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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Nichtinvertierter Vergleichstyp zum ULN 2803 gesucht


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von Tobias R. (elkokiller)


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Hallo,
ich suche einen Nichtinvertierenden Darlington Array analog des ULN2803.
Kennt ihr einen Vergleichstypen?

: Verschoben durch Admin
von Knut (Gast)


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Den Engang per Hand invertieren?

Knut

von Tobias R. (elkokiller)


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wollte ich eigentlich vermeiden weil ich der Meinung bin dass ich so ein 
IC schon einmal gesehen habe

von Hannes L. (hannes)


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Tobias R. schrieb:
> wollte ich eigentlich vermeiden weil ich der Meinung bin dass ich so ein
> IC schon einmal gesehen habe

Schau mal nach der UDN-Reihe.

...

von heinzhorst (Gast)


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Meinst du ein IC, bei den einfach nur die Logik invertiert ist, oder 
eins, dass nicht wie der ULN2803 gegen Masse schaltet, sondern gegen 
+Ub? So etwas nennt man Hi-Side Switch.

von Tobias R. (elkokiller)


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o.k. ich glaube ich muss mal erklären was ich vorhabe

Über einen PCF8574 habe ich meine AVR Ports erweitert.
Daran angeschlossen ist der ULN2803.

Wegen der invertierten Ausgänge gehen diese nach dem Reseten des AVR auf 
Hight Low am Eingang). Erst nach 1-2sec, wenn der AVR das Programm 
startet fallen die Relais wieder ab.

Da ich meine Schaltung bereits ferig auf eine Platine geätzt habe wollte 
ich einfach nur das IC tauschen.
Was ist die "UDN-Reihe"

von MaWin (Gast)


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> wollte ich eigentlich vermeiden
> weil ich der Meinung bin dass ich so ein IC schon einmal gesehen habe

Na dann nimm den doch.

> wollte ich einfach nur das IC tauschen.

Klar. Auch noch pin-kompatibel.

Ist dir eigentlich noch nicht mal aufgefallen,
daß der ULN2803 nicht mal einen Versorgungsspannungsanschluss hat 
sondern nur einen Masseanschluss und die "Versorgung" der Gatter über 
jeden einzelnen Eingang erfolgt ?

Es GIBT keinen solchen Ersatz.

Man überlegt VORHER wie man eine Schaltung kontruiert (und probiert sie 
bei Unklarheit auf einem Steckbrett aus).

von Thomas Pfeifer (Gast)


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Löte dir ein Widerstandsnetzwerk über die Eingänge und ziehe diese damit 
auf High.

von Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)


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Tobias R. schrieb:
> Erst nach 1-2sec, wenn der AVR das Programm
>
> startet fallen die Relais wieder ab.

Wieso dauert denn das so lange?

mfg.

von Thomas Pfeifer (Gast)


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Oops, Pullup geht natürlich nur, wenn die Ausgänge nach einem Reset 
"offen" sind. Den PCF8574 hatte ich überlesen.

von Falk B. (falk)


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@  Tobias R. (elkokiller)

>o.k. ich glaube ich muss mal erklären was ich vorhabe

Keine so schlechte Idee.

>Da ich meine Schaltung bereits ferig auf eine Platine geätzt habe wollte
>ich einfach nur das IC tauschen.

Geht nicht.

>Was ist die "UDN-Reihe"

Das sind High Side Treiber, die schalten nicht GND, sondern VCC. Sind 
hier aber nicht nutzbar.

Da bleibt dir wohl nicht anderes übrig, als zu improvisieren.

a) einen Schalter für VCC der Relais bauen und den direkt am AVR 
schalten.
b) einen Inverter ala 74HC04 zwischen PCF und ULN einfügen, Verdrahtung 
mit Klingeldraht oder Kupferlackdraht.
c) die ohnehin nötigen Pull-Up Widerstände an den Ausgängen des PCF 
ebenfalls direkt per AVR schalten und nach dem Reset erstmal auf LOW 
lassen, PCF laden, dann high setzen.

http://www.mikrocontroller.net/articles/Port-Expander_PCF8574

MFG
Falk

von spess53 (Gast)


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Hi

>Wegen der invertierten Ausgänge gehen diese nach dem Reseten des AVR auf
>Hight Low am Eingang). Erst nach 1-2sec, wenn der AVR das Programm
>startet fallen die Relais wieder ab.

Invertiert ist hier nichts: Bei H am Eingang vom ULN fließt Strom, bei L 
nicht. Und in dem Fall sind Pull-Down-Widerstande nötig. Die der ULN 
aber schon eigentlich integriert hat.
Irgentwie ist das, was du beschreibst unlogisch.

