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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schaltung für Kalibrierung eines Stromwandlers


Autor: Jürgen Hems (misteret)
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Hi
Ich habe euch eine Schaltung angehängt zur Kalibrierung eines 
Stromwandlers. Diese stammt aus der IEC 60044-8.

Ich finde keine Angaben, welche Anforderungen an die Stromquelle 
gestellt sind. Muss der Strom aus der Quelle hochgenau und hochstabil 
sein??

Ich habe Kalibriersysteme gefunden, bei denenn das so ist...z.B. 
5ppm/15min. D.h. in 15minütigen Abschnitten ist der Strom sehr genau, 
was für eine Kalibrierung ausreichen sollte.

Oder ist es so, wenn der Prüfling einen Messfehler von 0.01% haben soll, 
muss das Referenznormal mind. 0.001% haben und der Strom darf nur 
0.0001% Schwankungen unterliegen??!! Also 100ppm/min Stabilität??

Mal eine Frage: Gibt es zu so etwas auch Festlegungen???!!!
Normen???

Autor: U. B. (pasewalker)
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Der Messstrom wird ja im Referenzwandler festgestellt.
Es genügt also, wenn er zeitlich "einigermassen konstant" bleibt.

Die erreichte Kalibriergenauigkeit hängt natürlich direkt von der 
Referenzgenauigkeit ab:

Hat diese z.B. 1%, wäre 2% ein realistischer Wert.

Autor: Jürgen Hems (misteret)
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Okay also nehmen wir mal an, ein neu hergestellter Wandler soll 
überprüft werden:

Angepeilte Genauigkeitsklasse: 0,01%
Referenznormal: 0,001%
Schwankungen des Prüfstroms (Stabilität): ???
Ich würde sagen, 0,0001%, sonst zappelt es ja hinten und dann kann ich 
vom Normal gar nicht mehr so genau ablesen....

Gibt es irgendwo Regeln/Normen, wo derartige Dinge festgelegt sind?
Ich habe bei beuth und bei den IEC Normen gesucht und gesucht, aber ich 
finde nichts darüber....

Autor: U. B. (pasewalker)
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0,1 % Gesamtgenauigkeit fände ich schon ganz gut ...

0,0001% Stabilität halte ich für unerreichbar, wenigstens nicht
"zu Hause".

Autor: Jürgen Hems (misteret)
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U. B. schrieb:
> 0,0001% Stabilität halte ich für unerreichbar, wenigstens nicht
> "zu Hause".

Ich habe mal beim PTB nachgefragt. Die Stabilität der Ausgangsspannung 
ist absolut unproblematisch. Mann kann einen Anpasstransformator 
verwenden, der dann die Stabilität der Netzspannung aufweist, ein 
Klirrfaktor von 5% ist i.O.

Wichtig ist, dass die Ausgänge von Referenznormal und Prüfling mit einem 
Präzisionsleistungsmessgerät verbunden sind..."ihm" machen die 
Schwankungen der Spannung nichts aus.

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