Hallo an alle...
ich habe mal eine Frage und hoffe, dass mir hier jemand weiterhelfen
kann. Ich brauche ein Parabolmikrofon für mein Hobby (Ornithologie).
Mein Freund hat sich vor kurzem eines zugelegt und ich muss sagen, dass
ich begeistert bin. Habe hier einen x-beliebeingen linkt von einem shop,
bei dem dan dieses bestellen kann..
http://www.detektei-schutzdienst-shop.de/product_info.php?refID=99&info=p498_Gutzeit-Richtmikrofon-Spy-Lizer.html
Aber der Preis ist halt schon habbig und finanziell ist das bei mir
nicht machbar. Jetzt die Frage, gibt es die Möglichkeit so etwas
nachzubauen mit gutem Ergebnis. Die größe und Form ist egal, da ich bei
meinen Beobachtungen eh in der Natur bin und da spielt Platz bzw. Optik
keine Rolle.
Über einen Tipp oder evetuelle Hilf bzw. Schaltpläne wäte ich sehr
dankbar.
Gruß an alle..
eher nicht, die form des parabolspiegels (der einen großteil der
verstärkung übernimmt) ist schon ziemlich wichtig bei sowas. der rest
ist nur ein gutes empfindliches mikrofon und ein rauscharmer
mikrofonverstärker, ggf. noch ein kopfhörverstärker dahinter. die
elektronik ist easy nachzubauen, aber der parabolspiegel...?
Sorry aber dein link führt zu einer teuren Quelle.Der Schlüsselanhänger
mit Kamera kostet bei ELV 24.95 und nicht 199.95.Das andere Zeugs ist
wahrscheinlich ebenso überteuert.
Parabolspiegel selbst bauen aus Glasfasermatten, die mit Giessharz
getränkt werden.
Als Gussform könnte eine Sat-Schüssel dienen. Trennwachs nichr
vergessen!
herbert schrieb:> Sorry aber dein link führt zu einer teuren Quelle.Der Schlüsselanhänger> mit Kamera kostet bei ELV 24.95 und nicht 199.95.Das andere Zeugs ist> wahrscheinlich ebenso überteuert.
??? Welcher Schlüsselanhänger und welcher (der drei) Link(s)?
Ich sehe gerade: Dieser "Detektiv Online Shop", den der Thread-Starter
gepostet hat, bietet scheinbar das gleiche Gerät, zu dem ich einen Link
gepostet habe, für 249€ an, bei meinem Link kostet es 22,95€ inkl.
Versand :-)
du kannst auch einen großen gymnastikball als schablone nehmen, dann
z.b. einen großen gipsklecks drauf, abbinden und trocknen lassen, dann
von hinten mit irgendwas verstärken (pappmachee). funktioniert bei
vorsichtiger behandlung sehr gut.
glaube, bei ebay gibts auch kleine camping-parabol-schüsseln, die
dürften auch gut funktionieren und wesentlich stabiler sein.
nn schrieb:> Parabolspiegel selbst bauen aus Glasfasermatten, die mit Giessharz> getränkt werden.>> Als Gussform könnte eine Sat-Schüssel dienen. Trennwachs nichr> vergessen!
Hmm, Offsetspiegel sind für Richtmikrofone aber eher unpraktisch.
Gruss
Harald
thron schrieb:> Hallo an alle...>> ich habe mal eine Frage und hoffe, dass mir hier jemand weiterhelfen> kann. Ich brauche ein Parabolmikrofon für mein Hobby (Ornithologie).
Angeblich gibt es so Blumenschalen aus Styropor mit ca 30 cm
Durchmesser,
die sich dafür eignen, obwohl sie nicht die ideale Parabolform haben.
Man bohrt einfach ein Loch in die Mitte und steckt z.B. ein
Elektretmikro
dort hinein. Einen Mikrofonverstärker braucht man auch noch, aber da
gibts massenhaft Schaltungen im INet.
Gruss
Harald
Hallo,
mich verwirrt an dem Spy-lizer was anderes:
>integriertes Richtrohr mit abnehmbarem Mini-Parabolspiegel
für mich heißt Richtrohr, daß das Mikro in einem Stück Rohr hinten am
geschlossenen Boden sitzt und somit Seitenschall usw. gedämpft wird.
