Forum: Offtopic Absolute Menge an Radioaktivität Fukushima


von J. K. (rooot)


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Hi,

In Fukushima wird ja jetzt von tausenfach zu hohen Strahlenlevels 
gesprochen. Natürlich ist das für umliegende Gebiete schlimm, aber wie 
viel radioaktives Material wird dabei wirklich freigesetzt?

Kann man abschätzen, ob das Auswirkungen hat auf die gesamte 
Radioaktiviätsmenge die so in der Atmosphäre/Meer/Boden sich befindet?


Natürlich weiß man nicht wie viel wirklich bis jetzt ausgetreten ist und 
was noch passieren wird, aber wie ist das Massenverhältnis von 
radioaktiven Material zwischen einem Kraftwerk/einer Bombe (von denen 
schon hunderte auf dem Planeten gezündet wurden)?

MfG
Jürgen

von Uhu U. (uhu)


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J. K. schrieb:
> In Fukushima wird ja jetzt von tausenfach zu hohen Strahlenlevels
> gesprochen.

Schon diese Angaben sind totales Wischiwaschi: was ist denn der normale 
Strahlenlevel? Ein willkürlich festgelegter Grenzwert, die natürliche 
Radioaktivität?

Schon letzteres wäre blanker Unsinn, denn die auf natürliche Weise durch 
Jod-131, oder Cäsium-137 verursachte Strahlung ist sehr, sehr nahe bei 
Null.

So weit das Unmögliche.

> Kann man abschätzen, ob das Auswirkungen hat auf die gesamte
> Radioaktiviätsmenge die so in der Atmosphäre/Meer/Boden sich befindet?

Und nun wenden wir uns den Wundern zu, die zu erledigen ja bekanntlich 
meist etwas länger dauert...

von J. K. (rooot)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> J. K. schrieb:
>> In Fukushima wird ja jetzt von tausenfach zu hohen Strahlenlevels
>> gesprochen.
>
> Schon diese Angaben sind totales Wischiwaschi: was ist denn der normale
> Strahlenlevel? Ein willkürlich festgelegter Grenzwert, die natürliche
> Radioaktivität?
>
> Schon letzteres wäre blanker Unsinn, denn die auf natürliche Weise durch
> Jod-131, oder Cäsium-137 verursachte Strahlung ist sehr, sehr nahe bei
> Null.

naja, man kann ich immer auf einen relativen Wert beziehen. Auch wenn 
das noramlerweiße sehr wenig ist, ist ein tausendfach höherwert sicher 
bedenkenswert.
Die "Limits" sind natürlich willkürlich gesetzt. Wo sollte man genaue 
Erfahrungswerte her haben.

> So weit das Unmögliche.
>
>> Kann man abschätzen, ob das Auswirkungen hat auf die gesamte
>> Radioaktiviätsmenge die so in der Atmosphäre/Meer/Boden sich befindet?
>
> Und nun wenden wir uns den Wundern zu, die zu erledigen ja bekanntlich
> meist etwas länger dauert...

Naja, man weiß ja wie viel radioaktives Material in ner Bombe ist, und 
wie viel ein einem Kraftwerk. Wenn ein paar % vom Kraftwerk freigesetzt 
worden sind kann man das abschätzen.
Nur wirds halt schwierig werden dafür Zahlen zu finden.

von Michael K. (charles_b)


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Uhu Uhuhu schrieb:

>
> Schon diese Angaben sind totales Wischiwaschi: was ist denn der normale
> Strahlenlevel?

guggst du:

http://odlinfo.bfs.de/

von Uhu U. (uhu)


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J. K. schrieb:
> Die "Limits" sind natürlich willkürlich gesetzt. Wo sollte man genaue
> Erfahrungswerte her haben.

Die hat man seit Hiroshima und Nagasaki. Die USA bauten nach den 
Abwürfen umfangreiche medizinische Zentren nahe den bombardierten 
Städten auf, deren Aufgabe aber weniger die Versorgung der Opfer war, 
als die Dokumentation der Wirkung der Bombe.

> Naja, man weiß ja wie viel radioaktives Material in ner Bombe ist, und
> wie viel ein einem Kraftwerk. Wenn ein paar % vom Kraftwerk freigesetzt
> worden sind kann man das abschätzen.

Man kann Obergrenzen abschätzen, aber die sagen über die wirklich 
ausgetretenen Menge an Radionukliden und deren Wirkung auf die Umwelt 
nicht all zu viel aus.

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