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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR für Zündung geeignet?


Autor: Sweety das Kücken (Gast)
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Hallo

Ich Spiel mit den Gedanken eine elektronischen Zündung mit
Kennlienensteuerung zu realisieren.
Am liebsten mit einem AVR.

Doch ich lese häufig dass es Probleme mit der Störfestigkeit bei AVRs
gibt. Es sind zwar erste nur Gedanken aber würde ihr mir von einem AVR
in diesem Fall abraten?


Gruss
Sweety das Kücken

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Auf so einen Nick antworte ich nicht.

Es reicht doch schon, wenn die Werbung nervt.

Kill S....y !!!

Autor: Simon Küppers (Gast)
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Mal davon abgesehen, dass es Küken heißt

Autor: Schoaschi (Gast)
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Begrüss Sie :-)

hast du schon eine geeignete schaltung für deine Zündung? für welches
gefährt wird denn diese zündung?

denn ich selbst plane auch schon daran und will mir nebenbei ein
diagnostiksystem vl noch einbauen und ganz sicher eine schnittstelle
und manuele einstellung des zündzeitpunktes. und als extra schmankerl
plane ich den zündzeitpunkt anhand der zylinder temp. einzustellen. und
was ich noch ganz vergessen habe, will ich eine kontaktlosen
steuerimpuls(anstatt des unterrechers) einbinden.

mfg schoasch

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Wenn Du die 15kVolt an den AVR legst, wird er ganz sicher zünden.
Nur Reset geht dann nicht mehr.

Autor: Sweety das Kücken (Gast)
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Hallo Schoaschi

Ich habe mir schon ziemlich viele Gedanken gemacht.
Sie soll vor allem für 2-Takt-Roller sein. Am Anfang noch
Kontaktgesteuert.

_Der Zündwinkel soll über ein Kennfeld Drehzahl/Last gesteuert werden.
_Die Kennwerte kann man in Echtzeit über die RS232 ändern.
_Programmierbarer Drehzahlbegrenzer.
_Maximaldrehzahl 18000 1/min.
_Auspufftemperatur erfassen.


Hättest du Lust zusammen so was zu machen ?

Gruss

Sweety

Autor: stromi (Gast)
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Autor: Sweety das Kücken (Gast)
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Hallo stromi

Das Beispiel von Hans Krause finde ich sehr gut nur verstehe ich den
Assemblercode in dem Beispiel viel zu schlecht.

Gruss

Sweety

Autor: Schoaschi (Gast)
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ja können wir gerne machen. nur weis ich im moment nicht wieviel zeit
ich immer aufbringen kann zum basteln, denn zur zeit ist viel für die
schule zu tun ( Matura und Diplomarbeit)

Ich habe schon 3 Schaltungen in die engere auswahl genommen und muss
diese nun nur mal testen welche besser geeignet ist. hast du schon vl
schaltungen, jetzt rein zur erzeugung des zündimpulses? wenn ja,
würdest du diese mir bitte einmal zeigen?

Die Steuerimpulse und das ganze drumherum sind ja eh kein problem.

@ Rufus T. Firefly
15kV sind es nicht ;-) .. vl sekundärseitig aber primärseitig sind sie
das sicher nicht.

Autor: Benjamin (Gast)
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Primärseitige Spg. reicht ebenfalls aus! ;)

Autor: Bayer (Gast)
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..und wieder gibt Rufus seinen Senf hinzu..

Autor: Thorsten (Gast)
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Bayer = Rufus(in diesem Tread) = Hubert ?

Autor: Werner (Gast)
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Hallo,

> Doch ich lese häufig dass es Probleme mit der Störfestigkeit bei
> AVRs gibt.

andere sind auch nicht besser oder schlechter. Du mußt halt in Deiner
schaltung aufpassen, daß a) nichts von der Endstufe in Richtung
Controller zurückschlägt und b) die Spannungsversorgung gut genug
Filtert. Hans Krauses Lösung mit dem galvanisch komplett abgekopelten
µC ist da sicher nicht die schlechteste Variante.

Sich mal 1-2 Wochen mit seiner Software auseinander zu setzen kann auch
nicht schaden. Seine Idee die Zündung über einen 0.2 Grad Wert zu
realisieren ist imo klasse. Leider hat er dann anscheinend etwas die
Lust verloren. Der 0.2 Grad Wert lässt sich sehr viel schneller und
genauer  mit shift/add Opperationen berechnen als mit eine Division
durch 7 und  die Tabelle(n) kann man auch sehrviel kleiner anlegen wenn
man auf die direkte Adressierung verzichtet.
Bei direkter Adressierung hat man halt das Problem, das die Tabelle(n)
nicht proportional zur Drehzahl sind sondern zur Drehzeit.
Das 1/x treibt dabei die Anzahl der Tabelleinträge massiv in die Höhe.

> Es sind zwar erste nur Gedanken aber würde ihr mir von einem AVR
> in diesem Fall abraten?

Nein!

Ciao,
Werner

Autor: Jens (Gast)
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@peter dannegger

man nehme einen avr implantiere ihn in sweety legt an die linke hand
15KV an und die rechte hand jeweil smit einem finnger an die
zündkerzen

sollte klappen

ja ich hasse diese werbung auch
es gibt nichts einfacheres kindern das geld aus der tasche zu saugen
man koennte es fast diebstall nennen

gruss jens

Autor: Sweety das Kücken (Gast)
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Hallo Werner

Meinst du so ein Projekt könnte mir über den Kopf wachsen?
Es steckt sicher viel mehr dahinter als man auf den ersten Blick meint.
Kommt man vielleicht mit der Leistungsfähig keit mit einem ATMEGA16 an
die Grenze?

1/x  hat mir schön länger kopfzerbrechen gemacht. Ich bin nicht gerade
der beste Assemblerprogrammierer. Eher der PC-Programmieren
Nur habe ich noch nie in C ein Microcontroller programmiert.
Soll ich denoch bei diesem Projekt C einsetzten?



Gruss

Sweety

PS
Ich finde die Werbung als solches gut gemacht nur die Zielgruppe ist
falsch.
Es stimmt dass man hiermit Jugendliche abzockt. Denock finde ich das
Federvieh gut gemacht.

Autor: Jens (Gast)
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was ist daran gut gemacht???

es ist gut fuer die abzocke mehr nicht

Autor: Thorsten (Gast)
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Ist doch wurscht! Wems gefällt, soll es kaufen.

Autor: Freak5 (Gast)
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Abzocke ist was anderes ->
http://www.de.tomshardware.com/business/20050324/index.html
Noch besser finde ich aber die Nasenfrei-LEDs

Autor: OldBug (Gast)
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Hallo?
Off-Topic?

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Sweety,

> Meinst du so ein Projekt könnte mir über den Kopf wachsen?
wie soll ich das wissen? Ich kenn weder Dich, noch Deine Fähigkeiten.

> Es steckt sicher viel mehr dahinter als man auf den ersten Blick
> meint. Kommt man vielleicht mit der Leistungsfähig keit mit einem
> ATMEGA16 an die Grenze?

Unterscheiden tun sich die Megas doch fast nur im Speicherplatz. Hans
Krause hat seine in einen 2313 gegossen. Da dürfte ein Mega8 oder
größer nicht überfordert sein. Hängt natürlich auch mit Deinen
Fähigkeiten im Programmieren zusammen. Wenn Du 'ne Division durch 2
mit den Divisions-Routinen ausführst, dann könnte es schnell eng
werden.

Ich setze 'nen Mega32 ein. Voll wird der nicht werden.

> 1/x  hat mir schön länger kopfzerbrechen gemacht. Ich bin nicht
> gerade der beste Assemblerprogrammierer.

Für 1/x hab ich auch noch keine optimierte Lösung. In Moment berechne
ich das durch stures teilen.

> Nur habe ich noch nie in C ein Microcontroller programmiert.
> Soll ich denoch bei diesem Projekt C einsetzten?
In was Du das programmierst ist sch**** egal. Anfangs wollte ich es
rein in Assembler machen. Dann hab ich gemerkt das ich dabei viel zu
schnell den Überblick verliere und bin auf ein Gemisch aus Assembler
und Basic umgestiegen.

Alles was unkritisch oder supporting ist läuft in BASCOM, Routinen die
schnell seien müssen in Assembler.  Ich komm damit gut hin.

Erzähl mal ein bisschen was zum Motor und der Zündanlage.

TCI, CDI?
wieviele Zylinder?
Kurbelwellenwinkel?
Verstellbereich?
Welche Mindestdrehzahl braucht der Motor zum starten?
Welche Geber?
Wieviel Grad vor OT?
Wieviel Impulse/Umdrehung gibt der Geber?
Wenn mehr als einen, wie ist die OT Erkennung realisiert. Fehlender
Impuls oder flankengespreitzter Impuls?

Ciao,
Werner

Autor: Ralf Kellerbauer (Gast)
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Zuviele Bio-Photonen können auch die Fettspeicherung anregen, wie man am
Foto von Frau  Marion Friedl gut sehen kann.

Ob man mit 15kV die Maximaldrehzahl 18000 1/min packen kann ist wohl
auch fraglich, oder ?


Im Ernst - mal:
a) den zulässigen Betriebstemperaturbereich des AVR prüfen
b) den AVR mit gut gefilterter Spannung (LC-Glied) versorgen.
c) Zündimpulse per Optokoppler, ebenso bei den Eingangsdaten
verfahren.

Problem natürlich, daß man Kennlinien auch unter Last benötigt
(=Rollenprüfstand).
Da sind also einige Probleme vorhanden.

Auch schützt ein AVR nicht vor unangenehmen Fragen von TÜV und Polizei
wg. den 18000/ min inside ...

Autor: Freak5 (Gast)
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Wie viel Umdrehungen macht so ein Roller denn normalerweise?

Autor: Sweety das Kücken (Gast)
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Hallo zusammen

Also im Moment soll die Zündung nur für 2-Takter mit Unterbrecher sein.
Einsatzgebiet:Motorroller, alte Motorräder, Kartmotoren.
Ist gibt Kartmotoren die drehen so 18000 1/min extremfälle sogar
200001/min.

