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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik OPA241 stört Polar Empfangs-IC


Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

Ein Polar Empfangs IC (RMCM01) liefert an ICP ein Rechteck, aus dessen 
Periodendauer ein Atmega 162 ein niedefrequentes DDS Sinussignal 
generiert.

Wenn kein Signal am ICP ankommt, schaltet der µC die Signalerzeugung ab.
Ein eintreffendes Signal wird über eine LED angezeigt.

Das Signal wird über eine R2R (10K/5K)  gewandelt.

Über einen OPA241 als Impedanzwandler wird das Signal in einem TDA7052 
verstärkt und über einen 8 Ohm Signalgeber ausgegeben.

Beim Einschalten der Schaltung fängt es an zu fiepen und die Membran 
wird eingezogen. Dann zeigt der µC über eine LED plötzlich ein 
chaotisches Empfangssignal an ICP und die DDS Synthese beginnt.

Und das, ohne dass ein Pulssignal gesendet wird.

Vielleicht kann mal jemand über die angehängte Schaltung schauen, habe 
zuvor noch nicht mit OPA´s gearbeitet...;-(

Vielen Dank
Thomas

Autor: Hansi (Gast)
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Also nur mal als Vermutung: der OPA241 hat ka kein Rail2Rail-in. Guck 
doch mal was er bei 0V Eingang an seinem Ausgang ausspuckt. Ist er denn 
nötig? Der nachfolgende IC zieht doch auch kein Strom, oder? Verstärken 
tust du mit dem ja nichts, nur ent koppeln. Überbrück ihn doch einfach 
mal.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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Ein Kondensator in Reihe zum Signalgeber würde den Gleichstromanteil 
filtern.

Autor: nicht gast (Gast)
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was sollen die widerstände am Opamp (33K und 100) für einen sinn haben? 
denn 100er kannst du sicher wegnehmen, der atmega ist schon hochohmig. 
die 33K davor machen auch eher nur probleme...

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo Hansi,

habe den OPV mal raus gezogen und das R2R direkt in den Eingang vom 
TDA7052 gesteckt. Pfeift direkt und drückt die Membrane raus. Beginnt 
dann plötzlich auch, wie bei der Schaltung mit OPV, unvermittelt mit 
einer ICP Anzeige und chaotischem DDS Signal.

Also ist es möglicherweise gar nicht der OPV gewesen?

Habe den TDA nach DB angeschlossen, s. Anhang

Gruß

Thomas

Autor: karadur (Gast)
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Hallo

der TDA macht eine Verstärkung von 100. Er darf am Eingang max. 100mV 
haben.

Deine DC-Kopplung taugt nicht.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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und die Störung auf deinem Input Capture Pin kann von der 
Lausprecherspule induziert sein. Liegen die Leitungen nah zusammen?

Autor: Thomas (Gast)
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@kosmos
nein, den Lautsprecher habe ich ca 80 cm entfernt.


ich sehe gerade, dass ich einen TDA7052A eingesetzt hatte(mit 
Volumenreglung über PIN 4)!!
Habe jetzt den TDA7052 reingesteckt und nun geht gar nichts mehr. Muss 
jetzt erstmal das Datenblatt studieren......

Gruß

Thomas

Autor: gk (Gast)
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Thomas schrieb:
> und die Membran wird eingezogen.

Das ist bei der Ansteuerung auch kein Wunder. Bei 5 Volt und 8 Ohm 
fliessen 600 mA. Da der DC-Widerstand des Lautsprechers noch viel 
kleiner sein wird, entsprechend noch mehr. Also, den NF-Verstäker mit 
kleinerem Signal und DC entkoppelt ansteuern.
gk

Autor: Thomas (Gast)
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@gk

bin  Anfänger. Habe im Oszi Peak to peak 3,38 V aus dem R2R Netzwerk. 
Das ist dann natürlich zu viel. Ist jetz wahrscheinlich eine blöde 
Frage, aber:

Reduziere ich die Amplitude am besten mit einer anderen Tabelle im µC 
oder durch einen Spannungsteiler?

Gruß

thomas

Autor: gk (Gast)
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Um die volle Auflösung des DA-Wandlers auszunutzen empfiehlt es sich, 
den Spannungsteiler bzw. dein R2R Netzwerk anzupassen. Um den DC-Anteil 
vom Verstärker fernzuhalten brauchst Du noch einen Kondensator/Elko im 
Signalpfad.
gk

Autor: Thomas (Gast)
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@gk
vielen Dank!
Wenn ich das R2r angepasst habe, gibt es da Erfahrungswerte welche 
Kapaztität man wegen der DC Entkopplung in den Signalweg legt? oder muss 
das von Fall zu Fall berechnet werden?

Gruß

Thomas

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