Forum: Offtopic Kaum zu glauben


von Florian R. (rau)


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http://www.stern.de/panorama/brutale-attacke-in-berliner-u-bahn-schlaeger-pruegeln-29-jaehrigen-bewusstlos-1677621.html

Warum machen die nur sowas.
Bin ja erst 29 war das früher auch schon, das man Angst haben muß tot 
geschlagen zu werden.

Grüße

von Michael S. (technicans)


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Florian Rau schrieb:
> Warum machen die nur sowas.
Frust, Hass auf die Gesellschaft, die ihnen keine Chance, Jobs und 
Perspektive bietet. Wenn sich genug aufgestaut hat, entlädt sich das
halt in sinnloser Gewalt. Am besten man macht einen Kurs in 
Selbstverteidigung oder man stellt sich tot, aber wenn man erst am
Boden liegt hält das die Typen auch nicht auf noch mal nach zutreten.
> Bin ja erst 29 war das früher auch schon, das man Angst haben muß tot
> geschlagen zu werden.
Wenn man solchen Typen begegnet darf man die nicht provozieren.
Das kann dann schon als Impuls reichen.
Es kommt halt darauf an wie weit die schon ab gestürzt sind.
Der Staat zahlt dann noch meist H4 aber sonst bekommt kaum jemand Hilfe
und es dann auch nicht mehr auf die Reihe und das ist dann der Beginn
des Hasses und der Gewalt. Wenn man denen ordentliche Jobs mit
anständiger Bezahlung gibt, dann passiert so was auch nicht.

von (prx) A. K. (prx)


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Florian Rau schrieb:

> Bin ja erst 29 war das früher auch schon, das man Angst haben muß tot
> geschlagen zu werden.

Kommt bischen drauf an wie viel früher. Es gab ein paar mindestens 
scheinbar friedliche Jahrzehnte nach WK2, aber die meiste Zeit der 
Geschichte war es unsicherer als heute. Insbesondere unterwegs.

Dazu kommt die Wahrnehmung. Schon ein einziger solcher Bericht in den 
Medien reicht aus, den Leuten Angst einzujagen. Kommt ein zweiter und 
ein dritter hinzu, dann wird es subjektiv zur Epidemie, fast schon zur 
Regel. Vor allem, wenn in den Medien sonst grad wenig los ist. Da kann 
man dann stapelweise sinkende Statistiken dagegen halten - es nützt 
nichts, denn ein Duell Verstand gegen Gefühl verliert das Gefühl nur 
selten.

Und um dem noch eins draufzusetzen kommt dann bestimmt bald ein 
Politiker um aus Angst Profit zu schlagen. D.h. mit dem Versprechen von 
Sicherheit sie noch zu schüren (will sich ja nicht überflüssig machen).

von Florian R. (rau)


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Michael S. schrieb:
> Wenn man denen ordentliche Jobs mit
>
> anständiger Bezahlung gibt, dann passiert so was auch nicht

Sehe ich genau so. Keine Perspektive.
Viel zu viel Zeit um Dummheiten zu machen.
Bevor ich ein krummes Ding drehe sei es nur Lappalien "Gewalt war nie 
eine Lösung für mich" Krübel ich schon über die Konsequenzen.
Pappa Stat kann mir schon viele Krühmel in den Käse machen.

DIE haben halt nix zu verliern.
Grüße

von (prx) A. K. (prx)


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Florian Rau schrieb:

> Viel zu viel Zeit um Dummheiten zu machen.

Manche dieser Gattung hat man früher gezielt auf andere gehetzt, als 
Landsknechte oder Kreuzritter (oder gegen Kommunisten und Juden), statt 
sie hohldrehend ihre Agressivität pflegend auf die eigenen Leute 
loszulassen. Was wir hier sehen ist sozusagen ein hässlicher Nebeneffekt 
einer inhärent unfriedlichen Menschheit in vergleichsweise friedlichen 
Zeiten.

von Florian R. (rau)


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Schlimm wirds wenn man Zeuge solcher Angriffe wird.
Es ist selbstverständlich ein Muß zu helfen.
Ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen.

A. K. schrieb:
> Manche dieser Gattung hat man früher gezielt auf andere logelassen
Soweit must du nicht in die Vergangenheit gehen.
Diese Soziopathen waren zwischen 36 und 45 sehr gefragt.

Grrüße

von (prx) A. K. (prx)


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Florian Rau schrieb:

> Diese Soziopathen waren zwischen 36 und 45 sehr gefragt.

Ist mir nicht entgangen, siehe Update oben. Das war aber schon vor 36 
so, nur haben sie (SA) sich da eher mit den Sozen und Kommies geprügelt.

von Florian R. (rau)


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Abselut richtig. Hab ich überlesen :-)

Es ist schade man stelle sich vor, welches Potential verloren geht.
Dann ist bei unserm Fachkräftemangel "ich kann nur vom Handwerk 
sprechen" doch nur die Frage was läuft Falsch. Bei uns zumindest ist 
Arbeit da und wir suchen querbeet.

Grüße

von (prx) A. K. (prx)


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Florian Rau schrieb:

> doch nur die Frage was läuft Falsch. Bei uns zumindest ist
> Arbeit da und wir suchen querbeet.

Wie ich schon schrieb: Das Gefühl zählt, nicht die reale Lage. Mit 
passender Grundeinstellung kann man sich notfalls auch unabhängig von 
der tatsächlichen Situation auf die Schulter klopfen und gegenseitig 
versichern, wie Scheisse doch alles sei und dass man Null Chance habe 
und überhaupt. Aus dem Loch bringt dich die Realität nur langsam wieder 
raus, zumal man mit dieser Einstellung sowieso schlechte Karten bei 
Bildung und Jobsuche hat.

Schau dich doch mal um hier im Forum, unter "Ausbildung und Beruf". Wenn 
du nach dessen Athmosphäre gehst, dann leben Ings fast nur von H4 oder 
Hungerlohn, während jeder BWLer ohne Arbeitsplatzsuche gleich ganz oben 
einsteigt und es da von Porsches nur so wimmelt. Und frag dich, wieviel 
das mit Realität zu tun hat.

von Paul B. (paul_baumann)


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Es gibt Kameraufnahmen, auf denen jemand hoffentlich diese(n) Krepel
erkennen wird.
:-(

Aber nichts desto Trotz und so sehr auch mich diese Tat anwidert:
Ihr seid schnell in Euren Schlüssen und Urteilen, -nicht an Allem
und Jedem sind Arbeitslose und/oder Hartz-4-Betroffene schuld.

Nicht immer gleich die Vorurteile aus dem Hut zaubern...


Ich sah einen Bericht, in dem sich "ganz normale" Leute verabredeten,
nach Fußballspielen mit allem Greifbaren aufeinander einzuschlagen.
Die wurden am Wochenende für ein paar Stunden zum Tier...

Ich sah in einem Computerspiel derart realistisch gemachte Szenen
von unwahrscheinlicher Brutalität. Mach Einer denkt wahrscheinlich:
Echte Menschen sind genauso widerstandsfähig wie die auf dem Monitor.

Angewidert
 Paul

von Thilo M. (Gast)


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Paul Baumann schrieb:
> Aber nichts desto Trotz und so sehr auch mich diese Tat anwidert:
> Ihr seid schnell in Euren Schlüssen und Urteilen, -nicht an Allem
> und Jedem sind Arbeitslose und/oder Hartz-4-Betroffene schuld.

Völlig egal, aus welchem Umfeld die Vögel stammen. Mindestens 10 Jahre 
Knast haben sie sich auf jeden Fall redlich verdient. Sowas ist es nicht 
wert, in unserer Gesellschaft geduldet zu werden. :-(

von Paul B. (paul_baumann)


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@Thilo
Da stimme ich Dir vollkommen zu.

MfG Paul

von Michael K. (charles_b)


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Den S-Bahn-Betreibern sind solche Vorfälle schnurz, Schwarzfahrer sind 
da viel interessanter.

In München kommt und kam es immer wieder zu Attacken wegen des 
Rauchverbots. Wer mit der S-Bahn fährt wird an JEDER Station von 10 
Rauchern eingestänkert.

Hinweise an die S-Bahn (man traut sich ja selbst nix zu sagen - 
Lebensgefahr) werden mit "das ist doch nicht so schlimm und wir können 
nix machen" abgetan.

Die nächsten Opfer warten also schon.

von Simon K. (simon) Benutzerseite


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Michael K-punkt schrieb:
> Den S-Bahn-Betreibern sind solche Vorfälle schnurz, Schwarzfahrer sind
> da viel interessanter.