Parabolspiegel zum Aufstecken??? Sieht erstens nicht nach Parabel aus,
der Aufsatz. Außerdem fokussiert ein Parabolspiegel die Energie durch
Reflexionen in seinem Brennpunkt. Da sollte sich dann auch der Empfänger
befinden.
Wenn ich also den komischen Topf da drauf stecke fährt dann das Mikro
aus und wird umgedreht (es müßte dann nämlich in den Spiegel
schauen...".
Lassen wir also mal den Werbequatsch weg. Dann bleibt ein brauchbares
Mikrofon, der Vorverstärker usw.
Und ein irgendwie brauchbarer Schalltrichter wie bei Ur-Opas Grammofon
oder Hörgerät. Einfach nach Versuch und Irrtum zu basteln, wenn der
Verstärkerkram erstmal läuft.
http://de.wikipedia.org/wiki/Richtrohrmikrofon
Vielleicht auch sowas???
http://www.orniwelt.de/products/Vogelstimmen/Richtmikrofon-Aufnahme-Set-inkl-Zieloptik-und-Kopfhoerer.html
Gruß aus Berlin
Michael
wow.....viele Antworten und echt interessante Links dabei....bei der
vielzahl von Angeboten bin ich fast überfordert....
Mir stellt sich nur die Frage...ob die günstigeren Geräte genauo
qualitativ sind die "das Überteuerte" aus dem shop..da ist die rede von
einem 3-Band-Aktiv-Equalizermit. Was auch immer das heißt...wie schätzt
ihr das ein?
Oder ich baue mir solch ein gerät doch selbst mit viel "schweiß"
zusammen...um gute Erfolge zu erziehlen....
wenn schon, denn schon:
Resonanzröhrenmikrofon
du nimmst 16mm Installationsrohr beginnend bei 20cm,
Rohre bis ca 1m50, jedes Rohr um 2cm länger abschneiden, zusammenbinden
(Klebeband) dahinter Parabolspiegel mit Mikrofon
Hallo,
[OffTopic]
@Ernestus Pastell (malzeit): die Key-Cam ist übrigends wirklich gut, ich
habe 20 Euro incl. 2GB Karte und Versand bezahlt.
Geht auch als Webcam zu nutzen.
http://www.youtube.com/watch?v=z6s3pf7y9Sc
(nicht von mir...)
Gruß aus Berlin
Michael
Als Jugendlicher kam ich mal an einen Druckkammerlautsprecher. Den habe
ich zweckentfremdet an den Plattenspielereingang des Röhrenradios
gehängt und war platt. Ich konnte damit rauscharm Gespräche die am
anderen Ende der Straße(ca 120m) geführt von Passantengeführt wurden in
normaler Lautstärke im 3 Stock glasklar höhren. Ohne konnte ich nicht
mal höhren das da wer spricht. Ich habe dann mit diversen Schüsseln und
Mikrofonen experimentiert und euch eingen Erfolg mit Eigenbauten gehabt
aber die Tüte übertraf alles und hatte eine öffnungswinkel von ca.
15°-20°.
Namaste
Beitrag "Re: Kann man sowas nachbauen?"
als OPV mindestens einen LMV771 und die Gegenkopplung viiel
niederohmiger machen.
Das ganze symmetrisch mit einer dynamischen Kapsel (aus 'nem TM110 zB.
die silbernen Taximikrofone) speisen. unsymmetrisch fängt man sich
zuviel "Dreck" ein draußen gehts mit den 50Hz Störeren. Dort knall die
HF rein.
Ansonst fällt mir auf Anhieb keine preiswerte rauscharme Elektretkapsel
ein, oder hat jemand eine verlässliche Quelle dafür? Dann die Bandbreite
begrenzen und ein Formantfilter hinterschalten (wirkt Wunder - ist aber
angesichts DSP und Konsorten nicht mehr zeitgemäß), wenn man rein analog
bleiben will/muss.
Viel Spaß und Erfolg, ist ein interessantes Thema.
BTW: Du kannst eine Grabvase testen (Pflanzenkölle). unten bohrst Du ein
Loch rein, wo die (Elektret) Kapsel gerade hineingeht. Arbeitet dann als
Exo-Horn.
Den ganzen überteuerten Schnickschnack musst Du tatsächlich außen vor
lassen!
