Hallo,
hatte letztes Jahr ein Verlängerungskabel bei Reichelt bestellt (5m) und
jetzt im Winter an diesem einen 2000W Heizlüfter ein paar Stunden am
Stück betrieben. So sieht nun der Stecker aus => Anhang!
Der Stecker selbst ist mit 16/250VAC beschriftet, also 250V
Wechselspannung bei 16A Dauerstrom? Habe ich da jetzt was falsch
verstanden oder ist das wirklich nur allerbilligster Müll, der dort
verkauft wird?
Gruß
Tom
Das Kabel wurde in einem völlig trockenen Raum betrieben, Korrosion kann
ich denke ich von meiner Seite ausschließen. Wie der Stecker vorher
aussah, kann ich nicht sagen:)
asdfsdgs schrieb:> ... sieht n Stecker nicht so aus.
<klugscheiss>
Das ist ja auch eine Buchse.
</klugscheiss>
Ich sehe keine Aderendhülsen unter den Verschraubungen. Hast du die
Buchse selber montiert?
Auch Verzinnen ist längst nicht mehr Stand der Technik(ja man glaubt es
kaum was sich in 20 Jahren so ändert. SCNR).
mfg mf
Sieht aus als wenn da Leckströme auf die Schraube getropft sind.
Aber mal im Ernst. Die Kupplung hat eine Ewigkeit halb im Wasser
gelegen. So schnell vergammelt das nicht. Das Kupfer hat ja schon Patina
gebildet.
Schick doch das Bild mal an deren Kundendienst. Und dann rufst du da an
und fragst, was sie davon halten.
Eigentlich müsste man denen das allerdings um die Ohren hauen.
mfg.
Maulwurf schrieb:> Das Metall war heißer als die Leitung.
Nachts ist es kälter als draußen.
Welches Metall? Die Leitung ist auch aus Metall!?
Erklär mal bitte das Phänomen was du da ansprichst.
mfg mf
Ah ok danke. Also so:
Der Kontaktstift des Schukosteckers drückt die Kontaktpaddel links und
rechts auseinander und beeinflusst durch die Verformung des ganzen
Bügels auch die Klemmkraft auf die angeklemmte Leitung/Ader?
Ob mit oder ohne Aderendhülse ist dann ja auch egal. Reichelt hat
natürlich die Möglichkeit alles abzustreiten und abzuwälzen.
"Sie hatten die Buchse offen? dann haben sie sicher da drin
rumgepfuscht..."
mfg mf
Hallo,
ich habe eigentlich schon lange keine Verlängerungen im Handel mehr
gesehen, deren Stecker/Kupplungen zu öffnen waren und die
Schraubanschlüsse hatten...
Gruß aus Berlin
Michael
Das Kabel bzw. der Stecker wurde von mir in keinster Weise modifiziert.
Erst als ist Hitzeentwicklung am Stecker bemerkt habe, habe ich das
Kabel stillgelegt und den Stecker geöffnet.
Michael U. schrieb:> ich habe eigentlich schon lange keine Verlängerungen im Handel mehr>> gesehen, deren Stecker/Kupplungen zu öffnen waren und die>> Schraubanschlüsse hatten...
Dieser hat ja auch 11 Jahre lang bei Reichelt auf dem Parkplatz in 'ner
Pfütze gelegen. Oder der stammt noch aus der DDR.
mfg.
So wie ich das sehe würde ich folgendes behaupten:
Die Kupplung wurde so gelagert dass L1 unten lag. Die Kupplung stand
halb voll Wasser. Durch dieses Wasser ist die L1 Klemme korrodiert.
Diese Korrosion führte zu einem erhöhten Übergangswiderstand, was
widerrum zum verdampfen des Wassers geführt hat.
Deutliches Indiz hier für ist: Die eine Schraube (gleiche Seite wie L1)
ist korrodiert, die andere nicht. Der N-Anschluss ist auch unversehrt.
Michael U. schrieb:> Hallo,>> ich habe eigentlich schon lange keine Verlängerungen im Handel mehr> gesehen, deren Stecker/Kupplungen zu öffnen waren und die> Schraubanschlüsse hatten...
