Unser Gemeindehaus in Berlin ist bei Google Streetview verpixelt und keiner weiss, wer das war. Es ist Eigentum der Gemeinde und nimmt etwa 30 Meter in einer normal bebauten Wohngegend ein. Gemeindekirchenrat oder Pfarrer wären die einzigen, die überhaupt berechtigt wären, dies zu veranlassen. Das Gemeindehaus ist nicht bewohnt und es gibt auch keine Untermieter wie Vereine oder Kitas, die sowas evtl. veranlasst haben könnten ... Laut Hörensagen geht das nicht rückgängig zu machen. Weiss jemand hier Genaueres, kennt man ähnliche Fälle? Ist das noch etwas zu retten? Danke für Tips.
Frank Esselbach schrieb: > Laut Hörensagen geht das nicht rückgängig zu machen. Jup. Google verpixelt das Bild und LÖSCHT das Original unwiderbringlich. d.H. selbst bei Aufheben des "Verpixelungs-Wunsches" bleibt das Bild so bis erneut ein Google-Auto vorbeifährt, und das kann viele Jahre dauern. Als Notbehelf: Selber Foto schiessen, bei Panoramio einstellen. Frank Esselbach schrieb: > Weiss jemand hier > Genaueres, kennt man ähnliche Fälle? Facebook-Gruppe mit tausenden Betroffenen: http://www.facebook.com/pages/Ungewollt-verpixelt/165578480142829 http://www.googlewatchblog.de/2010/11/google-street-view-sorgt-fuer-frust/
Hey, erst ist die Panik, dass man NICHT verpixelt wird. Jetzt geht es andersrum. Schade, dass der Gesetzgeber es nicht so geregelt hat, dass man selbst jederzeit entscheiden kann ob verpixelt oder nicht. Dann hätte sich Google vielleicht was anderes überlebt.
Michael K-punkt schrieb: > Schade, dass der Gesetzgeber es nicht so geregelt hat, dass man selbst > jederzeit entscheiden kann ob verpixelt oder nicht. Deutscher gehts kaum noch. ;-) Erinnere dich an diese deine eigene Forderung, wenn du irgendwann einmal darüber vom Leder ziehen solltest, wie verregelt und verrechtet Deutschland doch sei, oder die EU.
A. K. schrieb: > Michael K-punkt schrieb: > >> Schade, dass der Gesetzgeber es nicht so geregelt hat, dass man selbst >> jederzeit entscheiden kann ob verpixelt oder nicht. > > Deutscher gehts kaum noch. ;-) > > Erinnere dich an diese deine eigene Forderung, wenn du irgendwann einmal > darüber vom Leder ziehen solltest, wie verregelt und verrechtet > Deutschland doch sei, oder die EU. Ich meine nur, erst war die Aufregung groß, dass man überhaupt durch die Straßen fuhr. Dass ein US-Konzern mit unseren Bildern Kasse macht hatte man zu akzeptiern. Und jetzt kommen die ersten, die sich über die Verpixelung beschweren, sie entweder selber nicht beantragt haben oder sie jetzt weg haben wollen. Dabei dürfte der Grad der Verpixelung einer Straße auch mitentscheiden sein, ob man selber auch verpixelt sein möchte oder nicht. Sind ALLE Häuser zu erkennen, tut man sich keinen Gefallen, sein eigenes verpixeln zu lassen. Sind alle bis auf das eigene verpixelt ist es vielleicht eher unangenehm, wenn das eigene nicht auch verpixelt ist. Doch für solche Befindlichkeiten hatte man kein Gespür, es war datentechnischer Blindflug. Dass sich der Gesetzgeber beim Datenschutz schon lange ausgeklinkt hat ist auch klar. Aber mit klaren Vorgaben an Google und Optionen für die Bürger hätte der Staat a) ein Zeichen gesetzt, dass er es ernst nimmt und b) sich ein hübsches jährliches Sümmchen vergüten lassen können, wenn andere mit unseren Bildern Kasse machen. Typisch "Deutsch" ist, dass wir das nicht hingekriegt haben. Das ist ja nix neues: Fax, etc. etc. lassen grüßen.
Michael K-punkt schrieb: > Ich meine nur, erst war die Aufregung groß, dass man überhaupt durch die > Straßen fuhr. Dass ein US-Konzern mit unseren Bildern Kasse macht hatte > man zu akzeptiern. > > Und jetzt kommen die ersten, die sich über die Verpixelung beschweren, > sie entweder selber nicht beantragt haben oder sie jetzt weg haben > wollen. Die, die gegen Streetview protestierten sind doch völlig andere Personen als die, die sich jetzt über die Verpixelung beschweren. Hinsichtlich der Beantragung von Verpixelung: Wie weit geht den Googles Prüfung ob jemend "berechtigt" ist, eine Hausansicht verpixeln zu lassen. Mehr als eine Plausibilitätsprüfung (Michael K-punkt darf Kanzleramt nicht verpixeln lassen) wird doch sicher kaum durchgeführt.
Im SPON RSS-Feed "Netzwelt" gab es dazu einen Artikel.
Da haben einfach irgendwelche Leute aus Rache jemand anderen
verpixelt... Google hat POSITIV überprüft und gepixelt
ohne das der Hausbesitzer dafvon erfuhr
Geht doch einfach:
1) Du Wohnst in Stuttgart an Adresse A
2) Dein geliebter Feind lebt in München an Adresse B
3) Zur Post gehen und denen erzählen, das Du nicht mehr in
München an Adresse A zur Untermiete wohnst und nun an
Adresse A wohnst und Nachsendeantrag von Adresse B nach
Adresse A stellen
4) Ist applausibel und Postler macht keine Rückfragen
5) Nun bei Google beantragen das Adresse B in München zu
verpixeln ist und Google sendet zur überprüfung einen
Brief an Deinen Namen nach Adresse B
6) Die Postler wissen, das Du nicht mehr dort wohnst und
senden den Brief weiter nach Adresse A wo Du ihn öffnest,
einen URL aufmachst und eine Code (im Brief) eingibst.
:-D
7) Der Hausbesitzer weis von dem alles nichts und schaut
blöd auf sein verpixeltes Haus
Grüße
Michelle
>Geht doch einfach:
Mir wäre das zu viel Aufwand, nur um von meinem "Feind" das Haus zu
verpixeln.
Ich ignoriere ihn lieber. Das ist nervensparender, kostengünstiger,
etc...
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