Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Analogsignale Demultiplexen


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von Martin (Gast)


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Hi Leute!


Bei einem LPC2138 habe ich einen Analogausgang.
Ich würde aber zwei benötigen. Da der Aufbau fast abgeschlossen ist, 
denke ich, dass ein zusätzlicher DA-Wandler zuviel Aufwand bedeuten 
würde. Ansteuerung usw.
Deshalb dachte wollte ich fragen, ob es eine einfache Möglichkeit gibt, 
das DA-Signal gemultiplext zu übertragen, um es später zu demultilexen.
Also im Prinzip aus einem Analogsignal, durch entsprechendes hin und 
herschalten, zwei zu machen.
Ich müsste das Programm im Prozessor so adaptieren, dass dieser das 
Analog-Signal gemultiplext liefert.
Dann benötige ich noch einen Demultiplexer. Habt ihr Erfahrungen mit 
einfachen Demultiplexern? Gibt es für diesen Zweck einfache Bausteine?

Pro Sekunde stehen im Prozessor ca. 2000 10-Bit-Werte zur Verfügung, 
also 1000 Werte Pro Kanal. Der DA-Wandler hat eine Ausgangsspannung von 
0V-3V.
Es stehen zusätzlich noch ein paar Pins zur Verfügung, die man dazu 
verwenden könnnte, um dem Demultiplexer die entsprechende Info zu geben, 
welches Signal gerade anliegt.

Vielen Dank im Voraus.


Schöne Grüße

Martin

von MaWin (Gast)


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> Gibt es für diesen Zweck einfache Bausteine?

Prinzip Sample&Hold mit CD4066

      +--4066----+-- Analog1 (hochohmig abgreifen)
      |          |
D/A --+          C
      |          |
      +--4066--+-)-- Analog2
               | |
               C |
               | |
               GND

Ob das aber mit 1kHz umschaltbar ist, ist eine
andere Frage, Leistung zum Umladen der C muss
reichen, eventuell dem D/A einen OpAmp nachschalten
um die Stromlieferfähigkeit zu verbessern.

von Harald Wilhelms (Gast)


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MaWin schrieb:
>> Gibt es für diesen Zweck einfache Bausteine?
>
> Prinzip Sample&Hold mit CD4066
>
>       +--4066----+-- Analog1 (hochohmig abgreifen)
>       |          |
> D/A --+          C
>       |          |
>       +--4066--+-)-- Analog2
>                | |
>                C |
>                | |
>                GND
>
> Ob das aber mit 1kHz umschaltbar ist, ist eine
> andere Frage, Leistung zum Umladen der C muss
> reichen, eventuell dem D/A einen OpAmp nachschalten
> um die Stromlieferfähigkeit zu verbessern.

Früher (tm) gabs ja mal massenhaft S&H-Bausteine als ICs.
Sind die inzwischen alle obsolet, oder kann man mit denen
vielleicht doch etwas bessere Daten erzielen als mit
einer "selbstgebautem" S&H-Schaltung?
Gruss
Harald

von Frank K. (fchk)


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Martin schrieb:

Ich würde eher einen externen DA-Wandler mit SPI-Interface wählen, z.B. 
MCP4922 mit zwei Kanälen und 12 Bit. Diese Teile sind relativ klein. I2C 
geht auch (ein Kanal mit I2C im SOT23-6 Gehäuse), aber für höhrere 
Geschwindigkeiten ist SPI günstiger.

fchk

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