Eben! Sicher, dass das Kabel von Reichelt ist? Wann war das Kaufdatum?
Bist du dir sicher, dass du das nicht selbst zusammengefrickelt hast vor
ein paar Jahren mal? Wie auch oben schon beschrieben ist es AFAIK
verboten bei einem im Handel erhältlichen Kabel keine Aderendhülsen bei
Litze zu verwenden.
> Das Kabel wurde in einem völlig trockenen Raum betrieben
hieß der Raum eventuell "Waschküche" und es war die Waschmaschine
angeschlossen, und der Stecker lag hinter der Waschmaschine auf dem
Boden?
Nein, der Raum hieß Wohnzimmer.
Kaufdatum war Mitte letzten Jahres, Bestellnummer bei Reichelt SK-VL 5M
BR. Das Kabel wurde bis zur Erstnutzung mit genanntem Heizlüfter in der
Originaltüte eingeschweist in meinem Schreibtisch gelagert.
Tom schrieb:> Das Kabel wurde bis zur Erstnutzung mit genanntem Heizlüfter in der> Originaltüte eingeschweist in meinem Schreibtisch gelagert.
Hat denn die Tüte irgendwie seltsam ausgesehen, so als wenn sie mal im
Wasser gelegen hätte?
Gruss
Harald
Chinesische Restbestände billig zusammengeschossen, PVC-Kabel mit
Seifenwaser eingezogen, Schrauben nicht richtig angezogen,
Kondenswasser, Seewasser, Monsunregen... Dann Hezlüfter mit richtig
Strom auf hohe Übergangswiderstände, Hitze, PVC gibt Feuchte und
Salzsäure ab, Korrossion... Nächsten Winter hätte die Feuerwehr das
Problem lösen müssen!
Tom schrieb:> Bestellnummer bei Reichelt SK-VL 5M BR
Da ist ein modernes Kabel abgebildet. Mit angespritztem Stecker und
Kupplung. Abbildung ähnlich. OK. Ist halt weiss. Braun muß man sich eben
vorstellen.
Da ist beim Färben wohl einiges schief gegangen.
mfg.
LOL
Na jedenfalls sind Aderendhülsen vorhanden, habe eben mal geschaut.
Auf dem Stecker ist ein CE- und ein VDE-Zeichen. OK, CE klebt der
Hersteller drauf, die Aufkleber gibt's ja überhall auf Bögen zu kaufen.
Wie schaut das mit VDE aus? Gelten die Zeichen eigentlich nur für den
Stecker, oder für das gesamte Kabel?
Tom schrieb:> Gelten die Zeichen eigentlich nur für den> Stecker, oder für das gesamte Kabel?
Da die Verlängerung aus Teilen zusammengesetzt ist (und problemlos
wieder zu vereinzeln ist), wird es nur für den Stecker/ Kupplung
Gültigkeit haben.
Tom schrieb:> OK, CE klebt der>> Hersteller drauf, die Aufkleber gibt's ja überhall auf Bögen zu kaufen.
Das ist doch aufgeprägt.
Tom schrieb:> Wie schaut das mit VDE aus?
Stecker, Kupplung und Kabel haben jeweils ihr eigenes VDE-Zeichen.
mfg.
Die Oxidation wird durch die Lösungsmittel im Kunststoff ausgelößt, die
bei Hitze ausdünsten.
Ich bleibe dabei ein Kontaktproblem beim Stecker.
Gruss Bernd
Für mich sieht das klar korrodiert aus, was an der Zugentlastung
erkennbar ist. Die eine Schraube ist stark korrodiert, die andere gar
nicht. Bei Hitze müsste entweder nur die eine Schraube an L1 "verkohlt"
sein, oder alle. Wobei es dann wahrscheinlicher wäre, wenn die ganze
Kupplung verschmort wäre.
>Erst als ist Hitzeentwicklung am Stecker bemerkt habe, habe ich das>Kabel stillgelegt und den Stecker geöffnet.