Eine runde Deckenlampe, wie sie oft in der Küche hängt - oder ein alter
Deckenfluter - der macht sich (akustisch) super. Ist aber sauschwer und
riesengroß. Man kann, wie schon oben geagt, auch ein Array aus mehreren
gleichen Elektretverstärkern bauen, die Kapseln in unterschiedlich lange
Rohre stecken und über Phasenschieber(allpässe) und Addierer zu einem
Summensignal zusammenmischen. Rauscharme Kapseln sind schwerer zu
finden, als rauscharme OPVs.
Gruß
Axelr.
Wie Winfried schon sagt:
Kauf Dir ein Megaphon, schmeiss das Innenleben ausser den
Druckkammerlausprecher raus, bau einen rauscharmen Verstärker
ein --
Und Du hast eine absolute Abhöranlage, die nicht nur alles
toppt, sondern auch gut aussieht.
Uppppsss!!!
> Betriebsspannung 9V= - Stromaufnahme max. ca. 230mA
Ich würde den Verstärker in diskreter Technik aufbauen,
da kann man das Rauschen kontrollieren und das Ganze
braucht 15 mA.
Das Schwingspulensystem des Lautsprechers ist doch schon symmetrisch,
wofür einen Übertrager? Je niederohmiger, desto besser, einen
entsprechenden Eingang vorausgesetzt...
phhuuu....so viele möglichkeiten...hmm..
ich brauche ja als parabolspiegel noch wa und muss auch noch berechnen
wie weit das micro dort hineinreicht. Also wo wich die "linien"
kreuzen...
Was haltet ihr von folgendem:
Als Microfon das:
http://business.lieske-elektronik.de/artikel_304246.htm
und dahinter noch ein rauscharmer verstärker:
http://www.tonbandstimmen.de/mikvv.htm
oder wäre das doppelt gemoppelt????
Und als Reflektor ein Parabolspiegel....??
Boah, da fliegt ja einen das Blech weg!
Denke daran, das ein Abhörverstärker auf einen
guten Kopfhörer arbeitet, um Rückkoppelungen zu vermeiden.
Der Lautsprecher hat ein Anpasstrafo drinne, (100 Volt Technik)
der Mikroverstärker sollte also einen hochohmigen Eingang besitzen.
Ein goiles Mikro, das sich aber nich gut verstecken
und transportieren lässt, da ist ein umgebautes Megaphon besser.
Beitrag "Was beachten bei Design rauscharmer Verstärker???"
Lieske liefert nicht an privat,
der NE5534 läuft bei 9Volt noch nicht richtig (jaja, geht gerade so, ist
mit +-5Volt minimum spezifiziert)
Nimm einen LT1008, der ist bis +-2V U_batt spezifiziert (oder den
eingangs von mir genanten LMV771). Den gibt es ua. bei Farnell.
Man sollte sich wegen der Genauigkeit der Parabolspiegel für Schall
nicht in die Hosen machen.
Die muss garnicht soo groß sein, da die Wellenlänge des Schalls recht
groß ist.
Bei 1kHz ist die Wellenlänge des Schalls noch 33 cm. Eine Faustregel
heißt, dass ein Parabolspiegel die Form auf etwa 1/10 der Wellenlänge
genau einhalten sollte, da kommt es auf den cm nicht an.
Auch braucht man da ja nicht gerade eine extreme Parabolform nehmen, mit
einem Verhältnis Brennweite / Durchmesser kleiner als Eins.
Schon ein Regenschirm soll einen guten Effekt bringen. Obwohl der ja
gerade eine anti-Parabolform hat (Krümmung innen schwacher als außen).
Mit ein bisschen Klebestreifen kann man ja ein Mikrofon an den Stiel des
Schirms kleben und erst einmal damit Versuche zu Orientierung machen.
Mit einigen Kenntnissen in Geometrie kann man ja danach passende
Stoffbahnen zurechtschneiden und mit einem Regenschirmgestell vereinen.
Wenn die in der richtigen Form geschnitten sind, bekommt der Schirm
Paraboloid-Form.
Hier hatte ich das mal probiert. Sitzt noch ein SSM2167 als Kompressor
hintendrann, der rauscht schon etwas :)die Vorstufe klingt sehr gut.
So gut, das wir dachten, der Vorverstärker sei defekt (kein Witz, wir
haben dann genaus deswegen den "alten" OPV wieder im Vorverst.
eingesetzt)
die Bilder sind mitm Handy gemacht, daher...
Zitat :Peter R. :"Bei 1kHz ist die Wellenlänge des Schalls noch 33 cm.