Ja, genau. Verallgemeinerungen sind sowieso immer richtig.
Mensch Leute, hier wird doch bloß wieder eine Sau durchs Dorf getrieben. 
Tut mal nicht so, als wäre die Welt eine Blumenwiese.
Die Hintergründe von solchen Menschen sind sowieso vielfältig. Von daher 
ist die Frage nach dem "Wieso" sowieso nicht so einfach zu beantworten, 
wie manche (Hobby Psychologen) es hier versuchen. Ich würde es gar nicht 
wagen.
Für mich ist die Meldung eher in Kategorie "Knut ist tot" einzuordnen 
und für meinen täglichen Ablauf eher irrelevant, ohne ignorant klingen 
zu wollen.

von D. I. (Gast)


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Thilo M. schrieb:
> Paul Baumann schrieb:
>> Aber nichts desto Trotz und so sehr auch mich diese Tat anwidert:
>> Ihr seid schnell in Euren Schlüssen und Urteilen, -nicht an Allem
>> und Jedem sind Arbeitslose und/oder Hartz-4-Betroffene schuld.
>
> Völlig egal, aus welchem Umfeld die Vögel stammen. Mindestens 10 Jahre
> Knast haben sie sich auf jeden Fall redlich verdient. Sowas ist es nicht
> wert, in unserer Gesellschaft geduldet zu werden. :-(

Naja da siehst du doch, wir haben unsere Bringschuld denen vernünftiges 
Deutsch beizubringen und Arbeitsplatz- und Ausbildungsmöglichkeiten zu 
bieten verpasst. Ist ja nicht so als müsste man sich von selbst 
integrieren wollen ;) die anderen sind schuld und darauf ruhe ich mich 
aus ist das Motto.

Die Schuld ist dabei nun aber nicht allein beim Jugendlichen oder 
Heranwachsenden zu suchen sondern im Elternhaus.

von Unbekannt U. (Gast)


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> Bin ja erst 29 war das früher auch schon, das man Angst haben muß tot
> geschlagen zu werden.

Die Wahrscheinlichkeit dass Du im Straßenverkehr umkommst, ist etwa um 
den Faktor 4000 höher. Die Wahrscheinlichkeit dass Du bleibende, 
körperliche, Schäden im Straßenverkehr erleidest, dürfte irgendwo so um 
den Faktor 50.000 höher sein.

Kräht kein Hahn danach.

Selbst dass Du von einem Blitz tödlich getroffen wirst, ist 
wahrscheinlicher als dass Du "einfach so" in einer U-Bahn oder ähnliches 
tödlich durch eine Schlägerei verletzt wirst.

Kräht auch kein Hahn danach.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Du Dich irgendwann im Laufe Deines Lebens 
selbst tötest, ist etwa 10.000 mal höher als das U-Bahn-Szenario.

Ist auch kein Thema in der "Presse" und "Öffentlichkeit"...

Selbst dass Dich Dein Partner / Deine Partnerin aus Eifersucht oder 
sonst irgendeiner sinnlosen Emotion tötet, ist höher als in der U-Bahn 
ums Leben zu kommen.

Ergo: Die Presse inkl. der Hysterie- und Berufesbetroffenen-Fraktion 
stellt kein wirklichkeitsgetreues Spiegelbild da.

Achso: Es kommen auch mehr Laien (und Profis) durch einen elektrischen 
Schlag ums Leben (um einen Bezug zu diesem Forum wieder herzustellen), 
als dass Menschen in U-Bahnen getötet werden...

von Ben _. (burning_silicon)


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haben sich beide gestellt und der idiot hat auch zugegeben, daß er auf 
stress aus war. dürfte also was das strafmaß angeht ziemlich teuer 
werden, schade daß es die guten gemeinnützigen arbeitslager nicht mehr 
gibt. sowas wäre meiner meinung nach genau das richtige für solche 
deppen, ein paar jahre da drin wirken wunder!

im übrigen fand ich das verhalten des vermeintlichen opfers auch 
ziemlich leichtsinnig. man geht nicht auf den potentiellen gegner zu, 
das zeigt aggressivität. es ist besser zu versuchen wegzukommen. wenn 
man dafür keine möglichkeit hat und sich zu einem angriff entschließt 
dann unerwartet, plötzlich und heftig. das muß gleich richtig beim 
angreifer krachen ohne daß der weiß was passiert ist, so gewinnt man 
zeit zum fliehen.

EDIT:
> Bin ja erst 29 war das früher auch schon, das man Angst haben muß tot
> geschlagen zu werden.
das ist schon mal der völlig falsche ansatz. wenn man mit diesem 
hintergedanken und dem kopf zwischen den schultern durchs leben geht 
stellt man das perfekte opfer dar und es ist nur eine frage der zeit bis 
ein idiot das ausnutzt.

gleiches gilt für die kings die meinen ihnen kann keiner was - es gibt 
genug gelangweilte freaks die meinen ihnen das gegenteil beweisen zu 
müssen.

optimal ist ein gutes selbstbewußtsein und eine aufrechte haltung, 
lockerheit und "ich will nur meine ruhe"-einstellung.

ich bin übrigens 31 und habe eher angst mich irgendwo mal richtig 
verteidigen zu müssen. also angst vor den rennereien zur bullizei und 
dem ganzen papierkram danach.

von Hannes J. (pnuebergang)


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Thilo M. schrieb:
> Völlig egal, aus welchem Umfeld die Vögel stammen. Mindestens 10 Jahre
> Knast haben sie sich auf jeden Fall redlich verdient.

Verdient vielleicht. Bekommen? Einen Scheißdreck werden die Arschlöcher 
bekommen. Zusätzlich zur Ausrede, dass sie betrunken waren, werden sie 
auf schwere Kindheit machen. Irgendein Jugendrichter wird denen ein paar 
Sozialstunden aufdrücken, die werden sich nach der Verhandlung halb 
totlachen und mit dem Video bei ihren Kumpels angeben.

Zu den Träumern, die behaupten, die Gesellschaft sei schuld und müsse 
jedem einfach Arbeit geben. Ähm, wollt ihr Arschloch-Kollegen haben, die 
euch zusammentreten wenn ihnen der Farbcode auf einem Widerstand nicht 
passt? Solche Typen haben keine Arbeit, weil sie zu ehrlicher Arbeit 
oder Ausbildung unfähig und unwillens sind. Unfähig sind sie, weil sie 
bisher in ihrem Leben nicht nur nichts getan haben arbeitsfähig zu 
werden, sondern aktiv dagegen gewirkt haben. Solche Nummern passt da 
voll ins Programm - unbedingt die eigenen Chancen verringern je Arbeit 
zu bekommen

von Vlad T. (vlad_tepesch)


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Ben _ schrieb:
> wenn
> man dafür keine möglichkeit hat und sich zu einem angriff entschließt
> dann unerwartet, plötzlich und heftig. das muß gleich richtig beim
> angreifer krachen ohne daß der weiß was passiert ist

hinterher bist du dann dran, weil du unangemessen hart reagiert hast.
das ist die eigentliche Sauerei.

Jemand der fremde Leute angreift und den Verlust deren gesundheitlicher 
Unversehrtheit in Kauf nimmt, verliert meiner Meinung nach in dem Moment 
das Recht auf seine eigene.

Wenn so jemand an den falschen gerät, der zufälliger Weise ein Messer, 
Pfefferspray oder Kampfkunsttricks parat hat, Pech gehabt!

