Forum: Offtopic Stromsparen und Atomstrom abschaffen (6 MWh im Jahr ist zu viel)


von Stromsparen (Gast)


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Hallo.

Ich muss unbedingt Strom sparen.
ich hatte vorher 6 MWh Stromverbrauch.

Das war teiweise aber noch mit elektrischer Bei-heizung, weil die 
normale Feuerung ohne Dämmung nicht ausreichte. (Unterdimensioniert)

Ich bin jetzt schon 1,5 Jahre am sanieren, habe überall Wärmedämmung 
gemacht.
Styroporplatten, Glaswolle usw als Innendämmung. Dann Gipskarton als 
neue Wandoberfläche.
Mit der Dämmung reicht die Feuerung jetzt aus.

Trotzdem habe ich immer noch einen Stromverbrauch von 150 kWh im Monat, 
was 1,8 MWh im Jahr macht. Da muss noch eingespart werden.


Durch die Ereignisse in Fukushima/Japan habe ich gesehen, dass Atomstrom 
keine Lösung ist und es brachte mich zum Umdenken.
Vorher habe ich viel Atomstrom bezogen, aber ich will Atomstrom jetzt 
boykottieren und auf Ökostrom umstellen auch wenn Ökostrom mehr kostet.
Außerdem will ich sehr viel Strom einsparen und alle Einsparpotentiale 
nutzen.

von Stromsparen (Gast)


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Das Problem an der herkömmlichen Feuerung ohne Wärmedämmung war z.B. 
auch das sehr schnelle Auskühlen in der Nacht, weswegen ich nachts 
elektrisch beigeheizt habe. Im Schlafzimmer gab es sowieso keinen 
eigenen Ofen, man musste das Schlafzimmer heizen, in dme man die Tür auf 
ließ und warme Luft aus Küche/Wohnzimmer rein zog.

Ich habe bei Abwesenheit elektrische Frostschutzbeheizung gemacht.
Und wenn ich nach Hause kam, habe ich, bis der Ofen warm war, auch erst 
mal elektrisch beigeheizt.

Bei mir war noch alles Stand der 70er. Damals hatte man auf Wärmedämmung 
noch keinen so großen Wert geleget, und Nachtspeicheröfen installiert.
Hätte ich keinen Allesbrenner im Wohnzimmer/Küche hinstalliert, und die 
elektrischen Heizungen voll benutzt wäre ich wohl auf über 10 MWh im 
Jahr gekommen.

von Hans W. (stampede)


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Wen interessiert das bitte? Das ist wenn auch hoechstens fuers OT, nicht 
fuer Analogtechnik!

von bitte löschen (Gast)


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Stromsparen schrieb:
> Ich bin jetzt schon 1,5 Jahre am sanieren, habe überall Wärmedämmung
> gemacht.
Wie es Dir Dein Energieberater ausgerechnet hat, oder hast Du auf gut 
Glück los gedämmt?

Und: Was ist nun Deine Frage bzw. nützliche Info?

(Sorry, dass ich hier in diesem /dev/null-Kandidaten antworte, aber ich 
würde tatsächlich gerne wissen, wie jemand nach 1,5 Jahren dazu kommt, 
so etwas zu posten.)

von Hans M. (hansilein)


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Schreib eine Tabelle mit allen Verbrauchern, ihrer Leistung und der 
durchschnittlichen Einschaltdauer pro Woche. Dann rechnest Du für jeden 
Verbraucher den Jahresverbrauch aus und verglichst ihn mit Deiner 
Stromrechnung.
Wenn das aufgeht überlegen wir gerne mit dir wie Du Strom sparen 
könntest.

von Thilo M. (Gast)


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Dach dicht und gedämmt? Macht 30% aus.
Fenster neu?

Das hätte ich vor den ganzen Innendämmaßnahmen gemacht. Innen zu 
dämmen zieht immer die Schimmelproblematik nach sich, wenn nicht eine 
penibel dichte Dampfsperre hinter den Rigipsplatten sitzt.

Ach ja: falls du vor hast die Nachtspeicheröfen zu entfernen - es gibt 
Nachrüstsätze für viele Modelle, um sie mit Wasserwärmetauschern 
aufzuladen. Also mit ganz normaler Zentralheizung. Macht manchmal bzgl. 
Aufwand und den räumlichen Gegebenheiten Sinn.

von Paul B. (paul_baumann)


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Schhüttelreim:
Wenn wir das Haus mit Wolle dämmen,
dann kann man drinnen dolle wämmen!

