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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Bezugsquelle für Ferritkerne


Autor: GR (Gast)
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Hallo.

Ich möchte den geregelten CCFL Inverter der auf der folgenden 
Internetseite vorgestellt wird nachbauen.

http://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/Kap13_2/Kapit...

Dazu brauch ich einen Ferrtitkern mit der Bezeichnung EE20. Bei den 
bekannten Distris wie Farnell, RS oder Conrad bin ich nicht fündig 
geworden. Gibt es irgenwo einen Shop in Deutschland oder Österreich wo 
man solche Kerne bestellen kann?

Danke schoneinmal für die Antworten.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Buerklin hat auch eine Auswahl an Ferritkernen.

Autor: ... (Gast)
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Du kannst mal bei http://www.spulen.com/shop/ nachschauen.

Autor: ArnoR (Gast)
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GR schrieb:
> Dazu brauch ich einen Ferrtitkern mit der Bezeichnung EE20. Bei den
> bekannten Distris wie Farnell, RS oder Conrad bin ich nicht fündig
> geworden.

Also Conrad hat das schon, aber sehr gut versteckt und ohne sinnvolle 
technische Angaben, damit die Dinger bloß keiner kauft.

http://www.conrad.de/ce/de/product/516619/DROSSELS...

Autor: Johannes (Gast)
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> Dazu brauch ich einen Ferrtitkern mit der Bezeichnung EE20.

Such mal nach E20. Die Bezeichnung EE20 bedeutet, dass man zwei 
E20-Kerne gegeneinander montiert.

Die gibts z.B. hier:
http://www.spulen.com/shop/index.php?cPath=41_50_176

Autor: Harald Wilhelms (Gast)
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GR schrieb:
> Hallo.
>
> Ich möchte den geregelten CCFL Inverter der auf der folgenden
> Internetseite vorgestellt wird nachbauen.
>
> http://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/Kap13_2/Kapit...
>
> Dazu brauch ich einen Ferrtitkern mit der Bezeichnung EE20.

Die Bezeichnung EE20 bezieht sich nur auf die Grösse des Kerns.
Für einen Wandler braucht man aber schon noch ein paar mehr
Angaben. Hast Du denn die Möglichkeit, Deine Spule im Vaccuum
zu tränken? Ansonsten wird das wohl nichts mit dem CCFL Inverter.
Gruss
Harald

Autor: Johannes (Gast)
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> Hast Du denn die Möglichkeit, Deine Spule im Vaccuum
> zu tränken? Ansonsten wird das wohl nichts mit dem CCFL Inverter.

Das sehe ich nicht so. Wenn man die Wicklung sauber in Lagen aufbaut und 
dazwischen immer eine Isolationsfolie hat, geht das auch ohne 
Vakuum-Tränken. Hilfreich ist es aber, wenn man ein Isolationsprüfgerät 
hat, das bei hohen Spannungen (> 2000 V) den Widerstand messen kann.

Ich hab auch gute Erfahrungen mit Plastik-Spray 70 von Contakt-Chemie 
gemacht. Wenn man damit den gewickelten Übertager einsprüht, ergibt das 
eine Beschichtung, die Kriechströme und Überschläge recht zuverlässig 
reduziert.

Autor: GR (Gast)
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Harald Wilhelms schrieb:
> Die Bezeichnung EE20 bezieht sich nur auf die Grösse des Kerns.
> Für einen Wandler braucht man aber schon noch ein paar mehr
> Angaben. Hast Du denn die Möglichkeit, Deine Spule im Vaccuum
> zu tränken? Ansonsten wird das wohl nichts mit dem CCFL Inverter.
> Gruss
> Harald

Nein eine Möglichkeit die Spule im Vakuum zu tränken. Ich würde es eher 
wie Johannes machen. Ansich stehen die Wickeldaten ja auf der verlinkten 
Seite. Wirkt der normale Lackdraht nicht isolierend Genug?

Autor: GR (Gast)
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Wie baue ich die Wicklung eigentlich auf? Die Niederspannungswicklungen 
innen und die Hochspannungswicklung außen oder umgekehrt.