Da bin ich restlos bafff !! Hab vermutlich im Unterrichtsfach Physik
restlos gepennt oder in den DDR-Lehrbüchern stand nur kommunistische
Propaganda !
Es gab mal ein Buch ( 1962..1964) "Tonbandjagd auf Tierstimmen" von
Kosmos.
Google-Books findet es sogar, Autoren Albert Ausobsky sr. und jr.
http://www.google.com/search?hl=de&tbo=p&tbm=bks&q=Tonbandjagd&num=10
da wurde ein Parabolspiegel mit mindestens 80 cm Durchmesser
selbstgebaut. Viel weniger hat bei den oben genannten Wellenlängen auch
nicht viel Sinn.
Vom genannten Resonanzröhrenmikrofon hab ich auch schon gelesen, das
soll noch empfindlicher sein. Jede Röhre ist auf einer anderen Frequenz
in Resonanz, wie Orgelpfeifen.
Amazon hat sogar eine Abbildung des Buches, 3 Stück gebraucht
erhältlich:
http://www.amazon.de/Tonbandjagd-auf-Tierstimmen-Albert-Ausobsky/dp/B0000BG09A
Das Resonanzröhrenmikrofon ist nicht empfindlicher als ein Parabolmikro
mit der gleichen Fläche. Es hat jedoch eine bessere
Störquellenunterdrückung bzw. Zielschärfe.
Ich habe selbst mal ein Parabolmikrofon für solche Zwecke gebaut. Ich
wollte einen echten Parabolspiegel und habe dazu eine Schablone aus
Blech mit einer echten Parabel, wo auch der Brennpunkt bekannt ist,
ausgeschnitten und dann aus "Berg" aus Gips mit der Schablone im Kreis
herum abgeschabt. Dazu einfach ein Brett mit einem Stab als Achse
aufbauen.
Das kann man dann Laminieren oder zum Tiefziehen nehmen. Ich hab dann
noch ein Negativ abgegossen und eine Kunststoffplatte mit Vakuum
tiefgezogen. Durchmesser ist 20cm. Von der Form hab ich noch Fotos, die
suche ich mal.
Hi,
ohne jetzt alles gelesen zu haben ...
Ich habe soetwas mal gebaut, indem ich einen guten alten Walkman
zerrupft, und anstelle des Tonkopfes einen mittelgrossen Lautsprecher
als Mic angeklemmt habe.
Das Ding hatte zwar keine Richtwirkung, aber ne superfeine Verstärkung!
VG,
/th.
Random ... schrieb:> ist das nicht ein bischen auffällig? **LOL**
Das juckt doch die Vögel nicht, die kommen eher noch näher ran, weil
sie sowieso grene auf die Schüssel kacken... ;-)
Lies zum Hintergrund mal den zweiten Satz des Posts:
>>>> Ich brauche ein Parabolmikrofon für mein Hobby (Ornithologie).
Ich hab dieses hier: http://www.telinga.com/products2.htm
Ist zwar sehr teuer, aber auch sehr, sehr gut.
Der 80-cm-Spiegel ist aus einer 1 mm ich-weiß-nicht-was-Kunststoffolie
tiefgezogen. Der Griff scheint ursprünglich für eine Bohrmaschine
entwickelt worden zu sein und das Stück, auf das der Spiegel, das Mikro
und der Griff montiert wird, ist ein Drehteil aus Hart-PVC.
Diese Parabolspiegel haben übrigens eine untere Grenzfrequenz, die mit
dem Spiegeldurchmesser zusammenhängt. Mit so winzigen Spiegeln, wie dem
im Eingangsposting verlinkten, wird man nicht all zu viel Freude haben.
Das ist bestenfalls Spielzeug.
Ob man sowas selber machen kann? Ich würde sagen, ja. Die Frage ist halt
nur, ob es nicht letztlich kostengünstiger ist, so ein Gerät fertig zu
kaufen.
Richtmikrophone mit Interferenzrohr können mit einem
Parabol-Richtmikrophon nicht im Entfernten mithalten: sie haben keinen
Gewinn, sondern löschen nur Teile des Schallfeldes aus.
Random ... schrieb:>> 1 kleine Sat- Schüssel> ist das nicht ein bischen auffällig? **LOL**
Ist auch eher unpraktisch da man mit einem Offsetspiegel schlecht
zielen kann.