;-)
MfG Paul

von Michael S. (technicans)


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Thilo M. schrieb:
> Dach dicht und gedämmt? Macht 30% aus.
> Fenster neu?
Nicht nur neu, sondern auch mit höchsten Dämmwert.
> Das hätte ich vor den ganzen Innendämmaßnahmen gemacht. Innen zu
> dämmen zieht immer die Schimmelproblematik nach sich, wenn nicht eine
> penibel dichte Dampfsperre hinter den Rigipsplatten sitzt.
Innendämmung hat auch viele Nachteile. Kann man nicht außen dämmen
oder ist die Fassade nicht sanierbar?
> Ach ja: falls du vor hast die Nachtspeicheröfen zu entfernen - es gibt
> Nachrüstsätze für viele Modelle, um sie mit Wasserwärmetauschern
> aufzuladen. Also mit ganz normaler Zentralheizung. Macht manchmal bzgl.
> Aufwand und den räumlichen Gegebenheiten Sinn.

Mit Solartechnik kann man evtl. auch viel sparen, kostet allerdings
auch entsprechend.

von Thilo M. (Gast)


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Stromsparen schrieb:
> Trotzdem habe ich immer noch einen Stromverbrauch von 150 kWh im Monat,
> was 1,8 MWh im Jahr macht. Da muss noch eingespart werden.

Grade nochmal gelesen: 1800kWh/a ist doch sehr wenig für ein Haus.
Ich brauche ziemlich genau das Doppelte (ich achte auch nicht sehr 
darauf).

Michael S. schrieb:
> Mit Solartechnik kann man evtl. auch viel sparen, kostet allerdings
> auch entsprechend.

Weiß ich, wir bauen solarthermische Anlagen nebenberuflich. ;-)

Im Prinzip sollte dein Haus schon sehr gut im Energieverbrauch sein, 
wenn Dach, Fenster und Wände gedämmt sind. Vielleicht setzt du die 
Erwartungen bzgl. einer Altbausanierung einfach zu hoch an?

von Thomas S. (thomas_s74)


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Stromsparen schrieb:
> Vorher habe ich viel Atomstrom bezogen, aber ich will Atomstrom jetzt
>
> boykottieren und auf Ökostrom umstellen auch wenn Ökostrom mehr kostet.

Das macht keinen Unterschied, was du für den Strom bezahlst. Im 
endeffekt hast du immernoch Atomstrom in der Dose. Angeblich wird mit 
dem Geld erneuerbare Energie gefördert. Aber wer weiß denn schon wofür 
das Geld wirklich draufgeht.

Es ist einfach noch nicht möglich komplett atomfrei Strom zu gewinnen. 
Und auch wenn die Kraftwerke stillgelegt sind-die Gefahr bleibt fast 
genau so groß, wie wenn die Kraftwerke weiterlaufen. Denn es wird durch 
das Abschalten ja nur die weitere Ansammlung an Atommüll gestoppt. Die 
Kraftwerke selbst sind ja noch radioaktiv (und dass für tausende von 
Jahren).

von Thilo M. (Gast)


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Thomas S. schrieb:
> Die
> Kraftwerke selbst sind ja noch radioaktiv (und dass für tausende von
> Jahren).

Nein, in spätestens 15 Jahren ist dort wieder grüne Wiese. Alles, was 
dort noch aktiv ist, kann problemlos entsorgt werden.

von Johannes S. (demofreak)


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Thilo M. schrieb:
> dort noch aktiv ist, kann problemlos entsorgt werden.

Wohin?

von Thilo M. (Gast)


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Johannes S. schrieb:
> Wohin?

In Lager für schwachaktive Abfälle, je nach Strahlung in Salzstöcke, 
alte Bunkeranlagen (Berlin) oder normale Mülldeponien.

von Walter S. (avatar)


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Thilo M. schrieb:
> In Lager für schwachaktive Abfälle, je nach Strahlung in Salzstöcke,

du meinst z.B. in die Asse?

von Ben _. (burning_silicon)


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wenn du sowas in der asse lagern willst kannst du es genausogut im klo 
runterspülen...

von Sam .. (sam1994)


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Thilo M. schrieb:
> Nein, in spätestens 15 Jahren ist dort wieder grüne Wiese. Alles, was
> dort noch aktiv ist, kann problemlos entsorgt werden.

Achja und deswegen soll ein Endlager auch 1mio Jahre lang halten.