Das dieser jenige sich dann aber vor Gericht verantworten muss, weil er 
sich zu heftig verteidigt hat, ist ein Unding.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Anderes Beispiel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Matthew_Shepard
Scheinbar wird mit dem Mord jetzt auch noch Profit gemacht:
http://www.matthewshepard.org/
Und der dunkelhäutige Messias der USA nutzt diese Gelegenheit, um in die 
Kamera zu lächeln und sich als Held darzustelle:
http://www.queer.de/detail.php?article_id=11282

von Ben _. (burning_silicon)


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das ist es. aber es ist immer noch besser als hinterher blutend auf der 
straße zu liegen. so weit denke ich in so einer situation auch nicht im 
voraus, erstmal meine haut retten danach weitersehen.

im übrigen spreche ich mich gegen jede art von schuß- oder stichwaffen 
zur selbstverteidigung aus. dem angreifer ordentlich eine in die fresse 
trümmern damit er den spaß an dem spielchen verliert ist okay, aber mit 
einem messer oder einer kanone ist er schnell auch mal tot und das will 
keiner.

pfefferspray sollte man wissen wie man es anwendet, bei gegenwind und 
auf zu große entfernung und man hat selber viel freude dran. genau das 
gleiche mit elektroschockern - wild damit rumfuchteln bis die batterie 
leer ist gibt dem angreifer mehr als genug zeit sich auf das ding 
einzustellen. wenn man sich entschließt sowas zu nutzen dann einmal 
kurz(!) dran damit, am besten an die eier oder beine damit der hinfliegt 
und erstmal mit sich selber beschäftigt ist und man hat einen moment 
zeit zum fliehen.

was das rechtliche angeht ist das ein riesen problem. man darf sich nur 
gegen einen unmittelbaren angriff wehren oder einen unmittelbaren 
angriff stoppen. aber wo greift der angreifer an? ... in dem moment wo 
er nur erzählt er haut mir eine rein oder in dem moment wo er es macht? 
laut gesetz erst dann wenn er's probiert. ist kacke wenn er damit 
trifft, aber bis da muß man warten bis man selbst zuschlagen "darf". 
oder man hat glück und auf einem video ist ein fluchtversuch erkennbar 
bevor man den gegner an die straße angepasst hat. am besten sind zeugen 
die dir attestieren können, daß du dich nur gewehrt hast. wenn niemand 
dabei war ist er auch einfach nur unglücklich mit dem gesicht auf den 
asphalt gestürzt und du hast ihm nur wieder auf die beine geholfen... 
nein spaß.

von (prx) A. K. (prx)


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Stefan Helmert schrieb:

> Und der dunkelhäutige Messias der USA nutzt diese Gelegenheit, um in die
> Kamera zu lächeln und sich als Held darzustelle:

Was kann der denn dafür? Denk ausserdem dran, dass anders als in 
Deutschland die meisten Strafgesetze in den USA von den Bundesstaaten 
individuell geregelt sind und der Präsident in solchen Fragen also meist 
recht wenig zu sagen hat.

von Ben _. (burning_silicon)


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@ stefan helmert
hast du ein problem mit dunkelhäutigen oder schwulen?

von Michael H. (michael_h45)


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Hannes Jaeger schrieb:
> Verdient vielleicht. Bekommen? Einen Scheißdreck werden die Arschlöcher
> bekommen. Zusätzlich zur Ausrede, dass sie betrunken waren, werden sie
> auf schwere Kindheit machen. Irgendein Jugendrichter wird denen ein paar
> Sozialstunden aufdrücken, die werden sich nach der Verhandlung halb
> totlachen und mit dem Video bei ihren Kumpels angeben.
>
> Zu den Träumern, die behaupten, die Gesellschaft sei schuld und müsse
> jedem einfach Arbeit geben. Ähm, wollt ihr Arschloch-Kollegen haben, die
> euch zusammentreten wenn ihnen der Farbcode auf einem Widerstand nicht
> passt? Solche Typen haben keine Arbeit, weil sie zu ehrlicher Arbeit
> oder Ausbildung unfähig und unwillens sind. Unfähig sind sie, weil sie
> bisher in ihrem Leben nicht nur nichts getan haben arbeitsfähig zu
> werden, sondern aktiv dagegen gewirkt haben. Solche Nummern passt da
> voll ins Programm - unbedingt die eigenen Chancen verringern je Arbeit
> zu bekommen

Sehe ich absolut genauso!
Schön geschrieben.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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@Ben _
Ich habe mich evtl. etwas falsch ausgedrückt: Dieser Obama nutzt die 
Situation doch nur aus um etwas Wahlwerbung zu machen. Strenger Gesetze 
nützen nicht um Mord zu verhindern. Möglichweise ist Obama ja sogar 
froh, dass dieser Mord geschah um durch Demonstration seiner 
Verbundenheit sein Wichtigkeit darzustellen.

Dass Obama dunkelhäutig ist, ist eigentlich unwichtig, aber scheinbar 
ist es das den meisten Menschen nicht. Er nutzt diese eigentlich 
unwichtige Tatsache aus um gewählt oder wiedergewählt zu werden. Denn 
dunkelhäutige wurden früher unterdrückt und jetzt ist plötzlich ein 
Leidensgenosse an der politischen Spitze -> Wählerstimmen

Das gleiche Marketing betreibt Frau Merkel. Eigentlich ist es nicht 
wichtig, ob ein Bundeskanzler männlich oder weiblich ist, aber die Frau 
emanzipiert sich. Jetzt ist eine Frau an der politischen Spitze -> 
Wählerstimmen

Irrelevante Eigenschaften/Alleinstellungsmerkmale werden zu 
Marketingzwecken missbraucht - das ist der Fehler.

Fakt ist, dass ein Mord bestraft werden muss. Die Hate-Crime-Gesetze 
werden jedoch eher eine Verschlechterung der Situation hervorrufen. Denn 
leider glauben einige Menschen diese Gesetze würden bestimmte 
Personengruppen bevorzugen oder die "Meinungsfreiheit" beeinträchtigen. 
Das fördert also erst den Hass auf Minderheiten. Aber diese Überlegung 
ist einem Staatsoberhaupt, der auf Wählerstimmen, Ruhm und Anerkennung 
aus ist, sicher vollkommen egal - oder er denkt nicht so weit.

von Thilo M. (Gast)


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So wie der Typ abgegangen ist, gehört er in die Klapse, geschlossene 
Abteilung und zwar für immer. Das war ein regelrechter Blutrausch, wenn 
der Passant nicht dazugekommen wäre, wäre das Opfer jetzt tot.

Der ist eine tickende Zeitbombe und kann jederzeit wieder hochgehen.

von (prx) A. K. (prx)


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Stefan Helmert schrieb:

> Ich habe mich evtl. etwas falsch ausgedrückt: Dieser Obama nutzt die
> Situation doch nur aus um etwas Wahlwerbung zu machen.

Mit diesem Gesetz hat Obama kaum mehr zu tun, als er es unterzeichnet 
hat und dagegen auch keine Einwände hatte. Die Initiative dazu ging wie 
so oft bei amerikanischen Gesetzen von einem Kongressabgeordneten aus, 
der es seit 2001 etliche Male erneut einbrachte, aber bisher regelmässig 
gescheitert war.

Weshalb Obama das aktiv hätte verhindern sollen erschliesst sich mir 
nicht. Abgesehen davon dass das Gesetz selbst nicht neu ist, sondern 
dadurch lediglich verändert und erweitert wurde.

von Ben _. (burning_silicon)


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das nennt man politik. und politikverdrossenheit. aber da krachts gerade 
hier in deutschland auch nochmal richtig. einfach mal abwarten, dauert 
noch ein paar jahre bis niemand mehr arbeit und genug geld zum leben, 
dafür aber endgültig die schnauze voll von EU-idiologie, 
millardenverdienern und globalen großkonzernen hat.

von (prx) A. K. (prx)


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@Stefan Helmert:

Würdest du ebenso argumentieren, wenn Obama ein männlicher 
heterosexueller Weisser wäre und dafür einträte, unter Hassverbrechen 
auch Hautfarbe, Geschlecht und sexuelle Orientierung zu verstehen?

Vielleicht wäre es dann immer noch nicht in deinem Sinn, aber 
wahrscheinlich würdest du diese Eigenschaften (männl, usw) dann nicht 
eigens erwähnen. Hier hingegen hast du es getan. Warum?

> Die Hate-Crime-Gesetze
> werden jedoch eher eine Verschlechterung der Situation hervorrufen. Denn
> leider glauben einige Menschen diese Gesetze würden bestimmte

Man kann dieser Ansicht sein, ohne den Befürwortern solcher Gesetze 
gleich unlautere Ansichten zu unterstellen. Und dass Politiker Wahlen im 
Auge behalten liegt in der Natur demokratischer Systeme und ist per se 
nicht unlauter.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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@A. K.
Es ist genau dieser Marketing-Trick! Im Allgemeinen wird davon 
ausgegangen, dass dunkelhäutige Menschen in der Gesellschaft 
benachteiligt sind, was im statistischen Mittel vielleicht auch leider 
immer noch stimmt. Obama ist aber ein Individuum, das genau dieses 
Schicksal ausnutzt. Der Wähler hat unterbewusst schlechtes Gewissen ihn 
nicht zu wählen. Der Wähler glaubt dann Rassist zu sein. Wenn er dann 
nicht gewählt wird, dann kommen die Gerüchte auf, ob es nicht vielleicht 
tief sitzender Rassismus ist, ob sie ihn gewählt hätten, wenn er weiß 
wäre? Genau diese Befürchtungen umgeht man, in dem man ihn, als 
Angehörigen einer Minderheit, wählt.