Ein frisierter Roller kann es auch auf 15000 1/min und bringen.
Vorläufig noch für 1-Zylinder Motoren.
Normaldrehzahl kann man nicht einfach so sagen ist stark abhäning vom
Typ.

Für Motoren mit Unterbrechen  1 Impuls/ Umdr.

Die andere Daten wie Verstellbereich, Winkel usw werden sehr variabel
sein das dies sehr vom Motor abhängt.

Wenn die Sache dann mal läuft soll man auf dem Projekt aufbauen können.


Später vielleicht für alte 4-Takt Mehrzylinder Motorräder.

Bin also noch weit davon entfernt.


Gruss

Sweety

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

ich bin ja auch an so einem Projekt dran, habe erst mal den Analogteil
getestet. Jetzt bin ich daran Daten aus einem externen EEPROM zu lesen,
finde diese Möglichkeit am geschicktkesten weil man dann später mit nem
ROM Emulator in den Kennfelder rumspielen kann wärend das Auto läuft. Da
ich aber keinen IC² EPPROM benutze muss ich mit dem hohen
Leitungsverbrauch zurechtkommen.

Also bei mir soll für nen 4 Zylinder 4 Takter werden den ich mit einem
Turbo aufgerüstet habe, dazu soll eine Doppelspulenzündung betrieben
werden.

Mein größtes Problem ist die nicht so guten ASM Fähigkeiten, gerade
wenns um die Rechenoperationen geht. Wäre schon klasse wenn man da
igendwie assemblierte BASCOM-teile verwenden könnte. Vielleicht hat da
ja jemand nen Tip für mich.

Da ich aber große Anforderungen an die Einspritzung stelle werden da
höchstwarscheinich mehrere AVR's zum Einsatz kommen, da ich z.b. nicht
nur die Einspritzimpulslänge varieren will sondern auch den
Einspritzbeginn um eine bessere Gemischbildung in den Unterschidlichen
Drezahlbereichen zu erhalten und nciht unnötig Sprit in der
Überschneidungsphase der Ventile in den Auspuff zu blasen.

Autor: Sweety (Gast)
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Hallo Thomas

Dein Projekt scheint noch viel anspruchsvoller zu sein.

Auf einen EPROM-Emualtor möchte ich eigentlich verzichten
da ein Echtzeit-Emualtor meist recht teuer ist.

Ich hoffe dass ich dass ich während des Betriebs über die RS232 die
Kenndaten im EEPROM ändern kann ohne dass das der Motor abstellt.


Gruss

Sweety

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

vielleicht sollte man das dann irgendwie so machen das die Daten für
den Leerlauf in einer kleinen Flashtabelle liegen, so das kein Zugriff
aufs interne EEPROM nötig ist. Und wenn man jetzt Datem im EEPROM
verändern will geht man halt in den Leerlauf, was um einiges weniger
störend ist als jedesmal den Motor abzustellen. Ich habe halt noch
keinen DIP-AVR mit ausreichend EEPROM gefunden. Wäre mir auch am
liebsten weil ich dann einen haufen Leitungen sparen könnte die ich für
andere Zwecke benutzten könnte.

Autor: Sweety (Gast)
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Hallo

Ich hatte vor längerer Zeit die gleiche Idee wie du mit deinem
Projekt.

Nur hatte ich mal mit einem geredet der hat ebenfalls was ähnliches
gemacht. Ihm sei es nicht gelungen dass es wirklich richtig lief. Mich
hat es dann ganz abgeschreckt.


Warum nimmst du nicht ein externes EEPROM und hängst es an 3 Ports.
Mit 3 Ports kann man doch sicher 32KB Verwalten.
8Bit für Datenbus 15Bit für Adressbus und 1 Bit für Lesen/Schreiben.
Das reicht sicher für alle Kennfelder.

Wie wird eigentlich beim Auto die Drehzahl genau erfasst?
Auf dem Induktionsgeberrad sitzen mehrere "Zähne" wird dazwischen die
Zeitgemessen oder die Zähne in einer bestimmten Zeit gezählt?


Gruss

Sweety

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

da gibt es sehr viele Möglichkeiten. Ich werde warscheinlich nur eien
Impuls am Verteiler für Zünd-Ot Zyl. 1 nehmen und alles andere über die
Timer bestimmen. Bosch Motronic setzt meist noch ein Kurbelwellenrad mit
60 Zähnen ein und 2 Zähne werden entfernt, nennt sich 60 -2. Man hat
damit eine Aüflösung von 3° udn die Lücke ist 5 x 3° lang also 15°.

Autor: Sweety (Gast)
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Also das mit dem 60-2 habe ich nicht ganz begriffen.
Werden jetzt die Zähne in einer bestimmten Zeit gezählt oder wird die
Zeit zwischen jedem Zahl gezählt und somit die Drehzahl ermittelt?

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

im Prinzip werden immer die Zeiten von Impuls zu Impuls gezählt, ich
weiß auch nicht genau wo die breite Lücke genau ist, denke nicht das
sie auf OT steht sondern eher 45° oder 90° vor OT

Bei einer Drehzahl von 8000 U/Min ist ein °Kurbelwelle 20,833...µSek.
Und bei diesem 3°System kapp 63µSek. daraud kann man dann die Drehzahl
berechnen.

Wenn aber nicht ganz so genau sein muss, kann man die Drehzahl auf mit
einem LM2907 in eine analoge Spannung umwandeln und diese dann per ADC
einlesen.

Autor: Barti (Gast)
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Die Lücke ist bei Bosch-Systemen glaub ich 120° vor OT vom 1. Zylinder,
bei 4-Zylindermotoren.
Schwierig wird es, die Zündung einzustellen, und das ohne
Klopferkennung! Naja auf dem Prüfstand kann man ja ein Stethoskop
nehmen...
Wer keinen allzu großen Controller nehmen möchte, dem sei ein externes
EEPROM angeraten.
Aufpassen sollte man, dass alle Zündzeitpunkte penibel eingehalten
werden, vorallem, wenn der Controller nebenbei noch Kennfelder
interpoliert und die Einspritzung übernimmt, sonst kann es schnell
vorkommen, dass es klopft und der Motor ist hinüber!
Das ganze mit einem AVR zu realisieren geht, siehe www.vems-group.org,
die haben sogar noch einen DSP dran zur Klopferkennung!

MfG Barti

Autor: Barti (Gast)
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Mal noch was anderes:

@Sweety: Du machst dir viele Sorgen um den AVR, steht schon eine kleine
Schaltung, um den Funke zu generieren? Also Zündspule vom Auto oder CDI?
DIe Treiberendstufe ist bei den hohen Primärspannungen nicht ganz leicht
zu bauen, für Autos gibt es sogenannte Coil-Driver-IGBT's(benutze ich).
Für ne CDI hab ich leider keine Ahnung. Hab einige Verscuhe gebraucht,
bis die Endstufe stand. Zudem muß der AVR Störfest sein und eine glatte
Eingangsspannung besitzen(hier wurde schon LC-Glied genannt)!

Autor: Schoaschi (Gast)
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@ Barti

hättest du vl noch deine Schaltungen irgendwo gespeichert?

Autor: Sweety (Gast)
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Hallo Barti

Also ich habe vor langer Zeit mal eine Schaltung gemacht damit ich mit
einer Mofazündspule und einem FET mit Freilaufdiode die Zündspule
schalten konnte. Nur habe ich das nie an eine Microcontroller gesteuert
und zum zweiten weiss nich nicht ob der FET so hoche Drehzahlen
verkraften würde.

Ich möchte die Steuerung auf 2 Platinen unterbringen.
Platine 1 für Logik, Microcontroler und Kommunikation.
Platine für den Leistungsteil mit FET oder IGBT mit Opocopler und so.

Ich glaube ich fange einfach mit dem Logikteil an und mache mal dass
die Software läuft.

An das LC-Glied habe ich gedacht, denn ohne das wirds vermutlich nicht
klappen


Gruss

Sweety

Autor: Sebastian (Gast)
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Sers,

also wie das bei neueren Motorrädern ist, aber bei meinem Oldi wird die
Zündspule per Unterbrecher gesteuert. Selbst bei 20000 1/min sind das
nichtmal 400Hz und wenn ich da an Schaltnetzteile denke, wird das wohl
fast jeder FET ohne Probleme Schaffen. Die Freilaufdiode sollte man
aber nicht vergessen.

Seb

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

Klopferkennung zum abstimmen wird mit Kopfhöhrerverstärker am
Klopfsensor gemacht. Die Klopfregelung ist ja nur zur Sicherheit, wenn
man nämlich die Zündung sehr spät stellt dann hilft die Klopfregelung
auch nichts, also ein Fahrzeug bei dem die Zündkennfelder auf 95 Oktan
abestimmt ist hat durch 98Oktan keine Vorteile weil die Zündung nicht
weiter vorgezogen wird, trotz Klopfregelung, Übrigens im Farnel-Katalog
gibt es einen Speziellen Bosch-IC für die Klopfregelung.

Im KFz wäre es besser jeweils in die Plus und Minusleitung ein Spule
einzufügen dazu halt noch 2 Kondensatoren ein flinker Folientyp vor die
Spulen und danach ein Elko. Mit dieser Beschaltung hatte ich noch keine
Probleme mit unerwarteten Resets.

Ich habe schon ein paar Zündversuche gemacht, leider hauts mir früher
oder später immer die Transistoren durch obwohl ich schaue die
Zündspule nur möglichst kurz anzusteuern. Weiterhin gefallen mir die
langen Schaltzeiten eines Optokoplers nicht da das eine zusätliche
Verzögerun gum einige Grad im Auto bedeuten kann wenn man mal etwas
höher Dreht, da müsste man dann extra noch ne Kennlinie machen um das
zu kompensiern.
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-150778...
http://people.freenet.de/Thomasoly/Z%FCndversuch1.JPG
http://people.freenet.de/Thomasoly/Z%FCndversuch2.JPG
http://people.freenet.de/Thomasoly/Z%FCndversuch3.JPG
http://people.freenet.de/Thomasoly/Z%FCndversuch4.JPG
http://people.freenet.de/Thomasoly/Z%FCndversuch5.JPG
http://people.freenet.de/Thomasoly/Z%FCndversuch6.MOV

Habe das jetzt erstmal zurückgestellt.

