mikrocontroller.net

Forum: Platinen Power Jack Buchse richtig an der platine befesitgen, aber wie?


Autor: Matthias H. (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

wie würdet ihr diese Buchse in Eurer Platine ein löten. Meine erste 
Lösung sieht nicht sehr elegant aus.

Ich bin beim Bestücken der Platine mit dieser Buchse überrannt worden 
und musste diese nun schnellstmöglich irgendwie befestigen, damit ich 
die Bestückung zu Ende bringen kann. Also habe ich die Bohrlöcher 
einfach so weit aufgebohrt bis es passte.

Wie ich Euch kenne habt ihr bestimmt bessere Lösungen für diese Problem 
parat.

hier noch einmal der Link von der Buchse, damit man diese genauer 
erkennen kann.

http://www.reichelt.de/?SID=32eqneNawQASAAADluBdsc...

Über ein paar Tipps von Euch würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße und vielen Dank,

Matthias.

Autor: Floh (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Aufbohren musst du ja zwangsweise machen, wenn die Platinenersteller 
geschlafen haben.
Mit wieviel Watt und Temperatur lötest du denn? Die Lötstellen sehen 
nicht so prickelnd aus...

Autor: Matthias H. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi Floh,

mit 330°C habe mir extra eine Lötstation gekauft. Diese hat 50Watt. Ich 
weiß, 30Watt würde völlig genügen.

Habe mir vorher extra den Lötkurs hier im Forum durchgelesen.

Ich habe nicht gewußt, das es von Vorteil ist die Kupferflächen vor dem 
SMD-Löten vor zuverzinnen.

Danach ging es deutlich besser und mit viel weniger Lötzinn. Des 
weiteren brauche ich eine 3.Hand, die mir das SMD Bauteil festhält, 
damit ich gleichzeitig noch Beim erhitzen Lötzinn zuführen kann.

Autor: Gregor Wetzel (gregor78)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Diese Buchse ist eigentlich nicht zum einlöten in Platinen bestimmt. 
Richtig wäre ein Anschluss mit Drähten. Mit Schlitzen anstatt runden 
Bohrungen oder Durchkontaktierungen ginge es besser, da das Lot dann 
besser fließen kann.
Die Lötstellen sehen generell nicht so gut aus, sie sollten mit frischem 
Flussmittel nochmals nachgelötet werden.

Und in Zukunft die Auflösung von hochgeladenen Bildern reduzieren, 190kB 
reichen auch aus.

Autor: MaWin (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Buchsen sind nicht zum einlöten gedacht,
denn jedes Einstecken wackelt an der Buchse,
deren einzige Befestigung die Lötpunkte sind,
die dann eines Tages einfach abgewackelt sind.

Man sollte die Buchen also in eine vorgeformte
Halterung stecken und mit beweglichen Drähten
mit der Platine verbinden.

Kann man mit den Haltbarkeitsproblemen leben,
dann lohnt es sich natürlich, statt Löchern
Schlitze fräsen zu lassen, das kostet nicht so
viel Lötzinn.

Muss man aber selbsr Hand anlegen, bleiben nur
zu grosse Löcher und viel Lötzinn mit dem das
ganze Loch aufgefüllt wird.

Lern beim Löten mal das Flussmittel richtig
einzusetzen, nicht verdampfen lassen und dann
das Lot festkleben.

Autor: Matthias H. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Halo,

danke für Deine Antwort.

Ich dachte ein hohe Auflösung wäre sinnvoll, damit ihr alles gut 
erkennen könnt. Deswegen habe ich die so original belassen.


Die Lötstellen sehen generell nicht so gut aus, sie sollten mit frischem
Flussmittel nochmals nach gelötet werden.

Wie geht das? Ich besitze einen Flussmittelstift. Soll ich die Lötstelle 
damit benetzen und dann den Lötkolben drauf halten, damit das Lötzinn 
dann gleichmäßiger zerflisst?

Mir ist auch aufgefallen, dass das Flussmittel beim Lötvorgang 
verdampfte.

Grüße,

Viele Matthias.

Autor: Uwe ... (uwegw)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mit etwas zusätzlichem Flussmittel, reichlich Lötzinn und ggf. einer 
etwas höheren Temperatur sollte sich die Buchse noch recht ordentlich 
verlöten lassen.
Es kann helfen, einen Draht durch die Lötösen der Buchse zu stecken und 
diesen auf der Leiterbahn zum Pad anzulöten. Damit lässt sich dann das 
Zinn besser vom Pad zur Lötöse ziehen.


Matthias H. schrieb:
> Wie geht das? Ich besitze einen Flussmittelstift. Soll ich die Lötstelle
> damit benetzen und dann den Lötkolben drauf halten, damit das Lötzinn
> dann gleichmäßiger zerflisst?
Genau so.

> Mir ist auch aufgefallen, dass das Flussmittel beim Lötvorgang
> verdampfte.
Da verdampft unter anderem das Lösungsmittel aus dem Flussmittel. Hat 
also alles seine Richtigkeit.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.