Thilo M. schrieb:
> In Lager für schwachaktive Abfälle, je nach Strahlung in Salzstöcke,
> alte Bunkeranlagen (Berlin) oder normale Mülldeponien.

1. Haben wir noch keinen geeigneten Salzstock gefunden. Der eine wird 
immer noch überprüft.
2. Nach 15 Jahren kannst du sie auf keinem Fall auf eine Mülldeponie 
packen!

von Michael S. (technicans)


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Wenn das hier so ein Problem ist, schießt den Dreck ins All.
Allerdings: Kein Atommüll auf den Mars, denn der Mars bringt
verbrauchte Energie sofort zurück.

von Uhu U. (uhu)


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Michael S. schrieb:
> Wenn das hier so ein Problem ist, schießt den Dreck ins All.

Und wenn die Rakete challengert, dann regnets rote Rosen...

von Thilo M. (Gast)


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Samuel K. schrieb:
> 1. Haben wir noch keinen geeigneten Salzstock gefunden. Der eine wird
> immer noch überprüft.

Man muss zwischen schwach- und hochaktivem Abfall unterscheiden. Dank 
der fehlenden Information seitens der Betreiber und der Angstmache der 
einschlägigen Parteien und der Medien wird nur in schwarz und weiß 
gedacht.

Dort, wo der medizinische Abfall (Röntgentechnik, Kontrastmittel usw.) 
hinkommt, dort kann auch der Bauschutt hin.

Aber jetzt bitte zurück zum Topic. Hier geht's nicht um atomare 
Endlager. ;-)

von Wilhelm F. (Gast)


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Uhu Uhuhu schrieb:

> Und wenn die Rakete challengert, dann regnets rote Rosen...

:-)

Nun ja, Raumsonden wie Voyager 1 haben auch eine Radionuklidbatterie an 
Bord. Ist das beim Start nicht auch brisant?

OK, die Menge ist nicht so riesig, wie ein Atommülltransport.

Eine Möglichkeit der Entsorgung wäre ja noch, den Müll genau so wieder 
in die Erde hinein zu bekommen, wie man ihn einst heraus geholt hatte. 
Das fällt mir jetzt nur ganz spontan dazu ein. Vielleicht hat man sich 
darüber auch schon den Kopf zerbrochen, es ist sicher erheblich teuerer 
als das Ausbuddeln. Das Zeugs war schon mal in der Erde, vor der 
Verwendung. Es ist doch kein Fremdkörper, der mal vom Himmel gefallen 
kam, und uns jetzt plötzlich verseucht. Dann soll man es klein mahlen, 
pulverisieren, und dem Erdreich an den ehemaligen Abbaustellen wieder 
untermischen. Rolle rückwärts.

von Jo O. (brause1)


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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Eine Möglichkeit der Entsorgung wäre ja noch, den Müll genau so wieder
> in die Erde hinein zu bekommen, wie man ihn einst heraus geholt hatte.
> ...
> Das Zeugs war schon mal in der Erde, vor der
> Verwendung. Es ist doch kein Fremdkörper, der mal vom Himmel gefallen
> kam, und uns jetzt plötzlich verseucht.

Da uterliegst du wohl einem Irrtum.
Das Zeug entsteht zum Großteil erst im Atomkraftwerk. Deswegen heißt das 
Ding auch eigentlich Kernkraftwerk, weil nicht nur in der Atomhülle was 
passiert sondern auch an den Kernen.

von Michael S. (technicans)


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Eben, Plutonium kommt in der Natur nicht vor, ist ein vom Menschen
künstlich geschaffenes Element.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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zitat wikipedia
" Plutonium ist ein giftiges und radioaktives Schwermetall. Benannt 
wurde es nach dem Zwergplaneten Pluto. Es gehört zu den schwersten in 
der Natur vorkommenden Elementen. Dabei wird das Element aber nur in 
kleinsten Spuren in sehr alten Gesteinen gefunden. Größer ist die Menge, 
die künstlich in Kernkraftwerken erzeugt wird."


Das mag wohl daran liegen, dass es wenn auch sehr langsam zerfällt?

Namaste

von Uhu U. (uhu)


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Winfried J. schrieb:
> zitat wikipedia
> " Plutonium ist ein giftiges und radioaktives Schwermetall. Benannt
> wurde es nach dem Zwergplaneten Pluto.

Ich bin geneigt, Wikipedia in diesem Punkt nicht zu glauben.