Viele Verbindungen werden warm, wenn man ordentlich Last anlegt und ein
Heizlüfter ist eine ordentliche Last.
Zudem wundert mich das das Kabel geschraubt ist, das gibt es bei
"günstigen" Kabeln schon lang lange nicht mehr.
Stecker korrodiert, auf einer Seite, also muss da Wasser drin gewesen
sein.
L1 verbrannt: Kommt vom hohen Übergangswiderstand, verursacht durch die
Korrosion.
Ganz davon abgesehen: Mach mal ein Foto vom Stecker.
Entweder Korrosion durch Wassereinfluss (wahrscheinlich) oder
unzureichend festgeschraubter L-Draht, wobei ich letzteres öfters sehen
"durfte" und das eigentlich immer ander aussah.
Sicher, dass das das Kabel von Reichelt ist und nicht ein älteres
Exemplar?
Gruß
Andreas
Wie sieht die Steckdose aus in der Du das Kabel hastet. Ähnliche
thermische Veränderungen an einer Buchse ?
Wenn ja ist wahrscheinlich an der Dose Nullleiter mit Erde vertauscht.
Würd das aber auf alle fälle mal kontrollieren.
Bei dem "dubiosen" Kabel könnte das natürlich auch direkt in der
Verlängerung vertauscht sein.
>Wie sieht die Steckdose aus in der Du das Kabel hastet. Ähnliche>thermische Veränderungen an einer Buchse ?>Wenn ja ist wahrscheinlich an der Dose Nullleiter mit Erde vertauscht.>Würd das aber auf alle fälle mal kontrollieren.
Und was hat das mit thermischen Veränderungen zu tun?
@ Jens G.
> Und was hat das mit thermischen Veränderungen zu tun?
Na genau das verursacht diesen Thermischeffekt.
Physikalische-Hintergrund ist mir leider nicht bekannt :(
Ich kenne dies nur aus eigener Erfahrung und einem Gespräch mit einem
erfahrenem Elektriker (mein Onkel !).
Hatte das auch mit einer Waschmaschine. Die Dose (in ca. 1,80m höhe) und
der Stecker verschmorten immer an der selben Busches, bis ein Elektriker
diesen Fehler feststellte und die Kabel tauschte.
Klar, mir leuchtet das auch irgendwie nicht ein wie das Funst und
natürlich könnten auch hohe Übergangswiderstände durch schlecht
angezogenen Klemme die Ursache sein (und in meinem Fall durch tauschen
der Kabel beseitigt worden sein)
Das wird Er aber bei dem zustand der Buchs sicher nicht mehr feststellen
können und das überprüfen der Steckdose bei einer Belastung von ca. 2kW
is nie schlecht wenn's schon mal schmort :)
Ach ja, Thermisch stark belastete Elektrokontakte neigen auch ohne
erhöhter Feuchtigkeit zur starker Korrosion.
Manfred John schrieb:> Ach ja, Thermisch stark belastete Elektrokontakte neigen auch ohne> erhöhter Feuchtigkeit zur starker Korrosion.
Das macht das sich zersetzende PVC der Leitungen. Dabei entsteht
Chlorwasserstoff (Salzsaeure).
Manfred John schrieb:> Ach ja, Thermisch stark belastete Elektrokontakte neigen auch ohne> erhöhter Feuchtigkeit zur starker Korrosion.
Das erklärt aber nicht die beiden unterschiedlich stark korridierten
Schrauben der Zugentlastung...
Gruss
Harald
Thomas Eckmann schrieb:> Tom schrieb:>> OK, CE klebt der>>>> Hersteller drauf, die Aufkleber gibt's ja überhall auf Bögen zu kaufen.>> Das ist doch aufgeprägt.>> Tom schrieb:>> Wie schaut das mit VDE aus?>> Stecker, Kupplung und Kabel haben jeweils ihr eigenes VDE-Zeichen.
Was aber auch egal ist.
Ich traue diesen Aufdrucken schon lange nicht mehr.
