mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Strommessung über Shunt


Autor: HaPe (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Guten Tag zusammen,

ich möchte über einen Shunt den Ankerstrom einer Gleichsttrommaschine 
messen. Dafür habe ich hier im Forum die angehängte Schaltung gefunden.
Dazu ein paar Fragen, auf die Ihr hoffentlich Antworten habt.

Wozu sind die zwei 220 Ohm Widerstände direkt hinter Sense-/+?

Wofür ist am nicht invertierenden Eingang die 1K + 100pf Combo? 
Rauschunterdrückung? Wenn nicht, wie bekomme ich eine Solche realisiert 
ohne die Messung all zu sehr zu verzögern?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
HaPe schrieb:
> Wozu sind die zwei 220 Ohm Widerstände direkt hinter Sense-/+?
Sind das tatsächlich Widerstände?
Oder sind das HF-Drosseln, die z.B. bei 10MHz 220Ohm haben?
Denn falls das wirklich Widerstände wären, dann passt die Formel nicht!

> Wofür ist am nicht invertierenden Eingang die 1K + 100pf Combo?
So baut man einen Tiefpass. Das selbe findest du auch zwischen Ausgang 
und -Eingang. Die Grenzfrequenz ist jeweils:
Wobei das schon annähernd sinnlos ist bei einem OP, der sowieso bei 
20MHz dichtmacht...

Autor: tt2t (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
muss der 1-k-Widerstand in der Rückkopplung nicht 900 Ohm haben, damit 
bei 20 A 2 Volt rauskommen?

Autor: HaPe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo danke für deine Antwort. Mir ist nur schleierhaft warum er in 
dieser Schaltung am invertierenden Eingang liegt. An dem liegt doch nur 
die Masse und das schon geglättete rückgekoppelte Signal. Hat das etwas 
mit den Eingangsimpedanzen und der Messgenauigkeit zu tun?


Ich hab es ebend mal mit Orcad simuliert und es beeinflusst die 
Schaltung wie du schon sagst als Tiefpass.
Kannst du mir evtl auch sagen wie sich die fg dann mit den beiden TP`s 
berechnet

"Wenn nicht, wie bekomme ich eine Solche realisiert
ohne die Messung all zu sehr zu verzögern?" DIESE FRAGE BITTE STREICHEN 
war quatsch!

Autor: HaPe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alles zurück...hab in meiner Überlegung die Eingänge vertauscht...auch 
in der Simulation

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
tt2t schrieb:
> muss der 1-k-Widerstand in der Rückkopplung nicht 900 Ohm haben, damit
> bei 20 A 2 Volt rauskommen?
Nein.

HaPe schrieb:
> Mir ist nur schleierhaft warum er in dieser Schaltung am invertierenden
> Eingang liegt. An dem liegt doch nur die Masse
Welche Masse?

> und das schon geglättete rückgekoppelte Signal.
Wie geglättet?
Es wird genau deshalb geglättet, weil der Kondensator zwischen Ausgang 
und -Eingang höhere Frequenzen besser durchlässt!

Autor: HaPe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mit Masse meinte ich das Null Potential welches ich in meiner Schaltung 
auch auf Masse legen möchte.

Sehe ich das denn jetzt richtig das es 2 TP`s sind? Ich hab jetzt mal 
mit einem in der Rückkopplung und ebend diesem am Nichtinvertierenden 
simuliert und kann mit jeweils beiden Varianten das selbe erreichen.

Also warum der am Nichtinvertierenden Eingang...und warum dann noch 
extra der 1K Widerstand...das ist doch wieder nur ein Spannungsteiler 
für das eigentliche Signal oder nicht?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
HaPe schrieb:
> und warum dann noch extra der 1K Widerstand...das ist doch wieder nur
> ein Spannungsteiler für das eigentliche Signal oder nicht?
Das ist die Schaltungstopologie eines Differenzverstärkers. Klar ist der 
wiederum aus Spannungsteilern und Gegenkopplung usw. aufgebaut. Aber ist 
einfach ein Differenzverstärker...

> Also warum der am Nichtinvertierenden Eingang...
Aus Symmetrie-Gründen. Nur dann sieht der OP an seinen Eingängen 
tatsächlich über den gesamten Frequenzbereich das selbe...

Autor: HaPe (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
OK das kling logisch.

Dann noch eine Frage. Da sich mein Shunt ja wie im Bild im Minuspfad 
befindet kann es mir doch eigentlich egal sein was der OP am 
invertierenden Eingang sieht weil ja das restliche Potential über den 
Shunt auf 0V fällt oder sehe ich das falsch?

Ich hab jetzt mit meiner Orcadsimulation das beste Ergebnis mit nur 
einem TP vor dem + Eingang und das würde ich jetzt auch gerne so 
umsetzen.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.