Für wahrscheinlicher halte ich, daß der Name in Anlehnung an die 
griechisch Mythologie nach dem Gott Pluton gewählt wurde - wie auch der 
Kleinplanet Pluto, über den Wiki schreibt: "Pluto ist ein Zwergplanet 
und das prominenteste Objekt des Kuipergürtels. Er ist nach dem 
römischen Gott der Unterwelt benannt. Das astronomische Symbol des Pluto 
ist Astronomisches Symbol des Pluto."

Pluto und Pluton ist der römische und grichische Name einunddesselben 
Herrn.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pluto_%28Mythologie%29

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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@Uhu.
ja das ist gut möglich.
Zumal das Zeug nur Vulkangestein aus großen tiefen zu finden ist.

Namaste

von Michael S. (technicans)


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Ich weiß nicht ob man Wikipedia da als verlässliche Informationsquelle
trauen kann. Der Beitrag ist recht aufwändig ausgearbeitet was
für den Wahrheitsgehalt spricht aber natürlich nicht garantiert.
Ich hab mich nur an eine Aussage erinnert die ich mal vor längerem im 
Fernsehen gehört hatte. Man lernt doch immer wieder was neues dazu.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Uhu Uhuhu schrieb:
>> " Plutonium ist ein giftiges und radioaktives Schwermetall. Benannt
>> wurde es nach dem Zwergplaneten Pluto.
>
> Ich bin geneigt, Wikipedia in diesem Punkt nicht zu glauben.
>
> Für wahrscheinlicher halte ich, daß der Name in Anlehnung an die
> griechisch Mythologie nach dem Gott Pluton gewählt wurde

Das direkte Aufeinanderfolgen der Elemente Uran, Neptunium und Plutonium
im Periodensystem legt die Vermutung näher, dass tatsächlich der Planet
und nicht der griechische Gott der Namensgeber war.

von U. B. (Gast)


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> Eben, Plutonium kommt in der Natur nicht vor, ...

Richtig ist wohl, dass es praktisch nicht MEHR in der Natur vorkommt,
wg. zu kleiner Halbwertszeit.

Jedoch werden Spuren von Pu239 in Uranerzen neu erzeugt, Kernreaktion 
wie im Schnellen Brüter (?).

von Wilhelm F. (Gast)


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OK, Jungs, ihr habt mich überzeugt. Plutonium wird natürlich 
angereichert, und durch Isotopentrennung weiter konzentriert.

Von sich aus, wenn es in einer festen Metallkugel herum liegt, ist es 
wohl weniger giftig, da auch nur ein schwacher Alphastrahler. Gefährlich 
wird es wohl erst, wenn jemand daran herum feilt und schleift, und Staub 
entsteht. Oder einen Neutronenreflektor anbringt.

Viele Stoffe, gibt es ja in der Natur eben nicht so, wie z.B. Dioxin.

In Wikipedia fand ich wohl eine Grafik zum Thema Wiederaufbereitung. Ein 
Teil des Plutoniums wird ja dem Kreislauf wieder zugeführt, ein anderer 
Teil entsorgt. Es kommt wohl auf die Anlage an, was man da machen kann.

Den Restmüll, den müßte man eben mal untersuchen, wie sehr da Stoffe 
enthalten sind, wie sie natürlich nicht vorkommen.

Aber in den Abbaugebieten baut man sicher keinen Wüstensand ab, da 
strahlt es ja durchaus auch. Siehe z.B. Strahlenatlas.

Wie ist es denn eigentlich mit dem abgereicherten Uran für Gewehrkugeln? 
Da wird ja gelegentlich auch mal großes Geschrei gemacht.

von U. B. (Gast)


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Abgereichertes Uran besteht eben fast nur noch aus U 238.
Es ist, ebenso wie Natururan ( das hat 0,7% U 235 ), giftig und 
radioaktiv.

Für Gewehrkugeln ist nur die hohe Dichte interessant.

von Thomas S. (thomas_s74)


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Thilo M. schrieb:
> Nein, in spätestens 15 Jahren ist dort wieder grüne Wiese. Alles, was
>
> dort noch aktiv ist, kann problemlos entsorgt werden

Ich kenne die Halbwertszeit von den vorhandenen Materialien nicht. Aber 
ich meine dass diese um die 30-1000 Jahre sind. Und dann ist ja erst die 
Hälfte des Stoffes in Radioaktivität zerfallen.

von Thilo M. (Gast)


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Thomas S. schrieb:
> Ich kenne die Halbwertszeit von den vorhandenen Materialien nicht. Aber
> ich meine dass diese um die 30-1000 Jahre sind. Und dann ist ja erst die
> Hälfte des Stoffes in Radioaktivität zerfallen.

