Gast
#2146748
Hallo, Ich möchte mir mit einem CPLD und einen Quarzofen einen Frequenzzähler bauen. Die Eingangsstufe ist bereits fertig geplant und simuliert. Sollte bis 90Mhz gehen. Die Zählengine ist im CPLD bereits implementiert. Jedoch erreicht man mit rein digitaler Zählertechnik und 10Mhz Referenztakt nur 100ns-Zeitauflösung. Nachdem ich in diesem Thread Beitrag "OCXO-Beschaltung" auf das Prinzip der Time-Interpolation aufmerksam gemacht wurde, hab ich mir ein paar Gedanken zur Realisierung gemacht. Die Schaltung die mir die nötigen Impulse liefert ist im CPLD bzw. extern schon fertig. Diese erzeugt mir Impulse, die den "Phasenversatz" zwischen Zählergate und Messsignal entsprechen, also dem Fehler, der bei der "rein digitalen" Messung entstehen. In der HP-Note von 1980 ( siehe Anhang) werden die Impulse verlängert, so dass diese im Bereich zwischen 50ns und 100ns varrieren. Die PICtic-Schaltung interpoliert soweit ich sehe kürzere Impulse. http://www.ko4bb.com/dokuwiki/doku.php?id=precision_timing:pictic Ich möchte das Prinzip der PICtic-Schaltung verwenden. -Laden des C´s über Konstantstromquelle -Dioden als "Schalter", Ansteuerung über LVX-Logik -Messen der Spannung am C über DAC ( HP mist die Entladezeit, bei konstantem Entladestrom) Nun stehe ich vor dem Problem der Realisierung einer "schnellen" Konstantsromquelle. Ist die der Pictic-Schaltung schnell genug? Ist es besser die Impulse die normal im Bereich zwischen 0 und 50ns liegen um einen festen Betrag zur verlängern, wie HP das macht. Bei mir würden die Impulse dann im Bereich von 50ns-100ns liegen. Sprich lassen sich 55ns leichter händeln als 5ns? Ich werde außerdem noch eine Möglichkeit zur Kalibrierung durch Referenz-Impulse mit einbauen. mfg Benedikt