10v solidelko an 8V Dauer ?

OP #2118474
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Hallo,
ist es unbedenklich einen 10V Polymerelko an 8V zu verwenden,
Ausgang eines Linearreglers, also "sichere" Spannung.

Man (oder nur ich) findet so wenig Info darüber.
Normale Tantals etwa 50% der Nennspannung,
bei Tantals mit Polymerelektrode bis zu 80%,
bei normalen Elkos scheint's egal zu sein,
bei Polymer finde ich keine Infos.


Danke wenn wer was darüber weis !
Gast #2118512
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> Normale Tantals etwa 50% der Nennspannung,

vergiss es, mir ist schon ein versehentlich falsch bestückter 
20-V-Tantal
(Epcos B14797A...) an 24 V abgebrannt.
Ich würde es so definieren: keinesfalls die angegebene Nennspannung 
überschreiten, auch nicht kurzzeitig.

> bei normalen Elkos scheint's egal zu sein,

Nein, ich habe die Delle in der Betondecke gesehen, als ein Kumpel von 
mir einen 275-V-Elko an 320 V in seinem Röhrenverstärker verbaut hatte.
OP #2118538
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Hast du denn meinen Post genau gelesen ?
Logisch das ein 20V Tantal an 24V abbrennt,
an 24V kannst du (zuverlässig) maximal einen 50V Typen einsetzen,
und natürlich Einschaltstrombegrenzt, zB geladenes 24V Netzteil an 
Tantal anschliessen ist nicht.
Und ein 275V Elko (komischer Nennwert) an 320V,
auch logisch. Mit egal meinte ich nahe der Betriebsspannung, und nicht 
darüber !

p.s. bezog sich auf die Antwort von Bürovorsteher
#2118696
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Bürovorsteher schrieb:
> Ich würde es so definieren: keinesfalls die angegebene Nennspannung
> überschreiten, auch nicht kurzzeitig.

"Surge Voltage Rating" vom Hersteller geben lassen. Vielleicht auch 
zusammen mit Rahmenbedingungen.
Normalerweise werden Elkos nach diesem JIS-C xx oder irgendeinem anderen 
Standard zertifiziert. Da steht u.A. drin, dass 1,25 * (WVDC) als 
Surge-Spannung unter bestimmten Bedingungen auch nicht dazu führen 
dürfen, dass der Kondensator sein innerstes nach außen kehrt.
mfg mf
#2118703
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nö, ich halte mich schlichtweg an den aufdruck. ich kann doch kein teil 
verkaufen was im normalbetrieb innerhalb der aufgedruckten werte schon 
platzt.

angenommen ich baue ein gerät wo 10-18Vdc eingangsspannung draufsteht. 
ein kunde schickt wirklich mal exakt 18Vdc rein, woraufhin das gerät 
nach ein paar monaten mit einem leisen knistern das zeitliche segnet. 
was denkst du denn WO der anruft?
Gast #2118829
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Robert D. schrieb:
> ist es unbedenklich einen 10V Polymerelko an 8V zu verwenden,
> Ausgang eines Linearreglers, also "sichere" Spannung.

Ich würde sagen das hängt vom Hersteller ab wie er sein Produkt 
spezifiziert.

Auf jeden Fall erhöht eine Reserve die Lebensdauer:
http://www.avx.com/tantalum/data/tech/voltage_deraing.pdf

Einige Kondensatoren haben ein Voltage Derating bei höheren 
Temperaturen:
http://www.ncc-matsuo.co.jp/pdf_e/app_tan_a.pdf

Gruß Anja
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #2118833
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Ben _ schrieb:
> nö, ich halte mich schlichtweg an den aufdruck.
Da kannst du aber bei SMD-Kerkos ganz schön reinfallen:
deren Kapazität wird bei 1V gemessen. Wen diese hochkapazitven Keramiken 
an ihre "Nennspannung" angeschlossen werden, dann bleibt da oft nur 
wenig übrig:
http://de.wikipedia.org/wiki/Keramikkondensator#Spannungsabh.C3.A4ngigkeit_der_Kapazit.C3.A4t

Soviel zum Aufdruck... ;-)
Gast #2118995
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>ist es unbedenklich einen 10V Polymerelko an 8V zu verwenden,
>Ausgang eines Linearreglers, also "sichere" Spannung.

Es würde schon Sinn machen, den für die gleiche Spannung auszulegen, die 
auch am Eingang des Reglers anliegt...

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