Natron vs. Soda

OP #2104191
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Eine Frage für die Chemiker unter euch:

Neulich bestand Bedarf an Backpulver, das z.B. als Weinsteinbackpulver 
(z.B. http://www.alnatura.de/de/produkt/35610) bekannt ist. Enthält 
Stärke (wieso?), Natriumhydrogencarbonat, Monokaliumtartrat 
(Reinweinstein ,http://de.wikipedia.org/wiki/Weinstein).

Nun reagiert das wohl langsam vor sich hin und es entsteht CO_2, was das 
Produkt luftig macht.

Wir hatten aber kein Backpulver mehr. Aufgrund verschiedener falscher 
Bezeichnungen für das Zeug Wasch/Back/Natron/Soda bin ich auf Soda 
gekommen:

Was spricht gegen den Einsatz von auch als Reinigungsmittel verwendetes

Natriumhydrogencarbonat NaHCO3 Natron 
http://de.wikipedia.org/wiki/Natriumhydrogencarbonat
Natriumcarbonat Na2CO3 Soda http://de.wikipedia.org/wiki/Natriumcarbonat

das mit obigem Stoff auch als Lebensmittelzusatzstoff E500 aufgeführt 
wird?
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_in_der_Europ%C3%A4ischen_Union_zugelassenen_Lebensmittelzusatzstoffe#Rieselhilfen.2C_S.C3.A4ureregulatoren
Persönliche Seite #2104208
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Wenn Du Dir http://de.wikipedia.org/wiki/Backpulver ansiehst, erkennst 
Du, daß zusätzlich zum Soda/Natriumhydrogencarbonat noch ein 
Säuerungsmittel (bei Deiner Mischung eben Weinstein) und ein Trennmittel 
vorhanden ist.

Das Trennmittel soll die CO2-Bildung verzögern.

Zum reinen Natriumhydrogencarbonat solltest Du also noch ein 
Säuerungsmittel hinzufügen, wie z.B. Zitronensäure.
#2106135
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>Was spricht gegen den Einsatz von auch als Reinigungsmittel verwendetes

Natron gibt CO2 ab (was ja der Sinn der Sache ist), Soda dagegen nicht. 
Soda hätte also abgesehen vom basischen geschmack keinen weiteren 
Effekt.

Der Weinstein wird zum neutralisieren der entstehenden Soda benutzt, 
damit dein Kuchen dann nicht alkalisch schmeckt.

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