Autor: Sebastian (Gast)
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Morgen,

"Also im Moment soll die Zündung nur für 2-Takter mit Unterbrecher
sein.
Einsatzgebiet:Motorroller, alte Motorräder, Kartmotoren."

Meiner hat keinen Klopfsensor. Im Normalfall stellt man da mit ner
einfachen Lehre nen Zündzeitpunkt ein. Der ist immer gleich ob nun 1000
oder 5000 Upm. Wenn man mal von 20000 Upm ausgeht sind das knapp 340
Ups. Macht also 2,9ms pro Umdrehung bzw. 80ns pro 0.1 Grad. Ein 6n137
hat so ca. 50ns Schaltzeit. Noch ein wenig Zeit für das Schalten vom
Mosi. Gehen wir mal von insgesamt 200ns aus, das wird nichtmal der AVR
packen, außer dein Programm besteht nur aus Pin toggeln.

Andere Frage, wie wollt ihr den aktuellen Lastfall bestimmen?

Seb

Autor: Sweety (Gast)
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20000 1/min sind wohl zu hochgegriffen. Für so einen Rennkart wohl eher
nicht geegnet. Ist soviel ich weiss auch verboten ist aber egal.

Ich bekomme bei 20000 1/min
für ein 0.1 Grad 833.3333333 nS. Die Auflösung reicht auf ein 1/2 Grad.
Also ich bekomme für in 1/2 Grad 4166.66 nS also
1 Grad =8333nS

Das Ziel ist nicht gleich dass es für 20000 1/min gehen muss.
Aber so 10000-15000 1/min wäre schön

Gruss

Sweety

Autor: Barti (Gast)
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Hallo!

Also meine Schaltung kann ich nicht mehr finden. War aber realitv
eifach aufgebaut. Der IGBT hatte den Vorteil, dass er halt für
Zündspulen ausgelegt war. Man konnte ca. 20A durchschicken, war
abgesichert auf 400V und hatte ne Logic-Level-Ansteuerug(TTL-Pegel).
Weiterhin war er am Gate bis 6kV ESD-geschützt. Weiß jetzt nicht wie
die heißen, aber gibt's beim großen (teuren) C für ca. 3 Euro das
Stück im TO220-Gehäuse. Hab sie noch woanders gesehen, aber auch net
billiger.

@Sweety: Das mit dem FET hat geklappt? Hatte das zuerst auch versucht,
mit nem IRF730, auf den hatte ich mich eingeschossen, der konnte glaub
ich bis zu 600V aushalten, hatte ihn halt auch noch gut abgesichert,
primär eine 400V Transil-Diode um ne hohe induzierte Primärspannung zu
erreichen und das Gate hatte ich extra nochmal mit 18V Z-Dioden
abgesichert, um Spitzen und vom Drain überschlagende Funken abzufangen.
Hat auch funktioniert...einmal.
Um die Schaltgeschwindigkeit von Power-FET's brauchst Du dir keine
Sorgen machen, die schalten schnell genug. Können locker bis 10kHz ab.
Schalten meist auch schneller und mit höheren Frequenzen als bipolare
Leistungstransistoren. Aufpassen muß man bei Leistungs-MOSFET's, dass
bei ständigen Umladen des Gates nicht zuviel Strom fließt(ist ne
dynamische Komponente), da hier die Gate-Kapazitäten sehr hoch sind.
Aber auch beim Moped kein Thema. Ein Zweitakter zündet jede Umdrehung,
macht bei 18000 1/min gerade mal 300Hz Schaltfrequenz.

@Thomas: Von Bosch gibt's auch IC's für Klopferkennung? Ich kenne
halt nur einen von Texas Instruments (TICP8101 oder so). Du hast schon
recht, man kann ohne fahren, aber gerade bei Turbomotoren ist es
sinnvoll, vorallem wenn man mit verschiedenen Ladedrücken spielt. Wie
realisierst Du die Regelung? Rein mechanisch oder ähnlich eines
Boost-Controllers? Zweiteres beitet halt den Vorteil, Ladedrücke
Kennfeldgeführt zu fahren, um z.B. nicht immer mit hohen Drücken fahren
zu müssen, gerade bei Deinem nachgerüsteten Sauger zu empfehlen. Dann
ist aber die Regelung entscheidend, um wenig Überschwinger zu
bekommen(PID-Regler eignet sich eigentlich gut).
Außerdem kann man näher an der Klopfgrenze fahren, da Du ja geschrieben
hast Du stellst hohe Anforderungen an dein Projekt, was wiederum einen
effizienteren Benzin-Einsatz bringen würde.

Variablen Einspritzbeginn würde ich vielleicht erstmal nicht
implementieren. Ist relativ schwer zu handhaben. Man kann den Motor
auch hier schnell töten. Spritzt man zu spät ein, so ist der kühlende
Effekt für die Ventile weg. Zu früh, kann Tropfen bilden. Weiterhin
kann es passieren, dass Du während das Ventil öffnet nicht genug Sprit
reinbekommst, weil Du zu spät einspritzt. Dadurch magert es ab und es
kommt zum klopfen, weil die Verbrennungstemperatur zu hoch ist.
Bedenke lieber erstmal wichtige Dinge, wie z.B.
Beschleunigungsanreicherung, Kompensation der
Einspritzventilöffnungszeiten bei Spannungsschwankungen etc.
Ist sowieso ein riesen Projekt, welches Du da in Angriff nimmst.

Nur mal so meine Meinung...

Autor: Werner (Gast)
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Hallo,

@ Thomas
> Ich habe schon ein paar Zündversuche gemacht, leider hauts mir
> früher oder später immer die Transistoren durch obwohl ich schaue
> die Zündspule nur möglichst kurz anzusteuern.
Löschkondensator? Kostst zwar ggf. etwas Zündleistung aber wenn der
Transistor durchschlägt hast Du garkeine mehr.

Andere Varianten: Varistor statt Kondensator oder Rückkopplung des
Kollektors/Drain auf Basis/Gate per Überspannungsschutzdioden.

Zum Klopfsensor:
Imo wird der Abstimmungsaufwand dafür zu groß. Wenn man einen eingebaut
hat, der ein Ausgangssignal ala Klopfen ja/nein liefert, dann kann man
den natürlich benutzen. Einen Klopfsensor nachzurüsten oder ein
analoges Sensorsignal auszuwerten ist aber kaum mit
nichtprofessionellen Mitteln machbar.

@Sweety
FET, IGBT, NPN-Darlington

STM hat einige Ignition-Driver Darlingtons im Programm. Leicht
beschaffbar und preiswert. Was mich an den Darlingtons und den IGBTs
stört ist die Uce_satt Spannung von 1-1.5V. Das kann ein MOSFET ggf.
besser. Ich bin daher auf einen SPW47N60 ausgewichen. (MOSFET 47A,
120Apeak, 600V, 0.08 Ohm, TO247). Komplett ausgetestet hab ich die
Endstufe aber noch nicht. Abgeraucht ist er bisher aber auch noch nicht
;). Ist sicherlich reichlich überdimensioniert, 320mV Verlußtspannung
waren aber einfach zu verlockend.

@ all
Zum Speichern der Zündkurven
Arbeitet man mit Zündtabellen, dann kann man das interne EEProm
komplett vergessen. Bei keinem AVR passt so eine Tabelle auch nur
annähernd ins EEProm. Daher entweder externes EEProm, oder die Tabelle
in kleinere Untertabellen aufteilen und nur die gerade zu
programmierenden Teiltabelle im EEProm ablegen. Per modifizierten
Bootloader kann man die Teiltabelle dann vom EEProm in den
Flashspeicher schieben.

@ Thomas
> Wäre schon klasse wenn man da igendwie assemblierte BASCOM-teile
> verwenden könnte. Vielleicht hat da ja jemand nen Tip für mich.
Bascom-Routinen in ein Assembler Programm einzubinden hab ich noch
nicht probiert, andersrum Assembler -> Bascom geht aber ganz
ausgezeichnet.

Bei Bascom sollte man immer wie überpüfen wie schnell eine Routine ist.
Zum Teil erlebt man da positive wie negative Überraschungen.

Die Shift/Add Routine zur Berechnung des 0.2 Grad Wertes braucht in
Basic rund 250 Takte. In Assembler gehts in rund 50!
Hingegen braucht die 1/x Berechnung (32bit Const / 16 bit Variable) nur
rund 1000 Takte und ist damit nicht so deutlich langsamer als per
"div16u".
Wobei ich mir gut vorstelen kann, das es noch die ein oder andere
Möglichkeit gibt mit dem man eine Costant/Variable-Integer-Division
schneller machen kann. Ich hab nur keinen blassen schimmer wie.
Wenn da jemand 'nen Tip oder 'nen Code für hat...

Ciao,
Werner

Autor: Sweety (Gast)
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Hallo Werner

Ich muss dir wiedersprechen dass das EEPROM für eine Kennfeldtabelle in
einem AVR nicht ausreicht.

Bei den meisten älteren Autos werden häufig 8Bit 16x16 Kennfelder
verwendet. Was dann genau 256 Werte wären.

Bei Motoren mit hoher Drehzahl kann werden 32x16 verwendet.
Das beim 2-Takter die Last nicht so wichtig ist werde ich mich für ein
36x6 Kennfeld für Teillasst und eine 36x1 Kennlinie für Volllast
verwenden. Das wären dann 252 Werte das überhaupt kein Problem
darstellt.

1/x Division schein ein echtes Problem zu sein. Vielleicht gibt es ein
Mathematiker der einen Tipp für so eine Berechung geben kann?