Es sind ja keine radioaktiven Materialien mehr dort. Es handelt sich um 
aktiviertes Inventar wie den Reaktordruckbehälter z.B.

Die Recyclingmethoden für diese Materialien sind schon öfter sehr 
erfolgreich praktiziert worden. Schließlich wurde nicht nur ein KKW 
bisher rückgebaut.

von Uhu U. (uhu)


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Thilo M. schrieb:
> Es sind ja keine radioaktiven Materialien mehr dort. Es handelt sich um
> aktiviertes Inventar wie den Reaktordruckbehälter z.B.

Und was ist da der Unterschied? Der Stahl hat Neutronen eingefangen und 
dabei ist irgend ein radioaktives Isotop entstanden, das zerfällt und 
irgendwelche Strahlung freisetzt.

von Uhu U. (uhu)


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Thilo M. schrieb:
> Thomas S. schrieb:
>> Die
>> Kraftwerke selbst sind ja noch radioaktiv (und dass für tausende von
>> Jahren).
>
> Nein, in spätestens 15 Jahren ist dort wieder grüne Wiese. Alles, was
> dort noch aktiv ist, kann problemlos entsorgt werden.

Es bleiben immerhin ca 2300 t hochradioaktive Abfälle. Der Rückbau 
kostet ein Mehrfaches des Baus.

Es ist also doch nicht so easy, wie du es darstellst...

Hier ein "hochtendenziöser" Artikel zum Thema:

http://www.stern.de/wissen/technik/rueckbau-von-atomkraftwerken-strahlender-abriss-1669841.html#utm_source=sternde&utm_medium=zhp&utm_campaign=wissen&utm_content=snippet-aufmacher

von Uhu U. (uhu)


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Hier ein höchst lesenswerter Artikel zum Thema Wind- und Solarenergie 
und Versorgungssicherheit:

Speicher für sicheren Strom allein aus Wind und Sonne
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34475/1.html

von Thilo M. (Gast)


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entsoe.net ist sehr empfehlenswert (Anmeldung erforderlich).
Dort erfährt man die bittere Wahreheit über Stromim- und exporte.

Seit inkrafttreten des Moratoriums wird in D massiv Strom Importiert.

von Ben _. (burning_silicon)


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na klar... wo sollen die fehlenden gigawatt denn sonst auch herkommen? 
denkt jemand wir können uns die aus dem a*sch saugen?! stecker rein und 
**furz** oder was?!

von (prx) A. K. (prx)


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Ben _ schrieb:

> na klar... wo sollen die fehlenden gigawatt denn sonst auch herkommen?

Andere Quelle: vorher mehr Exporteur, jetzt weniger Exporteur.

von Thilo M. (Gast)


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A. K. schrieb:
> vorher mehr Exporteur, jetzt weniger Exporteur

Mittags von 12:00 bis 14:00 Exporteur, wenn bei uns keiner den 
Solarstrom braucht, ansonsten Importeur. Nur Schweiz und Österreich 
bekommen konstant ein paar MW, ansonsten beziehen wir aus allen 
umliegenden Ländern. ;-)

von U. B. (Gast)


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> ansonsten beziehen wir aus allen
> umliegenden Ländern.

Dann hat ja Luxemburg für uns noch eine andere, als nur monetäre 
Bedeutung; allerdings haben die lt. Wikipedia in 2008 noch 4,36 TWh 
importiert ( BRD hingegen 22,45 TWh exportiert ) ...

von Thilo M. (Gast)


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U. B. schrieb:
> in 2008

Ich sprach von dem Zeitraum seit inkrafttreten des Moratoriums.
Übrigens senken Stromexporte den hiesigen Preis durch die Gewinne aus 
den Auslandsgeschäften. Die Energieerzeuger sind nach Volkes Wille 
privatisiert worden und handeln nun nach den Regeln der freien 
Marktwirtschaft. Die sind eben keine gemeinnützigen Vereine.

von Alexander S. (esko) Benutzerseite


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Thilo M. schrieb:
> Seit inkrafttreten des Moratoriums wird in D massiv Strom Importiert.

