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Forum: Offtopic Eprom M27C4002 Brennen


Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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Hallo
Ich hab da ein Problem!
 Ich hab nen Willem Programmer PCB 5 (vermutlich eher chineschiches 
billig nachmachprodukt)
Ich muss einen M27C4002 Neu bespielen!
mit firmware.
Der brenner selbst hat einen Adapter von zif32 auf dip40
Das nennt sich Adapter Eprom 16 Bit Dip40.
lt. diesen Links sollte das programmieren funktionieren
http://www.shrubbery.net/~heas/willem/wwwSivava/detail.htm
Auslesen kann ich Ihn, bespielen leider nicht!
Da steht beim adapter folgendes dabei:
read,Program byte mode
by use Resister pull up Data Bus (0xFF), A0 select low or high byte
Kann mir jemand erklären was das ungefähr heißen soll?
 Wenn ich IHn bespiele im Byte mode dann muss ich wiederstände haben 
oder soo....
Ich verstehs leider nicht.
Bin dankbar für Hilfe

LG
4klee

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Robin H. schrieb:

> by use Resister pull up Data Bus (0xFF), A0 select low or high byte
> Kann mir jemand erklären was das ungefähr heißen soll?

Hast du mal einen Link zum Datenblatt des Bausteines? Bei STM finde ich 
ihn nicht.

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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javascript:openreq('http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/SGSThoms...;)

Der Chip selbst
M27c4002 - 10F1

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Robin H. schrieb:
> Auslesen kann ich Ihn, bespielen leider nicht!

Wie äußert sich "kann ich nicht"? Hast Du den Baustein denn vor dem 
Neuprogammieren auch gelöscht?

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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Kann ich auch nicht!
Der Punkt ist in der Programmer software nicht da!
Wenn ich Ihn brennen kommt ein Fehler

0x00000 ..
Lg
Robin

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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Ich kann mir auch nicht vorstellen dass das ein ROM ist.

Fehlermeldung ERROR at 0x000002 Chip = 0x00 buffer = 0x04

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Robin:

Das Datenblatt ist sehr schön, enthält jedenfalls alle Informationen, 
die man braucht.

So, jetzt habe ich eine andere Idee: Sicher hat dein Programmer nur 
einen Byte-Mode, und kann nicht alle 16 Datenbits behandeln, sondern nur 
8. Dann muß man den Baustein in 2 Schritten programmieren, wobei man 
jeweils die nicht verwendeten 8 Bits mit Pullup-Widerständen an 
High-Pegel legt. Damit dort nicht irgendwelche Zufallswerte eingebrannt 
werden, und der Wert FF dort erhalten bleibt. Im 2. Schritt macht man 
das dann mit den schon gebrannten Daten genau so, damit sie nicht 
verändert bzw. mit zufälligen Werten "nachgebrannt" werden.

Zum Brennen braucht man üblicherweise die Daten in 2 Dateien gesplittet, 
nämlich EVEN für die geraden Adressen und ODD für die ungeraden 
Adressen. Denn das niedrigwertigste Datenbyte repräsentiert die geraden 
Adressen, das höchstwertige Datenbyte die ungeraden Adressen. Eine 
Adresse an den Adreßeingängen repräsentiert logisch ja immer 2 Adressen. 
Denn ein Byte entspricht einer Adresse.

Das sollte so gehen.

Zum Brenn-Test muß man den Baustein nicht mal zwingend löschen. Man 
sucht sich einen nicht genutzten Datenbereich oder auch ein einzelnes 
Byte, in dem der Wert FF steht. Und den gibt es irgendwo im Baustein 
meistens.

Den 27C4002 gibt es als OTP und wiederbeschreibbar. Der 
wiederbeschreibbare hat ein Löschfenster.

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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Also hab jetzt mal im Bereich 07ff60 was reingegeben und bespiel in 
gerade!
Funktioniert hat es auch.
Das heißt ich muss jetzt meine Bin file in odd und even zerlegen?
1. Wie mach ich das haßt du irgendeine gute idee?

