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Forum: Platinen Platinen mit Edding machen (oder andere einfache Methode)


Autor: Voltage (Gast)
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Hi.
Ich brauche für ein kleines Netzteil eine Platine. (230V -> 15V DC 1A)
Ich habe mal gehört, man kann mit einem normalen Edding Platinen machen.
Das ist glaube ich die einfachste Möglichkeit,
Oder gibts noch was einfacherers?

Autor: faustian (Gast)
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Mit dem Edding kann man eine Aetzmaske auf geeignetes Basismaterial 
aufbringen, aetzen muss man immer noch. Und perfekt ist das Ergebnis 
nicht, schon gar nicht bei langsamen Aetzverfahren (Schale).

Autor: Harald Wilhelms (Gast)
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Voltage schrieb:
> Hi.
> Ich brauche für ein kleines Netzteil eine Platine. (230V -> 15V DC 1A)
> Ich habe mal gehört, man kann mit einem normalen Edding Platinen machen.
> Das ist glaube ich die einfachste Möglichkeit,
> Oder gibts noch was einfacherers?

Und warum nimmst Du nicht einfach Lochrasterplatinen?
Es mag sein, das dann das Lötenn der Schaltung etwas
länger dauert; das wird aber mehr als ausgeglichen
durch die Arbeit zur Herstellung der gedruckten Schaltung.
Gruss
Harald

Autor: Sebastian (Gast)
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Im Prinzip schon. Edding 3000, oder Lack-Edding (700er) malen gut auf 
blankem Kupfer, und können auch das Ätzmittel eine Weile ab.

Man kann natürlich auch auf Transparentpapier zeichnen und dann 
belichten, wenn man mehr als eine braucht, oder nicht spiegelverkehrt 
zeichnen will.

Autor: Voltage (Gast)
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Harald Wilhelms schrieb:
> Und warum nimmst Du nicht einfach Lochrasterplatinen?
> Es mag sein, das dann das Lötenn der Schaltung etwas
> länger dauert; das wird aber mehr als ausgeglichen
> durch die Arbeit zur Herstellung der gedruckten Schaltung.
> Gruss
> Harald

Loch/Streifenraster und 230V Netzspannung bereiten mir Bauchschmerzen.

Autor: kennie (Gast)
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Das geht! Hab so mal einen Verstärker gebastelt. Das Layout habe ich mit 
ExpressPCB erstellt, ausgedruckt, den Druck auf die Kupferplatte geklebt 
und dann alle Löcher gebohrt. Danach Papier entfernt, Platine mit 
Alkohol + Sandpapier gründlich gereinigt und mit Edding die Leiterbahnen 
nachgemalt. Ist viel Arbeit, aber das Ergebnis war soweit ok. Du musst 
nur vorher einen Test machen wegen der Ätzbeständigkeit, da ist jeder 
Marker anders. Gibt auch im Internet Listen welche gehen und welche 
nicht, einfach mal googeln. UNBEDINGT vor dem Ätzen die Platine mit 
einem Föhn gründlich trocknen! Wenn noch Lösungsmittelreste in der 
Lackschicht sind, löst sie sich so sicher wie das Amen in der Kirche. 
Das Ätzen sollte schnell gehen, am besten H2O2+HCl wenn Du das besorgen 
kannst, denn der Lack hält im Ätzbad nicht sonderlich lange.

Autor: Harald Wilhelms (Gast)
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Voltage schrieb:
> Harald Wilhelms schrieb:
>> Und warum nimmst Du nicht einfach Lochrasterplatinen?
>> Es mag sein, das dann das Lötenn der Schaltung etwas
>> länger dauert; das wird aber mehr als ausgeglichen
>> durch die Arbeit zur Herstellung der gedruckten Schaltung.
>> Gruss
>> Harald
>
> Loch/Streifenraster und 230V Netzspannung bereiten mir Bauchschmerzen.

Ich meinte Lochraster ohne Kupfer. Da bestimmst Du Deine Abstände
mit Schaltdraht selbst.
Gruss
Harald

Autor: Johannes (Gast)
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> Loch/Streifenraster und 230V Netzspannung bereiten mir Bauchschmerzen.

Was soll an eine Loch/Streifenraster-Platine schlechter als an einer 
selbstgeätzten Platine sein?

Wenn man größere Luft-/Kriechstrecken braucht, kann man problemlos ein 
paar Kupfer-Pads wegkratzen. Für so eine einfache Schaltung würde ich 
auf keine Platine ätzen.

Wenn man keinen Print-Trafo verwendet, sondern einen Trafo mit 
Leitungsanschlüssen, dann muss man mit der Netzspannung außerdem gar 
nicht auf die Platine.

Autor: Herbert (Gast)
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Eine Lochraster-Platine mit Lötpunkten in Fr4 geht auf alle Fälle für 
einfachere Sachen.Nimm aber die durchkontaktierten.Die Verbindungen 
zieht man mit versilberten Blankdraht.Das kann wenn man es gut macht 
ordentlich aussehen.
Leider taugen die Lochraster nicht so viel.Die guten alten Platten von 
Vero Board hatten wenigstens die Löcher mittig im Streifen.
Das Original glaube ich gibts gar nicht mehr, nur noch das Glump mit den 
versetzten Bohrungen.

Autor: Voltage (Gast)
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Ich probiere das mal mit Edding, ansonsten würde wohl auch schon 
Tesafilm reichen, um eine Platine mit ein paar Kupferstreifen mit ca 1 
cm abstand zu ätzen.
Ich brauche 4 Streifen:

N
L-Trafo
L-In (zwischen Trafo und Anschluss muss eine Schmelzsicherung)
PE


Ich habe maximal 40mm Bauhöhe, daher kann ich keinen großen Trafo mit 
Klemmen aus dem Steuerungsbau nehmen. Die sind zu hoch.

Autor: Johannes (Gast)
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> Ich brauche 4 Streifen:

Wenn es nur 4 Streifen sein sollen, dann nimm eine Platine ohne Fotolack 
und fräß mit einer kleinen Bohrmachine mit Fräßer oder Trennscheibe in 
den Zwischenräumen das Kupfer weg.

Geht auf jeden Fall schneller als Ätzen, vor allem, wenn du vorher noch 
nie eine Platine geäzt hast.

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