Wenn von Gleichberechtigung gesprochen wird, geht es nur selten um 
gleiche Rechte und Pflichen. Es geht um Quoten, gesetzliche Vorzüge und 
Marketinggebrabbel. Es ist nur wichtig, dass ein bestimmter Prozentsatz 
an Frauen in irgend einem Gremium sitzen, dass in Bildern eine Frau, ein 
Türke und Dunkelhäutiger ist. Wenn ein Arbeitgeber dann jemanden 
rausschmeißt, weil er z. B. schwul ist, dann argumentiert der AG: "Wollt 
ihr mich zwingen eine bestimmte Person anzustellen? Wo kämen wir hin, 
wenn mich der Bäcker zwingen würde bei ihm die Brötchen zu kaufen, statt 
im Aldi?".

Ein häufig genutzter und ziemlich perfider Trick ist es Minderheiten 
gegeneinander auszuspielen. Es gibt einmal 
Religionen/Glaubensrichtungen, die bestimmte Handlungen verbieten und 
diese Religionen sind auf Grund der Religionsfreiheit zu respektieren, 
andererseits handelt es sich um legale Handlungen, welche die Religionen 
untersagen. So durfte ein Zahnarzt eine ZahnarzthelferIn, welcheR 
transsexuell war deshalb entlassen, weil seine Muslimischen Kunden ihn 
ansonsten meiden würden.

Es ist eben dieses scheinheilige Ausnutzen des Leid anderer, um sich 
selbst als benachteiligt hinzustellen, nur um ein paar $/€ 
herauszuschlagen.

von (prx) A. K. (prx)


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Stefan Helmert schrieb:

> Fakt ist, dass ein Mord bestraft werden muss. Die Hate-Crime-Gesetze
> werden jedoch eher eine Verschlechterung der Situation hervorrufen.

Noch eine Kleinigkeit: Dieses Gesetz macht soweit ich erkennen kann 
nichts strafbar, was nicht sowieso schon strafbar ist. Es macht nicht 
den Hass strafbar - in den USA sowieso nicht, da er dort in weit 
grösserem Umfang unter Redefreiheit fällt als hierzulande.

Hingegen sorgt es dafür, dass Verbrechen, die aus Hass verübt wurden, 
unter Bundesrecht fallen und damit von Bundespolizei und Bundesgerichten 
verhandelt werden können. Andernfalls blieben sie unter dem Recht der 
einzelnen Staaten, ohne Eingriffsmöglichkeit des Bundes.

Hintergrund des ursprünglichen Gesetzes von 1969 war die Erkenntnis, 
dass damals Verbrechen gegenüber Schwarzen in manchen Bundesstaaten als 
eher lässliche Sünde betrachtet und dementsprechend von Polzeibehörden 
und Staatsanwälten z.T. toleriert wurden. Ohne entsprechendes 
Bundesrecht war ein Eingriff des Bundes in Form der Bundespolizei FBI 
und der von den staatlichen Gerichten unabhängigen Bundesgerichte 
rechtlich kaum möglich.

von (prx) A. K. (prx)


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@Stefan Helmert:

Ich glaube, dass du grad im völlig falschen Zug sitzt. Was du hier die 
ganze Zeit eigentlich adressierst, sind so etwas wie Verbote von Hass 
und Diskriminierung. Das ist aber nicht der Inhalt des von dir 
angesprochenen Gesetzes.

Nicht Hass und Diskriminierung wird darin verboten, sondern es werden 
Verbrechen abhängig von ihrer Motivation unterschiedlich behandelt. Ein 
Verbrechen aus Eifersucht bleibt auf einzelstaatlicher Ebene, eines aus 
Hass auf Homosexuelle unterliegt nun dem Bundesrecht. Verändert wurde 
hauptsächlich, um welche Motivationen es dabei geht.

Auf deutsche Rechtsstrukturen lässt sich das schlecht abbilden, man muss 
dazu die sehr viel eigenständigere Struktur des Rechts der 
amerikanischen Bundesstaaten betrachten.

von D. I. (Gast)


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Gerade in den Fernsehnachrichten:

Die Schläger sind jetzt erstmal wieder auf freiem Fuß, Justiz sieht 
keine Haftgründe.

von Thilo M. (Gast)


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Verhaftet hätte ich die auch nicht, aber in die Geschlossene 
eingewiesen.
Wenn das Kleinste jetzt bei einem der Zwei vorkommen sollte, sollte der 
betreffende Richter seinen Hut nehmen und ein Verfahren angehängt 
kriegen müssen.

Spät-68er, das Hippigesocks muss endlich raus aus solchen Posten. ;-)

von Uhu U. (uhu)


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Thilo M. schrieb:
> Spät-68er, das Hippigesocks muss endlich raus aus solchen Posten. ;-)

Du elender Law-and-Order-Spießer.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Also ohne als rigoroser L&O Verfechter gelten zu wollen, aber die 
Fremdgefährdung ist eigentlich offensichtlich. Insofern ist mir nicht 
nachvollziehbar wie Derartiges auf freiem Fuss angezeit werden kann, 
auch wenn  sie sich selbst stellten. Das sie ihre Agressionen nicht 
unter Kontrolle haben haben sie ja schon bewiesen.

Namaste

von (prx) A. K. (prx)


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Winfried J. schrieb:

> Also ohne als rigoroser L&O Verfechter gelten zu wollen, aber die
> Fremdgefährdung ist eigentlich offensichtlich.

Offensichtlich ist sie offensichtlich nicht, denn sonst hätte man sie 
nicht wieder unter Auflagen frei gelassen.

Der effektivste und billigste Weg, eine Wiederholung zu verhindern, 
besteht darin, sie vom Alkohol fern zu halten. Ich nehme mal an, dass 
dies zu den Auflagen gehört. Zur Beurteilung der Gefahr, die von ihnen 
ausgeht, gibt es Richter, die hoffentlich mehr Information besitzen, als 
die Tickermeldungen der Nachrichtenagenturen.

Oben wurde schon beklagt, dass man solche Jugendliche nicht schon bei 
der Ersttat vorsorglich auf lange Zeit in den Knast steckt. Man kann 
diesen Ansatz für sinnvoll halten oder nicht, aber sie erst viele Monate 
in Untersuchungshaft zu stecken um dann eine wesentlich kürzere 
Jugendstrafe zu verhängen widerspricht naturgemäss diesem Prinzip 
unseres Umgangs mit jugendlichen Straftätern.

Ohnehin gilt: Wenn die voraussichtliche Strafe kürzer ist als die zu 
erwartende Zeit bis Prozessende und keine Fluchtgefahr anzunehmen ist, 
dann ist Untersuchungshaft unverhältnismässig. Ich würde mich noch nicht 
einmal wundern, wenn dann Anspruch auf Haftentschädigung bestünde. Und 
wie würde das wohl wirken!

von (prx) A. K. (prx)


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PS: Wäre diese Tat genauso spektakulär und emotionsträchtig, wenn es 
keine Kamera gegeben hätte? Wenn es dort statt gefunden hätte, wo man 
sowas üblicherweise erwartet, nämlich in/vor der Kneipe oder dem 
Fussballstadion? Wohl kaum. Erst die Kamera am alltäglichen Ort machen 
diese Tat zum bundesweiten Spektakel.

Paradoxerweise können viele Kameras an öffentlichen Orten eben deshalb 
den subjektiven Eindruck der Sicherheit sogar reduzieren, statt ihn zu 
verbessern. Weil so zum jeden ergreifenden bundesweiten Bild oder gar 
Film wird, was sonst meist nur im Lokalteil der Zeitung stünde.

Ich würde mich noch nicht einmal wundern, wenn die gefühlte Gefahr, die 
man oft mit Tiefgaragen verbindet, mehr mit der Phantasie von 
Drehbuchautoren zusammenhängt, als mit der Realität. Aber das ist 
Spekulation.

von Thilo M. (Gast)


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A. K. schrieb:
> PS: Wäre diese Tat genauso spektakulär und emotionsträchtig, wenn es
> keine Kamera gegeben hätte? Wenn es dort statt gefunden hätte, wo man
> sowas üblicherweise erwartet, nämlich in/vor der Kneipe oder dem
> Fussballstadion?

Dort ist es genauso falsch, wie wenn es öffentlich und reisserisch 
bekannt gemacht wird, das macht keinen Unterschied an der Tatsache, dass 
es ein brutaler Übergriff ist, der einem labilen und aggressiven 
charakter entspringt. Auch die Fälle, die nicht bekannt werden, gehören 
entsprechend geahndet. Das hat u.A. auch mit dem Respekt vor dem Leben 
und der Gesundheit Anderer zu tun. Dieser scheint immer mehr abhanden zu 
kommen.

von (prx) A. K. (prx)


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Thilo M. schrieb:

> Dieser scheint immer mehr abhanden zu kommen.

