Hallo, ich habe die Schaltung aus dem Anhang mal nachgebaut und
folgendes problem. Die Spannung fängt unter Last an derbe zu schwingen,
wie auf dem Scope zu sehen ist. Es sind immerhin ca.1,7V. Die Schaltung
ist wie folgt geändert. Die negative Spannung die mit der Z-Diode
erzeugt wird, erzeuge ich über einen -5V Spannungsregler, welche am
Emitter von Q2 liegt. Die z_Diode, der gleichrichter, R14 und C7 fallen
also weg. Es brigt auch nichts, wenn ich die Strombegrenzung auser kraft
setze. Bitte um Hilfe.....
>Mal eine frage, womit komprimierst du das ?
Ich habe ein altes Windows XP. Deshalb speichere erst mal dein Bild ab,
öffne es mit der Bild- und Faxanzeige, mache einen Screen Dump
(Drucktaste auf der Windows-Tastatur), starte Paint, mache "Einfügen"
(aus der Zwischenablage), wähle einen geeigneten Ausschnitt aus, kopiere
den Ausschnitt in eine Datei, öffne diese Datei mit der Bild- und
Faxanzeige und speichere sie als PNG oder sogar GIF, wenn das ohne
Qualitätseinbußen geht. Komprimiert hier 1,3MB auf 60kB!
verstehe ich nicht
<<<erzeuge ich über einen -5V Spannungsregler, welche am
Emitter von Q2 liegt. Die z_Diode, der gleichrichter, R14 und C7 fallen
also weg>>>
woraus willst du jetzt die -5Volt erzeugen wenn du die negative
Hilfsdspannung eleminierst ?
Die 8V AC Wicklung wird bei dieser Schaltung verwendet um die (doch
beträchtlichen) Basisströme nicht über den shunt zu messen. Ich hoffe
ich erinnere mich hier richtig!
Die Frage bleibt daher berechtigt, woher bekommst du die negative
Eingangsspannung für deinen 7905?
Gegen das Schwingen hilft ggf. ein größerer C am Ausgang bzw. C10
vergrößern.
Was hast du sonst noch alles verändert? Spannungsbereich / Strombereich
usw....
Grüße
Timo
Die Hilfsspannungen kommen von einem seperatem Netzteil, welches hier
nicht eingezeichnet ist (-12/+12/5V/-5V). Der eigendliche Trafo hat
26V/6A, läuft über einen 10A Brückengleichrichter und einem 10000µF C.
Habe gerade mal einen 10µF/63V an den Ausgang gebastelt. Die Spannung
fing jetzt auch unbelastet an zu schwingen, und der C verabschiedete
sich mit einem lauten knall.............
Die Schaltung war nicht unbelastet. Der falsch gepolte C war gerade
dabei, sich aufzupumpen bis er platzt.
Was am Scope-Bild nicht zu sehen bzw. nur zu vermuten ist:
Mit welcher Frequenz schwingt der Regler ?
Wechselt er die Schwingamplitude (im Rhythmus von 50 bzw 100Hz ?)
Andreas schrieb:> Hab´s mal neu gezeichnet, ist noch nicht perfekt, aber mann kann sehen> was ich meine....
Wenn Du mal genau hinschaust, das Ding ist von Ralf Berres, er ist hier
im Forum sehr aktiv. Frage ihn doch mal direkt....
Wenn was schwingt, ist sowieso eher die Leitungsführung, weniger die
Schaltung entscheidend. Also zeige doch mal die Platine und vor allem
den Aufbau.
Old-Papa
Old -papa schrieb:> Wenn was schwingt, ist sowieso eher die Leitungsführung, weniger die> Schaltung entscheidend.
Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Schaltung (Phasendrehung
insbesondere bei kapazitiver Last, Verstärkung, Schwingbedingung)
entscheidet, ob man einen Verstärker für eine Polarität (=Netzteil) oder
einen Oszillator gebaut hat.
ArnoR schrieb:> Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Schaltung (Phasendrehung> insbesondere bei kapazitiver Last, Verstärkung, Schwingbedingung)> entscheidet, ob man einen Verstärker für eine Polarität (=Netzteil) oder> einen Oszillator gebaut hat.
Ja, das stimmt bei einer Eigenentwicklung schon, doch die Schaltung vom
Ralph Berres scheint mir schon auskonstruiert, er hat das Ding ja
gebaut.
Deshalb schrieb ich ja "...weniger die Schaltung..."
Also, wenn die Schaltung ok ist, kann man dennoch durch ungünstigen
Aufbau, Leiterbahnführung und Verdahtung einern prima Oszillator
basteln.
So absolut als "...genau das Gegenteil..." würde ich also nicht ins Horn
stoßen ;-))
Old-Papa
Andreas schrieb:> Hallo, ich habe die Schaltung aus dem Anhang mal nachgebaut und> folgendes problem. Die Spannung fängt unter Last an derbe zu schwingen,> wie auf dem Scope zu sehen ist.
Das ist normal, ist ja so von Berres designed.
Dessen Murksentwicklung wurde doch hier schon x-fach diskutuert.
Berres sagt dann immer das es tolles NT sei. Taylor erklärt ihm dann
gelegentlich warum es immer noch Murks ist.
> Bitte um Hilfe.....
Warum schreibst Du dann den Entwickler nicht direkt an? Berres betont
hier doch stets, dass er gerne persönlich hilft wenn Probleme mit seinem
NT auftreten.
@Timo,
Ich habe die Ref. auf 5V berechnet, da diese später von einem AVR kommen
sollen. Die dargestellte Kurve ist der Wechselspannungsanteil der
ausgangsspannung bei 1.6A.
Andreas bitte maile mir mal unter r-Berres@arcor.de
Ich würde dir dann meine ttel.Nr. geben , um in einen Gespräch das
Problem abzuklären.
Normal ist das Verhalten jedenfalls nicht.
Ralph Berres
So, hier ein kurzer zwischenstand. Das Schwingen kam weder vom
Testaufbau noch von der Schaltung ansich. Ich hatte das glück (ironisch
gemeint) die Leistungstransistoren von der Firma ISC zu beckommen,
welche ja bekannterweise probleme machen können. Nach einem Tipp von
Ralph Berres, dem ich an dieser stelle für seine Unterstützung danken
möchte, brachte ein zusätzlicher 10 ohm WDST in reihe zum Emitter vom
BD243C ruhe. Das einzige was ich an dieser Schaltung geändert habe, ist
eine anpassung an meine Referenzspannung von 5V, und das erzeugen der
negativen Hilfsspannung mittels 7905. Diese Schaltung funktioniert 1a
und regelt schnell eine Laständerung aus. In meinem Fall ist eine
Belastung von 5A kein problem. Nun kann ich mich an die Steuerung
setzen, die ich mittels AVR, 12bit DAC/ADC, LCD und einigen
Eingabeelementen realisieren wollte.
MfG Andreas