Vor paar Jahren (Studium, deheim Bastelstube) hatte ich mich gut in Analogelektronik eingearbeitet und mir allerlei erfolgreich selbst erarbeitet und gebaut, bishin zum Radio mit Verstärker usw. Ich möchte mich wieder damit befassen und habe mal bei den aktuellen Angeboten der Elektronikversender (RS, Farnell, Mouser...) gründlich reingeschaut und mich juckt es in den Fingern mit diesen ganzen wundervollen digital gesteuerten ICs zu arbeiten. Leider scheinen selbst die einfacheren heute programmiert werden zu müssen; laut Datenblatt muß man über SPI oder I2C Funktionsparameter in die tollen Dinger schreiben und so auf die Funktionalität zugreifen. Mein Problem: Ich begreife nicht ganz wie das praktisch geht. Spezielle entsprechende Tutorials habe ich nicht entdeckt, und in den Datenblättern steht immer nur welche Adresse was tut und wie man die Dinger taktet. Ich vermute ich brauche einen Programmer, aber wie schreibt man damit ? Wie man ein Speicheroszi nutzt oder was Hexcodes sind ist mir verständlich; mir fehlt zunächst nur das Puzzlestück an Verständnis wie ich die entsprechenden Werte in den IC reinbekomme - angesichts der Tatsache daß das heute bei ICs fast durchgehend so gemacht wird scheint es für alle (außer für mich) so selbstverständlich zu sein daß es nirgends richtig erklärt wird. Füreine kleine Hilfe, Link zum Tutorial oder ein paar weiterführende Stichworte wäre ich sehr dankbar.
moin ? also zum anfang & zum spielen entweder einen aelteren Pc mit Paralellport und dort das IC anschliessen und die Daten darueber reinschreiben ODER ein atmega16 zb. mit LCD und einer kleinen Tastatur (4x4) zum spielen & testen ansonsten guggst du dir noch SPI & I2C im wikipedia an und/oder stellst deine weitern fragen hier viel erfolg & bis spaeter vlG Charly
Wiedereinsteiger schrieb: > mir fehlt zunächst nur das Puzzlestück an Verständnis wie ich die > entsprechenden Werte in den IC reinbekomme - angesichts der Tatsache daß > das heute bei ICs fast durchgehend so gemacht wird scheint es für alle > (außer für mich) so selbstverständlich zu sein daß es nirgends richtig > erklärt wird. Eigentlich ist das auch recht einfach. Wenn du einen PC mit Parallelport hast, brauchst du im Prinzip nur maximal 6 Drähte zwischen Port und µC zu ziehen. Bauanleitungen für solch einen Parallelportprogrammieradapter gibt es einige im Netz. Geht natürlich auch fertig zu kaufen. Dann eine Programmier IDE. Übersichtlich finde ich BASCOM-AVR. Kostenlose Demoversion runterladen, installieren, Programmieradpater einstellen und wenn der µC auf dem Steckbrett in Minimalbeschaltung dranhängt, kannst du schon das erste Programm "brennen". Mit deinem Oszi an der Seite, kann da gar nichts schief gehen; es sei denn man meint Installationshinweise und Datenblätter ignorieren zu können. Pripherie mit RS232, I2C, usw. kann man sich aufs Steckbrett dazu stecken, die Basics lernen und ausprobieren. Sobald in der Grundausrüstung USB-Adapter, RS232, ganze Experimentierboards und pi pa po ins Spiel kommen, wird es unübersichtlich und die Fehlerquellen, die nichts mit der eigentlichen Funktion zu tun haben, steigen. Tutorial: Schau hier im Forum unter AVR
Wenn du sowieso vor hast, gerade in der Richtung AVR weiter tätig zu werden, würde sich ja evtl. die Anschaffung eines Dragons lohnen? Einen ersten Aufbau kannst du auf dem Steckbrett machen was µC und unmittelbare Peripherie anbelangt. Wenn du für einen Atmega8 oder einen der pinkompatiblen µCs eine Beschaltung (ISP, Quarz, sämtliche Kondensatoren usw.) brauchst, sag bescheid. Besonders viel ist das eigentlich nicht für einen ersten Start.
