Hallo zusammen Wir haben hier im haus bisher das System Siemens Gigaset benutzt, doch da sind jetzt einige Telefone ausgestiegen und wir waren eh nie so ganz zufrieden damit, also muss jetzt was ganz neues her. Ein Grund warum wir unzufrieden waren ist folgender: Früher mit den Kabeltelefonen war es möglich, dass wenn z.B. ich irgendwo im Haus einen Anruf entgegen nahm der eigentlich für meine Mutter bestimmt war konnt ich einfach durchs Haus rufen sie solle das Telefon entgegennehmen. Sie musste es dann einfach abnehmen (ohne irgendwas zu vermitteln) und konnte mit dem anderen sprechen. Das möchten wir wieder können. -ausserdem sollen die Telefone kabellos sein. -Wir haben zur Zeit sowieso ein sehr ausgeprägtes WLAN-Netz, also fände ich es sinnvoll wenn die Telefone anstatt DECT das WLAN verwenden würden (aber nicht missverstehen! Ich möchte nicht VoIP sondern einfach ins normale Telefonnetz über WLAN telefonieren). -Die paar kabelgebundenen Telefone die wir zur Zeit haben sollen auch weiter verwendet werden können. -Ganz geil wärs, wenn ich mein Android-Handy lokal über WLAN auch zum Telefon machen könnte (also einfach zum ins Festnetz über die Telefonzentrale anrufen. Wer kann mir da was empfehlen? Liebe Grüsse
Martin Luther schrieb: > Früher mit den Kabeltelefonen war es möglich, dass wenn z.B. ich > irgendwo im Haus einen Anruf entgegen nahm der eigentlich für meine > Mutter bestimmt war konnt ich einfach durchs Haus rufen sie solle das > Telefon entgegennehmen. Sie musste es dann einfach abnehmen (ohne > irgendwas zu vermitteln) und konnte mit dem anderen sprechen. So verhält sich die primitiveste aller Telephon"anlagen" - die simple Parallelschaltung. Telephonanlagen machen so etwas nicht. Einzige Lösung: Alle Telephone parallelschalten. > -ausserdem sollen die Telefone kabellos sein. Für jedes kabellose Telephon eine eigene DECT-Basisstation verwenden, die auf der Telephonanschlusseite parallelschalten. > -Wir haben zur Zeit sowieso ein sehr ausgeprägtes WLAN-Netz, also fände > ich es sinnvoll wenn die Telefone anstatt DECT das WLAN verwenden würden > (aber nicht missverstehen! Ich möchte nicht VoIP sondern einfach ins > normale Telefonnetz über WLAN telefonieren). Für jedes "WLAN-Telephon" müsste eine eigene FritzBox 7270 verwendet werden, die die Umsetzung des internen VoIP auf die zur Parallelschaltung erforderliche Analogschnittstelle abwickelt. Ist nicht ratsam, da der Stromverbrauch mobiler WLAN-Telephone deutlich höher ist als der mobiler DECT-Telephone. > -Die paar kabelgebundenen Telefone die wir zur Zeit haben sollen auch > weiter verwendet werden können. Kein Problem, da sowieso alles parallelgeschaltet bleibt. > -Ganz geil wärs, wenn ich mein Android-Handy lokal über WLAN auch zum > Telefon machen könnte (also einfach zum ins Festnetz über die > Telefonzentrale anrufen. Mit einer FritzBox als VoIP-zu-Analog-Umsetzer und der von AVM angebotenen Adroid-Fritz-App sollte das gehen. Das ganze Konzept aber krankt an Eurer steinzeitlichen Vermittlungstechnik, die eine Parallelschaltung sämtlicher Telephone und Herumgebrülle beim "Vermitteln" erfordert. Vielleicht solltet Ihr Euch mal mit Möglichkeiten wie "Sammelruf" o.ä. beschäftigen, zumal so etwas auch die Nutzung mehrer Telephone gleichzeitig zuließe.
Heutzutage hat doch jeder DSL hier. Und in Deutschland ist es ja normal noch ISDN unter das DSL "drunterzuschalten". Somit ist jede "Internet Box" von Arcor, Telekom o.ä. auch gleichzeitig eine kleine ISDN Telefonanlage. Damit müsste man theoretisch Anrufe intern vermitteln können. Bin mir nicht sicher, aber können DECT Telefone (wenn sie alle an einer Basisstation hängen) nicht heutzutage sowas von sich aus schon? Den Anruf an ein anderes Mobilteil weiterleiten?
Simon K. schrieb: > Damit müsste man theoretisch Anrufe intern vermitteln können. Klar, ganz selbstverständlich geht das. Aber das wünscht der Threadersteller nicht. Der will nicht vermitteln, der will alle Telephone parallelschalten und zum "Vermitteln" laut rufen: Martin Luther schrieb: > Früher mit den Kabeltelefonen war es möglich, dass wenn z.B. ich > irgendwo im Haus einen Anruf entgegen nahm der eigentlich für meine > Mutter bestimmt war konnt ich einfach durchs Haus rufen sie solle das > Telefon entgegennehmen. Sie musste es dann einfach abnehmen (ohne > irgendwas zu vermitteln) und konnte mit dem anderen sprechen.