Ja, der Eindruck drängt sich auf.

Freilich: Was tun? Für Monate oder Jahre in den Knast stecken führt zwar 
dazu, das ebendiese Person zumindest ausserhalb davon keinen Schaden 
mehr anrichtet, sorgt aber auch dafür, dass eine Prognose des Lebens 
danach deutlich düsterer wird.

Wirklich verhindern kannst du es mit Knast nicht. Dass solche Taten 
durch Strafe und Überwachung leider nicht verhindert werden zeigen 
ebensolche Taten vor laufender und evtl. sogar beschilderter Kamera - 
und in Staaten, in denen man rigider vorgeht.

Alkohol (und andere Drogen) zu verbieten bringt nach nachweisslich keine 
Sicherheit, sondern mehr Kriminalität.

Verhindern kannst du das also nur, indem du gleich die gesamte 
Risikogruppe präventiv einkassierst. Also vorsorglich die gesamte 
männliche(?) Jugend, oder zumindest die aus risikobehafteten 
Sozialgruppen. Womit immerhin die Jugendarbeitslosigkeit effektiv 
bekämpft wäre (aber bissel teurer wärs schon).

von Uhu U. (uhu)


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A. K. schrieb:
> oder zumindest die aus risikobehafteten Sozialgruppen.

Wobei der Übelste der Burschen noch nichtmal aus "risikobehafteten 
Sozialgruppen" stammt. Sein Vater soll Jurist sein und ihn dazu gedrängt 
haben sich zu stellen.

von Thilo M. (Gast)


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A. K. schrieb:
> Wirklich verhindern kannst du es mit Knast nicht.

Das ist klar.
Die Strafe muss aber unmittelbar nach der Tat folgen, sonst ist 
überhaupt kein Lerneffekt vorhanden. Also: Schnellgericht, 5 Jahre, 
Punkt.
Da er sich selbst gestellt hat, ist es juristisch wohl auch kein 
Problem.
Eine Abschreckende Wirkung hat das auf Andere sicher nicht, wenn 
bewusstseinsverändernde Drogen wie Alkohol im Spiel sind, genügt eine 
Initialzündung wie ein falscher Spruch, um so einen Blutrausch 
auszulösen.

Der Eine reagiert eher passiv und ruhig mit Alkohol, der Andere wird 
aggressiv, so meine Erfahrung.

von (prx) A. K. (prx)


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Thilo M. schrieb:

> Die Strafe muss aber unmittelbar nach der Tat folgen, sonst ist
> überhaupt kein Lerneffekt vorhanden.

D'accord.

> 5 Jahre, Punkt.

Aber nicht damit, nicht in diesem Fall. Zumal recht wahrscheinlich wäre, 
dass er dann für den Rest seines Lebens kriminell bleibt und weiteren 
Schaden anrichten wird.

> Da er sich selbst gestellt hat, ist es juristisch wohl auch kein
> Problem.

Das nicht, aber mit der Aussicht auf 5 Jahre hätte ihm sein Daddy wohl 
eher einen längeren Urlaub in der Pampa finanziert, bis Gras über die 
Sache gewachsen ist, statt ihm zu empfehlen sich zu stellen.

> Der Eine reagiert eher passiv und ruhig mit Alkohol, der Andere wird
> aggressiv, so meine Erfahrung.

Ja. Aber was fängt man mit dieser Erkenntnis an? Vielleicht sollte man 
die Jungs lieber Hasch rauchen lassen, das beruhigt.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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A. K. schrieb:

> Ja. Aber was fängt man mit dieser Erkenntnis an? Vielleicht sollte man
> die Jungs lieber Hasch rauchen lassen, das beruhigt.


[Sarkasmus]

Na dann ist ja klar warum was erlaubt und was verboten ist.

Wenn man das in Betracht zieht, dann dient das Drogenrecht in seiner 
gegenwärtigen Form dem Erhalt und der Verbreitung von Gewalt und bietet 
somit den Deckmantel für die Notwendigkeit der Staatsgewalt.
[/Sarkasmus]

insofern ist das Handeln des Richters konsequent und folgerichtig.


Namaste

von Hannes J. (pnuebergang)


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A. K. schrieb:
> Aber nicht damit, nicht in diesem Fall. Zumal recht wahrscheinlich wäre,
> dass er dann für den Rest seines Lebens kriminell bleibt und weiteren
> Schaden anrichten wird.

Erstens, er ist schon kriminell. Zweitens, die Statistik sagt, dass das 
nicht seine letzte Tat sein wird. Einer der Gründe dafür, dass es mit 
extrem hoher Wahrscheinlichkeit (> 90%) weitere Taten geben wird ist, 
dass die Strafen für Ersttäter lächerlich sind. Damit wird denen 
vermittelt, dass sie mit Allem davon kommen.

Leider gibt es eine ganze Industrie von Sozialarbeitern, Soziologen, 
Gutachtern, Juristen und anderen Scharlatanen, die permanent daran 
arbeitet, solche Straftaten schönzureden. Die aus Prinzip Täter zu Opern 
deklarieren und dabei die wirklichen Opfer verhöhnen.

von Hardy F. (hardyf)


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Das unterschreibe ich !

von (prx) A. K. (prx)


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Hannes Jaeger schrieb:

> nicht seine letzte Tat sein wird. Einer der Gründe dafür, dass es mit
> extrem hoher Wahrscheinlichkeit (> 90%) weitere Taten geben wird ist,
> dass die Strafen für Ersttäter lächerlich sind.

Du glaubst wirklich, dass jemand, der bescheuert genug ist, vor 
laufender Überwachungskamera in der U-Bahn eine Gewalttat zu begehen, 
dies bei Androhung einer höheren Haftstrafe unterlassen hätte?

von Ronny M. (supertyp) Benutzerseite


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Darum geht es nicht! Solche Täter kann man nicht mit Strafandrohungen 
abhalten, aber man kann die Taten am Täter schnell und hart bestrafen 
und damit ein Zeichen setzen gegen labile, auf Krawall gebürstete 
Gemüter: "Der Preis ist zu hoch! Du lässt es besser!"

von (prx) A. K. (prx)


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Ronny M. schrieb:

> Darum geht es nicht! Solche Täter kann man nicht mit Strafandrohungen
> abhalten, aber man kann die Taten am Täter schnell und hart bestrafen
> und damit ein Zeichen setzen gegen labile, auf Krawall gebürstete
> Gemüter: "Der Preis ist zu hoch! Du lässt es besser!"

Durchaus nachvollziehbar. Hat das schon mal irgendwo funktioniert?

von Ronny M. (supertyp) Benutzerseite


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Was willst du dann? Keine Strafen für nichts mehr? Nur noch 
unverbindliche Belehrungen und Hinweise a la: "Totschlagen ist keine 
Lösung, das geht doch auch anders, blabla ....?"

von (prx) A. K. (prx)


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Ronny M. schrieb:

> Was willst du dann? Keine Strafen für nichts mehr? Nur noch
> unverbindliche Belehrungen und Hinweise a la: "Totschlagen ist keine
> Lösung, das geht doch auch anders, blabla ....?"

Was soll dieser Blödsinn denn nun? Bloss weil ich es nicht für sinnvoll 
halte, ohne nennenswerte Kenntnis des Falles pauschal einem jugendlichen 
Ersttäter prophylaktisch erst einmal 5 Jahre aufzubrummen? Prozesse sind 
dazu da, Dinge aufzuklären, und nicht dazu, Vorverurteilungen einer 
erbosten Öffentlichkeit aufgrund von Medientickern zu exekutieren.

von Ronny M. (supertyp) Benutzerseite


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> Zwischen den oben geforderten 5 Jahren und
> garnix gibts noch etwas Spielraum.

Den Spielraum gibt es m.E. nur zwischen 5 Jahren und "lebenslänglich".
Das Opfer hat nur zufällig überlebt (mehrfache Tritte auf den Kopf!) 
d.h. es war mindestens ein Mordversuch!

von Icke ®. (49636b65)


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Ist m.E. gar nicht notwendig, härtere Strafen einzuführen. Oder jeden 
Schläger sofort für Jahre wegzusperren. Sonst haben wir über kurz oder 
lang amerikanische (Un-)Verhältnisse. Ersttäter würde ich nicht in den 
Knast schicken, wo sie sich 'nen Bunten machen und noch mehr Blödsinn 
beigebracht bekommen. Die dürften bei mir unter Androhung von 
Freiheitsstrafe seeehr viele und seeehr unangenehme Sozialstunden 
ableisten, z.B. im Pflegedienst. DAS hat mit Sicherheit wesentlich 
positiveren Einfluß auf die Charakterbildung.

von Dietmar M. (dim10)


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@Icke ®. (49636b65)
Welcher Pflegedienst?? Solches Viehzeug als z.B. Altenpfleger? Wie bist 
denn Du drauf?
mfg Dietmar M.

von Uhu U. (uhu)


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Hannes Jaeger schrieb:
> Erstens, er ist schon kriminell.

