welchen buck-Regler für geringe Ströme nehmen

#2099366
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Hallo,

für eine Konvertierung von ca. 24VDC auf 3.3VDC recherchiere ich gerade 
nach einem geeigneten DC/DC-Regler. Wichtig ist ein Wirkungsgrad >60% 
bei einem maximal zu erwartenden Laststrom von 35mA Strom. Auch ein 
niedriger Eingangs-Ripple ist wichtig, da die Quelle nur mit 10mA 
belastet werden darf. Momentan sind auf meiner "Liste" der TPS54040, der 
LM5009 und der AS7620A. Keiner erfüllt aber wirklich alle Anforderungen.
Hat jemand mit den genannten Konvertern Erfahrung oder kann mir eine 
Empfehlung für einen anderen Baustein geben?
Gast #2099743
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Ein Tiefsetzsteller schaltet ja den Eingangsstrom. Du hast also 
kurzzeitig am Eingang immer auch die 35mA.

Lösung:
Erst Hochsetzsteller auf zB. 48V Zwischenlkreisspannung, eingestellt auf 
max. 10mA. Pufferung der Zwischenkreisspannung. Und dann ein 
Tiefsetzsteller.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #2099858
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Lars S schrieb:
> Du hast also kurzzeitig am Eingang immer auch die 35mA.
Nein. Das ist nicht die ganze Wahrheit... :-/
Diese 35mA kommen nämlich nicht aus der Quelle, sondern aus dem 
eingangsseitigen Puffer-C. Dort der glebe Kreis:
http://www.lothar-miller.de/s9y/categories/40-Layout-Schaltregler
Wenn das nicht so ist, dann ist am Design was falsch...

> Lösung: ...
Das nenne ich eher
> Obfuscation: ...
Denn nicht alles, was sich aufwendiger und komplizierter anhört, ist 
automatisch besser!
Gast #2099870
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>Denn nicht alles, was sich aufwendiger und komplizierter anhört, ist
>automatisch besser!
Dem stimme ich auch zu.

Das C am Eingang benötigt aber zum Aufladen mehr als die 10mA.
Also muss man in irgend einer Form den Eingangsstrom regeln/begrenzen.
Und das Regeln des Eingangsstroms ist eine Eigenschaft des 
Boost-Converters (Current-Mode)
#2099950
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Danke erst einmal für die rege Diskussion. Recherchiert habe ich ja 
schon: es sind momentan 22 Typen auf meiner Liste. Die meisten scheiden 
aber wegen einem "quiescent current" oberhalb 3mA aus. Mit einer 
eingangsseitigen Drossel sollte der Eingangsripple ja begrenzbar sein. 
Ich frage mich nur, warum ich in den ANs der Hersteller so eine 
Eingansdrossel bisher nicht finden konnte.
#2099957
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@  Vorname Nachname (felixx)

>eingangsseitigen Drossel sollte der Eingangsripple ja begrenzbar sein.

Den Ripple begrenzt im wesentlichen der Eingangskondensator.

>Ich frage mich nur, warum ich in den ANs der Hersteller so eine
>Eingansdrossel bisher nicht finden konnte.

Weil sie meist schlicht unnötig ist, wahrscheinlich auch in deinem Fall.

MFG
Falk
#2101843
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Wenn die Praxis die Theorie bestätigt, ist es gut so. Das hängt 
natürlich von den konkreten Bauteilen ab (ESR und so). Beim Start fallen 
über dem FET ja max. die 24V ab; im Betrieb sind es nur noch wenige mV.
Haben asynchrone Wandler eigentlich immer einen relativ großen 
Ausgangs-Ripple? Sind momentan etwa 80mV.
Gast #2102485
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Suchst Du den Stein der Weisen?

Den Ripple eines Schaltreglers kannst Du durch nachgeschaltetes Filter 
(68µH+47µF) kompensieren, oder Vin auf 4V herabregeln und einen LDO 
folgen lassen.
Von Maxim würde ich die Finger lassen, sofern Du mehr als ein einziges 
'Sample' brauchst.
#2102513
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> Suchst Du den Stein der Weisen?
Wer sucht den nicht ;-)

> Den Ripple eines Schaltreglers kannst Du durch nachgeschaltetes Filter
> (68µH+47µF) kompensieren, oder Vin auf 4V herabregeln und einen LDO
> folgen lassen.
Mit C2=220uF geht der Ripple auch schon auf <30mVss runter. Ich 
versuch's aber auch noch mal mit der Filteridee.

> Von Maxim würde ich die Finger lassen, sofern Du mehr als ein einziges
> 'Sample' brauchst.
Hab ich schon gehört, obwohl die sogar einen Katalog zu 
'Industrie-Anwendungen' verg. Jahr herausgebracht haben. Es gibt ja 
glücklicherweise Alternativen.

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