MfG Spess

von Klaus D. (kolisson)


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Das Mit  PCF8574 und  ULN2803 ist schon eine gewagte Konstruktion.
Der Pcf hat ja durch seinen Quasibidirektionalen Port in den
Ausgängen 50uA Stromquellen sitzen, die auf den Darlingtonstufen
schon was bewirken können. Stärkere Pulldowns dürften dann aber auch 
schlecht
sein da der PCF dann nicht mehr auf H hochgehen kann.
Das  beste wird wohl wirklich ein P-Fet in der Plusleitung für die 
Relais
sein. Dann eben die UB für die Relais erst aktivieren  wenn ein
stabiler Betriebszustand erreicht ist.

Gruss Klaus

von spess53 (Gast)


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Hi

Nur noch zur Information: Ursache für das Verhalten ist nicht der ULN 
sondern der PCF8574.

Aus dem Datenblatt:  'At power-on the I/Os are HIGH'

MfG Spess

von Tobias R. (elkokiller)


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ich danke euch!

ich werde die UB erst später über einen Transistor zuschalten

von Peter N. (alv)


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Hi

Gibt es inzwischen einen nichtinvertierenden ULN2803?

Ich brauche einen 8-Bit Leistungstreiber, DIL, eine Seite Eingang, 
andere Seite Ausgang, 100mA pro Kanal, wie der ULN2803, nur eben bei 
Eingang 0 = Ausgang 0.

Das Teil soll Led-Arrays mit gemeinsamer Anode ansteuern.

Alternativ dazu:
Die ULN2803 werden von SerIn/ParOut-Schieberegistern angesteuert 
(Ausgang 0 = Led an). Würde es funktionieren, wenn ich den Ser-Eingang 
der Schieberegisterkette invertiere um damit alle Ausgänge der 
Schieberegister zu invertieren?

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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Peter N. schrieb:
> Gibt es inzwischen einen nichtinvertierenden ULN2803?

Wie schon vor 8 Jahren geschrieben KANN es ein solches IC nicht geben, 
dem ULN fehlt der Versorgungsspannungsanschluss.

Ausserdem klingt

Peter N. schrieb:
> Led-Arrays mit gemeinsamer Anode

danach als ob du einen high side Treiber suchst. Die Vermutung gab es zu 
Tobias auch damals.

Wie man LED Arrays beschaltet steht hier:
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.8.1

von Piter K. (kurczaq)


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Schalte die Versorgungsspannung der Relais zeitverzögert ein, das geht 
ja wohl einfacher als die Schaltung umzubauen.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Peter N. schrieb:
> Gibt es inzwischen einen nichtinvertierenden ULN2803?

Nein.

Gibt es nicht und kann es nicht geben. Der ULN2803 ist im Prinzip 
nichts weiter als 8 npn-Transistoren in einem DIL-Gehäuse. Selbst wenn 
man da noch 8 Inverter für die Logikpegel integrieren wöllte, dann 
bräuchte man eine Veorsorgungsspannung für diese. Aber der ULN2803 *hat 
keinen* solchen Versorgungsspannungs-Anschluß. Deswegen kann es keinen 
pinkompatiblen Ersatz geben.

Und es gibt auch keinen Umweg a'la "man nehme selbstleitende MOSFET". 
Wenn man mit positiven Spannungspegeln schalten will, dann kriegt man so 
oder so eine Invertierung mit rein.


Peter N. schrieb:
> Die ULN2803 werden von SerIn/ParOut-Schieberegistern angesteuert
> (Ausgang 0 = Led an). Würde es funktionieren, wenn ich den Ser-Eingang
> der Schieberegisterkette invertiere um damit alle Ausgänge der
> Schieberegister zu invertieren?

Könnte man machen. Sinnvollerweise aber in der Software.

von Peter N. (alv)


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Axel S. schrieb:
> Aber der ULN2803 *hat
> keinen* solchen Versorgungsspannungs-Anschluß

Der gemeinsame Clamp-Dioden-Anschluß wird normalerweise an 
Versogungspannung-Ausgang angeschlossen. Der ließe sich auch als 
Versorgungsspannung für Invertier-Transistoren verwenden.

Axel S. schrieb:
> Sinnvollerweise aber in der Software.

An der Software läßt sich nichts ändern.

von Peter N. (alv)


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MaWin schrieb:
> danach als ob du einen high side Treiber suchst. Die Vermutung gab es zu
> Tobias auch damals.

Die gemeinsame Anode liegt an +, die Kathoden werden geschaltet.
Was nützt mit da ein High-Side-Treiber?

von Tany (Gast)


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4x TC4426?

von Joachim B. (jar)


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Tobias R. schrieb:
> Wegen der invertierten Ausgänge gehen diese nach dem Reseten des AVR auf
> Hight Low am Eingang).

zuerst stehen die Ports auf In und damit high, was der ULN mit ON 
quittiert

also spendiere dem ULN in deiner Schaltung Widerstande nach GND.

UDN geht zwar auch ist aber etwas merkwürdig
Zuerst high weil auf Input, dann low durch umprogrammieren?

Kann man machen muss man nicht!

Beitrag #6060522 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jens G. (jensig)


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>UDN2981 könnte der Typ sein, der die Wünsche erfüllt.