Danach muss ich die niedrigen mit gerade verwenden
und die hohen mit ungerade!

Ok
muss aber beim bespielen dass ding mit widerständen schützen damit da 
nichts zufällig reingebrennt wird!
Wi mach ich das am besten.
LG
Robin
Aja bevor ich s vergess zu sagen!
Ich hab noch nie sowas bespielt!
Ich hab mir den extra gekauft damit ich bei unseren POS Druckern 
FIrmware update machen kann.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Robin H. schrieb:
> Kann ich auch nicht!
> Der Punkt ist in der Programmer software nicht da!

Das ist ein EPROM. EPROMs können nicht per Software gelöscht werden. 
Dazu brauchst Du eine UV-Lampe, wie sie in üblichen EPROM-Löschgeräten 
enthalten ist.

Und das EPROM muss ein Fenster haben, durch das das UV-Licht auf den 
Chip fallen kann, etwaige Aufkleber müssen vor dem Löschen entfernt 
werden.

Wenn das EPROM kein Fenster hat, ist es ein sogenanntes OTP-EPROM, das 
kann genau einmal programmiert werden, ein Neuprogrammieren ist 
unmöglich.

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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Fenster hat er!

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Robin:

Laß uns noch mal über den Adapter sprechen. Gibt es dafür ein Schematic? 
Denn irgendwie müßte der eine Logik zum Umschalten von 8 Datenbits 
haben.

Dann erledigte sich auch die Sache mit der Dateisplittung.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Dann musst Du das Ding löschen.
Im gelöschten Zustand sind alle Bits in jeder Speicherzelle gesetzt, 
also ist jedes Byte beim Auslesen 0xFF.

Das überprüft eine Löschtest-Routine, die Dein Epromprogrammiergerät 
anbieten sollte.

Das Löschen selbst geht mit einem EPROM-Löschgerät oder einer anderen 
starken UV-Lichtquelle wie einer alten Höhensonne oder einem 
Platinenbelichter.

Eine UV-LED reicht nicht, die ist zu langwellig.

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Robin H. schrieb:

> So anbei link

Prima. Das sieht doch so aus, als ob da schon alles an Elektronik mit 
drin ist, was benötigt wird. Die Pullup-Widerstände für die 
Datenleitungen, und die Logik für gerade und ungerade Adressen (das sind 
die drei CMOS-Umschalter 4053).

Zuerst glaubte ich, es handele sich nur um einen einfachen 
Steckverbinder ohne Elektronik.

Da entfällt dann die Geschichte mit den gesplitteten Dateien auch.

Jetzt ist dann nur noch wichtig, was Rufus schon schrieb: Das Thema 
Löschen mit UV-Licht.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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das löschen geht zur not auch mit hilfe der sonne wenn du gar nichts 
anderes zur hand hast. einfach ein paar tage lang mit dem fenster in die 
pralle sonne legen, am besten draußen ohne glasscheibe davor. wenn das 
löschen erfolgreich war enthalten alle speicherzellen 0xFF bzw. 0xFFFF.

aber was ich eigentlich schreiben wollte: such dir einen gleichen 
schaltkreis und beschreib diesen erst erfolgreich bevor du einen der 
alten löschst. das sind immerhin die schaltkreise mit denen eure drucker 
laufen. ohne die dinger bzw. mit unbrauchbarem inhalt machen die drucker 
wohl nicht mal mehr pieps.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Ben _ schrieb:

> das sind immerhin die schaltkreise mit denen eure drucker
> laufen. ohne die dinger bzw. mit unbrauchbarem inhalt machen die drucker
> wohl nicht mal mehr pieps.

Er wird doch wohl hoffentlich nicht einfach die Hex-Dateien direkt 
frisieren?

