Hallo, ich habe schon oft Dinge per Warensendung geschickt, wenn ich etwas bei eBay verkaufe. Bei Billigartikeln (1 €) geht das auch ganz gut. Diesmal war aber etwas wertvolleres dabei (25 €) und das ist - wie sollte es auch anders ein - spurlos verschwunden. Klar bin ich blöd, schließlich ist die Warensendung nicht versichert und das bischen Restrisiko tritt auch nie ein... Ich habe dem Käufer natürlich Kaufpreis und Versandkosten zurückerstattet, obwohl er das Risiko tragen muss, bei Privatverkauf. Der Nachforschungsauftrag ist gestellt und die Auftragsbestätigung da. Selbstverständlich wird das ganze erfolglos bleiben, denn es besteht ja kein Interesse der Post an einer erfolgreichen Zustellung. Kann ich wenigstens die 1,65 € Versandkosten von der Post zurückverlangen? Sollte ich Anzeige erstatten, wegen Diebstahls? (Warensendung darf ja schließlich geöffnet werden, wobei der Wert des Artikel - für den jeweiligen Mitarbeiter - geprüft werden kann.) Ist das euch auch schon mal passiert? Hatte der Nachforschungsauftrag Erfolg?
Stefan Helmert schrieb: > Kann ich wenigstens die 1,65 € Versandkosten von der Post > zurückverlangen? Wenn du den dafür erforderlichen 25-seitigen Antrag vollständig und wahrheitsgemaäß ausfüllst vielleicht...
Woher weißt du, dass der Empfänger die Sendung nicht doch erhalten hat?
> Ist das euch auch schon mal passiert? ja, ich habe mal bei der Bucht ein Etechnik-Buch ersteigert (Auktionswert circa 8 Euro) - das ist dann auch nie angekommen ): Hatte mich damals sehr geärgert, weil es das Buch in dieser Form als Neu-Auflage gar nicht mehr gab. > Hatte der Nachforschungsauftrag Erfolg? Geht das bei einer Waren- bzw. Büchersendung überhaupt? Ich denke das geht nur bei versichertem Versand als DHL-Paket ?! > Kann ich wenigstens die 1,65 € Versandkosten von der Post > zurückverlangen? >Sollte ich Anzeige erstatten, wegen Diebstahls? (Warensendung darf ja >schließlich geöffnet werden, wobei der Wert des Artikel - für den >jeweiligen Mitarbeiter - geprüft werden kann.) Ich glaube nicht, daß die Post da besonders kulant ist - Anzeige lohnt auch nicht, weil das auch Geld kostet und höchstwahrscheinlich gar nichts bei heraus kommt. Du wirst den Verlust wohl oder übel akzeptieren müssen.
Kann ja auch von jemanden aus dem Empfänger-Briefkasten geklaut worden sein. Nachforschung ist sinnlos weil solche Sendungen datentechnisch nicht registriert und damit nicht verfolgbar sind. Höchstens die Sortieranlage könnte Daten haben, aber die werden sicher nur Postintern verwendet. Daher ist es sinnvoll und vernünftig wenn man die Regeln und Haftung des Versands mit in die Beschreibung aufnimmt, mehrere Versandformen anbietet und dem Käufer die Wahl lässt, welchen Versand ihm der Artikel wert ist. Mit Hermes geht es versichert schon ab 4 Euro (Paket S). Bei der Post ist es erst ab 5,90 Euro versichert. Bei 25 Euro Warenwert hätte ich mich für Hermes entschieden und die 4 Euro gern bezahlt. Eigentlich schade das Ebay den Versand und die ganze Planung auf die Verkäufer abwälzt. Viele kennen noch nicht mal Warensendung oder Hermes, geschweige denn deren Webseite. Einige gehen glatt zum Shop und erkundigen sich. Heute war, glaube ich auch wieder einer dabei. LOL
Um sicher zu gehen, daß eine Post einwandfrei zugestellt wird, bedarf es eines Zusatzaufwandes. Das nennt sich bei Briefen Einschreiben. Das wird dann dokumentiert, und hat einen etwas höheren Arbeitsaufwand. Ein Paket sollte auch sicherer sein als eine Warensendung, denn es darf auch nicht so einfach vor der Haustür abgelegt werden. Eine Warensendung schon eher. Per Warensendung verschickte ich früher mal Sachen, die wirklich relativ wertlos waren, aber ein hohes Gewicht hatten, und dennnoch weit transportiert werden mußten. Sagen wir z.B. mal eine gute Hand voll alter gebrauchter elektronischer Bauteile, die keinen reellen Wert mehr haben, die jemand in 500km Entfernung gebrauchen konnte. Hier in meiner Gegend, gab es vor etwa 10 Jahren mal einen Vorfall, daß ein Paketbote eine Zeit lang die Lieferwagenladung in einem Weiher im Wald versenkte, weil er keinen Bock auf die Zustellung hatte. Das Ding kam erst nach Tagen und Wochen allmählich hoch, da sich immer mehr Leute beschwerten. Am Ende, nach einem Monat, schickten sie sogar Taucher in den Weiher. Dann kam auch durch die Presse alles hoch. Ich glaube, die versuchten dann sogar noch, die getrockneten Reste wieder zuzustellen, soweit da noch was zu erkennen war.