Er hat im Suff ein Verbrechen begangen - kriminell ist er deswegen 
nicht.

> Zweitens, die Statistik sagt, dass das nicht seine letzte Tat sein wird.

Du hast das Wesen der Statistik nicht verstanden. Die sagt über den 
Einzelfall nämlich rein gar nichts aus. Deswegen ist deine Aussage 
reiner Blödsinn.

> Einer der Gründe dafür, dass es mit
> extrem hoher Wahrscheinlichkeit (> 90%) weitere Taten geben wird ist,
> dass die Strafen für Ersttäter lächerlich sind.

Wo hast du diese Zahl her? Unter den Fingernägeln vorgekratzt?

Sehr viele männliche Jugendliche machen den einen, oder anderen auch 
sehr großen Scheiß. Wenn davon immer 90% rückfällig würden, dann hätten 
wir eine ulkige Gesellschaft, ganz nach dem Geschmack von Alice 
Schwarzer: Alle Männer im Knast und die Hälfte der Frauen verdient ihr 
Geld bei der Justiz.

> Damit wird denen vermittelt, dass sie mit Allem davon kommen.

Das wird nur dadurch vermittelt, daß die Strafe nach Jugendstrafrecht 
nicht auf die Tat folgt. Bis die Kerle merken, daß es ernst wird, haben 
sie schon die nächsten Dinger gedreht und wenn es endlich Ernst wird, 
dann sehen kein Land mehr.

Nicht Abschreckung schützt vor Verbrechern - nicht Erwachsenen und schon 
gar nicht Jugendlichen - sondern nur eine Perspektive für die Leute, die 
deutlich besser ist, als ein Leben in der Hartz IV-Gosse.

von Michael S. (technicans)


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Studien haben doch gezeigt, das Zwang den Menschen nicht besser macht.
Furcht ist da schon wesentlich effektiver und zwar Furcht das man
das was man besitzt verlieren könnte. Man muss denen nur weniger lassen
als H4 und dann stehen die Chancen nicht schlecht das es besser wird,
oder es werden weitere Straftaten begangen um sich den selben
Lebensstandard wie die Redlichen leisten zu können. Was auch noch eine
Möglichkeit wäre Täter in die Schule zu stecken und noch mal die
Schulbank zu drücken. Das wäre auch ne Strafe, allerdings mit dem
Effekt das man erst mal gebunden ist. Allerdings wird es viele geben
die eine Strafe lieber absitzen.

von Uhu U. (uhu)


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Michael S. schrieb:
> Furcht ist da schon wesentlich effektiver und zwar Furcht das man
> das was man besitzt verlieren könnte.

Dazu muß er erst mal was besitzen.

> Man muss denen nur weniger lassen
> als H4 und dann stehen die Chancen nicht schlecht das es besser wird,

Hartz IV soll Besitz sein? Machst du Witze?

> oder es werden weitere Straftaten begangen um sich den selben
> Lebensstandard wie die Redlichen leisten zu können.

Ach, wie hat denn dieser frustrierte, besoffene Schläger durch seine Tat 
seinen Lebensstandard verbessert? Gehts noch?

> Was auch noch eine Möglichkeit wäre Täter in die Schule zu stecken und
> noch mal die Schulbank zu drücken.

Um ihnen zu zeigen, wie Sinnlos Schule sein kann?

Im Übrigen ist der Hauptschläger auf dem Weg zum Abitur. Soll man ihn 
jetzt etwa in die Hilfsschule schicken?

Deine Ratschläge sind Unsinn, die helfen keinen Nanometer weiter.

von Icke ®. (49636b65)


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Dietmar M. schrieb:
> @Icke ®. (49636b65)
> Welcher Pflegedienst?? Solches Viehzeug als z.B. Altenpfleger? Wie bist
> denn Du drauf?
> mfg Dietmar M.

Warum nicht? Unter fachkundiger Anleitung, mit jederzeit drohendem 
Strafvollzug, wenn sich der Kandidat nicht an die Regeln hält? In den 
meisten Fällen dürfte sich nach einem "Pflegejahr" die Grundeinstellung 
zur Gewalt ändern. Hat nicht Frau Merkel dieser Tage den Vorschlag 
unterbreitet, H4-Empfänger als Pflegekräfte zu verpflichten? Ist das 
sinnvoller?

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Uhu Uhuhu schrieb:

> Er hat im Suff ein Verbrechen begangen - kriminell ist er deswegen
> nicht.

Warum gilt Suff als Strafmindernd? Darf ich mich jetzt besaufen und 
meine Umgebung abmessern? Wer mit Alkohol nicht klarkommt muß für seine 
Taten einstehen.

von Icke ®. (49636b65)


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Michael X. schrieb:

> Warum gilt Suff als Strafmindernd? Darf ich mich jetzt besaufen und
> meine Umgebung abmessern?

Dürfen tust du nicht. Kannst aber mit erheblich milderen Strafen 
rechnen. Fünf Jahre für Mord sind doch ein Schnäppchen.

http://bundesrecht.juris.de/stgb/__323a.html

von Hannes J. (pnuebergang)


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Icke ®. schrieb:
> Die dürften bei mir unter Androhung von
> Freiheitsstrafe seeehr viele und seeehr unangenehme Sozialstunden
> ableisten, z.B. im Pflegedienst.

Geht's noch? Solche Typen drehen dir doch ruckzuck die Luft ab, weil du 
sie gerade von was wichtigem abhältst - wie sich am Hintern zu kratzen 
oder eine Idotensendung im TV zu sehen. So kann man das Kostenproblem im 
Pflegesystem natürlich aus lösen.

Liebe fünf Jahre Bau. Dann können sie nämlich wenigstens für fünf Jahre 
nicht den nächsten zu Brei schlagen. Schaden kann denen Knast sowieso 
nicht, die sind doch schon völlig durch.

von Michael S. (technicans)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Im Übrigen ist der Hauptschläger auf dem Weg zum Abitur. Soll man ihn
> jetzt etwa in die Hilfsschule schicken?

Ein Jahr oder Jahre zurück zu stufen wäre doch mal ne Bestrafung.

Mach sein das meine Vorschläge Unsinn sind aber einige Minister
wollen ja Straftätern schon den Führerschein wegnehmen, auch wenn
das Delikt gar nichts mit dem Straßenverkehr zu tun hatte.

> Hartz IV soll Besitz sein? Machst du Witze?
Wieso? Schlechte Erfahrung mit gemacht? Ich nahm an das du
freiberuflich tätig bist. Dann hast du damit doch keine
Erfahrung, oder?

von Icke ®. (49636b65)


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Hannes Jaeger schrieb:
>
> Geht's noch? Solche Typen drehen dir doch ruckzuck die Luft ab, weil du
> sie gerade von was wichtigem abhältst - wie sich am Hintern zu kratzen
> oder eine Idotensendung im TV zu sehen.

Ich habe bewußt geschrieben: "Ersttäter" und "Sozialstunden
ableisten, z.B. im Pflegedienst." Ich habe NICHT geschrieben, "alle 
Gewalttäter in den Pflegedienst". Ungeliebte Arbeiten gibt es auch in 
anderen Bereichen.
Die Differenzierung, wer eine Chance verdient und wer sofort weggesperrt 
muß, sollte man den Gerichten überlassen, womit wir bei Punkt 2 sind:

> Liebe fünf Jahre Bau. Dann können sie nämlich wenigstens für fünf Jahre
> nicht den nächsten zu Brei schlagen. Schaden kann denen Knast sowieso
> nicht, die sind doch schon völlig durch.