Da sollte man schon die richtigen Dateien zur Verfügung haben.

Zum Löschen stehen bevorzugte Lichtwellenlänge und Dosis im Datenblatt, 
unter ERASURE OPERATION.

In der Sonne hatte ich EPROMs schon mal Monate lang liegen, die ist da 
auch zu schwach und undefiniert.

Die EPROM-Typen brauchen schon mal unterschiedliche Lichtdosen. Ich habe 
hier noch ein paar ältere 2716 liegen, die erst nach 5 kompletten 
Durchläufen im Löschgerät gelöscht sind.

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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nein ich meinte wenn das beschreiben seiner EPROMs nicht klappt hat er 
hinterher keinen funktionsfähigen IC mehr bzw. keine funktionsfähigen 
daten im IC und der drucker hat damit ein größeres problem als jeden 
klebefolien-papierstau.

mit der sonne löschen hat vor langer zeit bei mir funktioniert. waren 
aber ein paar schöne tage im hochsommer, EPROM nach süden gekippt auf 
der fensterbank und ich weiß den EPROM-typ nicht mehr. ich würds einfach 
mal mit einer UV-LED probieren, oder mit mehreren entsprechend 
ausgerichteten. kann sein daß das eine weile dauert, aber es müßte 
funktionieren.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Ben _ schrieb:

> nein ich meinte wenn das beschreiben seiner EPROMs nicht klappt hat er
> hinterher keinen funktionsfähigen IC mehr bzw. keine funktionsfähigen
> daten im IC und der drucker hat damit ein größeres problem als jeden
> klebefolien-papierstau.

Dann hat man wenigstens gleich ein EPROM als Ersatz, wenn der Drucker 
nichts mehr ist. ;-)

Mit einem leeren EPROM oder einem falschen Programm bzw. beschädigtem 
Programm, hat man auf jeden Fall eine gute Chance, den Drucker zu 
zerstören. Ebenso mit falscher Firmware für z.B. ein neueres Gerät mit 
leicht geänderter Elektronik.

Man sollte da schon mal mindestens einen, oder besser drei Stück, von 
dem EPROM-Typ auf Reserve haben. So wie es aus sieht, bekommt man den 
Baustein bei ST nicht mehr, denn sie haben auch das Datenblatt nicht 
mehr. Evtl. von einem anderen Hersteller. Allenfalls bei einem Händler 
als Restposten.

> mit der sonne löschen hat vor langer zeit bei mir funktioniert.

Ich hab noch mal ins Datenblatt geschaut, dort steht tatsächlich was von 
einer Woche bei Sonnenlicht. Allerdings ist das wohl eher als Warnung 
gedacht, nicht zum eigentlichen Löschvorgang. Die neueren EPROM-Typen 
brauchten auch nur noch geringe Lichtdosen.

Wenn man schon mal eine UV-LED hat: Da müßte man mal etwas rechnen, ob 
sowas funktionieren könnte. Die haben ja im Datenblatt auch Dosis und 
Wellenlänge stehen. Leider besitze ich keine, müßte mir bei Herstellern 
erst mal einen Typ ausschauen. Sonst würde ich das glatt sofort mal 
probieren. Habe ja auch das alte Löschgerät, brauche da selbst keine 
Neuentwicklung.

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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Angehängte Dateien:

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Also
Wenn ich das jetzt verstehe!
Ich muss das ding löschen und danach kann ich es bespielen!

Ich bin jetzt komplett bahnhof!
Die roms laufen jetzt schon nicht mehr! Da die fw zu alt ist und 
dringend erneuert werden muss vorher kann ich die drucker nicht 
verwenden.

Ich hab jezt noch immer nicht verstanden was ich machen soll!
Auf platine selbst habe ich keine Schalter nichts!(Adapter)
Darunter sind jede menge
Aber alles andere als gut beschrieben! (alle mit jumper zu setzen & Dip 
switch bank)

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Robin H. schrieb:
> Ich muss das ding löschen und danach kann ich es bespielen!

