Programmierung AVR ATMEGA

Gast #2115305
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Hallo Leute!

Einige der Beträge in diesem Forum haben mir in der Vergangenheit schon 
gut weiter geholfen, daher an dieser Stelle schon mal ein Dankeschön. XD 
Leider habe Ich zu meiner spezifischen Frage über die Suche nix 
ensprechendes finden können. Falls es doch nen Beitrag dazu gibt, dann 
wär ich dankbar für einen Link. Zum Problem:

Ich verwende den AVR ATMEGA168 für meine Entwicklungen. Momentan geht es 
um die Einführung einer Kleinserie. Aus Kostengründen werden mehere 
u-Controller Boards als ein Platinennutzen in eine 
Programmier-/Prüfeinrichtung montiert. Als Programmiergerät kommt das 
kostengünstige  AVRISP MKII zum Einsatz. Programmiert wird also über die 
ISP-Schnittstelle (Mosi,Miso,SCK,RST).
Von den zu programmierenden u-Comtroller Boards im Adapter soll jeweils 
immer nur 1 Board unter Spannung (3,3V) gesetzt werden. Während dessen 
erfolgt die Programmierung und Prüfung der Funktionen. Danach wird das 
nächste Board unter Spannung gesetzt und so weiter. Für mich wäre es am 
Günstigsten, die Leitungen der ISP Schnittstelle einfach parallel an 
jedes zu Programmierende Board zu legen und die "Adressierung" 
gewissermaßen mit der Betriebsspannung zu realisieren. Das setzt jedoch 
vorraus, dass sich die Controller der abgeschalteten Boards passiv 
verhalten.
Und da sind wir beim Kern der Sache. So richtig weiss ich nicht, wie 
sich die Ports des Atmega beim Abschalten der Betriebsspnanung 
verhalten. Sind sie hochohmig? Kommen die internen Schutzdioden? Das 
Manual von Atmel hält sich sehr bedeckt. Leider hab ich grad auch nur 
ein Entwicler-Board zur hand und mag das nicht zerlöten. Hat jemand von 
Euch in diese Richtung Erfahung? Im Notfall müsste ich dann doch Alles 
mit Analogschaltern versehen. seufz Oder gibt es noch andere 
Alternativen?

Najo, ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen! Danke schon mal im Vorraus.

Grüsse

  Tino
Gast #2115327
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Ich würde die einzelnen Nutzen nicht miteinander
verbinden. Ist z.B. ein Nutzen defekt, warum auch immer,
stört der die anderen guten. Sind die Nutzen getrennt,
können die restlichen programmiert/getestet werden.

Abhängig von der Stückzahl würde ich die 6 Leitungen
über Relais an den jeweiligen Prüfling schalten oder
wenn es nur wenige sind einfach den 6 poligen Stecker
von Hand umstecken.
Gast #2115358
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Hallo Toni,

Die einzelen Board befinden sich nur physikalisch auf dem selben Nutzen. 
Aber du hast recht, wenn ich die Leitungen dann miteinander verbinde 
könnte bei einem fehlerhaften Board die gesammte Messtechnik spinnen. 
Daran hab ich noch gra nicht gedacht. Naja dann werdens doch ein paar 
Käfer mehr. Hier im Hause verwenden wir die Analogschalter 74HC4052 
anstelle von Relais, sollte aufs gleiche hinaus laufen.

Grüsse
Gast #2115363
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@ Peter

Danke für die Info!

Peter Dannegger schrieb:
> Nö.
>
>
>
> Seite 302: 28.1 Absolute Maximum Ratings
>
> "Voltage on any Pin except RESET with respect to Ground: -0.5V to
>
> VCC+0.5V"
>
>
>
> D.h. bei VCC = 0V also max 0.5V

Hab ich auch gelesen. War mir nur nicht sicher ob man das dann auch bei 
0V für bare Münze nehmen kann. Wenn die VCC nicht angeschlossen ist, 
also quasi in der luft hängt, sollte ja eigentlich die Schutzdiode gegen 
VCC kein referenzpotential haben. Nur die Masse ist angeschlossen, also 
Ground -0,5V. Hmm wieder was gelernt.

Grüsse

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