Ah ja, der typische "american way of justice". Und was hats den Amis 
gebracht, außer chronisch überfüllten Knästen?
In einer Demokratie ist der Sinn einer Bestrafung nicht Rache, sondern 
Erziehung. Du gehst pauschal davon aus, daß jeder Schläger ein 
notorischer, unverbesserlicher Schwerverbrecher ist. Man sollte jedoch 
unterscheiden, ob einer loszieht, um -aus welchen Gründen auch immer- 
vorsätzlich anderen aufs Maul zu hauen. Oder ob einer im Streit 
ausrastet und überreagiert. Ersterer Typ muß wegen latenter 
Wiederholungsgefahr aus Sicherheitsgründen hinter Gitter. Dem zweiten 
tuts vielleicht leid, wenn er wieder Klarheit im Kopf hat. Steckst du 
den 5 Jahre in den Bau, dann wird er danach mit Sicherheit ein anderer 
Mensch sein. Aber wahrscheinlich nicht im positiven Sinne. Da drinnen 
ist er permanent mit Straftätern zusammen, lernt kriminelle Methoden, 
muß sich möglicherweise gewaltsam behaupten. Wenn er nach 5 Jahren 
rauskommt, ist seine ehemalige Existenz zerstört. Er wird als 
Vorbestrafter schwerer gute Arbeit finden und sich vielleicht fortan im 
Kreise anderer Ex-Knackis bewegen. Ist dieser Mensch dann wertvoller für 
die Gesellschaft als vor der Strafe?

von Uhu U. (uhu)


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Michael X. schrieb:
> Warum gilt Suff als Strafmindernd?

Warum gilt Geisteskrankheit strafmildernd?

Im übrigen gibt es einen Straftatbestand Vollrausch:
1
§ 323a StGB
2
Vollrausch
3
4
(1) Wer sich vorsätzlich oder fahrlässig durch alkoholische Getränke oder
5
andere berauschende Mittel in einen Rausch versetzt, wird mit
6
Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn er
7
in diesem Zustand eine rechtswidrige Tat begeht und ihretwegen nicht
8
bestraft werden kann, weil er infolge des Rausches schuldunfähig war
9
oder weil dies nicht auszuschließen ist.
10
11
(2) Die Strafe darf nicht schwerer sein als die Strafe, die für die im
12
Rausch begangene Tat angedroht ist.
13
14
(3) Die Tat wird nur auf Antrag, mit Ermächtigung oder auf Strafverlangen
15
verfolgt, wenn die Rauschtat nur auf Antrag, mit Ermächtigung oder auf
16
Strafverlangen verfolgt werden könnte.

> Darf ich mich jetzt besaufen und meine Umgebung abmessern?

Nein, natürlich nicht.

Ich denke, deine Idee greift zu kurz: Warum saufen die Leute? 
Vielleicht, weil sie nichts besseres zu tun haben?

Und jetzt die entscheidende Frage: Ist es strafwürdig, nichts besseres 
zu tun zu haben?

> Wer mit Alkohol nicht klarkommt muß für seine Taten einstehen.

Wie wärs mit nicht saufen, damit er sich unter Kontrolle behält?

von Ronny M. (supertyp) Benutzerseite


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Achja, der arme Täter. Er konnte gar nicht anders: auf dem Weg zum 
Abitur, schlechte Laune und einen Juristen(!) als Vater. Was blieb ihn 
da übrig als den nächsten der sich provozieren lässt halb tot zu 
schlagen?

Ich würde sagen 8 Wochen Anti-Aggressionstraining in der Karibik sind 
Strafe genug!

von Uhu U. (uhu)


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Michael S. schrieb:
>> Hartz IV soll Besitz sein? Machst du Witze?
> Wieso? Schlechte Erfahrung mit gemacht? Ich nahm an das du
> freiberuflich tätig bist. Dann hast du damit doch keine
> Erfahrung, oder?

Oh Mann. Muß man jede Scheißerfahrung selbst gemacht haben, um klug zu 
werden?

von Michael S. (technicans)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Oh Mann. Muß man jede Scheißerfahrung selbst gemacht haben, um klug zu
> werden?

Ich würde sagen, JA, zumindest meistens.

von Uhu U. (uhu)


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Michael S. schrieb:
> Ich würde sagen, JA, zumindest meistens.

Dann würde ich dir dringend empfehlen, nur mit Spannungen bis 24 V zu 
arbeiten. Mit höheren Spannungen könnte so eine Erfahrung leicht die 
finale werden und der Lerneffekt ist dann gleich Null.

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Ronny M. schrieb:
> Achja, der arme Täter. Er konnte gar nicht anders: auf dem Weg zum
> Abitur, schlechte Laune und einen Juristen(!) als Vater. Was blieb ihn
> da übrig als den nächsten der sich provozieren lässt halb tot zu
> schlagen?

Sag bloß es war ein Leitkulturträger ohne Migrationshintergrund.

von (prx) A. K. (prx)


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Uhu Uhuhu schrieb:

> arbeiten. Mit höheren Spannungen könnte so eine Erfahrung leicht die
> finale werden und der Lerneffekt ist dann gleich Null.

Doch, das funktioniert sehr wohl. Wenn man das etliche Generationen lang 
konsequent durchzieht, dann sollte sich durchaus ein gewisser Lerneffekt 
einstellen. Gesamtheitlich betrachtet, d.h. es wird dadurch zwar nicht 
er klüger, aber die Menschheit.

Leider hat uns genau dieser Effekt überhaupt erst in die beschriebene 
Bredouille gebracht. Weil sich die Agressivität offensichtlich früher 
evolutionär als mindestens anteilig vorteilhaft erwiesen hat. Hat ja 
entsprechende Studien gegeben, die zeigten dass beide Typen gebraucht 
werden, der eine für die Gene, der andere für die Aufzucht.

von Michael H. (michael_h45)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Und jetzt die entscheidende Frage: Ist es strafwürdig, nichts besseres
> zu tun zu haben?
kleiner blick in den spiegel, hm?

von Uhu U. (uhu)


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Sollen wir wieder für dich sammeln?

von Michael S. (technicans)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Dann würde ich dir dringend empfehlen, nur mit Spannungen bis 24 V zu
> arbeiten.

Ist da schon Schluss bei dir? Bis 60Volt ist das gewöhnlich nicht
gefährlich und mit einem 90Volt E-Schweißgerät hab ich auch schon
meine Erfahrung gemacht.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Wenn das mein Filius wäre und ich in der Position des Vaters, so würde 
ich im erstmal klarmachen, dass wenn er sich nicht stellt, ich das für 
ihn übernehme. Und anschließend würde ich ihm jegliche Unterstüzung bis 
zum Gerichttermin entziehen, so das er auf eine Pflichtverteidigung 
angewiesen ist. Er würde sich wünschen, dass ich mich raus halte, falls 
mich Gericht oder Jugendhilfe fragte.
Ich würde ihm Klarmachen das er widerkommen darf wen er das Opfer 
angemessen entschädigt hat. Und das Maß würde ich ihm stande pede 
benennen(Schadlosstellung des Opfers). Dem Richter wollte ich nicht 
vorgreifen aber. Davon käme mir der Filus aber nicht.

Und allen die pflegebedürftige an Leute vermitteln wollen, welche ein 
Pflicht ableisten sollen, wünsche ich mal eine kleine Probe als 
Zu-Pflegender in hilfloser Position mit einem solchen überzeugten / 
zwangsvepflichteten Pfleger als alleinige Hilfe.
Das weitet den Blick.

Meine Mutter sagte plötzlich, bei diesem Bild unter die nase gerieben, 
"Ach so habe ich das ja noch nie betrachtet" Die glaubte auch man müsste 
die Leute ja nur "überzeugen". Naja SED_Denke bis heute nicht abgelegt.

Namaste

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Auch in Pflegeheimen müssen Kloschüsseln geschrubbt werden.

von Hanna P. (hanna_p)


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Egal, was so gelabert wird,

Deutschland wird wieder faschistischer, reaktionärer.
Vom Arbeitslosen Jugendlichen bis zum Richter in höchster Instanz.
Durch die gesammte Gesellschaft also.

Ist leider inzwischen Fakt.  :--((

von (prx) A. K. (prx)


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Hanna P. schrieb:

> Deutschland wird wieder faschistischer, reaktionärer.
> Vom Arbeitslosen Jugendlichen bis zum Richter in höchster Instanz.
> Durch die gesammte Gesellschaft also.

Das der Haupttäter nicht inhaftiert wurde ist also reaktionärer 
Faschismus?

von Uhu U. (uhu)


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Hanna P. schrieb:
> Deutschland wird wieder faschistischer, reaktionärer.

Du meinst Neufünfland? Im Westen hat sich die Situation diesbezüglich 
etwas verbessert, seit die alten SS-Köppe aus den Sicherheitsbehörden 
aus biologischen Gründen verschwunden sind.

von Hanna P. (hanna_p)


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@Uhu

ich meine überall:

Etwa Altnazis, die in Neufünfland besonders preiswert
grosse Areale erwerben können, die dann mit dem Segen des BND
zu Ausbildungslagern gladiohafter Strukturen ausgebaut werden,

Zusammenarbeit von Altnazis mit Neunazis gerade im
Bereich ganzheitlicher Markenkleidung unter Duldung höchster Stellen
und so weiter und so fort ...

von Uhu U. (uhu)


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Hanna P. schrieb:
> Zusammenarbeit von Altnazis mit Neunazis gerade im
> Bereich ganzheitlicher Markenkleidung unter Duldung höchster Stellen
> und so weiter und so fort ...