Spätestens seit uns Chinesen ein Angebot über Wandwarzen machten und auf
dem Fax man ankreuzen konnte, welche Logos man denn gerne hätte. Das
ging von GS über VDE, TÜV Rheinland usw.
Hier werden jedenfalls mittlerweile alle Kabel selbst konfektioniert -
mit vernünftigen, aufschraubbaren Steckern/Buchsen, Adernendhülsen,
genug Querschnitt, sehr gute Flexibilität, ordentlicher Zugentlastung,
gutem Knickschutz usw.
Dafür hab ich in dem Bereich schon viel zu viel Scheiße gesehen - leider
auch bei höherpreisigen Sachen.
Chris D.
Chris D. schrieb:> Spätestens seit uns Chinesen ein Angebot über Wandwarzen machten und auf> dem Fax man ankreuzen konnte, welche Logos man denn gerne hätte. Das> ging von GS über VDE, TÜV Rheinland usw.
Und hast du das mal VDE, TÜV usw. mitgeteilt?
Helmut Lenzen schrieb:> Chris D. schrieb:>> Spätestens seit uns Chinesen ein Angebot über Wandwarzen machten und auf>> dem Fax man ankreuzen konnte, welche Logos man denn gerne hätte. Das>> ging von GS über VDE, TÜV Rheinland usw.>> Und hast du das mal VDE, TÜV usw. mitgeteilt?
Ja, ich habe damals mit einem Mitarbeiter vom TÜV Rheinland gesprochen.
Das ist wohl gängige Praxis bei vielen chinesischen Unternehmen. Die
drucken Dir alles, was Du willst, drauf.
Da kann der VDE etc. hier wenig machen.
Importeur und damit haftbar wäre nur ich - an die Chinesen kommen sie
nicht dran.
Mehr Kontrollen wären gut - müssen aber auch irgendwie bezahlt werden.
Chris D.
Es muesste doch im eigenen Interesse von VDE, TÜV sein sowas zu
unterbinden.
Ist denen ihr Logo hier nicht rechtlich Geschuetzt? Sowas koennte doch
schon den Zoll auf den Plan rufen.
Helmut Lenzen schrieb:> Es muesste doch im eigenen Interesse von VDE, TÜV sein sowas zu> unterbinden.
Ja. Aber die wollen dafür auch kein Geld ausgeben.
> Ist denen ihr Logo hier nicht rechtlich Geschuetzt? Sowas koennte doch> schon den Zoll auf den Plan rufen.
Dann müsste der 90% des China-Elektronik-Krams abfangen ;-)
Der Zoll ist doch jetzt schon hoffnungslos überfordert.
Danach dann Rückfrage beim VDE, die müssen erst wieder bestätigen usw.
Ein riesiger bürokratischer Aufwand.
Und dann ist auch die Frage, inwiefern die rechtlich überhaupt eine
Handhabe haben, solange das Teil nicht in Verkehr gebracht wurde.
Chris D.
>Dann müsste der 90% des China-Elektronik-Krams abfangen ;-)
Waere doch nicht schlecht.
>Ja. Aber die wollen dafür auch kein Geld ausgeben.
Dann schaffen die sich irgendwann damit selber ab.
>Danach dann Rückfrage beim VDE, die müssen erst wieder bestätigen usw.>Ein riesiger bürokratischer Aufwand.
Sollte in Zeiten globaler Vernetzung kein riesiger Aufwand sein.
>Und dann ist auch die Frage, inwiefern die rechtlich überhaupt eine>Handhabe haben, solange das Teil nicht in Verkehr gebracht wurde.
Naja das schicken die nur rueber damit wir es hier fuer die lageren
duerfen :=)
Moin!
Nuja. Aderendhülsen sind bei der Kupplung nicht nötig,
da das augenscheinlich Käfigklemmen sind.
Die Korrosion ist mir auch zu ungleichmässig für Wassereinfluss.