Hallo Wiedereinsteiger, bin selber blutiger Anfänger, aber ich verstehe es so: Um I2C-Peripherie ansteuern zu können, brauchst Du eine Komponente in Deiner Schaltung, welche die lt. Datenblatt zum I2C-Chip benötigten Funktionsparameter in eben diesen Baustein schreibt/initialisiert, aktiviert und ggf. wieder abschaltet, eventuelle Status abfragt und die ganzen Abläufe in eine geordnete Form bringt, die ganzen Funktionen also "orchestriert". Das wird normalerweise ein Mikrocontroller als die zentrale Stelle sein, in dessen Programm die I2C-Komponenten korrekt angesprochen werden. Wie das passieren muss, beschreiben die einschlägigen Datenblätter der I2C-Chips, das Anschließen dieser Teile an den Controller ist im Controller-Datenblatt beschrieben. Der Hinweis weiter oben auf den Dragon-Controller trifft m.E. nicht den Kern Deiner Frage. Du hast ja nicht gefragt "wie bringe ich mein Programm in einen AVR" (=geeigneten Programmer für AVR-Controller finden), sondern "es gibt tolle I2C-Peripherieteile, aber wie setze ich die überhaupt in Gang?". Hoffe, ich liege nicht daneben. Viele Grüße, Stefan
Wiedereinsteiger schrieb: > Leider scheinen selbst die einfacheren heute programmiert werden zu > müssen; Naja, ganz so schlimm ist es nicht. > laut Datenblatt muß man über SPI oder I2C Funktionsparameter in die > tollen Dinger schreiben und so auf die Funktionalität zugreifen. Nenne mal ein paar Teile, bei denen es dir begegnet ist. Natürlich sind kleine Temperatursensoren oder EEPROMs und Flash-Speicher z.B. nur über eine solche Schnittstelle erreichbar. Dann gibt es noch einige spezielle Bausteine, die man im Detail nachkonfigurieren kann, die aber ihre Grundfunktion bereits nach dem Power-Up zur Verfügung stellen. Und dann gibt es noch viele, die sowohl über Konfigurationspins als auch über eines der Protokolle bedient werden können - auch hierzu ist diese Verbindung nicht unbedingt zwingend. Ansonsten hat Stefan K. den richtigen Ansatz genannt!
Es wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als sich mit der Programmierung von MCs zu beschäftigen. Da gibt es genug Tipps hier. Mein Favorit ist BASCOM, weil ich als Anfänger damit recht schnell erste Erfolge hatte. Aber das sieht jeder anders (100 Leute, 101 Meinungen). Speziell zum I2C-Bus gibt es zum Testen und Üben mit I2C-ICs ein kleines Gerät: http://www.woe.onlinehome.de/projekte.htm Als Monitor bietet sich AvrTerm an.
moin moin mir ist gerade eingefallen das Pollin da ein Board hat mit dem du die ersten Schritte machen koenntest, schau mal hier: http://www.pollin.de/shop/dt/MTY5OTgxOTk-/Bausaetze_Module/Bausaetze/ATMEL_Evaluations_Board_Version_2_0_1_Bausatz.html oder f. noch schnelleren Erfolg: http://www.pollin.de/shop/dt/NTI5OTgxOTk-/Bausaetze_Module/Bausaetze/ATMEL_Evaluations_Board_V2_0_1_Fertigmodul.html dazu noch Bascom und die ersten erfolge sollten innerhalb eines Tages 'sichtbar' sein vlG Charly
Hi Mit dem Pollin-Board arbeite ich auch, aber es ist empfehlenswert, zusätzlich einen USB-ISP Progger zu besorgen.- Gibt es bei EBAY um die 20 €. Der Hintergrund: Es geht schneller und auch mit einem PC ohne RS 232. Zusätzlich ist zu empfehlen ein Steckbrett und er Anfang mit einem Atmega8 oder Atmega 16. Schau dir mal die Datenblätter an. Da ist erstmal genug Spielraum für Experimente. Ach ja, kauf nicht nur einen ! Grad als Anfänger ist schnell mal einer verfused und unbrauchbar. Keine Angst, als ich angefangen habe, ist mit das auch passiert.... Zum Lernen gibt's hier viele Möglichkeiten. Ich würd hier auch mal mit den Tutorials anfangen und das ein- oder andere durcharbeiten. Programmiersprache: Nun, wenn du da völlig ahnungslos bist, dafür dürftest du einen erheblichen Vorsprung auf der Elektronikseite haben. Empfehlen würd ich da vielleicht schon den Assembler. Ich glaube, dieser Schritt ist für "Hardwareexperten" einfacher. Gruß oldmax
@Wiedereinsteiger bist du noch bei uns ?, oder haben wir dich 'ueberfahren' ?
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