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Sweety,

> Ich muss dir wiedersprechen dass das EEPROM für eine Kennfeldtabelle
> in einem AVR nicht ausreicht.
Sorry, ich hätte schreiben sollen direktadressierte Tabelle, wie sie
Hans Krause und viel andere verwenden.

> Bei den meisten älteren Autos werden häufig 8Bit 16x16 Kennfelder
> verwendet. Was dann genau 256 Werte wären.
was zu einem weiteren Rechenzeit kostenden Problem führt, zumindest
wenn man den Zündzeitpunkt nicht sprunghaft ändern möchte. Man muß die
aktuellen Verstellwerte aus den Kennfeldeinträgen interpolieren.

Ciao,
Werner

Autor: Sweety (Gast)
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Zwischenwerte musst du nicht interpolieren.
Eine Zündkurve ist ja nichts abruptes.
Der der Unterschied von einem Wert zum nächsten Wert ist zu gering dass
es eine auswirkung hat und wenn doch dann nimmt man einfach eine höhere
Auflösung also somit mehr Werte

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Sweety,

> Zwischenwerte musst du nicht interpolieren. Eine Zündkurve ist ja
nichts abruptes.

Die Drehzahl ändert sich kontinuierlich, der Verstellwinkel wird aber
ohne Interpolation von der Tabelle nur an den Stützstellen angepasst.

Bei meiner TDM ändert sich der Zündwinkel im Bereich von 2000 bis 4000
U/min um 30 Grad. D.h. bei 16 Werten und max. 8000 U/min ändert sich
der Zündwinkel zwischen zwei Tabellenwerten um ganze 7.5 Grad. Ist das
nicht ein bisschen heftig?
Bei hohen Drehzahlen hab ich keine Bedenken, da verläuft die Zündkurve
i.a. recht flach, aber im unteren Drehzahlbereich?

Ciao,
Werner

Autor: Sweety (Gast)
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Hallo

30 Grad zunahme hast du dich da nicht vergukt?


Du hast mehrer Möglichkeiten.Bei der Drehzahl einfach mehr Werte
nehmen. Autos drehen meistens nicht so hoch deshalb reicht meistens
16x16 bei Drehzahlorgeln geht mann dann auf 32 x16

Oder die Drehzahl nicht proportional aufteilen sondern mit zunehmender
Drehzahl abschwächen.

1000, 1600 , 1900 , 2200 2400 usw.

Ich habe Steuergeräte gesehen die hatten angeblich eine total
unregelmässige Drehzahl aufteilung. Kann aber nicht mehr sagen welches

Mir ist nicht bekannt das bei äteren Autos Werte dazwischen
interpolliert werden. Vielleicht in den neuen schon.
Nur die haben 16Bit MCs.

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

und wo gibts diese Transistoren leicht zu besorgen, also ich habe noch
absolut keine Ignition Coil Treiber auftreiben können, nur über 5 Ecken
 einen Satz VB027 auftreiben könne die man direkt an den µC hängen kann.

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Sweety,

> 30 Grad zunahme hast du dich da nicht vergukt?
das stimmt schon. Ist auch kein Fehler im WHB, ich habs nachgemessen,
da mich die Ladezeiten der Zündspule interessierten.

> Du hast mehrer Möglichkeiten.Bei der Drehzahl einfach mehr Werte
> nehmen. Autos drehen meistens nicht so hoch deshalb reicht meistens
> 16x16 bei Drehzahlorgeln geht mann dann auf 32 x16
was dann wieder mehr Speichplatz kostet. Bei der TDM (3VD) und dem
Oldtimer für den ich das Ding baue ist das nicht so das Problem, da die
eh nur mit Kennlinien fahren.
Da das später aber auch mal an moderneren Motoren laufen soll, mach ich
mir halt gedanken darüber.

> Oder die Drehzahl nicht proportional aufteilen sondern mit
> zunehmender Drehzahl abschwächen.
d.h. aber daß ich entweder eine zweite Tabelle (z.B. im Flash) brauche,
oder in der EEPROM Tabelle die Drehzahlwerte auch noch mit abspeichern
muß.

> Autos drehen meistens nicht so hoch...
im Vergleich zu Deinen 18.000 sicher nicht, die TDM liegt mit ihren
8000 aber nicht deutlich über dem was auch ein Auto dreht.

Ich bin mir selbst nicht sicher ob das wirklich gebraucht wird. Ich bin
mir aber auch nicht sicher ab welcher Abstufung man darauf verzichten
kann. Wenn ich mir die Kennfelder angucke die so im Netz zu finden
sind, dann ist da keines drunter, das ein stufenförmiges Kennfeld
besitzt.

Hast Du Infos zu Ladezeit von Zündspulen. Die zwei Konzepte (konstante
Ladezeit bzw. Ladezeit über Schließwinkel) unterscheiden sich schon
deutlich.  Und das was ich an der TDM gemessen habe passt wiederum
weder in das eine, noch in das andere.

Ciao,
Werner

Autor: Sweety (Gast)
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Hallo Werner

Wie du siehst hat alles Vor-und Nachteile. Es wird einem nun mal nichts
geschenkt.

Da du das in erste Linie für einen Oldtimer baust würde ich weniger
Lastzustände integrieren.

Also z.B. ein Kennfeld Drehzahl/Last 40x6 dann hast du einen Abstufung
von 250 1/min und dein Sprung bei der Zündung ist nur noch die Hälfte.

Also die Kennfelder die ich gehen habe haben aber alle eine Abstufung.
Man müsste sich in einem Chiptuning-Forum informieren.


Vom Leistungsteil habe ich wenig Ahnung. Ich werden vermutlich einen
fertigen reinen Leistungsteil irgenwo besorgen und den dann mit dem AVR
ansteuern.

Autor: Sweety (Gast)
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Nachtrag:

Deshalb frage ich mich immer mehr ob so ein AVR wirklich dafür geeignet
ist oder ob man doch auf einen anderen Microcontroller umsteigen soll

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Thomas,

SPW47N60 gibts bei Conrad (veraltete Revision) oder z.B. bei RS
(aktueller C3 Typ)
Bipolar Darlingten Ignition Driver(BU920, BU931T, 2sd2141) gibts z.B.
bei Lobtron.
Ignition IGBTs - keine Ahnung

> die man direkt an den µC hängen kann.
Eine Treiberstufe ist nun wirklich kein Problem. Zudem schützt sie den
µC vor ggf. zurückkommenden Spannungsspitzen.

Ciao,
Werner

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

ja ein Problem nicht aber jeder Treiber verzögert das ganze wieder und
wenn man hier wirklich mit einer Auflösung von 0,1° Zündung will sind
das bei einer Drehzahl von 8000 U/Min 2µSek abweichung, ansonsten muss
man noch extra eine Drehzahlabhängige Korrekturlinie haben, also die
Frühzündung zur Frühzündung.

Werde mir erstmal ne Autobatterie hier herstellen, da das ganze
Zündungszeug voll auf den PC/Boxen durchschlägt und mein Netztteil
bestimmtnicht davon angetan ist. Meint ihr ne USV schützt wirklich?
Diese Filtersteckerleiste was ich hier habe tuts nämlich nicht.

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Thomas,

die Laufzeit durch den Treiber ist konstant. Wenn überhaupt eine
Korrektur nötig ist, dann kann man sie einfach durch einen festen
Korrekturwert realisieren. Also die Laufzeit von der ermittelten
Zündzeit abziehen.

Schwieriger Dürfte es sein die 0.1 Grad Genauigkeit in der
Positionsbestimmung (also Pickup, Kontakte, Hallgeber) zu
gewährleisten.

Um wieviel mußt Du den Zündzeitpunkt verstellen?
Bei 0.1 Grad kommst du mit 1Byte Werten auf 25.5 Grad Verstellbereich.
Reicht das?

Ciao,
Werner

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

0,2° würden auch nioch reichen dann hätte man ja 50° was auf jedenfall
ausreicht so kann man evtl. noch einige Grad nach OT Zünden um dem
Turbo mal richtig hochdrehen zu lassen. Viel Frühzündung brauchen eh
nur Motoren mit ner ganz miesen Gemsichbildung (langsamen Brennverlauf)

Autor: LameM (Gast)
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zum thema leistungsteil:

ich benutze den irfp450 (zündspule an +12V, wird über irfp gegen masse
gezogen) seit über 5 jahren bei einer elektronischen zündung für mein
motorrad, dass was ich als wichtig erachte ist, dass die zündspule im
abschaltmoment eine ausreichend hohe primär-rückwärts-spannung aufbauen
kann, damit die sekundärspannung ebenfalls ordentlich hoch ist, für ein
guten funken.
wenn man nun eine freilaufdiode parallel zur zündspule einbaut, ist
funke schlechter, als mit einer unterbrecher-zündung. deswegen nehme
ich auch parallel zur zündspule ein 385V varistor, damit kann die im
abschaltmoment ein ordentlichen funken erzeugen, mit hilfe der internen
diode des irfp und die spannung ist trotzdem unterhalb der
maximalspannung des fet... (das prinzip ist bewährt, hab ich mir auch
nur abgeguckt)


LameM

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

danke für den Tip. Weißt du welchen Ohm-Wert diese Spule hat die du
einsetzt. Hat ein Motorrad höheren Anforderung an die Zündspule wegen
Drehzhal oder eher weniger wegen den geringen Zylindervolumas.

Autor: LameM (Gast)
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es fließen ca. 2,5A bei 13,5V (im stillstand) -> dürften also rund
5,4Ohm sein (nur drahtwiderstand) beim betrieb geht der strom noch
deutlich zurück/R wird größer (einmal wegen X=jwL und das andere mal
wegen nur 50% einschaltdauer wärend einer kompletten umdrehung)

LameM

Autor: LameM (Gast)
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achso: an den genauen wert im betriebszustand kann ich mich nicht mehr
erinnern :-) müsste ich nochmal nachmessen und ich würde sagen, das die
anforderungen bei 2-takt-moppeds in etwa gleich mit denen von 4-takt
autos sind, bei 4-takt moppeds werden die anforderungen sicherlich
höher sein, weil ja dann die energie in wesentlich kürzerer zeit in die
spule gebracht werden muss... (außer bei
hochspannungs-kondensator-zündanlagen, wo die z.spule 'nur' als trafo
dient, dafür muss dann der kondensator schnell genug auf die ~500V
geladen werden)

LameM

Autor: Sweety (Gast)
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Hallo Wernern

Ich glaube nicht dass einen Auslösung von 0.1 Grad Sinn macht und du
dadurch ein besseres Ergebnis erzielen kannst. Da Spielen andere
Toleranzen eine grössere Rolle.

