Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Mit Oszi auf dem Breadboard messen


von Tobias M. (twam) Flattr this


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Ich würde gerne mal wissen, wie ihr mit dem Oszi (oder auch Multimer) 
geschickt auf dem Breadboard messt?

Ich verwende meist so ein Kabel wie auf dem Bild was ich an die 
Messspitze hängt und das andere Ende dann auf dem Board einstecke. Ist 
meiner Meinung nach aber gefährlich weil ja hinten noch etwas 
unisoliert.

Man könnte natürlich jedes mal versuchen die Messspitze direkt an ein 
Bauteil zu heften, aber das klappt nicht immer und meistens hängt es 
dann auch irgendwie im Weg rum.

Ich bin mal gespannt auf eure Vorgehensweise
  Tobias

von me (Gast)


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Ich stecke an den Stellen, an denen ich messen will, kleine kurze 
Silberdrahtstücke rein. Kann man dann gut mit dem Tastkopf (mit Haken) 
erreichen. Setzt aber voraus, dass noch ein Loch pro Verbindung frei 
ist.

von Thomas S. (thomas_s74)


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Also ich habe mir spezielle Messkabel für mein DMM angefertigt, die man 
in die Löcher des Breadboards steckt. Für das Oszi nehm ich immer diese 
"kroko-kabel". Ist zwar wegen der Abschirmung nicht grad gut aber es 
geht.

von motte (Gast)


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Wer baut den noch mit solch Steckbrettern rum? Außer blutige Anfänger..?

Ich hatte nie mit sowas gearbeitet, also Hobbymensch und auch als Profi 
nicht

von Gesine (Gast)


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Noch?
Dann erzähl mal, was es besseres gibt.
Aber komm mir nicht mit auf Lochrasterplatinen mit Fädeldraht 
rumlöten...

von Lukas K. (carrotindustries)


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Ich stecke die Tastkopfspitze meist direkt ins Breadboard. Wenn es eng 
wird, wird der Tastkopf mit Logikanalyzer-Klemmen zum Anklemmen an 
IC-Pins verlängert. DMM schließe ich mit Federhaken/Krokoklemme und 
Drahtstücken an.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Ich denke er benutzt ein Breadboard, bei dem Stifte im Brett sind. Die 
gibts auch! Da werden dann auch die im Bild gezeigten Verbinder 
verwendet.

Ich hatte über 10 Jahre ein (Loch-)Board im Schrank liegen und immer 
gelötet. Dann hab ich es wiederentdeckt und benutze sowas bevorzugt für 
Testaufbauten. Das nach gut 35 Jahren Elekronik! Die zweite Umgebung ist 
für mich LTspice. Erst danach löte ich.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Gesine schrieb:
> Dann erzähl mal, was es besseres gibt.
> Aber komm mir nicht mit auf Lochrasterplatinen mit Fädeldraht
> rumlöten...

Warum nicht? Damit kann man, wenn man die Stromversorgung nicht mit 
Fädeldraht aufbaut, und SMD-Kondensatoren direkt auf der Lötseite 
unterbringt, recht anspruchsvolle Schaltungen zum Laufen bringen. Das 
HF-Verhalten solcher Aufbauten ist erheblich besser als das von 
Breadboards, und die erzielbare Bestückungsdichte sowieso.

Streifenraster hingegen scheidet aus.

von micha (Gast)


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Was bei mir auch ganz wunderbar funtioniert sind odinäre Stecknadel. 
Nimmt man welche mit farbigen Köpfen kann man auch gut verschiedene 
Testpunkte einrichten!

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