Ich würde vermuten: L-Schraube nicht gescheit angezogen,
dadurch Übergangswiderstand mit Hitzeentwickung, das hat die
(PVC-)Isolierung der Ader Übelgenommen und sich unter
HCl-Entwicklung aus dem Staub gemacht. Die HCL-Dämpfe haben dann
die "Schnellkorrosion" in ihrer Umgebung eingeleitet.
Michael.
Lötmichel schrieb:> Aderendhülsen sind bei der Kupplung nicht nötig,> da das augenscheinlich Käfigklemmen sind.
Litze in Käfigklemme? Halte ich für Pfusch.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Litze in Käfigklemme? Halte ich für Pfusch.
Ist aber laut VDE "Stand der Technik", also erlaubt.
(Und Teilweise bei (Steck-)Klemmen sogar gefordert,
weil sonst zu wenig Kontaktdruck/Rausrutschen aus
der Crimpung.)
Michael.
Lötmichel schrieb:>> Litze in Käfigklemme? Halte ich für Pfusch.
Kann sein das Rufus diese Klemmen an Schaltern , Steckdosen meint.
Da Litze anzuschliessen halte ich auch fuer Pfusch.
Es gibt aber diese Klemmen die nur mit Werkzeug zu oeffnen sind.
Und da halten die Litzen normalerweise sehr gut drin. (Cage Clamp)
http://www.wago.com/infomaterial/pdf/51182709.pdf
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Litze in Käfigklemme? Halte ich für Pfusch.
Was bitte ist eine Käfigklemme? Ich kenne Käfigzugfederklemmen. Die sind
je nach Ausführung sehr wohl für feindrähtige Leiter zugelassen, wie
helmi auch schon geschrieben hat. (Der war schneller als ich im
Datenblattraussuchen...)
Hier ist jedoch nur eine Schraubklemme mit einer quadratischen
Unterlegscheibe zu sehen. Und da sind tatsächlich Aderendhülsen
vorgeschrieben. Aber ob da nicht doch eine drunter ist, das ist auf dem
Bild nicht zu erkennen. Es gibt ja für vollautomatische Konfektion auch
Aderendhülsen ohne Kragen.
Aber zurück zur Originalfrage:
> Habe ich da jetzt was falsch verstanden oder ist das wirklich nur> allerbilligster Müll, der dort verkauft wird?
Ist es wirklich sicher, daß das dieses Kabel ist? Im Katalog schaut's
anders aus.
Ist es sicher, daß der eingesteckte Stecker hochwertig ist und vor allem
dessen Kontaktstifte nicht verschmutzt waren?
Ist es wirklich sicher, daß nicht doch Wasser im Spiel war?
Hat Reichelt schon was zu dem Thema gesagt? Eigentlich wären die ja der
erste Ansprechpartner zur Klärung und nicht die Forenkollegen hier, die
aufgrund der unsicheren Informationslage eher nur Vermutungen anstellen
können.
Im Übrigen: Wer bei einem Versender stets billigste Artikel kauft
anstelle Markenware namhafter Hersteller zu nutzen, die nicht zuletzt
mit ihrem Ruf für die Qualität einstehen braucht sich über den einen
oder anderen Ausreißer nicht wundern.
Chris D. schrieb:> Spätestens seit uns Chinesen ein Angebot über Wandwarzen machten und auf> dem Fax man ankreuzen konnte, welche Logos man denn gerne hätte. Das> ging von GS über VDE, TÜV Rheinland usw.>
Warum hast du nicht einfach ALLES angekreuzt? Oder ist da irgendwie ein
XOR drin?
Das Ende vom Lied werden holografische Bildchen sein, die uns dann
überall, selbst vom Brotlaib, entgegenstrahlen. Gedruckt natürlich auch
in Shenzhen.
> Hier werden jedenfalls mittlerweile alle Kabel selbst konfektioniert -> mit vernünftigen, aufschraubbaren Steckern/Buchsen, Adernendhülsen,> genug Querschnitt, sehr gute Flexibilität, ordentlicher Zugentlastung,> gutem Knickschutz usw.>> Dafür hab ich in dem Bereich schon viel zu viel Scheiße gesehen - leider> auch bei höherpreisigen Sachen.>
Problem wird sein dies dem Kunden als Vorzug zu vermitteln.