So siehts aus.

> Ich bin jetzt komplett bahnhof!

Kläre das Löschthema, vorher musst Du nichts weiteres untersuchen.

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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Ich hab ne insekten lampe schaun mal ob das ding reicht!

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Robin:

Keine Panik, das sieht doch bisher alles gut aus, scheint alles im 
grünen Bereich zu sein.

Wieso sollten die Drucker denn mit der alten Firmware nicht mehr laufen? 
Das taten sie doch bisher auch.

An der Platine mußt du eben einen Jumper für den benutzten EPROM-Typ 
setzen. Und am Programmer einen anderen Typ einstellen, den der Adapter 
simuliert. Also entsprechend dem Pin-Layout auf der Programmer-Seite des 
Adapters. Das sollte auch in der Beschreibung stehen.

Also: EPROM lesen und in Datei speichern (sichern). Dann EPROM löschen, 
und verifizieren, ob es gelöscht ist. Vielleicht hat der Programmer 
schon so einen Testmodus. Ansonsten lesen, und schauen, ob in jeder 
Speicherzelle FF drin steht. Dann neu beschreiben.

Professionelle UV-Löschgeräte sollte es bei verschiedenen Händlern noch 
geben, ohne daß ich jetzt nachschaue. Preisklasse etwa 50€.

> Ich hab ne insekten lampe schaun mal ob das ding reicht!

Du meinst, so ein Ding mit UV-Röhren. Sieht gut aus, ich würde das 
probieren. Wie im Datenblatt, halbe Stunde in maximal 2,5cm Entfernung 
zur Röhre. Länger löschen, schadet dem Baustein nicht.

Vielleicht kannst du da experimentell heraus finden, wo die 
Mindestlöschzeit liegt. Und dann den Faktor 2 oder 3 davon verwenden. 
Aber das ist erst mal nicht so dringend, Hauptsache das Ding löscht.

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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Also
Die Drucker laufen derzeit auch nicht richtig!
bestimmte sensoren und am Drucker und räder drehen sich nicht mehr 
richtig darum muss ich ein Firmware update machen.
Sie laufen derzeit ungefähr so von 100 aufträgen werden 67 gedruckt und 
das ist in meinem Gewerbe nicht lustig! bzw. ärgerlich!
Also hat STAR in seiner großzügikeit mir dir orig. firmware zukommen 
lassen.
Naja die muss ich brennen und dann sollte bestimmte timeout werte keine 
auftragsverluste herbeiführen.
Ähnliches Problem hatte ich bei meinen Banknotenlesern ebenfalls.


Ja die insekten lampe läuft die nacht durch! Leider hab ich die nicht 
auseinandergenommen ich hab jetzt sicherlich 5-8 cm abstand aber dann 
muss ich dass gehäuse abnehmen wenns nicht läuft.
Ich bin nachhause gefahren.
Jedenfalls sind das meine ersten Erfahrungen mit Eprom brennen hab das 
vorher noch nie gemacht.

@Zur Platine

Also ich habe eine Dip Sw Bank diese sind gesetzt wie sie sein sollen.
für diesen 27c4002

Naja morgen wissen wir mehr!

Autor: Ben ___ (burning_silicon)
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ansonsten neue drucker kaufen. weiß ja nicht was das besondere an diesen 
dingern ist, daß die unbedingt erhaltenswürdig sind.

wenn das löschen erfolgreich war unbedingt vor dem beschreiben das 
fenster des EPROM wieder mit lichtundurchläsigem metallklebeband 
abdecken. sonst hält die neue programmierung mit ein wenig pech nicht 
besonders lange.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Robin H. schrieb:

> Also
> Die Drucker laufen derzeit auch nicht richtig!
> bestimmte sensoren und am Drucker und räder drehen sich nicht mehr
> richtig darum muss ich ein Firmware update machen.