Ich bin der Meinung dass auf ein 1/2 Grad absolut ausreicht.

Autor: Barti (Gast)
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So kleine Gradzahlen machen wirklich keinen Sinn, zudem man ohne
Klopfregelung ein Stück vom ermittelten Wert zurück nehmen sollte, denn
wenn man bei sagen wir 20°C auf dem Prüfstand abstimmt und den Motor bei
 30°C im Sommer fährt hat man ganz andere Bedingungen. Oder laß nur mal
den Ladedruck etwas schwanken oder die Ladeluft wärmer werden, z.B. bei
langsamer Volllastfahrt bergauf, so dass sie nicht richtig gekühlt
wird.
Die von mir verwendeten IGBT's sind IRGB14C04L von International
Rectifier. Die gibt's halt bei den Conrad-Trotteln.
Sind kompakt und man benötigt wirklich keine Treiberendstufe, sind
intern sogar abgesichert.
Also normale Auto-Zündspulen haben einen Innenwiderstand von ca.
0,6-0,8 Ohm. Sagen wir bei 0,6 Ohm und 12V Spannungsabfall über der
Spule(ca. 1,8V gehen über Transistor flöten, gesamt 13,8V) würde im
Sättigungsfall der Spule 20A fliessen(worst-case). Nu das ist schon
ordentlich. Daraus kann man mit R(typ) des Transistors errechnen,
wieviel Verlustleistung/wärme flöten geht. Dabei sollte man aber
bedenken, dass die Spule nicht die ganze Zeit an ist und der Strom
einer e-Funktion folgt, je nach Induktivität. Am besten das ganze
Ausreichend dimensionieren und testen, dann spart man sich die
Rechenerei und ist auf der sicheren Seite.

Der IGBT ist übrigens für ca. 430V Sperrspannung ausgelegt, die
Schutzdiode bricht aber bei 400V durch, womit die hohe Primärspannung
gewährleistet ist. Hab ich aber oben schonmal erwähnt.

Autor: Sweety (Gast)
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Vor allem wird es keinen Rollenprüfstand geben der so kleine
Unterschiede messen kann das eine 0.1 Grad auflösung bringen würde

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Thomas, hallo Sweety,

> Ich glaube nicht dass einen Auslösung von 0.1 Grad Sinn macht und du
> dadurch ein besseres Ergebnis erzielen kannst. Da Spielen andere
> Toleranzen eine grössere Rolle.

si, das versuchte ich klarzumachen.

>Ich bin der Meinung dass auf ein 1/2 Grad absolut ausreicht.
um 0.5 Grad zu erreichen muß Dein Controller besser als 0.5 arbeiten.
Die Tolleranzen addieren sich.

Da es kaum einen Motor gibt, der mehr als 50 Grad früh braucht, macht
es Sinn den Controller auf 0.2 auszulegen. Der Aufwand ist der gleiche,
solange man nicht auf 16bit Werte in der Tabelle zurückgreifen muß. Real
dürfte man damit irgendwo zwischen 0.2 und 0.5 rauskommen wenn der Geber
gut funktioniert.

@ Thomas
mit was für einem Geber arbeitest Du?
Falls mit PickUp, worauf wertest Du ihn aus? Spannungsanstieg,
Flusswechel oder Frequenzänderung

Ciao,
Werner

Autor: Werner (Gast)
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Hallo

@Barti
> Also normale Auto-Zündspulen haben einen Innenwiderstand von ca.
> 0,6-0,8 Ohm.

sicher das das bei einem Auto so wenig ist?

TCI-Zündspulen liegen bei Motorrädern irgendwo zwischen 3 und 6 Ohm.
CDI-Zündspulen zwischen 0.8 und 1.5 Ohm.

CDI Zündspulen werden aber nicht mit 12 V gespeist sondern mit
Spannungen zwischen 60 und 240V. Der Zündfunke wird dabei nicht über
die im Feld gespeicherte Energie sondern über ein großes dI/dt aus
einer Kondesatorentladung erzeugt.

Ciao,
Werner

Autor: Sweety (Gast)
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Hallo Werner

Es ist schon klar dass wenn ich 0.5 Grad genau sein will mehr Auflösung
brauche.

Aber selbst 0.5Grad ist schon sehr genau.
Also reicht es völlig wenn ich mit 0.25 nehme.

Ich habe mal eine Exceltabelle für die Toleranzen und Werte gemacht.

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

also die 0,2° sollen nur für die Interpolation sein. Wird schon nen
Grund haben warum Bosch diese 16x16(256) Punkte auf 4096 interpoliert.
Ich werde bestimmt keinen Zündzeitpunkt von z.b. 20,2 programmieren.

Was soll ich zur Tabelle sagen. Bei 8000 U/Min sind 1° 20,8µSek, wenn
ich hier nen Optokopler nehme der fast in den mSek Bereich reingeht,
bin ich ja schon ein paar Grad neben dem gewünschten Zündzeitpunkt und
müsste das wieder per Software korrigieren.

Ne Kondensatorzündung wäre schon was feines, das ist was für später
erstmal so mit einfachen Spulen und später dann mal nen Sperrwandler
dafür machen.

Mit den Timern habe ich mich nocht nicht so stark beschäftigt außer
etwas PWM fürs Taktventil (Ladedruck) gemacht.

Habe noch nichts wegen der Drehzahl erfassung gemacht, habe eine 60-2
Scheibe gezeichnet, aber noch niemand gefunden der mit das günstig
lasern könnte, dann würde ich das erstmal mit IR machen das geht bei
der geringen Entfernung wunderbar, also bis 30cm habe ich ein sehr
starkes Signal hinbekommen mit schönen Flanken.

Fürs Auto wirds aber eher ein Impuls an der Nockenwelle geben und dann
noch 4 an der Kurbelwelle, das finde ich am einfachsten.

Und wegen der abnehmenden Zündspannung bei hohen Drehzahlen wird ne
Doppelspulenzündung genommen so das jede Spule mehr Zeit das
Energiefeld aufzubauen und über den Schleißwinkel kann man das ja schön
begrenzen.

Autor: Sweety (Gast)
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Hallo Thomas

Du sagst also die Zwischenwerte werde interpoliert?
Ist das bei allen Steuergeräten so oder nur bei den neueren 16Bit?

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

laut meinem Boschbuch ist das mit der Interpolation schon bei der
erstem Motronic so. Und da kamen auch nur 8bit Systeme zum Einsatz
waren so C8535-Teile genau Bezeichnung fällt mir nicht mehr ein. Also
so diese Standart-µC in den späten 80ern. Teilweise würden sogar
jeweisl 2 verwendet einer der die ganze analoge Auswertugn übernommen
hat und der 2te der fürs EEPROM und für die Timings zuständig war.

Autor: Sweety (Gast)
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Ich kenne noch den Motorola 68HC11 in Steuergeräten. Ich glaube der war
in verschiedenen Golfs.

Wie es aussiehtkann ich die ganze Sache vermtlich komplett vergessen.
Ich schätze dass schon das interpolieren und dann 1/x ihn in die Knie
zwingt.

Autor: ferdinand stehle (Gast)
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http://www.fstehle.com/

JShooter unter Software...

ist geil!

Autor: Schoaschi (Gast)
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Ach...ist hochspannung nicht etwas schönes?

Ich habe gerade etwas getestet und habe dabei gloreich einen
Hochleistungs-FET in die ewigen jagdgründe geschickt ;-)

ach was würde ich nur geben für einen gscheiden arbeitsplatz und gutes
material ;-)

alles nicht so einfach mit der zündung :-)

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Sweety,

> Wie es aussiehtkann ich die ganze Sache vermtlich komplett
> vergessen. Ich schätze dass schon das interpolieren und dann 1/x
> ihn in die Knie zwingt.

quatsch nicht! ;-), was ein programmierbares Stück Silizium in den
80igern schaffte, das sollte in 2005 nicht unmöglich sein.

Wenn man sich auf einen festen Interpolationsabstand festlegt, dann
kann man das in recht wenigen Takten erledigen.

Grundgerüst:
1. Drehzahl bestimmen
2. Tabellwert kleiner der aktuellen Drehzahl lesen
3. Tabellwert größer der aktuellen Drehzahl lesen
4. Differenz bestimmen
5. solange Tabellen_drehzahl +  Interpolationsschritt < Drehzahl
Korrekturwert = Korrekturwert + Differenz
Tabellen_drehzahl = Tabellen_drehzahl + Interpolationsschritt
6. Korrekturwert = Korrekturwert / Interpolationsfaktor
7. Interpolierter Tabellenwert = Tabellenwert_klein + Korrekturwert

Wenn man als Interpolationsfaktor eine 2er Potenz wählt, sprich das
Teilen durch eine Shift-Opperation ersetzen kann, sollte der
Rechenaufwand recht niedrig bleiben.

Ciao,
Werner

Autor: Sweety (Gast)
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Was ein bisschen Schlaf nicht alles bringt.

Etwa die erste hälfte ist mir im Traum erschienen. Den Rest muss ich
nochmals lesen und studieren.

Allerdings waren die Chips aus den  80er keine RISC MC die hatten
brauchbare Divisionsfunktionen die nicht 1000 Takte brauchten.
Ich finde die 68HC11 sind zwar eigentlich langsame Dinger aber beim
rechnen haben die die besseren funktionen.

Autor: Barti (Gast)
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Hallo!