Gruss
Harald
Harald Wilhelms schrieb:> Random ... schrieb:>>> 1 kleine Sat- Schüssel>> ist das nicht ein bischen auffällig? **LOL**>> Ist auch eher unpraktisch da man mit einem Offsetspiegel schlecht> zielen kann.> Gruss> Harald
Nunja .. nicht wirklich:
Einfach von hinten ein Loch reinbohren und ein Ziehlröhrchen
einkleben.
Ansonsten war mein Beitrag natür mehr Unfug und symbolisch
Gruss Klaus
Klaus De lisson schrieb:> Harald Wilhelms schrieb:>> Random ... schrieb:>>>> 1 kleine Sat- Schüssel>>> ist das nicht ein bischen auffällig? **LOL**>>>> Ist auch eher unpraktisch da man mit einem Offsetspiegel schlecht>> zielen kann.>> Gruss>> Harald>> Nunja .. nicht wirklich:> Einfach von hinten ein Loch reinbohren und ein Ziehlröhrchen> einkleben.
[ ] Du weisst, wie ein Offsetspiegel funktioniert?
Gruss
Harald
Lothar Miller schrieb:> Harald Wilhelms schrieb:>> [ ] Du weisst, wie ein Offsetspiegel funktioniert?> Siehe http://www.sat-rat.com/html/spiegel.html>> Aber ich würde sagen: die nicht ideale Krümmung macht für die> betroffenen Schallwellenlängen nichts aus.
Du meinst, einen Offsetspiegel als Parabolspiegel nutzen? Dann würde
ich doch besser etwas leichteres, wie eine Styropor-Blumenschale
suchen.
Gruss
Harald
Harald Wilhelms schrieb:> [ ] Du weisst, wie ein Offsetspiegel funktioniert?> Gruss> Harald
Ja Harald, dass weiss ich! Bei einem Nichtoffsetspiegel würde
das mit dem guckloch für das Anpeilen nämlich nit gehen,
da man dann nur das Mikrofon sehen könnte.
Klaus
Zu dem Druckkammer-LS von Conrad: Ist da wirklich ein Übertrager drin?
Bei Conrad steht da zwar 100V-Technik, aber 8 ohm, dass passt nicht
wirklich zusammen. Und das Datenblatt ist nur ne
Konformitätserklärung...
Zum Parabel: Das muss nicht wirklich sein, ein Kugelsegment reicht auch
schon. Und da kann man den Brennpunkt gut bestimmen.
Zum Material: Regenschirm dürfte akustisch zu weich sein.
Zur Größe: Die tiefen Frequenzen dürften bis auf einige Ausnahmen für
Vogelstimmen uninteressant sein. Entscheidend ist die Vergrößerung der
Auffangfläche für den Schall. Da mit größerem Durchmesser aber auch der
"Brennfleck" größer wird, bringt ein großer Spiegel irgendwann keinen
Gewinn mehr.
Einen starren Parabolspiegel selbst zu bauen, ist doch wohl nicht das
Problem. Der Spiegel ist ein Rotationsparaboloid und eine Parabel auf
einem Stück Sperrholz zu konstruieren und der dann entlangzusägen,
sollte eigentlich keinen Bastler überfordern.
Mit dem Parabel-Brett, das nach dem Sägen unter der Parabellinie lag,
kann man eine Negativform eine Rotationsparaboloids machen und darauf
dann mit Polyesterharz und Glasfaservlies einen Parabolspiegel abformen.
Macht etwas Arbeit, ist aber machbar...
@Sven:
Sogar in den DDR-Teilen, die heute noch auf vielen
Bahnhöfen in Ost-Berlin in Betrieb sind sind Übertrager
drinne, jeweils mit 2 Anzapfungen: Hoch-. und niederohmig.
Wenn sich also der Conrad - Lausprecher "professionell" nennt
ist ein Übertrager drin.
100 Volt-Technik ist im ela Bereich Standard.
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Hallo an alle...wow wahnsinn, was ich da für ein thread angestoßen habe.
Aber ich muss sagen, mit jedem Satz bin ich verwirrter.
Also jetzt mal Butter bei de Fische, wenn ich mir solch ein Gerät selbst
bauen möchte (durch eure Diskussion habe ich echt lust bekommen), was
brauche ich. Ein Schaltplan wäre süper, dann käme ich zurecht.
Also so eine kleine Anleitung......