Na gut, das "herummgebrülle" muss nicht sein;) Was du da aber sagst wegen der FrizFON Box klingt äusserst interessant. Wenn ich mir das auf der Fritz Website ansehe sieht folgendes Produkt interessant aus: FRITZ!Box Fon WLAN 7390 Das scheint das ich dann normale DECT Telefone (die 2 die wir noch haben) und WLAN-Telefone mischen könnte? Hat jemand Erfahrungen mit dem Gerät und kann positives/negatives berichten? PS: Wohne in der Schweiz Liebe Grüsse
Martin Luther schrieb: > FRITZ!Box Fon WLAN 7390 http://www.wehavemorefun.de/fritzbox/index.php/7390 (technische Details) > Hat jemand Erfahrungen mit dem Gerät und kann positives/negatives > berichten? Ich kann von meiner Fritzbox 7170 nur gutes Berichten. WLAN-Telefone habe ich nicht, daher kann ich dazu nichts sagen. Aber schau doch mal in diesem Forum dazu: http://www.ip-phone-forum.de/forumdisplay.php?f=361
Martin Luther schrieb: > Das scheint das ich dann normale DECT Telefone (die 2 die wir noch > haben) und WLAN-Telefone mischen könnte? Die Fritzbox (beginnend mit der 7270) enthält eine DECT-Basisstation sowie je nach Ausführung zwei oder drei analoge Anschlüsse (für kabelgebundene Telephone) und einen internen S0-Bus für ISDN-Telephone. Mit der Fritz!App für Android (http://www.avm.de/de/Service/Service-Portale/Labor/app_android/labor_start_app.php) lässt sich ein Android-Telephon als VoIP-Handset nutzen; vergleichbares ist auch für Apples iPhone verfügbar. Andere (WLAN-)VoIP-Telephone können ebenfalls als Handsets an der Fritzbox angemeldet werden. Ich sehe allerdings keinen Vorzug von WLAN-VoIP-Telephonen. Sie belegen Übertragungskapazität im üblicherweise eh verstopften WLAN, sie haben aufgrund des erheblich höheren Stromverbrauchs sehr viel kürzere Akkulaufzeiten als DECT-Telephone ... Wozu also? An der DECT-Basisstation der Fritzbox können auch mehr als zwei Mobilteile angemeldet werden, wobei zu bedenken ist, daß nicht explizit für die FritzBox entwickelte Mobilteile nur den sehr rudimentären DECT-GAP-Standard unterstützen, was eine stark reduzierte Bedienbarkeit von Komfortmerkmalen wie Anrufliste etc. mit sich bringt. Am komfortabelsten ist die Fritzbox bei Nutzung der Fritz!Fon-Mobilteile, von denen es mittlerweile drei unterschiedliche Ausführungen gibt. Reizvolles Detail der Fritzbox ist übrigens der integrierte Anrufbeantworter sowie Faxempfang (beides kann per Email weitergeleitet werden) -- damit lassen sich einige Geräte einsparen, die üblicherweise nur Strom verbrauchen und sehr selten etwas tun.
Martin Luther schrieb: > Früher mit den Kabeltelefonen war es möglich, dass wenn z.B. ich > irgendwo im Haus einen Anruf entgegen nahm der eigentlich für meine > Mutter bestimmt war konnt ich einfach durchs Haus rufen sie solle das > Telefon entgegennehmen. Sie musste es dann einfach abnehmen (ohne > irgendwas zu vermitteln) und konnte mit dem anderen sprechen. > > Das möchten wir wieder können. > > -ausserdem sollen die Telefone kabellos sein. Ich habe seit kurzem zu Hause ein Dreierset DECT-Telefone mit AB von Panasonic in Betrieb, ich glaube KX-TG6523. http://www.panasonic.de/html/de_DE/Produkte/Telefon+%26+Fax/DECT+Telefone+mit+Anrufbeantworter/KX-TG6523/%C3%9Cbersicht/4675872/index.html Gibt es als Einzel- bis Viererset. Wenn da ein Gespräch aktiv ist, kann ich mich mit den anderen Mobilteilen einfach in das Gespräch einklinken, Konferenzschaltung sozusagen. Dann kann der andere Teilnehmer auflegen, das Gespräch ist erst beendet, wenn der Letzte auflegt. Basisstation dann mit den anderen schnurgebundenen Telefonen parallel schalten, wurde ja schon geschrieben. Ich finde die Teile auch sehr einfach und übersichtlich in der Bedienung, ist aber nichts für verspielte Leute. Weitere Details auf Anfrage. Reinhard
