Digitalen Potentiometer entwickeln_Realisierbar?

Gast #2120769
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Hallo Zusammen,

würde gerne wissen, ob diese überhaupt geht:

Würde gerne mit einem µC einen veränderbaren Widerstand erzeugen.
(Muss zugeben, dass ich mir das einfacher vorgestellt habe, bis ich mich 
damit angefangen habe zu beschäftigen)

Es sollte von 0-255 Ohm mit einer Auflösung von 1 einstellbar sein. Mit 
5% Genauigkeit würde sich leben lassen, was die Widerstandsgenauigkeit 
angeht.
Hab mich nach paar digitalen Potentiometer umgeschaut, aber diese 
Widerstände fangen erst im Kilobereich an.

Der nächste Hacken ist dann noch, dass dieser Widerstand einen Strom von 
max 120 mA bei max. 16V verkraften muss.

Hintergrund des ganzen ist, dass ich das Verhalten eines 
Temperatursensors simulieren möchte.
Die analoge Anzeige, die normalerweise mit dem Temperatursensor 
verbunden ist, ich weiter verwenden möchte.

Bin schon auf interessante Tipps gespannt! ;-)

Gruß
Jason
Gast #2120785
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Mit dicken Widerständen und  Miniaturrelais (Reed, etc) das ganze binär 
nachbilden. Die Änderung des Widerstandswertes darf dann nicht so 
schnell erfolgen, aber sonst dürfte es die einfachste Variante sein.
#2120791
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Entweder das oder einen diskreten DA-Wandler aufbauen. 8 Relais, 8 
Widerstände in der Abstufung 1, 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128 Ohm, 1 ULN2803 
zur Relaisansteuerung, das war's. Und natürlich die Steuerung 
(Mikrocontroller  TTL-Grab  PC-Parallelinterface).

Elektronische Schalter a la CD4016 sind hierbei aufgrund der geforderten 
Strombelastung nicht verwendbar.

Gruß
Jadeclaw.
Gast #2120816
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Jason schrieb:
> Hallo Zusammen,
>
> würde gerne wissen, ob diese überhaupt geht:
>
> Würde gerne mit einem µC einen veränderbaren Widerstand erzeugen.
> (Muss zugeben, dass ich mir das einfacher vorgestellt habe, bis ich mich
> damit angefangen habe zu beschäftigen)
>
> Es sollte von 0-255 Ohm mit einer Auflösung von 1 einstellbar sein. Mit
> 5% Genauigkeit würde sich leben lassen, was die Widerstandsgenauigkeit
> angeht.
> Hab mich nach paar digitalen Potentiometer umgeschaut, aber diese
> Widerstände fangen erst im Kilobereich an.
>
> Der nächste Hacken ist dann noch, dass dieser Widerstand einen Strom von
> max 120 mA bei max. 16V verkraften muss.
>
> Hintergrund des ganzen ist, dass ich das Verhalten eines
> Temperatursensors simulieren möchte.
> Die analoge Anzeige, die normalerweise mit dem Temperatursensor
> verbunden ist, ich weiter verwenden möchte.

Ein "echtes" digitales Potentiometer wird eher selten benötigt.
Meist wird der Widerstand sowieso direkt in einen Strom bzw.
in eine Spannung umgewandelt. Variable Ströme oder Spannungen
lassen sich aber wesentlich leichter erzeugen.
Gruss
Harald
Gast #2121838
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Guten Morgen!
Bin jetzt überrascht, wie schnell und viele Antworten hier gegeben 
wurden!
Erstmal an alle vielen Dank!!

Also das klingt erstmal für mich interessant:

Jens schrieb:
> Mit dicken Widerständen und  Miniaturrelais (Reed, etc) das ganze binär
> nachbilden. Die Änderung des Widerstandswertes darf dann nicht so
> schnell erfolgen, aber sonst dürfte es die einfachste Variante sein.

Wobei ich hier, wie von Jens angedeutet, auch Transistoren verwendet 
werden könnten.

Harald Wilhelms schrieb:
>
> Ein "echtes" digitales Potentiometer wird eher selten benötigt.
> Meist wird der Widerstand sowieso direkt in einen Strom bzw.
> in eine Spannung umgewandelt. Variable Ströme oder Spannungen
> lassen sich aber wesentlich leichter erzeugen.
> Gruss
> Harald

Dieser Beitrag hat aber auch mein Interesse geweckt: Mich würde deshalb 
interessieren wie diese zu realisieren wäre?

Gruß
Jason
Gast #2121859
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Vieleicht erklärst du einfach mal wozu du den digitalen Potentiometer 
brauchen würdest? Dann kann man dir ggf. mit anderen Ansätzen deutlich 
besser helfen.
Bei 95% der digitalen Poti Threads hier ist der Ansatz ein analogen Poti 
durch etwas digital gesteueretes zu eersetzen. Fast immer wäre dabei 
eine digital gesteuerte (oder geregelte) Strom oder Spannungsquelle evt. 
mit Wertetabelle für nichtlineares Verhalten die bessere Lösung.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #2121871
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Klaus schrieb:
> 8 Widerstände, deren Werte binär abgestuft sind, über 8 FETs parallel
> schalten.
Warum kommt mir bei solchen Vorschlägen immer gleich "Murks" in den 
Sinn?

Jason schrieb:
> Hintergrund des ganzen ist, dass ich das Verhalten eines
> Temperatursensors simulieren möchte.
> Der nächste Hacken ist dann noch, dass dieser Widerstand einen Strom
> von max 120 mA bei max. 16V verkraften muss.
Was ist denn das für ein Temperatursensor?
Der heizt sich bei solchen Werten nur selber...
Gast #2122475
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Lothar Miller schrieb:
> Klaus schrieb:
>> 8 Widerstände, deren Werte binär abgestuft sind, über 8 FETs parallel
>> schalten.
> Warum kommt mir bei solchen Vorschlägen immer gleich "Murks" in den
> Sinn?

Bitte um Entschuldigung, mein Display war etwas verschmutzt, habe 
zuwenig zwischen den Zeilen gelesen.

Jason schrieb:
> Es sollte von 0-255 Ohm mit einer Auflösung von 1 einstellbar sein. Mit
> 5% Genauigkeit würde sich leben lassen, was die Widerstandsgenauigkeit
> angeht.

Ich habe das als 8 Bit Auflösung und 5% Interpretiert, aber es ist schon 
klar, 16 Bit und 5 ppm waren gemeint.

Jason schrieb:
> Hintergrund des ganzen ist, dass ich das Verhalten eines
> Temperatursensors simulieren möchte.

Und in Wirklichkeit will Jason einen universellen 
Temperatursensorsimulator entwickeln und damit den Weltmarkt aufrollen.

Bis das dann fertig ist, dreht er sein Poti von Hand, und freut sich, 
daß es nur besser werden kann.

MfG Klaus

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