Nimm dir ein EPROM aus einem noch funktionierenden Drucker, und lies es 
mal aus. Nimm dir ein EPROM aus einem nicht mehr funktionierenden 
gleichen Drucker, und lies es auch aus. Im Internet, gibt es 
Dateienvergleicher, zum herunterladen. Es könnte da ja auch was anderes 
an der Hardware schadhaft geworden sein.

Das sollte eigentlich nicht sein, daß EPROMs Daten verlieren. Es gibt da 
verschiedene Möglichkeiten:

Eine davon wäre, daß das EPROM vom Hersteller mit einem schlechten 
Algorithmus gebrannt wurde, gerade so auf Kante. Bzw. dort mit falschen 
zu kurzen Timings, nicht dem Datenblatt entsprechend.

EPROMs sind im Datenerhalt ansonsten sehr zuverlässig. Ich betreibe hier 
ein paar Applikationen, unter anderem eine DCF-Uhr, wo ich das EPROM vor 
15 Jahren brannte. Machte da nie mehr ein Update. Ein M27C256, auch von 
ST, mit etwa den selben Daten wie im Datenblatt des M27C4002.

Ein Vorteil von EPROM gegenüber Flash und EEPROM: Man kann es nahezu 
beliebig oft neu beschreiben ohne bleibende Schäden am Baustein. Wenn 
auch man es vorher immer wieder mit der UV-Lampe löschen muß.

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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Die Drucker sind Star TUP400 Drucker
Diese kosten neu ca. 500,-€€
Natürlich kann ich die wegschmeißen und neue kaufen,
Dann bekomm ich einen Drucker der ziemlich gleich ist, lediglich statt 
10 jahren alt, neu ist. Es betrifft 100 stück und derzeit machen 4--> 6 
probleme, mittels fw update lässt sich das vermutlich beheben.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Robin:

Ich sträube mich auch immer vor Neuanschaffungen, wo immer es geht. Kann 
deine Sache gut verstehen.

Aber wir sind sehr gespannt auf deinen EPROM-Löschversuch mit der 
Mückenscheuche.

Ich hatte mal eine Bekannte, die in einer Drucker-Reparaturwerkstatt 
war. Oft waren das Sachen mit zu wenig Schmierung an bewegten Teilen. 
Daß z.B. der Druckkopf auf dem Schlitten fest geht.

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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Einen neuen Drucker zu kaufen stellt für mich kein finanzielles Problem 
dar!
Es dabei nur darum ich kaufe einen neuen Drucker der eigentlich genau 
gleich ist wie der alte. null neuerungen. warum also neu?
Das ist ein Thermo Drucker KIOSK Drucker, die sind ausgelegt auf lange 
dauer und wartungsfreien Betrieb!
Ich habe Netzteil überprüft und es kann eigentlich nur an mechanischen 
bzw. software problemen scheitern.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Wie bist Du zur Diagnose gekommen, daß die Probleme des Druckers 
ausgerechnet am Inhalt der Firmware-EPROMs liegen soll?

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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OK, Robin.

Mach mal das Ding mit dem EPROM, wir sind ja danach auch noch hier.

Eine andere Frage ist natürlich, wie ein wartungsfreier Betrieb 
definiert ist. Halten Schmierstellen und Verschleißteile 50 oder 500 
Jahre?

Ich habe mir gerade bei Aldi/Medion eine kleine Knipse gekauft, für 70€. 
Macht schöne Bilder. Und glaube, daß das Ding bei 2000 oder 10000 
motorgesteuerten Bewegungen des Objektives im Eimer sein wird. Damit 
rechne ich einfach.

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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Also
Ich hab jetzt den Chip geleert!

Mit dem test ob er Blank(leer) war auch alles ok!
Was muss ich dann machen?

Ich habe im Manual gelesen dass die spannung 12v sein muss zum 
programmieren heißt das ich muss ein 12V netzteil anschliessen am eprom 
programmer?