Muss sagen Leute....ihr habe echt Ahnung von dem was ihr saggt und
findes es super zu was sich mein Posting entwickelt hat.
Viele Dnak im Voraus....
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>> Wenn sich also der Conrad - Lausprecher "professionell" nennt
ist ein Übertrager drin.
Bei Conrad steht 8ohm, das spricht gegen den Übertrager, auf der
Herstellerseite steht aber, dass der Übertrager integriert ist. Würde
also direkt an einen Mikrofonverstärker gehen.
@thron
Ja, Du hast jetzt das Problem, dass Du Dich für eine Variante
entscheiden musst:
1. Druckkammer-LS + Verstärker für dynamisches Mikro + event.
Rumpelfilter + Kopfhörerverstärker
2. Kugel oder parabol
a) selbstgebaut
b) gekauft
mit
c) dynamischen Mikro
d) Elektretmikro
+ Verstärker für dyn. oder elektret + event. Rumpelfilter +
Kopfhörerverstärker
Schaltungen für Mikrofonverstärker und Kopfhörerverstärker würde ich mal
ergoogeln und vergleichen.
Der Rumpelfilter nimmt tiefe Frequenzen weg, wenn der Wind seitlich aufs
Mikro trifft.
Der Kopfhörerverstärker sollte mehrere Ausgänge haben, falls man mit
mehreren Leuten unterwegs ist.
Tragbare Stromversorgung nicht vergessen.
Die Schüssel nicht zu groß wählen, soll ja noch tragbar sein.
Eventuell die Möglichkeit vorsehen, die Schüssel auf ein (Foto)Stativ
setzen zu können.
Du siehst, man kann das noch ewig ausdehnen. ;-) Jetzt liegts an Dir.
Btw: Die Idee mit einer kleinen Sat-Schüssel finde ich gar nicht so
schlecht. Wetterfest, Montierung für Mikro und Halterung sind dran,
Material ist hart und reflektiert damit gut, event. billig zu haben.
Eine Peilung dürfte so schwer nicht dranzubauen sein. Zum Ausrichten der
Peilung kann man ja entfernt einen Lautsprecher mit Dauerton aufstellen,
die Schüssel auf maximale Lautstärke ausrichten und die Peileinrichtung
dann auf den Lautsprecher zeigen lassen.
Sowas gibts übrigens auch bei Fernrohren:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Herschel#Alternativkonstruktion_zum_Newton-Teleskop:_Das_Herschel-Teleskop
thron schrieb:> Also jetzt mal Butter bei de Fische, wenn ich mir solch ein Gerät selbst> bauen möchte (durch eure Diskussion habe ich echt lust bekommen), was> brauche ich. Ein Schaltplan wäre süper, dann käme ich zurecht.
An Deiner Stelle würde ich eine Styropor-Blumenschale, ein Elektret-
Mikrofon und einen Vorverstärker für Elektretmikrofone nehmen. Den
Vorverstärker bekommst Du auch fertig oder als Bausatz bei den
grossen Elektronikversendern. So kannst Du Dich mit vertretbaren
Aufwand (< 20 EUR) auf Stimmenjagd machen. Wenn das dann funktioniert,
aber z.B. zuviel Rauschen hat, kannst Du immer noch nachbessern.
Was hilft es Dir, wenn Du nach langen Bauen den Vögeln im Winter
nach Süden nachreisen musst. :-)
Gruss
Harald
Axel Rühl schrieb:> Ich war auf der Suche nach "Resonanzröhrenmikrofon":>> klickst Du:> http://www.analog-innovations.com/SED/ShotGunMike.pdf
Interessant. Aber gemessen an einem guten Parabolmikro dürfte es doch
etwas schwer und ziemlich sperrig sein.
Das Telinga-Teil häng ich hinten auf den Rucksack und habe es schnell
griffbereit.
PeterL schrieb:> @Axel Rühl, Respekt!> wo (wie) hast du denn das ausgegraben?> Google findet bei "Resonanzröhrenmikrofon" nicht viel.
Stimmt: heute kommt was gaanz anderes zur Anzeige, wenn ich google
bemühe.
Schon komisch, ich habe gestern auch nach Resonanzdingens gesucht, ja -
bei google.
heute kam das:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-104-19538.html
Übrigens, der Verrstärker, der da im Beitrag des Shotgunmic von der
Firma Lafayette kommen soll, stammt aus den frühen 60zigern und ist
(normal, klar) nicht mehr zu bekommen. War aber damals wohl sehr
beliebt, was eine weitere Google-Recherche zu Tage brachte.
