mikrocontroller.net

Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Programmer mkII gibt auf


Autor: Jansen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo,
ich habe das Problem, dass der mkII von Atmel den Programmiervorgang 
immer mit einem orangen Blinken abbricht, wenn ich an der SPI meine 
Schieberegisterkette (8x 595) hängen habe. Glücklicherweise liegen deren 
Pins auf einem Stecker, den ich dann halt vor dem Programmieren abziehen 
muss.
Nervig ist es trotzdem.
Was ist da verkehrt? Ich vermute mal, dass der mkII nicht soviel Strom 
treiben will (weil ja so gesehen 9 Verbraucher am SCK hängen).
Wie macht man es richtig? Abschalten (Chipselect) lassen sich die 595 ja 
nicht.

Mfg Jansen

Autor: Marcus B. (raketenfred)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
mit dem mk2 nur einen transistor treiben?

Damit ist die Last weg vom Programmer

Autor: Jansen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Naja, das gleich Problem kann ja aber auch am MISO auftreten.

Eigentlich bräuchte ich doch sowas wie eine Chipselect Leitung am 595, 
oder? Aber der hat sowas nicht

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jansen schrieb:
> ich habe das Problem, dass der mkII von Atmel den Programmiervorgang
> immer mit einem orangen Blinken abbricht, wenn ich an der SPI meine
> Schieberegisterkette (8x 595) hängen habe.

Was für 595?

Ich hab 21 Stück CMOS 74HC595 dran, und das Programmieren geht 
einwandfrei.

Standard-TTL könnten aber zu viel Eingangsstrom brauchen.


Peter

Autor: spess53 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: Jansen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bei mir sind es 8 HC595 von ST.
Zwischen den beiden Platinen (der mit dem Atmega und der ISP und der mit 
den Schieberegistern) ist ein Stück Flachbandkabel. Das sollte ja aber 
kein Problem sein. Ich muss es immer abziehen, damit der mkII seine 
Arbeit tut.

Peda, programmierst du denn auch mit dem mkII, oder hast du einen, der 
evtl. einfach mehr Strom treibt? Ist der mkII vielleicht einfach 
ziemlich empfindlich?

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jansen schrieb:
> Peda, programmierst du denn auch mit dem mkII

Ja.

Die Schaltung ist aber auf einer Platine, anbei ein Ausschnitt.
Dadurch sind die Leitungen schön kurz und die Masse dick (Plane).

SPI über längere Leitungen (zu anderen Platinen) zu übertragen ist etwas 
tricky (ich machs nicht mehr). Es kommt dann schnell zu Störungen 
(Spikes), da die ICs zu schnell sind.


Peter

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
P.S.:
Ich hab mal die Länge der Netze gemessen:
SCK: 320mm
RCK: 343mm


Peter

Autor: Fabian B. (fabs)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sorry, fürs Thread-jacking:

@peda:

Peter Dannegger schrieb:
> SPI über längere Leitungen (zu anderen Platinen) zu übertragen ist etwas
> tricky (ich machs nicht mehr). Es kommt dann schnell zu Störungen
> (Spikes), da die ICs zu schnell sind.

ich habe gerade so ein Problem, auch wenn es sich nur um ca 15cm 
Flachbandkabel handelt und VCC und GND jeweils 3fach über das Kabel 
geführt werden. Ich schaffe es immer wieder solche Spikes zu erzeugen 
(teilweise vermutlich ESD), dass das 595er (CD74HC595 von TI) seine 
Daten vergisst.

Gruß
Fabian

Autor: Jansen (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Noch eine Frage zu der Application Note:
welche Größe sollten die Serienwiderstände in der SPI haben? 10k? Kann 
denn dann der Atmega im normalen Betrieb die Schieberegister ansprechen?

Autor: Frank K. (fchk)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jansen schrieb:

> Was ist da verkehrt? Ich vermute mal, dass der mkII nicht soviel Strom
> treiben will (weil ja so gesehen 9 Verbraucher am SCK hängen).
> Wie macht man es richtig? Abschalten (Chipselect) lassen sich die 595 ja
> nicht.

HC126 dazwischen, wobei die Gates der einzelnen Gatter auf Reset liegen. 
Ist Reset High, werden die Schieberegister angesteuert, ist Reset LOW, 
ist ein ISP-Programmer im Gange.

Pull-Ups/Downs nach Bedarf an die Ausgänge des HC126 setzen, um 
undefinierte Pegel zu vermeiden.

fchk

Autor: Chris (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jansen schrieb:
> welche Größe sollten die Serienwiderstände in der SPI haben? 10k?

Ich verwende dort immer 1k.

Autor: Peter Dannegger (peda)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Fabian B. schrieb:
> ich habe gerade so ein Problem, auch wenn es sich nur um ca 15cm
> Flachbandkabel handelt und VCC und GND jeweils 3fach über das Kabel
> geführt werden.

Manchmal hilft, eine dicke Masse zwischen beiden Platinen zu ziehen.
Oder ein Schmitt-Trigger an den Eingängen. Die sind langsamer und daher 
nicht so störanfällig. Z.B. 74HC14 oder CD4093 (richtig langsam).

Die saubere Profilösung dürfte aber differentiell sein 
(RS-485-Transceiver).


Peter

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.