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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überall steht jetzt ff
da

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Robin H. schrieb:
> Ich habe im Manual gelesen dass die spannung 12v sein muss zum
> programmieren heißt das ich muss ein 12V netzteil anschliessen am eprom
> programmer?

Wenn Dein Programmiergerät dafür ausgelegt ist, mit einem 12V-Netzteil 
betrieben zu werden, dann wirst Du da ein 12V-Netzteil anschließen 
müssen.

Wenn Dein Programmiergerät aber die Programmierspannung irgendwie anders 
erzeugt (mit einem internen DC-DC-Wandler o.ä.), dann reicht das.

Die Software, die zu Deinem Programmiergerät gehört, sollte die Hardware 
des Programmiergerätes bei Auswahl des richtigen EPROM-Typs korrekt 
konfigurieren, d.h. zum Programmieren die Programmierspannung 
einschalten etc.


Magst Du mal meine Frage
Beitrag "Re: Eprom M27C4002 Brennen"
beantworten?

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Robin H. schrieb:

> Ich habe im Manual gelesen dass die spannung 12v sein muss zum
> programmieren heißt das ich muss ein 12V netzteil anschliessen am eprom
> programmer?

Lies das Manual zum Programmer und das Datenblatt zum EPROM noch mal 
richtig:

Laut Datenblatt von ST:

Programming Voltage: 12,75V +/- 0,25V
VCC zur Programmierung: 6,25V +/- 0,25V
Programmierimpuls: 100µs

Die Spannungen niemals überschreiten.

An einem guten Programmer sollten sich diese Werte einstellen lassen. Er 
hat intern einen Spannungsregler für die richtigen Werte. Den EPROM-Typ, 
den du am Programmer einstellen mußt, muß dem Pin-Layout des Adapters 
auf der Programmer-Seite entsprechen. Das sollte aber in den Anleitungen 
zum Programmer und zum Adapter drin stehen.

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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@Rufus

lt. Firmware log wird mit der Aktuellen FW
z.b: das € nicht gedruckt ist nicht möglich!
Das verwenden bestimmter ESC codes bzw. Star codes
ist ebenfalls nicht möglich.
Im weiteren
kommt es vor das ein schalter bei der cutterfunktion in einem bestimmten 
sekunden abstand ausgelöst werden muss.
Aufgrund der alterung erhöht die neue FW das schalter (VALUE) etwas
um dem vor zu greifen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Robin:

Ich habe noch mal etwas nachgeschaut, und zur Pinbelegung für den 
Adapter z.B. den 27C4001 gefunden. Auch vom Hersteller ST. Der hat die 
selbe Speichergröße wie der 27C4002, jedoch in 8 bit Daten anstatt in 16 
bit organisiert. Deswegen hat der auch nur 32 anstatt 40 Pins. Er hat 
laut Datenblatt auch die selben elektrischen Daten, Programmierspannung 
und Timing. Das sollte gehen.

Wenn dein Programmer also den 27C4001 von ST kann, sollte es ohne 
weiteren Aufwand gehen.

Die elektronische Signatur lesen, geht mit dem Adapter wohl nicht. Der 
Programmer kennt ja sowieso den richtigen Baustein am Ende des Adapters 
nicht, also macht das auch keinen Sinn, und ist reiner Luxus. Man 
braucht die Signatur nicht unbedingt, ich selbst habe sie niemals 
benötigt.

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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Also
Ich hab einen Chip gebrannt.
Dazu habe ich ausgewählt im programmer setup
M27c4002
ich hab die ds switches so eingestellt wie sie sein müssen.
Danach habe ich die Jumper gesetzt dass VPP 12,7V bekommt, und vcc 6,3V
Nachgemessen mit multimeter
Wenn ich dann das parallel kabel mit dem porgammer verbinden sind 
plötzlich keine spannungen mehr da!
ausser bei vcc ca. 1,3 V
wenn ich dann brennen, (VPP) starte dann messe ich die spannung die 
liegt bei ca. 9 -10V!

