Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik welche Wellenlänge für IR-Licht?


von Lugge (Gast)


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Hallo allerseits,

ich habe eine Reihe von IR-Leds, die ich mit einer Webcam filme und die 
Bilder dann per Software auswerte.
Momentan ist ein großes Problem einfallendes Sonnenlicht, das natürlich 
die Erkennung "meiner" LEDs erschwert.

Unter anderem versuchen wir, die Erkennung durch ändern der Wellenlänge 
der Dioden zu verbessern.
Gibt es hier einen Bereich des infraroten Lichtes, der für solche 
Vorhaben besser geeignet ist als der Rest? Hab mal was von 850nm 
gelesen...

Hat hier jemand evtl eine Idee?

Grüße, Lugge

von Rainer Z. (Gast)


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und warum filterst Du nicht einfach das Sonnenlicht aus?

von Thomas E. (thomase)


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Das Problem ist, daß die Webcam in einem weiten Bereich empfindlich ist.
Wenn das einfallende Sonnenlicht heller ist als das der LED, was bei 
direkter Einstrahlung immer der Fall ist, siehst du diese nicht mehr. 
Die Wellenlänge ist dabei völlig egal. Da kannst du auch eine Kerze 
davor stellen.

Was etwas bringen könnte, ist einen Filter vor die Kamera zu setzen, der 
nur das IR-Licht durchlässt. Allerdings geht das auch nur begrenzt, da 
im Sonnenlicht auch ein IR-Anteil vorhanden ist, sodaß bei direkter 
Einstrahlung die LED möglicherweise auch nicht mehr sichtbar ist.

Das einzige, was wirklich hilft ist Schatten.

mfg.

von Lugge (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> und warum filterst Du nicht einfach das Sonnenlicht aus?

Sorry, ich vergaß zu erwähnen, ich benutze bereits einen IR Filter bei 
1000nm, denke aber dass kürzere Wellenlängen effektiver sind, hab ich 
mal wo aufgeschnappt.

Ändert aber nichts daran, dass Sonnenlicht, Glühbirnen etc auch IR Licht 
enthalten.

von aaaaa (Gast)


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das Sonnenspektrum ist kontinuierlich, d.h. du wirst nirgends eine 
"lücke" finden in die du deine Anwendung reintun kannst.

Ein anderer Vorschlag: Nehmen wir an deine Kamera hat 25fps. Dann 
modulierst du die LEDs so, dass sie bei einem Bild OFF sind und beim 
anderen wieder ON. Dann schaust du einfach wo du diese Regelmäßigkeit in 
der Helligkeitsveränderung auf dem Bild findest => da sind deine LEDs. 
Die Sonne ist nicht moduliert ;-)

von Lugge (Gast)


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Eine Modulation ist sowieso geplant :)

Trotzdem frage ich mich, ob es ein "besser" geeignetes Spektrum gibt.

Hier mal eine Grafik:
http://touchscape.org/developer/downloads/tech_html/Smoke%20and%20Hot%20Mirrors/images/graph3.png

Zu sehen ist die Sensitivität eines Webcamsensors (um genau zu sein der 
S/W Sensor der PS3 Kamera).

Am naheliegendesten wäre ja, 700nm-750nm zu verwenden, da die Kamera 
hierauf besser reagiert als auf 850. Allerdings hat 750nm auch wieder 
Nachteile, nur weis ich nicht welche, bzw wie sich diese auswirken.

von Sebastian (Gast)


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von Lugge (Gast)


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Ich weis leider nicht was du mir mit diesem hingeklatschten Link sagen 
willst.

von Optiker (Gast)


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aaaaa schrieb:
> das Sonnenspektrum ist kontinuierlich, d.h. du wirst nirgends eine
> "lücke" finden in die du deine Anwendung reintun kannst.

Das ganze Sonnenspektrum ist voller Lücken, seitdem Wollaston sie 1802 
entdeckt hat (-> http://de.wikipedia.org/wiki/Fraunhoferlinie). Leider 
helfen die in Zusammenhang mit IR-Leuchtdioden nicht, weil die LEDs zu 
breitbandig sind.

U.a. bei 950 nm gibt es im Sonnenspektrum einen breiten dunklen Bereich, 
der sich evtl. nutzen ließe, solange man mit der Kamera nicht auf höhere 
Berge möchte.
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Sonne_Strahlungsintensitaet.svg&filetimestamp=20100509202305

von aaaaa (Gast)


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darum war auch das "keine Lücke finden, IN DIE DU DEINE ANWENDUNG 
reintun kannst".
denn die lücken sind extrem schmal. mit dem auge durchs gitter geschaut 
könnte man sie vermutlich auch gar ned erkennen. (zumindest nicht ohne 
zusatzoptik)

von Tip (Gast)


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Die Wasserdampflücken bei 950 nm und höher sind breit genug, um da mit 
einem Linienfilter die Beleuchtungsverhältnisse erheblich zu verbessern.

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