@Werner: Ja bin mir sicher, hab mal ne Bosch aus nem Opel
durchgemessen, die hatte 0,8 Ohm und ne Einzelspule aus nem Audi, die
hatte 0,6. Es fliessen schon beträchtliche Ströme, wenn die Spulen
gesättigt sind. Hätt ich nen Meßshunt, könnte ich ich den
Sättigungsstrom mal genau messen und daraus den genauen ohmschen
Widerstand berechnen.

@Thomas: Wieso baust Du dir eine 60-2 Scheibe? Reicht es nicht vom
Schrott ne alte Scheibe aus nem VW oder Opel zu holen(keine Ahnung wer
noch Bosch-Systeme verbaut)? IR ist etwas kritisch an der Kurbelwelle,
zum testen im Stand reichts, aber fahr mal damit auf die Straße,
wenn's regnet :o). Bei SDS-Steuergeräten haben die nen einfachen Trick
entwickelt. Sie nehmen 2(180° versetzt) oder 4(90° versetzt) kleine
Rundmagnete, bohren Löcher in die KW-Scheibe und lesen das ganze per
Hall-Sensor aus. Ist einfach, billig und funktioniert...und die Teile
sind auch für Rennsporteinsätze gebaut(Guckst Du hier:
http://www.sdsefi.com/techhall3.htm). Die Drehzahländerung ist während
der 90° nicht so krass. Man hat auch genügend Zeit zwischendrin
berechnungen durchzuführen und ne größere Drehzahlmeßspanne als bei
60-2 Systemen. Man muß halt nur ziemlich genau mit Timern arbeiten. Das
ganze funktioniert ohne Fehlzündungen. Alternative Scheibe wäre von
Ford, die haben ein 36-1 System, also nict so hochauflösend.
PWM im Controller ist nicht schwierig, um Ladedruck zu regeln.
Schwierig ist ihn stabil zu halten und keine Überschwinger zu
produzieren. Man könnte ihn langsam ansteigen lassen, ist aber nicht
Sinn der Sache(wer will das schon?). Kennfeldführung funktioniert, denk
ich, Regler wie PID funktionieren besser, aber da ein Motor starke
Nichtlinearitäten aufweist, auch nicht optimal. Interessant währen hier
Self-Tuning-Regler, mit verschiedenen Parametern, den verschiedenen
Lastbereichen angepaßt. Leider ist da der Controller zu langsam, wenn
man nen guten Algorithmus programmiert.

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

@Barti: Das mit dem IR hatte ich nur hier zum versuchen gemacht im Auto
wird das nicht gemacht.

Das mit der Ladedruckregelung denke ich ist kein Problem wird mind. als
PI-Regler ausgeführt werden, aber das läßt sich dann eh erst im Auto
ausprobieren.

Werde warscheinlich auch auf ein 4x90System aufbauen und 1 Impuls an
den Nockenwelle abnehmen. Aber die Scheibe kann ich gut benutzen um sie
mit einer Lampe anzublitzen um den ZZP zu kontrolieren. Für meine
Versuche scheidet ne Scheibe vom Schrott aus da ich ein Mittelloch von
2mm brauche um das auf nen Elektromotor zu spannen.

Autor: Sweety (Gast)
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Vielleicht würde Fuzzy-Logic die Ladedruckreglung verbessern.
Habe leider keine Erfahrung damit.

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Barti,

> Ja bin mir sicher, hab mal ne Bosch aus nem Opel durchgemessen,
> die hatte 0,8 Ohm und ne Einzelspule aus nem Audi, die hatte 0,6.

Hab ich ein Glück daß ich für Moppeds baue und nicht fürs Auto :-)))
Die Spannungsüberhöhung beim Abschalten eines 20A Spulenstroms möchte
ich nicht händeln müssen.

Ciao,
Werner

Autor: Barti (Gast)
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Naja, wie Du schon sagtest, Kondensatorzündungen speichern Energie im
Kondensator, der dann die gesamte gespeicherte Energie mit einem Mal
abgibt. Das muß halt da nicht die Spule übernehmen.

@Sweety: Fuzzy Logic ist etwas zuviel für so eine Bastelei. Weißt Du
überhaupt was das ist? Man beschreibt verschiedene Arbeitspunkte
"unscharf" (=fuzzy), d.h. man hat um den Arbeitspunkt noch Spielraum.
Klassifikation spielt hier eine große Rolle. Der Aufwand wäre einfach zu
groß. Thomas z.B. möchte ein einfaches frei programmierbares Steuergerät
haben, mit welchem er ein Auto möglichst leicht und schnell abstimmen
kann. Fuzzy Logic lohnt sich nur bei Automobilherstellern, welche ein
Steuergerät für ne Autoserie entwickeln, welches dann bei verschiedenen
Betriebsbedingungen funktionieren muß. Ich denke ein normales
Steuergerät zu bauen ist schon eine immense Aufgabe. Igendwann soll das
Auto auch mal fahren!

Autor: Sweety (Gast)
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Ich weiss schon in etwa was Fuzzy Logic ist.
Die Technik kann sehr einfach bis sehr kompiziert sein.
Die meinsten Leute(ich auch) halten für relativ schwierig weil sie es
zu wenig kennen. Ich habe mal auf einer Website eine Schaltung mit
einem ganz einfachen Fuzzylogic Reglung gesehen die von ein paar
Lehrlingen gemacht wurde. Leider finde ich die Seite nicht mehr.
Es war für ein 68HC11.

Ich war allerdings erstaunt sehr erstaunt mit wie wenig Code eine
effiziente Reglung umgesetzt wurde.
Ich würde sogar sagen mit PID wäre es viel grösser geworden und vor
allem die  viel schwieriger Abstimmung.

Autor: Barti (Gast)
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PID ist doch einfach...ist ne kleine Formel. Mußt halt nur 3 wichtige
Parameter bestimmen, Verstärkung, Nachstellzeit und Vorhaltezeit, evtl.
noch ne Totzeit einbeziehen. Fuzzy knn einfach sein, aber da es im Motor
viele Betriebszustände gibt, muß man auch viele berücksichtigen.

Autor: Sweety (Gast)
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Genau je mehr Eingangsparameter desto komplizierter.

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Barti,

> Naja, wie Du schon sagtest, Kondensatorzündungen speichern
> Energie im Kondensator, der dann die gesamte gespeicherte
> Energie mit einem Mal abgibt. Das muß halt da nicht die Spule
> übernehmen.

also sind die Auto-Zündspulen CDI-Spulen?
CDI ist von Controler her sehrviel einfacher als TCI. Schlicht weil man
keine Ladezeit brücksichtigen muß. Auch von der Endstufe unterscheiden
sie sich deutlich. Eine Spannungsüberhöhung wie bei TCI Zündanlagen
gibt es hier nicht.

Allerdings stimmen dann Deine 20A nicht. Der Speicherkondensator in der
CDI wird auf Spannungen biszu 250V aufgeladen. Der Erregerstrom in der
Zündspule dürfte damit in der Größenordnung bis zu 100A liegen.
Erst begrenzt die Induktivität, dann der Spannungsabfall des
Kondensators.

Für den IGBT ist die Dauerstrombelastbarkeit dabei völlig irrelevant.
Er muß die 100A Peak verkraften können.


Ciao,
Werner

CDI: Condensator Discharge Ignition; Zündenergie wird im Kondensator
gespeichert. Spulenstrom hoch aber sehr kurz. Zündfunke entsteht beim
einschalten der Spule.
TCI: Transistor Controled Ignition; Zündenergie wird im Magnetfeld der
Spule gespeichert. Spulenstrom klein aber lang. Zündfunke entsteht beim
ausschalten der Spule.

Autor: Barti (Gast)
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@Werner: Das habe ich nicht behauptet, dass Autozündspulen CDI-Spulen
sind!

Autor: Barti (Gast)
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TCI-Zündsysteme sind halt einfacher zu realisieren und günstiger. Und
zum Zünden von Ottomotoren im Auto ausreichend. Heutzutage werden bei
großen Hubraumstarken, oder auch Turbomotoren Einzelfunkenspulen
benutzt, Vorteil: sie geben eine höhere Zündenergie an nur eine Kerze
ab(vgl. zwei Kerzen-> wasted-spark). Sind aber auch nur TCI, also
werden über nen Transistor einfach mit Strom versorgen, er schaltet ab,
Spule induziert hohe Sekundärspannung, Funke springt an Kerze über. Neue
Entwicklungen gehen dahin, dass man den Zündtransistor gleich auf die
Spule macht, so dass man sie nur mit Strom versorgt+einer
"Datenleitung"(TTL-Pegel) zum zünden, nennt sich plug-on-coil. Bei
diesen Spulen ist meist auch der Primäranschluß, welcher an
Zündungsplus gelegt wird herausgeführt, dazwischen wird ein Meßshunt
geschaltet und das Steuergerät kann somit ermitteln, ob die Spule
zündete oder nicht(im Falle eines Defekts z.B.).

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Barti,

lassen wir 's gut sein. Wichtig ist nur, das nicht jede Blackbox eine
CDI Zündung ist, auch wenn die Bezeichnung CDI inzwischen selbst von
den Herstellern verwendet wird. Yamaha bezeichnet die Zündbox der 3VD
z.B. als CDI, es ist aber eine TCI Zündung.

Ciao,
Werner

Autor: Barti (Gast)
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Is ja krass...praktisch dem Kunde was vorkaukeln.

Autor: Sweety (Gast)
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Hallo

Ich habe mir eine Überlegung in Sache Division gemacht.

Wäre es nicht einfacher den Timerwert (24Bit) durch 2048 zu teilen?
Somit müsste ich den Wert einfach 11x nach rechts schieben.
Wäre so die Division nicht viel schneller ?

Statt:
Timerwert / 720= Somit 0.5 Grad Abstufung

Sondern

Timerwert /2048 = Somit 0.175 Grad Abstufung

Es wäre doch nicht so schlimm dass man jetzt statt 0.5 Grad in 0.176
Grad schritten die Zündung verstellen muss?



Wäre dies denkbar oder habe ich einen Überlegungsfehler gemacht.