Na ja, das mit der "Markenbekleidung" ist reine Volksverarsche. Das ist 
das aller letzte Gelump.

Ich suchte mal eine Hose, mit möglichst vielen Taschen und fand so eine 
Thor Steinar-Military-Look-Klamotte, die ich zähneknischend kaufte. Die 
Taschen waren praktisch, aber ich hatte bisher keine Hose, die schneller 
verschlissen wäre. Das war die minderwertigste Baumwolle, die zu finden 
war.

Und bei Gladio waren die SS-Schufte ja bestens im Geschäft...

von Johannes S. (demofreak)


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A. K. schrieb:
> Das der Haupttäter nicht inhaftiert wurde ist also reaktionärer
> Faschismus?

Nee, reaktionär sind die Reden, welche hier im Thread allenthalben 
geschwungen werden.

von Thilo M. (Gast)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Na ja, das mit der "Markenbekleidung" ist reine Volksverarsche. Das ist
> das aller letzte Gelump.

"Marke" sagt ja auch nichts über die Qualität aus. ;-)

Ist wie die Werbung: "... Singles mit Niveau ..."

Niedriges Niveau ist auch ein Niveau.

von Falk B. (falk)


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Niveau ist keine Gesichtscreme! ;-)

von Michael S. (technicans)


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Falk Brunner schrieb:
> Niveau ist keine Gesichtscreme! ;-)

Ohne 'u' schon.

von (prx) A. K. (prx)


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Reaktion: "Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) fordert nun ein 
Alkoholverbot im öffentlichen Personennahverkehr."

Nanu? Klingt bischen wie "CSU fordert Verbot von Biergärten". Wie sollen 
die Leute den da wieder weg - am Steuer vom eigenen Auto?

von Uhu U. (uhu)


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A. K. schrieb:
> Wie sollen die Leute den da wieder weg - am Steuer vom eigenen Auto?

Das ist auch als Abu Wiesheu-Taktik bekannt...

von Rüdiger K. (sleipnir)


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Ziemlich einfach - weil die Täter wissen, das ihnen nichts passiert.
Es ist kein Scherz - viele werden von den Richtern selbst in solchen 
Fällen mit dem Hinweis auf "kulturtypisches Verhalten" mit einer 
Bewährungsstrafe freigelassen.
"Perspektivlosigkeit" lasse ich nicht gelten. Was ist mit den 
ostasiatischen Einwanderern? Auch diese kommen mit nichts hier an, haben 
aber nach kurzer Zeit respektable Entwicklungen vorzuweisen.
Erst Blumenstand dann eigenes Geschäft, in der Schule mit Bestleistungen 
statt aus Schulklassen postkulturelle Räume zu machen.
Wenn das typische Klientel aus Wedding oder Neukölln über 
"Perspektivlosigkeit" jammert ist dies vor dem Hintergrund, daß die 
deutsche Gesellschaft bisher nach konservativen Schätzungen schon über 
eine Billion (!) Euro für Sozialleistungen und Integrationsleistungen 
aufgewendet hat, lächerlich.
Aber schon Machiavelli wußte zu schreiben, daß man mit Alimentierungen 
keinen Dank schafft - sondern spätestens dann Haß wenn man das Geld 
dafür nicht mehr auftreiben kann, die Geldzahlungen aber als "Recht" 
gesehen werden.

Beängstigend ist der Umstand, daß viele solcher Taten mittlerweile 
bewußt gegen Inländer verübt werden - eben weil man weiß das dies keine 
Folgen hat.

Ja, es häuft sich momentan in Berlin:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/jugendkriminalitaet-in-berlin-erneut-mann-im-u-bahnhof-zusammengeschlagen-1.1062791

von Rüdiger K. (sleipnir)


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Hanna P. schrieb:
> Egal, was so gelabert wird,
>
> Deutschland wird wieder faschistischer, reaktionärer.
> Vom Arbeitslosen Jugendlichen bis zum Richter in höchster Instanz.
> Durch die gesammte Gesellschaft also.
>
> Ist leider inzwischen Fakt.  :--((

Oho, das "Bündnis gegen Realität" meldet sich zu Wort...

http://www.nadir.org/nadir/initiativ/bgr/pages/index2.htm

von Uhu U. (uhu)


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Rüdiger Knörig schrieb:
> Ziemlich einfach - weil die Täter wissen, das ihnen nichts passiert.
> Es ist kein Scherz - viele werden von den Richtern selbst in solchen
> Fällen mit dem Hinweis auf "kulturtypisches Verhalten" mit einer
> Bewährungsstrafe freigelassen.

Diese Argumentation paßt zum vorliegenden Fall nun überhaupt nicht...

von Rüdiger K. (sleipnir)


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A. K. schrieb:
> Stefan Helmert schrieb:
>
>> Fakt ist, dass ein Mord bestraft werden muss. Die Hate-Crime-Gesetze
>> werden jedoch eher eine Verschlechterung der Situation hervorrufen.
>
> Noch eine Kleinigkeit: Dieses Gesetz macht soweit ich erkennen kann
> nichts strafbar, was nicht sowieso schon strafbar ist. Es macht nicht
> den Hass strafbar - in den USA sowieso nicht, da er dort in weit
> grösserem Umfang unter Redefreiheit fällt als hierzulande.
>
> Hingegen sorgt es dafür, dass Verbrechen, die aus Hass verübt wurden,
> unter Bundesrecht fallen und damit von Bundespolizei und Bundesgerichten
> verhandelt werden können. Andernfalls blieben sie unter dem Recht der
> einzelnen Staaten, ohne Eingriffsmöglichkeit des Bundes.
>
> Hintergrund des ursprünglichen Gesetzes von 1969 war die Erkenntnis,
> dass damals Verbrechen gegenüber Schwarzen in manchen Bundesstaaten als
> eher lässliche Sünde betrachtet und dementsprechend von Polzeibehörden
> und Staatsanwälten z.T. toleriert wurden. Ohne entsprechendes
> Bundesrecht war ein Eingriff des Bundes in Form der Bundespolizei FBI
> und der von den staatlichen Gerichten unabhängigen Bundesgerichte
> rechtlich kaum möglich.

Die "Anti Discrimination Laws" gehen, wie der Name schon sagt, auf das 
Betreiben der ADL zurück, die auch hier in Deutschland für die Umsetzung 
in ihrem Sinne wirkt.

Wie Uneigennützig diese Bestrebungen sind und ob da nicht etwas als 
bloßer Vorwand genutzt wird soll jeder für sich entscheiden....

von Rüdiger K. (sleipnir)


Lesenswert?

Uhu Uhuhu schrieb:
> Rüdiger Knörig schrieb:
>> Ziemlich einfach - weil die Täter wissen, das ihnen nichts passiert.
>> Es ist kein Scherz - viele werden von den Richtern selbst in solchen
>> Fällen mit dem Hinweis auf "kulturtypisches Verhalten" mit einer
>> Bewährungsstrafe freigelassen.
>
> Diese Argumentation paßt zum vorliegenden Fall nun überhaupt nicht...

Für den vorliegenden Fall nicht, da hat es wohl gereicht daß Papi nicht 
so ohne Einfluß war.
Auch dies zeigt, daß von einer "Unabhängigen Rechtsprechung ohne Ansehen 
der Person" keine Rede mehr sein kann.
Von Rechtsicherheit sowieso nicht mehr. Denn der Rechtsfrieden baut ja 
darauf, daß der Staat solche Verbrechen gegen Leid und Leben konequent 
ahndet.
Versagt der Staat zu sehr, wird es wie in Ungarn zur Bildung von 
Bürgerwehren kommen - aus reiner Existenzangst.

Berlin ist auch nicht das schlimmste Pflaster, Bremen soll da teilweise 
viel schlimmer dran sein...

von Uhu U. (uhu)


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Rüdiger Knörig schrieb:
> Auch dies zeigt, daß von einer "Unabhängigen Rechtsprechung ohne Ansehen
> der Person" keine Rede mehr sein kann.

Wiebitte?

Eben hast du dich noch beschwert, daß den Kerlen nichts passiert und nun 
soll der Papi dafür gesorgt haben, daß der Filius behandelt wird, wie 
die anderen auch? Gehts noch?

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