Martin Luther schrieb: > Wir haben hier im haus bisher das System Siemens Gigaset benutzt, doch > da sind jetzt einige Telefone ausgestiegen und wir waren eh nie so ganz > zufrieden damit, also muss jetzt was ganz neues her. > Ein Grund warum wir unzufrieden waren ist folgender: Die Gigaset Dinger gelten als das beste was man schnurlos kaufen kann. Besser wird es also kaum. > > Früher mit den Kabeltelefonen war es möglich, dass wenn z.B. ich > irgendwo im Haus einen Anruf entgegen nahm der eigentlich für meine > Mutter bestimmt war konnt ich einfach durchs Haus rufen sie solle das > Telefon entgegennehmen. Sie musste es dann einfach abnehmen (ohne > irgendwas zu vermitteln) und konnte mit dem anderen sprechen. > > Das möchten wir wieder können. > kann man mit Sammelruf und ggf. einem "lautlosen Klingelton" nachbilden > -ausserdem sollen die Telefone kabellos sein. Geht auch schnurlos ? ;-) > > -Wir haben zur Zeit sowieso ein sehr ausgeprägtes WLAN-Netz, also fände > ich es sinnvoll wenn die Telefone anstatt DECT das WLAN verwenden würden > (aber nicht missverstehen! Ich möchte nicht VoIP sondern einfach ins > normale Telefonnetz über WLAN telefonieren). Das ist VOIP. Wlan ist zudem nicht echtzeitfähig, wenn mehrere schnurlose telefonieren gibt es evtl. Probleme. Wozu das gut sein soll weiß ich auch nicht. DECT darf mit xfacher Sendeleistung als Wlan arbeiten. > > -Die paar kabelgebundenen Telefone die wir zur Zeit haben sollen auch > weiter verwendet werden können. Geht mit fast jeder Telefonanlage. > > -Ganz geil wärs, wenn ich mein Android-Handy lokal über WLAN auch zum > Telefon machen könnte (also einfach zum ins Festnetz über die > Telefonzentrale anrufen. VOIP im Wlan. Wie gut das ganze funzt hängt auch von dem ab was du investieren willst. Eine Fritzbox z.B. ist günstig, aber qualitativ mit einer professionellen Lösung nicht zu vergleichen.
Rufus T. Firefly schrieb: > Martin Luther schrieb: >> Früher mit den Kabeltelefonen war es möglich, dass wenn z.B. ich >> irgendwo im Haus einen Anruf entgegen nahm der eigentlich für meine >> Mutter bestimmt war konnt ich einfach durchs Haus rufen sie solle das >> Telefon entgegennehmen. Sie musste es dann einfach abnehmen (ohne >> irgendwas zu vermitteln) und konnte mit dem anderen sprechen. > So verhält sich die primitiveste aller Telephon"anlagen" - die simple > Parallelschaltung. > Telephonanlagen machen so etwas nicht. > Einzige Lösung: Alle Telephone parallelschalten. Die offizielle richtige Schaltung für 2 Telefone an einer Leitung war die so genannte A2-Schaltung. Das war eben keine einfache Parallelschaltung. Durch einen mechanischen Kontaktsatz im Hauptapparat mit Schauzeichen waren beide Telefone während eines Gespräches elektrisch voneinander entkoppelt. Sie klingelten aber beide bei ankommendem Ruf. Die einfache Parallelschaltung zerstörte zwar nichts, beschnitt allerdings ziemlich den Frequenzbereich. Bei jungen Menschen, die noch ausgezeichnet hören, macht das auch noch nichts.
Wilhelm Ferkes schrieb: > Die einfache Parallelschaltung zerstörte zwar nichts, beschnitt > allerdings ziemlich den Frequenzbereich. Bei jungen Menschen, die noch > ausgezeichnet hören, macht das auch noch nichts. Ähhm, POTS ist für ~ 300-3400 Hz spezifiziert, da wird auch eine Fledermaus nichts anderes hören als ein Greis. Da es eber keine DECT Apparate mit Schauzeichen gibt ist das so oder so egal ;-).
Jens Martin schrieb: > Ähhm, POTS ist für ~ 300-3400 Hz spezifiziert, da wird auch eine > Fledermaus nichts anderes hören als ein Greis. Na ja, im alten Analognetz sank die obere Frequenz schon mal gegen 2700Hz, wenn man was parallel schaltete. Der Bereich 300-3400Hz wurde für Telefonie nicht umsonst gewählt, auch wenn es bei weitem nicht HiFi ist: Es ist ein gewisses Maß an Stimmenerkennung und Silbenverständlichkeit gewährleistet. Nur das zählt. Mehr braucht man für Sprachübertragung nicht, aber auch nicht weniger. Wir sind uns einig darüber, daß wir nicht von HiFi sprechen? Auch nicht von Mittelwelle. Bei einer oberen Grenzfrequenz von 2700Hz beginnt der Bereich, wo man einen Gesprächspartner kaum noch an der Stimme erkennen kann. Die Silbenverständlichkeit verschwindet ebenfalls. Das sollte man wissen. In alten Gangsterfilmen sah man schon mal, daß einer ein Taschentuch auf die Sprechkapsel legte. Der filterte die oberen Frequenzen weg, damit man seine Stimme nicht mehr einer Person zuordnen konnte. Die meisten Menschen bemerken über ihre Alterung hinweg überhaupt nichts, aber wenn man sich als Ingenieur mit dem Thema Schall und Hören auseinander setzt, kommt da einiges zu Tage. Mehr als manchem lieb ist.
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