Autor: Johannes (Gast)
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> Wirkt der normale Lackdraht nicht isolierend Genug?

Nein, eher nicht; kommt aber auf die Sorte an. Es gibt z.B. Tex-E Draht 
und Litze, die hat eine 3-fache Isolation, die eine ziemlich hohe 
Spannung aushält. Das ist aber nur sinnvoll bei relativ großem 
Kupfer-Querschnitt bzw. wenn man direkt auf einen Ferritkern ohne 
Wickelkörper wickelt.


> Wie baue ich die Wicklung eigentlich auf? Die Niederspannungswicklungen
> innen und die Hochspannungswicklung außen oder umgekehrt.

Ja, zuerst die Niederspannungswicklung. Sinnvoll ist es, die Anschlüsse 
der Niederspannungswicklung(en) alle auf einer Seite zu haben und die 
Wicklung am anderen Ende nicht ganz bis an den Rand des Wickelkörpers zu 
wickeln.

Dann einige Lagen Isolierklebeband, für 2 kV würde ich min. 4 Lagen 
machen.

Die Hochspannungswicklung wird dann von der anderen Seite her gewickelt, 
so dass die Wicklung auf der Niedervoltseite auch nicht ganz bis an den 
Rand des Wickelkörpers geht. Die Hochspannungwicklung muss in einzelnen 
Lagen gewickelt werden (z.B. 200 Windungen pro Lage) und zwischen diese 
Lagen 1-2 Lagen Isolierklebeband.

Eine Wicklung mit 1600 Windungen mit 0,07mm Draht ist aber schon 
ziemlich anspruchsvoll, so ein Draht reist schon wenn man ihn etwas zu 
streng anschaut. ;-)
Vermutlich wirst Du da mehrere Versuche benötigen, bis du so eine 
Wicklung ordentlich gewickelt bekommst.

Autor: Peter (Gast)
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...nimm einen 2- Kammer- Spulenkörper, dann stimmt die Isolation.

Autor: Johannes (Gast)
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> ...nimm einen 2- Kammer- Spulenkörper, dann stimmt die Isolation.

Das hilft nur für die Isolation Primär <-> Sekundärseite. Das Problem 
ist aber, dass es auch innerhalb der Sekundärwicklung zu Überschlägen 
kommen kann, wenn man beim Wickekln nicht aufpassst.

Das wird bei einem 2-Kammer Wickelkörper eher noch komplizierter, da man 
hier wesentlich mehr Lagen braucht.

Autor: Jens G. (jensig)
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>Das wird bei einem 2-Kammer Wickelkörper eher noch komplizierter, da man
>hier wesentlich mehr Lagen braucht.

Ja - und das ist doch eher vorteilhaft, denn damit hast Du pro Lage eine 
geringere Spannung zu isolieren.

Autor: GR (Gast)
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Vielen Dank für eure Antworten.

War vor kurzem in einem Elektronikgeschäft in der Nähe, und hab dort 
eine Inverterplatine aus einem alten Scanner gefunden. Sie entspricht 
von der Schaltung her komplett der von Jörg Rehmann geposteten 
ungeregelten Inverterschaltung. 
http://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/bilder/b13_2_2a.gif
Meine Idee ist nun die geregelte Schaltung aufzubauen, und einfach den 
Übertrager aus der Inverterplatine des Scanners zu verwenden. Damit 
erspar ich mir die Wickelarbeit. Sollte es funktionieren wär das das 
Beste, wenn halt nicht, muss ich mich wohl an einem verregneten 
Wochenende ans Übertragerwickeln machen :)

Autor: GR (Gast)
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Übrigens:

