Hallo! Ich habe folgendes Problem und zwar: Ich sollte ein Gerät bauen, dass sich zwischen 2 Punkten einpendelt. Sprich ich habe 2 Fixpunkte die ca. 500m auseinander liegen. Nun geht eine Person mit diesem Gerät zwischen den Punkten auf und ab und das Gerät zeigt ihm die Richtung und den normalen Abstand zur Verbindungslinie der 2 Punkten. Ich dachte da an Laufzeitmessungen von Signalen zur Bestimmung der Abstände. Eventuell gibt es schon so etwas, ich weis nur nicht wie das heist? Oder wie könnte man dies am Besten realisieren, mit einer Genauigkeit von einigen Zentimetern. Vielen Dank!
MaWin schrieb: > Früher: Rollmaßband. > Heute: Laserentfernungsmessgerät. Es besteht keine Sichtverbindung. Und soweit ich weis Messen sie nur die Sichtweite von einem Punkt zum anderen. Wie soll mir das Helfen die Entfernung zu einer Linie zu messen die nur fektiv ist?
Wozu sollte man eine Entfernung messen wollen,
zu einem Ort den man nicht sieht ?
Man muß sowieso aussen rum gehen.
Früher (tm) haben die Leute gegebenenfalls mehr Aufwand
getrieben, und trianguliert oder Hindernisse abgerissen.
Deine Theorie, man müsste nur die Laufzeit messen,
ist ja Humbug wenn Hindernisse im Weg sind, denn in
diesen Hindernissen (Metall, Wasser?) breiten sich
z.B. Funkwellen mit anderer Geschwindigkeit aus.
Ausserdem: Um eine Position auf auf 1cm genau zu bestimmen,
reicht eine Entfernungsgenauigkeit von 1cm nicht aus,
denn ein Punkt x
x
a-----------------------------------------b
der nur LEICHT oberhalb der direkten Geraden zwischen a
und b liegt, hat auch FAST 250.00m Abstand vomn a und b,
aber liegt schon mehrere Meter neben seinem Ort.
Es MUSS also eine Gerade (lichtstrahl) verwendet werden,
auf der man dann nur die Position in einer Richtung sucht.
(oder ganz andere Methoden, wie Triangulation).
Und frag bei den AMIS nach, ob sie dir die Militärvariante freischalten. Sonst wird es mit 1cm nichts.
Die Hindernisse sind Bäume! Die Entfernung a b weis ich .. nun muss ich noch x zu a und x zu b messen, damit entstehen 2 Möglichkeiten wo sich x befinden kann. Es geht drum, dass sich ein Arbeiten auf der Linie bewegen muss. Bis jetzt funktioniert das mit einem Kompas. Nur ist dies aufwändiger und man benötigt einen Kompetenten Arbeiter. Hingegen wenn man ihm ein Gerät in die Hand gibt, dass umso schneller Pipst je näher er auf der Geraden ist, kann das jeder machen. Es können auch 50 cm sein..'
Könnt ihr eure Geo-caching Aufgaben vielleicht selber machen ? Ist ja noch schlimmer als Abschreiben bei der Doktorarbeit. Zu blöd, was zu finden, aber Ansprüche als ob es "jeder machen" können soll. Nein, es soll eben NICHT jeder strunzfaule Döskopp dorthin auf einen Spaziergang gehen. Und GPS war bisher für geocaching immer genau genug.
>Es können auch 50 cm sein..'
Klingt schon versöhnlicher.
Dazu brauchst du die Militärversion nicht.
Siehe MaWin.
Da soll bestimmt nur jemand einen Zaun gerade durch den Wald ziehen. ;-) Nochmal, ich schreib auch ganz langsam: Über Laufzeitmessung / Entfernungsmessung zu den beiden Punkten kannst Du es vergessen. GPS: da gibt es auch Varianten mit ortsbezogener Korrektur, das kostet halt. Triangulation: geht vielleicht mit UKW, kommt aufs Gelände an. Guck mal Fuchsjagd+Peilempfänger, musst das Prinzip halt umkehren. Leitstrahl: An Punkt A stehen 2 Sender, getrennt durch eine Abschirmung, ausgerichtet auf Punkt B, unterschiedliche Frequenzen. Der Empfänger wertet die Signalintensität aus, beide Signale gleich stark heisst auf Linie. Mit Sichtkontakt = Licht wäre das trivial, hatte schon der alte Jakubaschk in seinen Elektronikbastelbüchern. Mit Funk kommt es wieder aufs Gelände an: Reflexionen, Beugung... GPS: sagte ich das schon? Hat heute (fast) jeder Treckerfahrer, um die Furchen grade zu ziehen.
Ich dachte mir, dass es in diese Richtung ausläuft. Dann wirds wohl das korrigierte GPS ohne korrektur hab ichs schon versucht, da bin ich wenn ich nach Gefühl genauer. Vielen Dank
MaWin schrieb: > Zu blöd, was zu finden, aber Ansprüche als ob es "jeder machen" > können soll. > > > Nein, es soll eben NICHT jeder strunzfaule Döskopp dorthin auf > einen Spaziergang gehen Was will man machen wenn die Arbeiter von heute zu blöd sind einen Kompass abzulesen. Die Leute arbeiten und nicht denken. Aber wie ich sehe weist du das eh schon. Tipp: Schnapp die einen Kompass geh in einen Wald ( über 50% steigung und über 300 m Höhenunterschied) und Versuche mit dem Kompass eine gerade Linie hinaufzugen. Dreh oben um und geh die Linie mit dem Kompass wieder nach unten. Mal sehn ob du am gleichen Punkt rauskommst. Ach und während deines "Spaziergangen" nimm doch gleich das Geländeprofil auf. Vielen Dank für deine nette Hilfe
Michael_ schrieb: > Und frag bei den AMIS nach, ob sie dir die Militärvariante freischalten. > Sonst wird es mit 1cm nichts. Das stimmt ja nun nicht. Man kann am Endpunkte Referenzempfänger hinstellen und mit dem mobilen Empfänger relativ dazu die Signalphase messen, auch wenn die P-Code Entschlüsselung nicht freigeschaltet ist. Selbst mit P-Code ist ohne Referenz alleine keine cm-Meßgenauigkeit drin.
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