Hallo zusammen, ich stehe aktuell nen bissl auf'm Schlauch und erhoffe mir von euch Anregungen. Folgende Ausgangssituation: 1. bestehende Stromversorgung ist ein aus zwei Lithiumbatterien bestehendes Batteriepack mit 7,2V/16500mAh. Es liefert laut datenblatt bis zu 340mA Dauerstrom und bis zu 600mA Pulsströme (zu einer Dauer der Pulse wird sich nicht geäussert). Im schlechtesten Fall hab ich noch nen 22Ohm/9W Widerstand der für explosionsgeschützte Bereiche den Kurzschlussstrom auf unkritische Höhe begrenzt (ik ~400mA). Darüber hinaus wäre noch Netzteilversorgung 10-24V möglich. 2. Mit 1. soll ein GPRS Modem versorgt werden, die Dinger gönnen sich allerdings beim senden alle 4,6ms für ca. 600us knappe 2A :( 3. Die 3,6V Spannung für das GPRS Modem erzeuge ich mit Hilfe eines Schaltreglers (LT3481), was im Falle einer Netzteilversorgung (10V/3A) auch ganz gut klappt. 4. Das ganze ist in ein Gehäuse mit Aussenmass 80x80mm einzubauen...die Platine ist also auf etwa 68x68 begrenzt. Das Modem selbst nimmt etwa die Hälfte des Platzes bereits ein, ein weiteres Viertel geht an den Schaltregler und seine Anhang Wenn ich nun halt nicht den Luxus des Netzteils habe, hab ich das Problem, das mit die Batteriespannung soweit einbricht, das die Spannung am SChaltregler unter die minimalen 3,2V einbricht und das Modem sich neuinitialisiert. Da ich hier noch so nen 0.1F/5.5V Supercap/Goldcap/oder wie auch immer rumliegen hatte, dachte ich mir, das ich diesen Nutzen könnte um den Strom aus der Batterie zu puffern. Funktioniert auch, leider nicht immer zuverläßig, wird wohl daran liegen das bei 3,6V der Cap noch nicht seine volle Kapazität erreicht. Jetzt hab ich auch 100uF/16V noch nen 2mF Eingangskondensator gebaut, der dann auch noch den Eingang nen bissl puffert...jetzt läuft das Modem so wie es soll, allerdings erscheint es mir keine sonderlich schöne lösung zu sein. Jetzt die Frage an euch...hab ihr ggf. ne Idee wie es besser zu lösen ist. Meine idee wäre jetzt gewesen die 5.5V für den Cap per Schaltregler zu erzeugen und dahinter dann nen 2A linearregler mit 3.6V(LT1085 oder ähnliches) zu hängen. Ich denke mal das ich um den Wirkungsgrad hoch und die Abwärme gering zu halten leider nicht den Platz habe um mit 2 Schaltreglern zu arbeiten...mal ganz abgesehen vom EMV-Kram. Bei der Gelegenheit würde ich auch gern den Cap-Ladestrom aus der Batterie vielleicht auf den 300mA begrenzen wollen (was gibt es da denn für Möglichkeiten?). mfg TheMiB
>Supercap/Goldcap/
1.Ein Goldcap speichert zwar Energie, ist aber kein LOW ESR-Elko!
2.Schau erst mal ins Datenblatt was Deine Batterie verträgt.
3.Ein paar Stütz-Kerkos am rechten Fleck sind nützlich.
zu 1. ok einwand ist berechtigt, habe ich nicht bedacht, ESR soll 75Ohm@1khz betragen...würde den Strom natürlich wieder begrenzen. zu 2. dazu sind keine Angaben gemacht. mit Nennspannung, Nennstrom, Dauerentladestrom, Pulsstrom und Temperaturbereich ist alles gesagt. Dazu gibts noch 4 Diagramme wie Zellspannung über Temperatur, Kapazität über Strom und Entladkurven. zu 3. also wenn ich jetzt annehme ich dürfte einen Spannungsabfall von 0,3V über die 600us bei 2A Laststrom haben, bräuchte ich rein rechnerisch als 4mF...100uF sind so die größten Kerkos die ich kenne...davon bräuchte ich also 40Stück. Aufladen von 4mF in 4ms um 0,3V sollten mit 300mA hinzubekommen sein zumindest rechnerisch. von cap-xx gibts 0.1F dual-cell supercapacitors mit etwa 100mOhm...die speziell für solche Pulslasten (z.b. in Handys) ausgelegt sind...die kosten aber auch gleich mal das 5-fache :( mfg TheMiB
TheMiB schrieb: > Hallo zusammen, > > ich stehe aktuell nen bissl auf'm Schlauch und erhoffe mir von euch > Anregungen. Folgende Ausgangssituation: > > 1. bestehende Stromversorgung ist ein aus zwei Lithiumbatterien > bestehendes Batteriepack mit 7,2V/16500mAh. Es liefert laut datenblatt > bis zu 340mA Dauerstrom und bis zu 600mA Pulsströme (zu einer Dauer der > Pulse wird sich nicht geäussert). Im schlechtesten Fall hab ich noch nen > 22Ohm/9W Widerstand der für explosionsgeschützte Bereiche den > Kurzschlussstrom auf unkritische Höhe begrenzt (ik ~400mA). Darüber > hinaus wäre noch Netzteilversorgung 10-24V möglich. Ui, da hast Du ja eine schöne Aufgabe geerbt. 2A ist schon ganz schön heftig. Mein erster Ansatz wäre ein LC-Filter gewesen, aber da muss sowohl L als auch C so groß werden, dass Dein Gehäuse nicht mehr reicht und die Kosten keinen Spaß mehr machen. Wie wäre es mit einem zweistufigen Ansatz: erst mit einem Schaltregler ca. 4V erzeugen, dann mit einem LDO die 3,6V draus machen? Die Verlustleistung sollte überschaubar bleiben. Du brauchst bloß einen ziemlich fixen Regler - ggf. ein Fall für OP und Längsfet? Gruß, Max
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