Kannst du das mal mit einer kleinen Grafik oder Tabelle darlegen. Die 
Daten kann man dort zwar herunterladen, aber diese dann zusammenzufassen 
kostet auch einige Zeit.

von Thilo M. (Gast)


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Alexander Schmidt schrieb:
> aber diese dann zusammenzufassen
> kostet auch einige Zeit.

Naja, die hab' ich auch nicht unbedingt. ;-)
Aber auf der seite bei'Operational => Cross-Border Physical Flows' kann 
man tabellarisch anzeigen lassen, was vor dem 11.03. und was danach in 
Deutschland ex- bzw. importiert wurde. Man sieht auch schön deutlich, 
wann in Dänemark und Schweden der Wind weht und wann nicht. Auch über 
die sonnigen Mittagsstunden wird Strom exportiert.

von Uhu U. (uhu)


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Thilo M. schrieb:
> Übrigens senken Stromexporte den hiesigen Preis durch die Gewinne aus
> den Auslandsgeschäften.

Lieber Thilo, durch wiederholen wird auch dieses Märchen nicht wahr. 
Wenn eine Ware verknappt wird, dann steigt der Preis - genau das 
erreicht man, wenn man durch Exporte das Binnenangebot verknappt. Daß 
die Stromkonzerne Lust haben, ihre immensen Gewinne mit dem Kunden zu 
teilen, ist so wahrscheinlich, wie ein 1. Mai, der auf einen Freitag den 
13. fällt.

Aber das hatten wir schonmal...

von Thilo M. (Gast)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> wenn man durch Exporte das Binnenangebot verknappt

Durch Wiederholungen stimmen diese Behauptungen auch nicht. Wie schon 
gesagt: Das Binnenangebot wird nicht verknappt.
Massenproduktion senkt den Stückpreis des Produktes, in diesem Fall die 
kWh. Und dieses Produkt wird an der Börse entsprechend billig angeboten, 
um gekauft zu werden. Auch wenn allgemein das Märchen vom ach so teuren 
Atomstrom umhergeistert ist der Preis dafür sehr günstig, die Masse 
macht's eben.

Zur Zeit haben wir eher einen knappen Binnenmarkt, weil zu wenig 
Produktion vorhanden ist. Das treibt den Preis nach oben, momentan ca. 
30% über dem vor dem 11.03. Die nächste Strompreiserhöhung wird nicht 
lange auf sich warten lassen ...

von Uhu U. (uhu)


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Thilo M. schrieb:
> Massenproduktion senkt den Stückpreis des Produktes,

Stückpreis und Verkaufspreis sind noch nichtmal bei der Caritas 
dasselbe.

> Das Binnenangebot wird nicht verknappt.

Das geht bei Strom nicht direkt, deswegen macht mans indirekt: Durch die 
Exporte werden Kraftwerke häufiger benötigt, die teuerer produzieren - 
nach denen richtet sich aber dank des realen Strombörsensozialismus in 
Deutschland der Strompreis.

Oder andersrum: ohne Exporte würden häufiger nur die billiger 
produzierenden Grundlastkraftwerke benötigt. Das hätte zum einen zur 
Folge, daß der "Börsenpreis" für Strom sinkt und zum anderen produzieren 
die teureren Spitzenlastkraftwerke außer fixen Kosten nichts.

Und da die Stromproduzenten strikt gewinnorientiert arbeiten, tun si 
natürlich alles, auch Gewinne zu erwirtschaften.

von Thilo M. (Gast)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> dank des realen Strombörsensozialismus in
> Deutschland der Strompreis.

Der war gut! :-)

Ich habe den Eindruck, du hast die Stromwirtschaft nicht besonders gut 
begriffen. ;-)

von Uhu U. (uhu)


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Thilo M. schrieb:
> Ich habe den Eindruck, du hast die Stromwirtschaft nicht besonders gut
> begriffen. ;-)

Wie wärs denn, wenn du mal auf die Argumente eingingst?

von Uhu U. (uhu)


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Ja was ist Thilo? Bist du mal wieder desertiert?

von Thilo M. (Gast)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Ja was ist Thilo? Bist du mal wieder desertiert?

Ziemlich, ja.

von U. B. (Gast)


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> Die Energieerzeuger sind nach Volkes Wille
> privatisiert worden

( Nicht nur ) mein Wille war's jedenfalls nicht.

> und handeln nun nach den Regeln der freien
> Marktwirtschaft.

=> wohl eher nach dem System der Oligopole.

> Die sind eben keine gemeinnützigen Vereine.

Die gibt's im Kapitalismus per def. nicht.

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