Ich finde das Argument, den Vögeln hinterherreisen zu müssen, übrigens
seehr treffend! Nimm was fertiges von Conrad oderso und fahr zum
Pflanzenkölle und sieh dich dort um. Mein oben gemachter Vorschlag mit
der Grabvase hat den Nachteil, das die Resonanz hier für einen schmalen
Frequenzbereich zwar recht ausgeprägt ist, aber das klingt dann fast
schon so, als ob Du dir eine Muschel ans Ohr hälts.
Hatzte ich mal für Sony-Camcorder gebastelt. 4 OPVs TL074 (also 16
systeme) parallel an einer Elektretkapsel. Ging so lala. hat auch
gerauscht, trotz der parallelgeschalteten Verstärkerstufen. Da sollte
sich das Rauschen wohl um den Faktor wurzel/n trallala mal Anzahl der
Verstärker verrringern, sagt/schrieb Herr Wahl in einen seiner Spion-
und Wanzenhefte. Hmm. "Moving Coil Technologie".
naja damals wars...
Gruß und viel Erfolg
Axelr.
Müsste man nicht auch ohne den Parabolspielgel auskommen können ?
>Bei 1kHz ist die Wellenlänge des Schalls noch 33 cm
Dh. doch das wenn wir zwei Mikrofone in Linie zum Zielobjekt mit einem
Abstand von 33cm anbringen und die Verstärkerschaltung der beiden
Mikrofone per Differenzverstärker verstärkt würden dann gilt
1.) hochselektive Verstärkung eines Frequenzbandes
2.) akustische Resonanz dient der selektiven Richtungs- und
Frequenzverstärkung
3.) starke Unterdrückung aller Signale (frequenz- und Winkelabhängig)
ausserhalb der Sichtachse
4.) kein Spiegel mehr nötig
Das System würde schon im akustischen Signalpfad einen hohen SNR
selektiv für eine Sichtachse und ein Frequenzband erzielebn, noch bevor
das Signal durch die Mikrofone abgetastet wird.
Gruß Hagen
Man kann auch ein ganz normales Richtmikrophon bauen. Einfach ein langes
Rohr nehmen und an die Seiten viele Schlitze rein sägen. Schall der von
vorne kommt geht einfach rein, Schall von der Seite hat unterschiedliche
Laufzeiten und eliminiert sich somit.
Das ist relativ einfach und frequenzunselektiv.
Hagen Re schrieb:> Dh. doch das wenn wir zwei Mikrofone in Linie zum Zielobjekt mit einem> Abstand von 33cm anbringen und die Verstärkerschaltung der beiden> Mikrofone per Differenzverstärker verstärkt...
siehe hier: http://www.knollep.de/Hobbyelektronik/projekte/37/index.htm
<edith>
aber auch hier:
http://www.forum.knollep.de/forum/topic.php?id=295&s=e09560f06a234c63e0c3601e55ef3c54
</edith>
Autor: Christian Berger (casandro)
Datum: 16.04.2011 08:22
> Man kann auch ein ganz normales Richtmikrophon bauen. Einfach ein langes> Rohr nehmen und an die Seiten viele Schlitze rein sägen.
siehe hier:
http://www.mypromedia.de/Mikrofone/Sennheiser-MKH-60-Richtmikrofon.html
@Tom
schade, das vom langen, gefalteten Horn (der kleine schwarze Tubus auf
dem Treiber, das kleine weiße Horn darüber und der eigentliche Trichter
des DKL) nur noch die letzte Sektion, also der Trichter, übrig blieb.
Ich hätte versucht, das gesamte mechanische System zu erhalten.
"Nichts desto trotz" (schreibt man so?) bin ich über die Ergebinsse im
Video erstaunt!
Leute, der Thread ist immernoch interessant ;)
Gruß Axel
Christian Berger schrieb:> Das ist relativ einfach und frequenzunselektiv.
Hat aber leider keinen Gewinn und kann so mit Parabolmikros nicht
mithalten.
Axel Rühl schrieb:> ich schlage vor, den Titel auf "Richtmikrofon nachbauen" oderso zu> ändern...
Wenn du jetzt noch auf "Beitrag melden" gedrückt hättest ... hat aber
zum Glück jemand anders gemacht. Hab' den Titel geändert.