Kondensator Dimensionierung Atmega8

OP #2118227
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Kurze Frage: Bei der Benutzung eines Atmega8 und nur der Ansteuerung 
eines Displays (80mA) mit PWM zur Helligkeit und zusätzlich ein paar LED 
und sonst nix, welche Kondensatorgröße benötigt man da für die 5V 
Stabilisierung? Wie man die größe der Kondensatoren ausrechnet oder 
abschätzt ist mir übrigens noch nie klar gewesen. Es soll alles als SMD 
aufgebaut werden, SMD elkos sind doch recht hoch. Nimmt man die?

Danke!!
#2118247
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Das hängt immer etwas davon ab was deine Spannungsquelle so liefert 
(Restwelligkeit etc) und wie sauber die Spannung am ende für die 
Verbraucher sein soll. Pauschal lässt sich das so gar nicht sagen.
Wenn man z.B. eine Stromversorgung hat die nicht so viel Strom liefern 
kann (z.B. eine kleine Knopfzelle oder CR2032 welche nur wenige mA 
liefern können) muss man halt schauen, dass der Kondensator diese 
Stromspitzen abfangen kann (also z.B. um kurzzeitig eine LED mit 20mA 
aufblitzen zu lassen; z.B. für eine kleine IR-Fernbedienung ).
Da kann man viel rum rechnen wenn man will. Aber wenn man eine 
einigermaßen "gute" Spannungsquelle hat kann man mit 47-220µF eigentlich 
nicht viel falsch machen. Kerkos für die höherfrequenten Störungen sind 
natürlich pflicht.
Gast #2118320
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Oder man nimmt, wenn es klein sein soll, eben keramische Kondensatoren. 
Auch die gibts im Bereich bis 100uF, z.B. in Bauform 1206, sogar bei 
Reichelt. Auf jeden Fall kleiner als ein Elko und auch als ein Tantal. 
Dazu sind die Teile zuverlässiger als Tantal-Kondensatoren. Braucht man 
mehr Kapazität, kann man ja meherere Kondensatoren auf dem Board 
verteilen, immer da wo eben auch die Stromsenken sind.
Gast #2118524
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Tino Kühn schrieb:
> Wie man die größe der Kondensatoren ausrechnet oder
> abschätzt ist mir übrigens noch nie klar gewesen.

Ich kenne als Regel für Kleinströme (bis in den einstelligen 
Amperé-Bereich) 1-10 uF pro Milliamperé. Wie gut das ist und worauf das 
begründet ist weiß ich aber auch nicht, bin damit bisher aber immer 
recht gut gefahren.
Gast #2122614
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Ich kann mich da meinen vorrednern nicht wirklich anschließen im Punkt 
der Größe des Kondensators.

Was du für Ausgangskondensatoren brauchst ist von vielen Faktoren 
abhängit, allen vorran dem Ausgangsstrom und der Verwendete Regler.

Einfach mal ins datenblatt des Selben schauen. Wenn man zum Beispiel ins 
detenblatt des LM7805 schaut steht da lediglich ein 0.1µF Kondensator.

Ich verwende gerne einen LP2951 als regler der will irgendwas im bereich 
von 1-3,3µF am Ausgang je nach Strom.

Wenn ich mich Recht Erinner gilt die Aussage von 1000µF / A 
annäherungsweise für Trafo--> Gleichrichter --> Elko bei 50Hz.
Für Linearregler ist sie nicht anzuwenden!

Und aus den bisherigen beiträgen lässt sich mir so gar nicht erschließen 
was den überhaupt die 5V erzeugt !

Marc S.
Gast #2129109
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Marc S. schrieb:
> Wenn ich mich Recht Erinner gilt die Aussage von 1000µF / A
> annäherungsweise für Trafo--> Gleichrichter --> Elko bei 50Hz.
> Für Linearregler ist sie nicht anzuwenden!

Was ist denn vor dem Linearregler?
Wie soll er regeln, wenn die Spannung davor einbricht?

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