Gruss

Sweety

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Sweety,

> Wäre dies denkbar oder habe ich einen Überlegungsfehler gemacht.
denkbar ist das.

Was mich stört ist der krumme Wert 0.17578..., aber im Prinzip mache
ich das genauso.

Ich arbeite mit 0,2 Grad Schritten, also Teilung durch 1800.
Realisiert ist das als Reihe von Shift-Add Schritten, wie schon
erwähnt. Bei einem 32bit Zählerwert braucht die Berechnung rund 50
Takte.

1/1800 = 1/256 * 1/7.03125 ; 1/256 == LowByte wegschmeißen
1/7,03125 = ZE
ZE1 = 1/8 Timer/256
ZE2 = 1/8 ZE1
ZE3 = 1/8 ZE2
ZE4 = 1/4 ZE3
...
ZE = ZE1 + ZE2 + ZE3 + ... -
Die genauen Shiftlängen müßte ich nachgucken.

Ciao,
Werner

Autor: Sebastian (Gast)
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Hallo,

also vielleicht liegich ja falsch, aber ich dachte es soll für nen 2
Takter werden. Der hat keinen Klofpsensor, Luftmassen und -mengen
Sensor, kein Temperaturgeber,... Woher weist du wie du die Zündung
verstellen musst? Wenn du das weißt, kannst du mal auf www.mz-guru.de
gehen. Der hat sich ne einfache Zündung gebaut.

Seb

Autor: AxelR. (Gast)
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Zu DDR-Zeiten in der "EBZA" (Elektronische Batterie Zünd Anlage) wurde
der SU177 in Darlington-Konfiguration verwendet
http://www-user.tu-chemnitz.de/~heha/bastelecke/Ko...
Sollte ja wohl heutzutage jeder Transistor schaffen. Gab allerdings
auch für jeden Zylinder eine Zündspule (3 x im "Wartburg")
Ich habe leider keine Unterlagen mehr zu dem Teil als ganzes, habe
damals aber mit drann entwickelt. War sehr spannend...

Vile Grüße
AxelR.

Autor: Barti (Gast)
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Beim Zweitakter ist das so ein Problem...ist eigentlich denk ich ganz
gut mit oben genannten Mitteln zu lösen, also Stethoskop oder kleines
Mikro mit Verstärker, günstigerweise vielleicht noch nen Hochpaß ran,
um das Motorengeräusch etwas zu minimieren und nur das Pingen zu hören.

Autor: stricky (Gast)
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Hey,
bin ziemlich neu hier. Hab den thread mit grossen Interesse verfolgt.
In baue mir gerade einen Golf 1 auf und wollte eigentlich die Steuerung
von

http://www.trijekt.de

einbauen, aber da ist mir der gleiche Gedanke wie euch gekommen ...
besonders wo ich den Preis gesehen habe :-) !!

 Aber schaut euch mal die .pdfs auf der Seite an. Sehr informativ !!!

Gruß stricky

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Stricky,

trijekt spielt schon in einer anderen Liga als das was wir hier
zusammenbauen.

Interessant wird TriJekt imo aber erst, wenn zur eigentlichen Zündung
auch noch die Einspritzung gesteuert werden muß.

Ciao,
Werner

Autor: Roppie (Gast)
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Hallo

Hat schon jemand was auf die Beine gestellt?
Würde mich auf eine Antwort freuden.

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Roppie,

> Hat schon jemand was auf die Beine gestellt?

Zündung für 2Zylinder mit 62Grad Zylinderwinkel:
TCI Zündung mit Drehzahltabelle (nicht über die Drehzeit!)
Verstellwinkel 0-51 Grad, Schrittweite: 0.2 Grad
Interpolation von 15 Zwischenwerten zwischen den Tabellenwerten
(Anpassung des Winkels alle 6.25 U/min)

Stand:
32bit Zeitbasis: fertig
Drehzeiterfassung: fertig (*)
Drehzahlbestimmung: fertig (1/t)(*), ggf. noch optimierbar
Tabellenhandling: fertig
Interpolationsroutine: Optimierungsbedarf, erfordert ggf. Änderungen an
(*)
Zündspulenhandling (laden/zünden): fertig
Modehandling: in arbeit (Stop-, Start-, Control-Mode)
Fehlerhandling: in arbeit
Laden/Speichern/Umschaltung zwischen mehrern Tabellen: konzept
Monitoring der Zündungsdaten via RS232: konzept (via USB: Infosuche)

Hardware: funktioniert am Schreibtisch, Test am Mopped steht an (Einbau
der PickUps an der Nockenwelle: in arbeit)

Ciao,
Werner

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

nicht schlecht, bei mir war der letzte Stand das mit dem Beschreiben
und Auslesen des EEPROMs, da ich später evtl. mit einem EPROM-Emulator
arbeiten will um in Echtzeit einfluss zu nehmen. Aber ich hatte da ja
so ein paar Probleme und mich seit dem noch nicht weiter damit
beschäftigt, da ich zurzeit nen Motorschaden habe und mich da um andere
Sachen kümmern muss. Das ganze Mathematische Zeug habe ich auch noch
nicht in Angriff genommen. Habe schon die Rechnungen auf dem Papier
z.b. für die Interpolation aber das in Assembler umzusetzten ist mein
größtes Prob. Habe mir schon überlegt das ganze am PC interpolieren zu
lassen und dann ein riesen Kennfeld aus EEPROM brennen, dadurch brauche
ich nicht die Rechnungen z.b. für die Interpolation im µC ausführen.

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

also ich habe jetzt meinen Motor wieder drin und konnte och ein paar
Teile abstauben wie das 60-2 Kurbelwellenrad ink. Impulsgeber und eine
Doppelzündspule.

Komischerweise hat dieser Motor keinen Impulsgeber an der Nockenwelle
um  den ersten Zylinder erkennen zu können wie wird das hier gemacht?
Es ist eine Einspritzanlage die nur über Drehzahl und Saugrohrdruck
arbeitet und einen Doppelspulenanlage hat.

Ich suche allerdings noch ein Buch das mir Idiotensicher beschreibt wie
das mit dem Parallelen EEPROM funktioniert, da ich das ums verrecken
nicht hinbekomme, habe schon ein paar Anläufe probiert aber es scheint
eher ein Zufallserfolg zu sein also nciht reproduzierbar.

Autor: Barti (Gast)
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>Komischerweise hat dieser Motor keinen Impulsgeber an der Nockenwelle
um  den ersten Zylinder erkennen zu können wie wird das hier gemacht?
Es ist eine Einspritzanlage die nur über Drehzahl und Saugrohrdruck
arbeitet und einen Doppelspulenanlage hat.<

Braucht er auch net. Es ist ein 4-Zylinder oder? D.h. es sind immer 2
Kolben gleichzeitig oben, das sind die, die gleichzeitig zünden(deshalb
Doppelspule oder in Englisch auch "wastet-spark" genannt), einer
zündet leer, der andere das verdichtete Gemisch.
Ist die Einspritzung eine Mono- oder ne Multipoint? Bei Monopoint
spritzt eine Düse ein paarmal pro Kurbelwellenumdrehung ins Ansaugrohr.
Bei Multipoint wird jeder Zylinder einzeln bedüst, aber soweit weißt Du
das sicher auch. Nun zu Deiner Frage: Solange die Einspritzung nicht
sequentiell arbeitet, benötigt man keine Information, wann der 1.
Zylinder im O.T. ist. Diese Einspritzvarianten nennen sich:

"Grouped", für eine gruppierte Einspritzung, d.h. es spritzen 2 Düsen
gleichzeitig, egal ob der Zylinder gerade saugt oder nicht,

oder "Batched", da spritzen alle gleichzeitig ein.

Ersteres wird z.B. bei alten Opelmotoren genommen, z.B. Corsa A GSI.
Meist spritzen diese Varianten auch mehrmals pro Kurbelwellenumdrehung
ein, sonst kann es passieren, dass bei einem Zylinder, dessen Ventile
nicht offen sind und er saugt, sich das Gemisch zu stark anreichert und
an der Wandung des Saugrohrs in den Zylinder fließt. Schlechter Lauf und
Auswaschung der Zylinderwände wäre die Folge->Kolbenfresser.

Was war es überhaupt nochmal für ein Fahrzeug, welches Du da umbauen
möchtest?


MfG Barti

Autor: Thomas O. (Gast)
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Hallo,

stimmt ist ja kein Vollsequentielles System. Es ist der Corsa A GSi
Nachfolgemotor(Astra F) der keinen Verteiler mehr hat sonder wie gesaht
die Doppelzündspule, da hatte ich mangels defekt der Ölpumpe einen
Motorschaden.

Aber das Auto für welches ich das entwickeln will ist eine 1,8E Ascona
C dem ich einen Turbolader spendiert habe. Leider eins der ersten
Modelle mit analoger Einspritzanlage und mech. Zündverstellung.

@Werner: Hast du das in Asembler oder in C gemacht?

Autor: Werner (Gast)
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@Thomas
> Hast du das in Asembler oder in C gemacht?

In BASIC/BASCOM und Assembler.

Das Programmgerüst ist in BASIC, die Berechnungsroutinen sind in
Assembler, zumindest die meisten ;).

Ciao,
Werner

Autor: Barti (Gast)
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@Thomas: Oh cool ein C16SE...ist nicht nur ein Nachfolgemotor aus dem A
GSI, der wurde da auch verbaut. Allerdings nur die letzten 2 Baujahre.
Stimmt der spritzt nicht sequentiell ein, sondern gruppiert. Mußt Dir
mal den Schaltplan angucken, da sieht man dass immer 2 Düsen
zusammengeschaltet sind.
Ich bin dabei nen C16Sei-Block+Kopf(Baugleich mit C16SE) mit meinem
C14SE(kleiner Bruder vom C16SE) aus meinem Corsa zu paaren. Komme bloß
nicht so richtig dazu.

