elektronische Alternative zu Grayhill Drehschalter

Gast #2124719
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Hallo!

Ich suche um Mikrofone zu testen eine Möglichkeit die Belastung der NF 
mit verschiedenen Widerständen (6 Stufen) einstellbar zu machen. 
Momentan benutze ich dazu einen Grayhillschalter mit verschiedenen 
Widerständen. Allerdings würde ich gerne die Umschaltung elektronisch 
über einen µC machen.

Ich habe mir verschiedene DMUX angeschaut - aber alle haben einen 
typischen Ron von 50 Ohm aufwärts. Da die maximale Belastung via 
Widerständen 100 Ohm beträgt ist das zu ungenau. Was gäbe es für 
Alternativen?

Vielen Dank für eure Antworten!

Gruß,

Alex
Gast #2124785
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Ein Verstärker, bei dem man den Ausgangstrom in ein Spannung verwandelt 
(z. B. über einen Shunt) und diese am Eingang gegenkoppelt, hat einen 
untersvhiedlichen Innenwiderstand.
So kann man hochohmig in der Gegenkopplung die Verstärkung regeln und 
einen niederohmigen Lastwierstäde realisieren.
Gast #2124883
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Alex schrieb:
> Kommt darauf an ob diese 2- oder 3-Draht angeschlossen werden. Ein
> Widerstand nach UB stattdessen kommt auch vor.

Dafür hätte ich auch eine Lösung: Supertex HT0440. Damit kann man 2 FETs 
komplett potentialfrei schalten. Diese Teile sind nicht besonders 
schnell, schneller als ein mechanischer Schalter allemal. Ist die 
Polarität der geschalteten Spannung nicht bestimmbar, kann man zwei FETs 
anti-seriell betreiben.

MfG Klaus
Gast #2125654
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Um das ganze ein bisschen zu veranschaulichen hier ein Schaltplan.

UB und GND werden extern angeschlossen (ca. 7,5V). Am BNC wird das Oszi 
angeschlossen um den Pegel messen zu können. Bei Elektretmikrofonen 
benötige ich einen Versorgungswiderstand der ebenfalls über einen 
Drehschalter versorgt wird.
Angehängte Dateien:
Gast #2125677
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Bei den vorgeschlagenen Fets muss man die Rückwärtsdioden beachten. Wenn 
UB immer anliegt könnte das klappen. Die Ansteuerung könnte man über 
FET-Treiber realisieren. Allerdings wird das komplizierter, als wenn man 
z.B. DIL-Relais verwendet. Vergleichbare P-Mosfets haben meistens einen 
höheren Rds-on.

gk
Gast #2125809
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Ich sag mal ein Ron von 10 Ohm ist unproblematisch, da ich bei Werten 
wie 500 Ohm eh auf die E-Reihe zurückgreife und 560 Ohm nehme. Könnte 
das so funktionieren? Ich kenne mich nicht mit NMosfets aus, stelle mir 
aber vor, dass die so funktionieren wie NPN-Transistoren - nur eben 
Spannungsgesteuert.
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Gast #2126966
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Das obige Schaltbild zeigt ganz gut die angedeutete Ansteuerproblamatik. 
Q2 bekommt man noch gut durchgesteuert, vor allem, wenn mann R5 und Q2 
tauscht. Am Gate von Q1 liegen bei Ub=7,5 V und Vcc(µC)=5 V aber nur 
noch maximal 1,25 Volt an.
gk

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