Neee - das ist ein HighSide-Treiber - das geht nicht mit LEDs mit 
gemeinsamer Anod ...

von hi/lo (Gast)


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Schweinepriester schrieb im Beitrag #6060522:
> UDN2981 könnte der Typ sein, der die Wünsche erfüllt.

(...wenn man mit den Outputs an GND liegende (somit also
LowSide) Transistoren schaltet?)

von hinz (Gast)


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von MaWin (Gast)


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Peter N. schrieb:
> Der gemeinsame Clamp-Dioden-Anschluß wird normalerweise an
> Versogungspannung-Ausgang angeschlossen.

Na ja, bei induktiven Lasten die langsam demagnetisiert werden dürfen. 
Bei LED müsste er nicht angeschlossen sein, bei Schrittmotoren über eine 
Z-Diode nach plus.

> Der ließe sich auch als
> Versorgungsspannung für Invertier-Transistoren verwenden

Wenn er Glück hat und es ca. 5V hat und nicht irgendeine absurd hohe 
Spannung. Dann kann er einen ULN2803 und einen 8-fach Inverter wie 
74HC241 auf eine Piggyback Platine setzen und in seine 
unglücklicherweise vor dem ersten Ausprobieren der Schaltung schon 
layoutete und gefertigte Platine an Stelle des ULN stecken.

von Joachim B. (jar)


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Tobias R. schrieb:
> o.k. ich glaube ich muss mal erklären was ich vorhabe
>
> Über einen PCF8574

bissl spät, sowas gehört in den ersten Beitrag!

Falk B. schrieb:
>>Da ich meine Schaltung bereits ferig auf eine Platine geätzt habe wollte
>>ich einfach nur das IC tauschen.
>
> Geht nicht.

eben nicht 1:1

Klaus D. schrieb:
> Der Pcf hat ja durch seinen Quasibidirektionalen Port in den
> Ausgängen 50uA Stromquellen sitzen

bei 50µA und 4,7k pulldown = 0,235V dürfte der ULN nicht schalten!
mit 1mA als Iout high sollte der ULN schalten, oder lese ich was falsch?

Klaus D. schrieb:
> Stärkere Pulldowns dürften dann aber auch
> schlecht
> sein da der PCF dann nicht mehr auf H hochgehen kann

???
IOH Continuous output high current VO= 0 to VCC –4mA
es sollte doch gehen!

also SIL R Array an alle ULN Eingänge löten, ggffs. auch unten am 
Sockel, gemeinsamer (Punkt) an GND
SIL9-4,7k
https://www.reichelt.de/widerstandsnetzwerk-4-7-kohm-sternschaltung-8wid-9pins-sil-9-8-4-7k-p18049.html

: Bearbeitet durch User
von hinz (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Klaus D. schrieb:
>> Der Pcf hat ja durch seinen Quasibidirektionalen Port in den
>> Ausgängen 50uA Stromquellen sitzen

30...300µA


> IOH Continuous output high current VO= 0 to VCC –4mA

Die gehen nur während des Schreibpulses.

von Peter N. (alv)


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Tany schrieb:
> 4x TC4426?
Es sind jetzt 6 ULN2803, damit wären es dann 24 ICs. Wenn es den als 
8-Bit-Variante gäbe...

hi/lo schrieb:
> (...wenn man mit den Outputs an GND liegende (somit also
> LowSide) Transistoren schaltet?)
Ich will ja gerade Einzeltransistoren vermeiden. 48 Transistoren auf 
Lochraster ist mir zuviel Löterei.

hinz schrieb:
> 74HC540 + ULN2803
Da kann ich dann eigentlich auch gleich 2 ULN2803 hintereinanderhängen.

Ich glaube, der geringste Aufwand ist, den Ser-Eingang der 
Schieberegister zu invertieren...

von hinz (Gast)


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Peter N. schrieb:
> hinz schrieb:
>> 74HC540 + ULN2803

> Da kann ich dann eigentlich auch gleich 2 ULN2803 hintereinanderhängen.

Nö.

von Joachim B. (jar)


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hinz schrieb:
>> IOH Continuous output high current VO= 0 to VCC –4mA
>
> Die gehen nur während des Schreibpulses.

wo steht das im Datenblatt?

IOH Continuous output high current VO= 0 to VCC –4mA
ist eigentlich bei allen DB verständlich!

hinz schrieb:
> 30...300µA

ich denke diesmal irrst du

30µA als pullup bei in
und wenns nur 0,3mA bei high out wären an 4,7k sollte das für den ULN 
reichen

Achtung NXP und TI haben Abweichende Daten!
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/pcf8574.pdf

IOH Continuous output high current VO= 0 to VCC –4mA
??? die habe ich nicht geträumt sondern aus dem Datenblatt

selbst 1mA reicht schon um am pulldown von 4,7k -> 4,7V zu generieren

: Bearbeitet durch User
von hinz (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> ich denke diesmal irrst du

Sicher nicht.

Joachim B. schrieb:
> Achtung NXP und TI haben Abweichende Daten!

Nicht in dieser Hinsicht.


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