenz haben sie so dafür
gesorgt, dass die zwei Drahtzieher des Skandals und die
wissenschaftlichen Einrichtungen, denen sie vorstehen, in ihrem Ansehen
nicht zu sehr Schaden nehmen.
Auch wenn es der Mobilfunkindustrie mit ihrer Methode des "war gaming" ,
die sie schon in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts in den
USA mit Erfolg angewandt hat, gelungen sein sollte, die Wiener
Forschungsergebnisse durch Verleumdung für viele Menschen zu entwerten,
ist dieser Sieg inzwischen bedeutungslos geworden. Denn in der
Zwischenzeit liegen - wie in der Dokumentation gezeigt - mehrere
Publikationen vor, deren Ergebnisse mit den in Wien erhaltenen
übereinstimmen. Die epidemiologische Forschung liefert darüber hinaus
zunehmend Belege dafür, dass die in Wien und anderswo beobachtete
Schädigung des Genoms menschlicher Zellen sehr wohl zur Entstehung
bösartiger Tumoren beitragen kann. Noch im Januar 2011 werden die
Ergebnisse einer epidemiologischen Studie aus Israel publiziert, die
zeigen, dass die Häufigkeit von Krebs der Ohrspeicheldrüse, die der
Mobilfunkstrahlung nachweislich mit am stärksten ausgesetzt ist, sich
seit 1970 vervierfacht hat, wobei der stärkste Anstieg in die Zeit nach
2001 fällt. Bleibt abzuwarten, wie die Mobilfunkindustrie und ihre
Freunde aus der Wissenschaft darauf reagieren werden.
Wie sie reagieren? Sie veröffentlichen Studien, dass Handystrahlung
Demenz vermeiden kann...
Auch ne Form von Noise-Shaping (siehe Delta-Sigma-Wandler). Die machens
also nicht anders als wir hier!
(Noise-Shaping gabs aber schon seit ca. 1960)
Dazu passend übrigens der noch warme Thread über die erzwungene
Lebensdauer von Glühobst.
Zitat: http://www.stiftung-pandora.eu/stiftungsorgane/index.html
" Stiftungsorgane
Stiftungsrat
Prof. Dr. Franz Adlkofer, Berlin
Prof. Dr. Michael Kundi, Wien
Prof. Dr. Karl Richter, St. Ingbert
"
Damit ist die Pandora-Seite als "unabhängige" Seite leider unten durch,
weil sich Adlkofer und Lerchl gegenseitig bekriegen und Adlkofer ja auch
Leiter der Reflex-Studie war. Und wenn man mal weitergoogelt, was der
ominöse ÖAWI-Report neben der von Adlkofer&Co so pompös verteilten
"Entkräftung der Fälschungsvorwürfe" sagt, stösst man auf folgendes PDF:
http://www.kompetenzinitiative.net/downloads/oeawi_stellungnahme-der-kommission-20101126.pdf
Einer der Verantwortlichen dieser "Initiative" ist lustigerweise
derselbe Karl Richter von oben, damit ist die Unabhängigkeit der Initive
auch nicht mehr so glaubhaft. Allerdings scheinen die ihre Dokumente gar
nicht zu lesen (oder zu verstehen?), sonst würden sie wohl nicht so
damit werben...
Zitat ÖAWI: "Es blieb allerdings unklar, wie aus den verfügbaren
Originaldaten die publizierten Ergebnisse entstanden sind. Die
Kommission konnte auf dieser Grundlage den von Herrn Lerchl erhobenen
Fälschungsvorwurf weder bestätigen noch entkräften."
Mit anderen Worten: Nachweisbar "gefälscht" im juristischen Sinne ist es
nicht, aber was die Messungen mit den Ergebnissen zu tun haben sollen,
hat die Kommision auch nicht ergründen können. Schon irgendwie
komisch... Man sollte doch annehmen, dass die Paper-Autoren eventuelle
Unklarheiten, die es ja durchaus geben kann, aufklären hätten können.
Weiteres Zitat: "Bei allen Publikationen entspricht die Dokumentation
der Originaldaten und deren Darstellung nicht den Regeln der guten
wissenschaftlichen Praxis und lassen somit die Sorgfalt vermissen, die
notwendig ist, um die publizierten Ergebnisse nachvollziehen zu können."
Mit anderen Worten: Sie haben wohl bei den Experimenten geschludert und
arg viel in sie reininterpretiert. Das ist eigentlich schon der
wissenschaftliche Gnadenschuss, mit "kleinen handwerklichen Fehlern" hat
das nichts mehr zu tun.
Abschluss: "Die Kommission kommt zu dem Schluss, dass die
wissenschaftliche Gemeinschaft in diesem Feld noch zu keinem
abschließenden Erkenntnisstand gelangt ist und insofern weitere
sorgfältig geplante und durchgeführte wissenschaftliche Untersuchungen
notwendig sind, um die eventuell bestehenden Zusammenhänge zwischen
elektromagnetischer Strahlung und Zellschädigungen sowie deren Ursachen
aufzuklären."
Also von wegen "bewiesen" oder so. Diese Wiener Studie kann mal als
unterhaltsamen Schmäh abheften, aber mit Erkenntnisgewinn hat sie wohl
nichts zu tun.
Du vergißt, das die Herren davon wieder ne Runde ihr Essen einkaufen
konnten, sprich auf der Karriereleiter weiterkamen...
Der fehlende Erkenntnisgewinn wurde ja mittlerweile sogar geadelt! he
he, ein echter Abdul-Spruch. Gute Nacht!
Ihr behaltet aber schon die Größenordungen im Blick?
Die Feldstärke bei einer EMV-Messung liegt bei 150..600 V/m, und das in
einem geschlossenen Raum. Dafür braucht man je nach Frequenzbereich 100W
- 15kW. Das ist ein großer Raum voll wassergekühlter Verstärker.
Dieser sogenannte "Elektrosmog" von den Handymasten erreicht im
Wohnzimmer nicht einmal -70 dBm.
Das ist, wie wenn ich gegen ein parkendes Auto trete, und mich dann mit
der Erkenntnis, das nichts passiert, auf die Autobahn stelle.
Patrick
Patrick S. schrieb:> Ihr behaltet aber schon die Größenordungen im Blick?>> Die Feldstärke bei einer EMV-Messung liegt bei 150..600 V/m, und das in> einem geschlossenen Raum. Dafür braucht man je nach Frequenzbereich 100W> - 15kW. Das ist ein großer Raum voll wassergekühlter Verstärker.>> Dieser sogenannte "Elektrosmog" von den Handymasten erreicht im> Wohnzimmer nicht einmal -70 dBm.>>> Das ist, wie wenn ich gegen ein parkendes Auto trete, und mich dann mit> der Erkenntnis, das nichts passiert, auf die Autobahn stelle.>>> Patrick
You made my day ^^
Ja, so in etwa wie eine Frau werden die E-Smoger auf solch einen Spruch
antworten: "Du verstehst mich nicht!" Die Steigerung ist dann "Du
verstehst mich einfach nicht!!"