Ist da netzteil zu schwach?
Was heißt das genau?

Programmierimpuls: 100µs
ist das der Wert tWP? wenn ja was mach dann der Wert tWC? und wie sollte 
der eingestellt sein?

Desweiteren der EPROM ist fertig und ich kann ihn nicht verwenden da 
mein drucker Ihn nicht erkennt bzw. die FW?
etwas komisch ich vermute dass ich Ihn nicht richtig brenne?
Wenn Ihr noch Ideen habt lasst mich daran teilhaben.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Robin H. schrieb:
> Also
> Ich hab einen Chip gebrannt.
> Dazu habe ich ausgewählt im programmer setup
> M27c4002
> ich hab die ds switches so eingestellt wie sie sein müssen.

Aha. Das sieht so aus, als ob Programmer und Adapter zusammen zu einem 
Paket gehören. Der Programmer kennt einen Baustein, den er aber nur mit 
dem zugehörigen Zusatzadapter auch brennen kann. Ist das richtig?

> Danach habe ich die Jumper gesetzt dass VPP 12,7V bekommt, und vcc 6,3V

Gut, nach Datenblatt für den Baustein absolut richtig.

> Nachgemessen mit multimeter
> Wenn ich dann das parallel kabel mit dem porgammer verbinden sind
> plötzlich keine spannungen mehr da!

Wie denn das? Die sind doch pingleich.

> ausser bei vcc ca. 1,3 V
> wenn ich dann brennen, (VPP) starte dann messe ich die spannung die
> liegt bei ca. 9 -10V!

Womit? Doch hoffentlich nicht mit dem Multimeter. Das sind 
Rechtecksignale, die man besser am Oszi betrachtet.

Mit einem Multimeter, mißt man da nur Müll.

Es kann sein, daß VCC und die Programmierspannung Byte für Byte jeweils 
nur in Rechteckimpulsen anliegt, also nicht ständig. Besser wäre da mal 
ein Oszi an den Signalen.

> Ist da netzteil zu schwach?
> Was heißt das genau?
>
> Programmierimpuls: 100µs

So sollte es sein.

> ist das der Wert tWP? wenn ja was mach dann der Wert tWC? und wie sollte
> der eingestellt sein?

Die beiden Bezeichner tauchen im Datenblatt zum EPROM nirgends auf, 
gehören sicher zum Programmer. Und der muß auch richtig konfiguriert 
sein.

> Desweiteren der EPROM ist fertig und ich kann ihn nicht verwenden da
> mein drucker Ihn nicht erkennt bzw. die FW?

Kannst du den EPROM mal auslesen, in einer Datei speichern, und mit 
einem Dateienvergleichsprogramm schauen, was da los ist?

Sind einzelne Bits nicht gebrannt, oder herrscht da totales Chaos?

Wenigstens einen Hex-Editor, wirst du doch wohl haben?

> etwas komisch ich vermute dass ich Ihn nicht richtig brenne?
> Wenn Ihr noch Ideen habt lasst mich daran teilhaben.

Daß der Drucker nicht funktioniert, muß ja noch lange nicht am nicht 
richtig gebrannten EPROM liegen. Du bemerktest ja dort schon andere 
Probleme.

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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Ich messe mit Multi aber werde jetzt umschalten auf OSZI!
Am Netzteil liegts mal nicht!
Ich werde jetzt mein OSZI Scharf machen

beim Netzteil verwende ich jetz die spannung vom PC dann ist alles aus 
dem gleichen Kreis und es sollte keine Probleme geben.

Programmierspeed kann ich nirgendwo auf das einstellen!
ich vermute das hat was mit twp und twC zu tun.

Hex editor ist kein Problem datenvergleicher sollte ich auch finden wenn 
du einen hasst lass es mich wissen!

