Hi, Elektrotechnik 2, E-Feld, und schon hörts mit meiner Vorstellungskraft auf... Anordnung: 2 Kondensatorplatten zum Teil in Öl eintaucht und Spannung wird angelegt. Aufgrund des E-Felds wird das Dielektrikum (das Öl) nach oben (in den Kondensator hinein) gezogen. Ich kann mir jetzt auch ausrechnen wie hoch das Öl steigt. Aber warum ist das so? "Weil sichs energetisch so ausgeht und sonst die Energieerhaltung verletzt wird" ist zwar auch einleuchtend, aber ich glaube so eine aufgabe kann man auch noch intuitiv besser verstehen. Kennt jmd. den Effekt? Wie nennt man diesen? Ich weiß gar nicht nach was ich googlen soll... Danke im Vorraus! MfG Jürgen
Analoge Betrachtung: Die Platten wären Magnetpole. Ähnlich wie im Beispiel befinde sich unten ein kleiner Quader aus Eisen, schwerelos und frei beweglich. Das Eisen würde in die Mitte zwischen die Magnetpole gezogen und sich quer ausrichten, ist sicher jedem geläufig. Das Eisen richtet sich so aus, dass die Feldlinien in der Luft "verkürzt" werden. Hier ist Öl im elektrischen Feld im Spiel, das analog zum Eisen mit höherem µ(r) ein höheres ε(r) als Luft hat, ca. 2 bis 4. => Ergo steigt das Öl auch nach oben. Der Effekt müsste bei Wasser ( ε(r)= 80 ) sogar viel stärker sein.
U. B. schrieb: > Das Eisen richtet sich so aus, dass die Feldlinien in der Luft > "verkürzt" werden. Das Ausrichten, so, dass sich die Felder verkürzen, ist im Prinzip immer noch eine magische Beschreibung. Auf die bessere Erklärung kommt man, wenn man das Gesetz von Ampere und die Lorenzkraft anwendet. Magnete werden also als Stromwirbel betrachtet. Beim Öl dürfte es ähnlich sein, wobei natürlich nicht Ampere und Lorentz, sondern F = q * E die Lösung ist. Da das Öl steigt, muss irgendwo eine mechanische Kraft sein. Die einzige Form, wie ein E-Feld eine Kraft hervorrufen kann, ist eben F = q * E. Ein H-Feld wiederum kann nur über die Lorentzkraft eine mechanische Kraft auslösen. Oder vergesse ich etwas? Sind F = q * E und Lorentzkraft die einzigen Links zwischen EM-Feldern und mechanischen Kräften?
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