Wie wär's, wenn Du erstmal die Einspritzung realisierst, den Ladedruck
mechanisch am Wastegate begrenzt und die Zündung etwas später stellst?
Um erstmal zu sehen, ob Deine konstruktion hinhaut und die Einspritzung
ist ja auch net unbedingt einfach zu realisieren. Man sollte da schon
ein paar Dinge beachten. Bei der Programmierung schleichen sich auch
immer wieder Fehler ein, die man manchmal schwer findet, vorallem wenn
das System real läuft.
Später fügst Du eine Ladedruckregelung hinzu und realisierst die
vollelektronische, kennfeldgeführte Zündung, wobei Du hier vielleicht
wieder Fehler entfernen mußt und dann noch ein Zündkennfeld erstellen,
welches effektiv ist und kein Klopfen produziert. Dazu kannst Du dann
auch die verteilerlose Zündung(DIS-Modul) installieren, die läßt sich
leicht über 2 Drähte mit Logik-Pegeln steuern, man braucht net mal ne
externe Endstufe! Allerdings könnte es sein dass sie nicht ohne
Probleme paßt, da sie von nem Small-Block ist und Du nen Big-Block
hast. Big-Block gibt's auch welche, weiß net ob das die gleichen sind
-> mal ins EPC gucken oder Händler fragen.

MfG Barti

Autor: chris schnappi (Gast)
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Ich bin leider noch laie in bezug auf AVR-programmierung, aber ich habe
da eine Idee: Wenn meine Zündverstellkurve einfach genug ist, dann
brauche ich evtl. überhaupt kein kennfeld, sondern errechne mir mit
hilfe einer geeigneten funktion den ZZP. Die funktion kann ja auch
abschnittsweise definiert sein.
Beispiel: bei mechanischen Fliehkraftverstellern (Oldtimer-Motorrad)
entspricht die kurve ab leerlauf einer horizontalen geraden bis ca.
1500 1/min mit min frühverstellwert, dann kommt eine stetig steigende
gerade zwischen 1500 und ca. 3500 1/min wo die max. verstellung auf
früh erreicht wird und dann bleibt die "kurve" ab 3500 1/min wieder
eine horiz. gerade mit max. frühverstellwert.
Sowas geht doch auch ohne kennfeld und damit auch ohne notwendigkeit
des interpolierens, oder?
Grüsse
Schnappi

Autor: Barti (Gast)
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Kannst Du machen, ist aber nicht sehr genau. Sinn des Kennfeldes ist,
dass in allen Last- und Drehzahlbereichen den optimalen Zündzeitpunkt
hast, relativ nahe der Klopfgrenze. Nur so hat er die meiste Leistung.
Denn die alten Fliehkraftversteller haben das relativ statisch gemacht,
nach Drehzahl. Du hast aber noch ein Lastsignal, wenn Du z.B. Gas gibst,
Berg hoch, Berg runter oder auf der Geraden fährst. Und das benötigt
Abstimmung...
Kannst es erstmal einfach nach Drehzahl versuchen und später dann das
Lastsignal mit einbeziehen. Aber arbeite Dich erstmal in den Atmel ein,
die Hardware ist dann ein ganz anderes Problem...

Autor: chris schnappi (Gast)
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Danke für die guten Tipps. Dieser Thread ist eine Fundgrube für mich.
Ich habe schon einen AT90S2313 herumliegen, aber mir ist es mit meinem
selbstgebastelten einfachst-Programmiergerät noch nicht gelungen was
hineinzuschreiben. Ich werde mir also doch erstmal ein vernünftiges
Prog bei ebay ersteigern und eine zugehörige Software beschaffen (kann
mir hierfür jemand ein Gerät bzw. Software -low budget- empfehlen).
Dann muss ich "nur" noch Assembler erlernen oder mir BASCOM kaufen.
Du hast schon recht, bevor ich hier was zerreisse, hab ich noch ein
Stück Arbeit vor mir. Aber es wird langsam Herbst und Winter und da
brauche ich ein Projekt ... mit einer realistischen Zielsetzung sonst
fehlt mir die Motivation.
Aber ich dachte mir, daß ich mit sehr einfachen Routinen anfangen
sollte, daher die Idee mit dem "errechnen" des ZZP. Ich habe nämlich
so ein altes Maschinchen (1-Zylinder 2-Takt, 175 ccm), für das ich so
ein Steuergerät bauen will.
Eine Endstufe habe ich schon vor 10 Jahren für damalige meine BMW
gebaut, aber eben noch mit mech. Frühverstellung, da eine
Segmentscheibe auf dem U-Nocken über einen Hallgeber triggerte. Für die
Schliesswinkelregelung habe ich den IC L497 benutzt. Leider bekommt man
den jetzt nicht mehr.
Mein jetziges Projekt hat gar keine Frühverstellung, was natürlich
suboptimal ist. Zunächst möchte ich gar nicht bis an die Klopfgrenze
gehen, sondern "nur" eine gängige (konservative) Fliehkraft-Kennlinie
nachbilden, damit ich experimentieren und evtl. von aussen mehrere
Kennlinien umschalten kann. Ich weiss, daß das noch nicht optimal ist,
aber als ersten Schritt würde es mich schon mal glücklich machen.
Danach wäre dann der Schritt zur Kennliniensteuerung oder/und
Einbeziehung eines Lastsignals zu machen.
Bin dankbar für jeden Tipp, den ich von Euch bekommen kann.
Grüße
Schnappi
aus
München

Autor: Barti (Gast)
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Also Programme findest Du kostenlos das AVR-Studio(für Assembler) oder
AVR-GCC, allerdings C-Programmierung. Bascom ist soweit ich weiß nciht
kostenlos. Proggis zum flashen: PonyProg(www.lancos.com), AVR-Dude und
weitere...
Einen Programmer findest Du auch hier im Shop. Bei dem ebay-Zeug wär
ich vorsichtig, dass es nicht irgendwelche billige Bastelware ist.

Also wenn Du das erstmal so rein statisch machst, dann hast Du erstmal
genug zu tun ;). Erst in die AVR-Welt einarbeiten und dann noch ne
funktionierende Hardware erstellen, heißt Du mußt die Bordspannung auf
5V bringen, stabilisieren, vor Überspannungen und Spannungsspitzen
schützen. Desweiteren arbeitest Du mit sehr hohen Spannungen, das kann
den AVR etwas aus dem Takt bringen, wenn sich da Störungen bemerkbar
machen. Für Deine Zwecke reicht der Tiny erstmal, willst Du später das
Ganze über Kennlinien machen, kann es passieren dass Du arge
Speicherprobleme bekommst, je nachdem wie gut Du algorithmierst und was
für Ansprüche du stellst bzw. welche Features Du einbaust.

Autor: Weihnachtsmann (Gast)
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Hallo

Mich würde einfach mal interessieren wer was schon auf die Beine
gestellt hat.

Gruss

Weihnachtsmann

Autor: Thomas O. (Gast)
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habe mal ne Frage wie kann man die Zündung auf Ihre Leistungsstärke
messen. Mir hat vor langer Zeit mal jemand(Mitarbeiter von ATU) gesagt
das Sie in ihrer Ausbildung ein Plexiglasgehäuse hatten mit einem
Gewinde für die Zündkerze und einen Druckanschluß und damit haben die
das gemacht, weiß aber nciht mehr ob die da den Druck im geschloßenen
Gehäuse erhöht haben und irgendwann die Zündenergie nciht mehr reichte
oder ob da evtl. nur ein Luftstrom an der Kerze vorbei erzeugt wurde um
den Funken aus/weg-zublasen. Oder kann man die Zündspannung als
verlässlichen Wert nehmen, musste mir halt dann noch nen
Hochspannungstastkopf holen wobei die sehr teuer sind.

Ich bin inzwischen soweit das es mir die Transistoren für einige
Sekunden nicht durchhaut, aber Sie werden doch recht warm, könnte sein
das ich nicht voll durchschalte und es da zu verlusten kommt statt
einem Wiedrstand zw. dem Gate und der Masse werde ich vielleicht einen
2ten Transistor setzen um das Gate schneller zu entladen wenn der Strom
zum Gate unterbrochen wird, weil der Wiederstand wirkt sich ja auch in
dem Moment negativ auf wenn ich das Gate befeuere

Autor: Barti (Gast)
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Wie man es möglichst einfach misst habe ich jetzt auch keine Ahnung.

Ich würde an Deiner Stelle Operationsverstärker nehmen, um die
Transistoren zu steuern. Weiter oben habe ich glaube ich auch mal den
Typ der IGBT's genannt, den ich verwende. Die gehen sehr gut...braucht
man auch nur mit 5V ansteuern(TTL-Pegel).

MfG Barti

Autor: Dolphi (Gast)
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Hallo zusammen,

bin gerade über den Thread gestoplpert -
ist zwar nicht mehr ganz taufrisch aber für den Fall,
dass da noch jemand halbfertige Projekte rumliegen hat,
gibt es hier zur Themati noch brauchbare Informationen
und Beispiele:

http://www.transmic.net/

Besten Gruß

Dolphi

Autor: Thomas O. (kosmos)
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ich habe mir mal einige Zündungen auf der Seite angesehen. Aber der 
Spannungsregler hängt hier ohne jeglichen Schutz direkt am Bordnetz. Ich 
würde da zumindestens eine Drosselspule in Reihe und danach noch eine 
Supressordiode zur Masse reinmachen. Die Drosselspule fungiert 
gleichzeitig als Widerstand so das die Supressordiode nicht überlastet 
wird und der Spannungsregler bleibt dadurch vor alzu hohen Impulsen 
verschont und hat weniger auszuregeln.

Autor: rC (Gast)
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2 Takter brauchen auf grund ihrer mech konstruktion keine 
zündzeitpunktverstellung bei unterschiedlichem saugrohrdruck.
Im gegensatz zum 4 takter. dieser verstellt zw 0 bar und 1 bar 
atmosphere um min 15 grad die Zündung gegen vor OT

Die einzige verstellzeit, die der 2 takter braucht ist die 
zündverzugszeit von 1/1000 sekunde.
bei 1000 1/min wäre das ca 6 grad vor OT
Dies ist aber von der kraftstoff qualität abhängig

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