Die Post bietet da wirklich schlechten Service. Wenn ich was per Bucht verkaufe schicke ich es grundsätzlich per hermes oder dpd oder sonst was, weil es da billiger ist und zudem noch bis 500 euro versichert. Und du kannst mitlesen, wann das Paket wo ist und wann es übergeben wurde. Trotzdem: Zum Glück hatte ich da noch nie den Fall, dass was weg war. Bei Beschädigungen bin ich einmal zur Post: 10 Seiten Antrag, den Rest der (nicht zerbrochenen) Ware nur mit großem Zureden behalten dürfen, und anhören müssen, dass die Waren so verpackt sein müssen, dass das Paket aus 1 m herunterfallen darf.... Also immer Schuld beim Kunden.
>ein Paketbote eine Zeit lang die Lieferwagenladung in einem Weiher im >Wald versenkte Waru hat er den Inhalt nicht gleich verscherbelt? Achso, weil es auffallen könnte...
Stefan Helmert schrieb: > Waru hat er den Inhalt nicht gleich verscherbelt? Es gab da noch keine guten Vertriebswege, wie z.B. Ehbäh.
Stefan Helmert schrieb: >>ein Paketbote eine Zeit lang die Lieferwagenladung in einem Weiher im >>Wald versenkte > > Waru hat er den Inhalt nicht gleich verscherbelt? Achso, weil es > auffallen könnte... Nee, weil der Aufwand dafür ja noch größer wäre, als für das Zustellen. Und der war ja dazu schon zu faul... Reinhard
Stefan Helmert schrieb: > Kann ich wenigstens die 1,65 € Versandkosten von der Post > zurückverlangen? Wieso sollten Sie dir das zurückgeben? Du hast eingewilligt das Risiko zu tragen, dafür zahlst du weniger. > Sollte ich Anzeige erstatten, wegen Diebstahls? Am besten du beauftragst einen Anwalt damit. > (Warensendung darf ja > schließlich geöffnet werden, wobei der Wert des Artikel - für den > jeweiligen Mitarbeiter - geprüft werden kann.) Klar, bei der Post haben Sie auch nichts anderes zu tun als jede Sendung auf Inhalt zu prüfen. > Ist das euch auch schon mal passiert? Ja > Hatte der Nachforschungsauftrag Erfolg Nein, was sollen die auch nachforschen? Es ist schlicht üblich das der Käufer das Versandrisiko trägt, dafür hat ebay eine sehr einfache Möglichkeit geschaffen zu wählen ob er für eine Versicherung Geld ausgeben will.
Wilhelm Ferkes schrieb: > Es gab da noch keine guten Vertriebswege, wie z.B. Ehbäh. Da hätteste aber gute Chancen ein passendes Ersatzteil für deine seit Wochen dahin siechende Wohlstandmühle zu bekommen. Also doch nicht so bäh... @Jens Martin >Es ist schlicht üblich das der Käufer das Versandrisiko trägt... Ich meine, das das sogar gesetzlich irgendwo so geregelt ist, kann aber jetzt nicht sagen wo. > Waru hat er den Inhalt nicht gleich verscherbelt? Achso, weil es > auffallen könnte... >Nee, weil der Aufwand dafür ja noch größer wäre, als für das Zustellen. >Und der war ja dazu schon zu faul... Vielleicht auch, das man ihm gleich auf die Schliche gekommen wäre oder noch schlimmer, das er die Ware dann doch noch hätte zustellen müssen, obwohl er dazu ja keine Lust hatte. Na ja, die Bezahlung als Zusteller wird auch nicht so der Hit sein.
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