Ich hab die Inverterschaltung aus dem Scanner ans Oszi angeschlossen um 
zu sehen was am Ausgang herauskommt. Da ich keine Hochspannungstastköpfe 
zur Verfügung hatte, hab ich das Oszi an einen 1MOhm 3,9kOhm U- Teiler 
angeschlossen. Die resultierende Spannung hab ich 1Mohm AC gekoppelt mit 
einem 1:10 Tastkopf ins Oszi eingespeist (siehe Oszibild im Anhang). 
Aufgrund des Spannungsteilers ist der Am Oszi Angezeigte Wert mit 258 zu 
multiplizieren. Ich erhalte also einen einigermaßen schönen Sinus mit 
50kHz und 2146V Spitzen- Spannung. Das sieht schon einmal gut für meinen 
Anwendungszweck  der Inverterschaltung aus, mämlich die Hinterleuchtung 
des Displays, und welches es in diesem Beitrag geht: 
Beitrag "Display ansteurern"

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Dumme Frage: Mir ist mal ein Ringkern-Trafo durchgebrannt. Darauf hin 
habe ich die Windungen mit der Beißzange runtergeknipst, habe 
festgestellt, dass da noch eine Thermo-Sicherung drinnensteckt etc.

Übrig geblieben ist ein Trafo-Kern für einen  Ringkern-Trafo. Rund, 
Schwer, Solide.

Kann man so ein Teil getrost wegwerfen oder gibt es Leute, die auf einen 
Ringkern nen eigenen Trafo wickeln wollen? Ich stelle mir das sehr 
mühsam vor, weil man ja immer wieder durch das Loch des Kern muss....

Autor: Johannes (Gast)
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> Dumme Frage: Mir ist mal ein Ringkern-Trafo durchgebrannt...

> Kann man so ein Teil getrost wegwerfen oder gibt es Leute, die auf einen
> Ringkern nen eigenen Trafo wickeln wollen?

Bei Deinem Ringkern handelt es sich vermutlich um einem Netz-Trafo mit 
Eisenkern; das passt jetzt  nicht so panz in diese Diskussion, wo es 
eigentlich um Ferritkerne geht.

Biete ihn einfach in der Kategorie "Markt" an, irgend jemand wird ihn 
warscheinlich schon brauchen können. Aber erwarte nicht, dass du dafür 
viel Geld bekommst.

Autor: Michael K-punkt (charles_b)
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Johannes schrieb:
>> Dumme Frage: Mir ist mal ein Ringkern-Trafo durchgebrannt...
>
>> Kann man so ein Teil getrost wegwerfen oder gibt es Leute, die auf einen
>> Ringkern nen eigenen Trafo wickeln wollen?
>
> Bei Deinem Ringkern handelt es sich vermutlich um einem Netz-Trafo mit
> Eisenkern; das passt jetzt  nicht so panz in diese Diskussion, wo es
> eigentlich um Ferritkerne geht.
>
> Biete ihn einfach in der Kategorie "Markt" an, irgend jemand wird ihn
> warscheinlich schon brauchen können. Aber erwarte nicht, dass du dafür
> viel Geld bekommst.

Danke für die verständnisvolle Anwort. Ja, es ist ein Netztrafo mit 
gewickeltem Eisenkern.

Autor: Harald Wilhelms (Gast)
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Michael K-punkt schrieb:

> Dumme Frage: Mir ist mal ein Ringkern-Trafo durchgebrannt. Darauf hin
> habe ich die Windungen mit der Beißzange runtergeknipst, habe
> festgestellt, dass da noch eine Thermo-Sicherung drinnensteckt etc.
>
> Übrig geblieben ist ein Trafo-Kern für einen  Ringkern-Trafo. Rund,
> Schwer, Solide.
>
> Kann man so ein Teil getrost wegwerfen oder gibt es Leute, die auf einen
> Ringkern nen eigenen Trafo wickeln wollen? Ich stelle mir das sehr
> mühsam vor, weil man ja immer wieder durch das Loch des Kern muss....

Im http://www.elektronik-kompendium.de/forum/forum.php sucht einer
z.Z. einen 24V/12V-Trafo. Wenn der Kern so 250W abkann, wäre er da
gut geeignet. Die dafür notwendigen ca. 50 Wdg kann man gut per and
wickeln, insbesondere, wenn man dafür ein Schiffchen verwendet.
Gruss
Harald

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