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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Ok
Also
Ich hab jetzt einen ausgelesen und dieses bin file auf einen Leeren 
aufgespielt!
Es funktioniert

Jetzt stellt sich die frage warum die original neuen Images nicht funzn.

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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0000F4040000FA040000FA040000FA04
 altes file
000004F4000004FA000004FA000004FA
 neues file

Wenn ich mir die im HEX ansehe kommt mir vor als wäre beim neuen eine 
andere Formatierung!
Vielleicht bilde ich mir das nur ein aber alles scheint irgendwie leicht 
verschoben zu sein.
abweichen muss es ja zum teil sonst wär ja nichts neues drin oder?

Das sind jetz nur auszüge aus der ersten zeile sonst wern wir ja nicht 
mehr fertig

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Robin H. schrieb:
> Ok
> Also
> Ich hab jetzt einen ausgelesen und dieses bin file auf einen Leeren
> aufgespielt!
> Es funktioniert

Was? Du hast ein altes EPROM ausgelesen, in einer Datei gespeichert, und 
neu gebrannt? Quasi eine Kopie? Glückwunsch.

Verifiziere beide noch mal auf gleichen Inhalt. Wirklich von der ersten 
bis zur allerletzten Adresse. Manchmal steht hinten in den letzten 3-4 
Adressen die Prüfsumme drin, und es wäre fatal, diese zu unterschlagen.

> Jetzt stellt sich die frage warum die original neuen Images nicht funzn.

In der Tat!

Mit Hex-Editoren und Dateivergleichern, kann ich dir zur Zeit nicht so 
helfen, weil ich mich kaum damit befasse. Es sollte aber beide Programme 
auch als Freeware im Internet geben, vielleicht weiß sonst jemand hier 
was dazu.

Programme in Geräten lesen gerne mal zyklisch oder überhaupt die 
Prüfsumme des Speichers, um einen Teil der Gerätefunktion zur Laufzeit 
zu verifizieren, wenn der Entwickler nicht ganz deppisch war. Wenn da 
ein einziges bit im EPROM falsch gebrannt ist, und zwar über den 
gesamten Adreßbereich, ist es Essig.

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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zitat.
Was? Du hast ein altes EPROM ausgelesen, in einer Datei gespeichert, und
neu gebrannt? Quasi eine Kopie? Glückwunsch.

Richtig ich habe ein neues altes gebrannt.

ich muss mir das mit den checksummen noch anschauen.

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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Wie ermittle ich die Prüfsumme von der Datei/file??

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Robin H. schrieb:
>
0000F4040000FA040000FA040000FA04
 altes file
>
000004F4000004FA000004FA000004FA
 neues file
>
> Wenn ich mir die im HEX ansehe kommt mir vor als wäre beim neuen eine
> andere Formatierung!

Hier sind High- und Lowbyte (MSB/LSB) vertauscht:

00 00  F4 04  00 00  FA 04  00 00  FA 04 ...

00 00  04 F4  00 00  04 FA  00 00  04 FA ...

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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Wie kann ich die am besten umdrehen?

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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Dank euerer
Tatkräftigen Unterstützung läuft das ganze jetzt!
MIt der Option move a to b
Läuft alles!

Ich sage danke!
Jetzt hoffen wir nur dass das alles funktioniert!

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Robin H. schrieb:
> MIt der Option move a to b
> Läuft alles!

Mit dieser Option wird in Mehrbyte-Speicherorganisationen der Endian 
verdreht, also die Bytereihenfolgen: Z.B. Big Endian, Little Endian. Wie 
auch es da unterschiedliche Prozessoren gibt. Das hat also durchaus 
seinen Sinn.

http://de.wikipedia.org/wiki/Byte-Reihenfolge

Autor: Robin H. (Firma: vkl) (4klee)
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interessant das ganze !
Wissen sollte man es

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