Hallo, ich habe gelesen, dass bei AC ein Kondensator in Reihe geschaltet wird, der die Gleichspannung von einem gemischten Signal zurück hält, damit nur noch Wechselspannung durchgelassen wird. Der Kondensator ist ja dann im Prinzip ein 6dB Hochpass. Wo liegt bei Oszis dessen Trennfrequenz? Danke und VG Karli
Hallo, Karl schrieb: > Wo liegt bei Oszis dessen Trennfrequenz? Dies hängt, wie Du Dir sicher bereits gedacht hast, vom verwendeten Oszilloskop ab. Auszug aus dem Handbuch des "LC Series Manuals" von LeCroy Coupling ... AC: The signal is capacitively coupled, DC levels are rejected and frequencies below 50 Hz attenuated (<10 Hz for the LC564, LC584, AND LC684 SERIES). ... Mit freundlichen Grüßen Guido
Hi, wie schon geschrieben, hängt die untere Grenzfrequenz vom verwendeten Oszi ab. Die Angabe sollte aber dem Handbuch entnommen werden können. Weiterhin spielt auch der verwendete Tastkopf eine Rolle. Bei meinem HP1740A liegt die Trennfrequenz übrigends auch bei ~10Hz Gruß, Thomas
Danke Guido! Was spricht eigentlich dagegen, dass anstatt eines Kondensators die Gleichspannung digital herausgefiltert wird? Der Vorteil davon wäre, man könnte sich die Trennfrequenz selbst einstellen.
Karl schrieb: > Was spricht eigentlich dagegen, dass anstatt eines Kondensators die > Gleichspannung digital herausgefiltert wird? Der Vorteil davon wäre, man > könnte sich die Trennfrequenz selbst einstellen. Der Nachteil wäre, dass dann die gesuchten 50mV Ripplespannung auf den 12V eines Schaltreglers digital mit 8 Bit abgetastet unsichtbar sind.
Das ist einfach - Denkbeispiel: Ich habe 100V DC am Elko und möchte 50 mV Ripple messen. Wieviele Bit Auflösung benötigt mein Wandler, um mit 20mV/Div ein sauberes Bild zu bringen? Außerdem ist DC AC LF eher beim Triggern die Auswahl, nicht für den Vertikaleingang. Am Eingang kann man es sich ausrechnen: 0.1 uF parallel 1 MOhm hat den -3dB-Punkt wo? LF geht beim Triggern bis etwa 2 KHz.
A. K. schrieb: > Der Nachteil wäre, dass dann die gesuchten 50mV Ripplespannung auf den > 12V eines Schaltreglers digital mit 8 Bit abgetastet unsichtbar sind. Ist es nicht gut, wenn der Ripple weg ist? Wir wollen den doch nicht haben.
Ahhhaaa dafür! Bin leider noch sehr unerfahren mit Oszilloskopen und wäre nie auf die Idee gekommen, dass man Ripples von paar Millivolt auf einer Spannung von vielen Volt messen will. Deshalb habe ich die Auflösung von 8 Bit auch nicht als Problem im Zusammenhang mit gemischter Spannung erkannt. Wenn ich ehrlich sein soll, hatte ich erwartet, dass jemand widerspricht und schreibt, dass es bereits Oszis mit digitalen Filtern gibt. Aber es sieht wohl so aus, dass aus von euch genanntem Grund selbst sehr teure digitale Geräte mit einfachen in Reihe geschalteten Kondensatoren arbeiten. Damit wäre meine Frage zu AC, LF und DC komplett beantwortet. Danke nochmal an alle!
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