Hallo, ich habe hier aus dem Forum gelernt, dass die Pullup- oder Pulldownwiderstände dazu sind, um ein schwebendes Signal hart ein Potential zuzuweisen. Wieso nutzt man sowas dann auch in der Messtechnik? In einer Anschlussbelegung einer Messkarte habe ich gesehen, dass Analog in + und - jeweils mit 100k gegen Masse gezugen sind. Verfälscht sowas nicht das eigentliche Signal? Warum macht man sowas?
>Wieso nutzt man sowas dann auch in der Messtechnik? In einer >Anschlussbelegung einer Messkarte habe ich gesehen, dass Analog in + und >- jeweils mit 100k gegen Masse gezugen sind. Verfälscht sowas nicht das >eigentliche Signal? Kommt auf die Quelle an. >Warum macht man sowas? Damit keine Scheiße angezeigt wird bei offenen Eingängen.
holger schrieb: > Kommt auf die Quelle an. Die Quelle sind Sensoren zur Dehnungsaufnehmung. Also ein 0 bis 10 Volt-Signal von einem Messverstärker.
>>Die Quelle sind Sensoren zur Dehnungsaufnehmung. Also ein 0 bis 10 >>Volt-Signal von einem Messverstärker. Das klingt nach einer relativ niederohmigen Quelle. Also gilt: >Damit keine Scheiße angezeigt wird bei offenen Eingängen.
wirken die also erst bei offenen Eingängen?
>wirken die also erst bei offenen Eingängen?
Nö, die wirken auch wenn dein Sensor angeschlossen ist.
Die ziehen halt ein bisserl Strom. Wie viel verrät dir
das ohmsche Gesetz.
Die sind ganz einfach dazu da, den Eingang bei öffenem Eingang einen definierten Nullpegel zu halten. Und ebenso, wenn man eine Wechselspannung als Eingangssignal über Kondensatoren einspeisen will. Da sollen die ebenfalls den Gleichspannungspegel auf Null halten. Dehnmeßstreifen sind rel. niederohmig - da verfälschen die noch nicht so sehr (Spannungsteiler). Der geringe Fehler läßt sich berechnen, bzw. wegstimmen/wegrechnen.
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