Lötmichel schrieb:> Moin!>> Nuja. Aderendhülsen sind bei der Kupplung nicht nötig,> da das augenscheinlich Käfigklemmen sind.>> Die Korrosion ist mir auch zu ungleichmässig für Wassereinfluss.>> Ich würde vermuten: L-Schraube nicht gescheit angezogen,> dadurch Übergangswiderstand mit Hitzeentwickung, das hat die> (PVC-)Isolierung der Ader Übelgenommen und sich unter> HCl-Entwicklung aus dem Staub gemacht. Die HCL-Dämpfe haben dann> die "Schnellkorrosion" in ihrer Umgebung eingeleitet.>
Du bist ganz nah dran!
Ich vermute aus der weiten Ferne aus dem Osten von DE:
Das nur eine der drei Adern im Kabel mit nicht korrekt hergestelltem PVC
umhüllt wurde. Das kommt eigentlich ziemlich oft vor. Der PVC gibt dabei
korrosive nicht chemisch gebundene Bestandteile ab. Im einfachsten Fall
war die Ursache ein zu sehr abweichendes Mengenverhältnis bzw.
pi-mal-daumen reingekippt oder Volumen gleich Gewicht angesetzt, usw.
z.B. den Weichmacher.
Den Rest was danach passiert, haben ja schon andere dargestellt.
In Mehrkomponentensystemen zum Vergießen werden extra Puffersubstanzen
eingebracht, die solche Ungleichheiten bis zu einem gewissen Maße dann
unschädlich stabilisieren, sodaß die überflüssigen Reststoffe nicht das
Gesamtsystem beeinträchtigen. So ein späteres 'Aussuppen' aus dem erst
festgewordenen Guß ist ein typisches Zeichen.
Abdul K. schrieb:> Chris D. schrieb:>> Spätestens seit uns Chinesen ein Angebot über Wandwarzen machten und auf>> dem Fax man ankreuzen konnte, welche Logos man denn gerne hätte. Das>> ging von GS über VDE, TÜV Rheinland usw.>>>> Warum hast du nicht einfach ALLES angekreuzt? Oder ist da irgendwie ein> XOR drin?
War wie gesagt nur ein Angebot - haben wir dann doch nicht genommen
sondern die saubere Lösung (Netzkabel, guter Schalter am Gerät).
> Das Ende vom Lied werden holografische Bildchen sein, die uns dann> überall, selbst vom Brotlaib, entgegenstrahlen. Gedruckt natürlich auch> in Shenzhen.
Hehe, ja, vermutlich.
>> Hier werden jedenfalls mittlerweile alle Kabel selbst konfektioniert ->> mit vernünftigen, aufschraubbaren Steckern/Buchsen, Adernendhülsen,>> genug Querschnitt, sehr gute Flexibilität, ordentlicher Zugentlastung,>> gutem Knickschutz usw.>>>> Dafür hab ich in dem Bereich schon viel zu viel Scheiße gesehen - leider>> auch bei höherpreisigen Sachen.>>> Problem wird sein dies dem Kunden als Vorzug zu vermitteln.
Das Problem ist geringer als man glaubt - man muss es aber auch tun (das
Vermitteln). Kunden sind nicht blöd und wenn man Ihnen sagt/zeigt, woher
der Preis kommt, dann zahlen sie auch mehr.
Wir haben z.B. kein Problem damit, unsere Geräte beim Kunden
aufzuschrauben und zu zerlegen, damit die auch begreifen können, warum
Qualität Geld kostet.
Ich habe allerdings auch den Vorteil, nicht um Cents ringen zu müssen.
Wenn das Gerät 10 Euro mehr kostet, ist das dem (Industrie-)kunden
ziemlich egal. Viel wichtiger ist da: wie lange hält es? Ist es
wartungsarm?
Sehr wichtig: Wie schnell wird repariert, wenn es einen Defekt gibt?
Gerade bei letztem sieht es bei ausländischen Anbietern düster aus.
Chris D.