http://www.stern.de/panorama/brutale-attacke-in-berliner-u-bahn-schlaeger-pruegeln-29-jaehrigen-bewusstlos-1677621.html Warum machen die nur sowas. Bin ja erst 29 war das früher auch schon, das man Angst haben muß tot geschlagen zu werden. Grüße
Florian Rau schrieb: > Warum machen die nur sowas. Frust, Hass auf die Gesellschaft, die ihnen keine Chance, Jobs und Perspektive bietet. Wenn sich genug aufgestaut hat, entlädt sich das halt in sinnloser Gewalt. Am besten man macht einen Kurs in Selbstverteidigung oder man stellt sich tot, aber wenn man erst am Boden liegt hält das die Typen auch nicht auf noch mal nach zutreten. > Bin ja erst 29 war das früher auch schon, das man Angst haben muß tot > geschlagen zu werden. Wenn man solchen Typen begegnet darf man die nicht provozieren. Das kann dann schon als Impuls reichen. Es kommt halt darauf an wie weit die schon ab gestürzt sind. Der Staat zahlt dann noch meist H4 aber sonst bekommt kaum jemand Hilfe und es dann auch nicht mehr auf die Reihe und das ist dann der Beginn des Hasses und der Gewalt. Wenn man denen ordentliche Jobs mit anständiger Bezahlung gibt, dann passiert so was auch nicht.
Florian Rau schrieb: > Bin ja erst 29 war das früher auch schon, das man Angst haben muß tot > geschlagen zu werden. Kommt bischen drauf an wie viel früher. Es gab ein paar mindestens scheinbar friedliche Jahrzehnte nach WK2, aber die meiste Zeit der Geschichte war es unsicherer als heute. Insbesondere unterwegs. Dazu kommt die Wahrnehmung. Schon ein einziger solcher Bericht in den Medien reicht aus, den Leuten Angst einzujagen. Kommt ein zweiter und ein dritter hinzu, dann wird es subjektiv zur Epidemie, fast schon zur Regel. Vor allem, wenn in den Medien sonst grad wenig los ist. Da kann man dann stapelweise sinkende Statistiken dagegen halten - es nützt nichts, denn ein Duell Verstand gegen Gefühl verliert das Gefühl nur selten. Und um dem noch eins draufzusetzen kommt dann bestimmt bald ein Politiker um aus Angst Profit zu schlagen. D.h. mit dem Versprechen von Sicherheit sie noch zu schüren (will sich ja nicht überflüssig machen).
Michael S. schrieb: > Wenn man denen ordentliche Jobs mit > > anständiger Bezahlung gibt, dann passiert so was auch nicht Sehe ich genau so. Keine Perspektive. Viel zu viel Zeit um Dummheiten zu machen. Bevor ich ein krummes Ding drehe sei es nur Lappalien "Gewalt war nie eine Lösung für mich" Krübel ich schon über die Konsequenzen. Pappa Stat kann mir schon viele Krühmel in den Käse machen. DIE haben halt nix zu verliern. Grüße
Florian Rau schrieb: > Viel zu viel Zeit um Dummheiten zu machen. Manche dieser Gattung hat man früher gezielt auf andere gehetzt, als Landsknechte oder Kreuzritter (oder gegen Kommunisten und Juden), statt sie hohldrehend ihre Agressivität pflegend auf die eigenen Leute loszulassen. Was wir hier sehen ist sozusagen ein hässlicher Nebeneffekt einer inhärent unfriedlichen Menschheit in vergleichsweise friedlichen Zeiten.
Schlimm wirds wenn man Zeuge solcher Angriffe wird. Es ist selbstverständlich ein Muß zu helfen. Ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen. A. K. schrieb: > Manche dieser Gattung hat man früher gezielt auf andere logelassen Soweit must du nicht in die Vergangenheit gehen. Diese Soziopathen waren zwischen 36 und 45 sehr gefragt. Grrüße
Florian Rau schrieb: > Diese Soziopathen waren zwischen 36 und 45 sehr gefragt. Ist mir nicht entgangen, siehe Update oben. Das war aber schon vor 36 so, nur haben sie (SA) sich da eher mit den Sozen und Kommies geprügelt.
Abselut richtig. Hab ich überlesen :-) Es ist schade man stelle sich vor, welches Potential verloren geht. Dann ist bei unserm Fachkräftemangel "ich kann nur vom Handwerk sprechen" doch nur die Frage was läuft Falsch. Bei uns zumindest ist Arbeit da und wir suchen querbeet. Grüße
Florian Rau schrieb: > doch nur die Frage was läuft Falsch. Bei uns zumindest ist > Arbeit da und wir suchen querbeet. Wie ich schon schrieb: Das Gefühl zählt, nicht die reale Lage. Mit passender Grundeinstellung kann man sich notfalls auch unabhängig von der tatsächlichen Situation auf die Schulter klopfen und gegenseitig versichern, wie Scheisse doch alles sei und dass man Null Chance habe und überhaupt. Aus dem Loch bringt dich die Realität nur langsam wieder raus, zumal man mit dieser Einstellung sowieso schlechte Karten bei Bildung und Jobsuche hat. Schau dich doch mal um hier im Forum, unter "Ausbildung und Beruf". Wenn du nach dessen Athmosphäre gehst, dann leben Ings fast nur von H4 oder Hungerlohn, während jeder BWLer ohne Arbeitsplatzsuche gleich ganz oben einsteigt und es da von Porsches nur so wimmelt. Und frag dich, wieviel das mit Realität zu tun hat.
Es gibt Kameraufnahmen, auf denen jemand hoffentlich diese(n) Krepel erkennen wird. :-( Aber nichts desto Trotz und so sehr auch mich diese Tat anwidert: Ihr seid schnell in Euren Schlüssen und Urteilen, -nicht an Allem und Jedem sind Arbeitslose und/oder Hartz-4-Betroffene schuld. Nicht immer gleich die Vorurteile aus dem Hut zaubern... Ich sah einen Bericht, in dem sich "ganz normale" Leute verabredeten, nach Fußballspielen mit allem Greifbaren aufeinander einzuschlagen. Die wurden am Wochenende für ein paar Stunden zum Tier... Ich sah in einem Computerspiel derart realistisch gemachte Szenen von unwahrscheinlicher Brutalität. Mach Einer denkt wahrscheinlich: Echte Menschen sind genauso widerstandsfähig wie die auf dem Monitor. Angewidert Paul
Paul Baumann schrieb: > Aber nichts desto Trotz und so sehr auch mich diese Tat anwidert: > Ihr seid schnell in Euren Schlüssen und Urteilen, -nicht an Allem > und Jedem sind Arbeitslose und/oder Hartz-4-Betroffene schuld. Völlig egal, aus welchem Umfeld die Vögel stammen. Mindestens 10 Jahre Knast haben sie sich auf jeden Fall redlich verdient. Sowas ist es nicht wert, in unserer Gesellschaft geduldet zu werden. :-(
Den S-Bahn-Betreibern sind solche Vorfälle schnurz, Schwarzfahrer sind da viel interessanter. In München kommt und kam es immer wieder zu Attacken wegen des Rauchverbots. Wer mit der S-Bahn fährt wird an JEDER Station von 10 Rauchern eingestänkert. Hinweise an die S-Bahn (man traut sich ja selbst nix zu sagen - Lebensgefahr) werden mit "das ist doch nicht so schlimm und wir können nix machen" abgetan. Die nächsten Opfer warten also schon.
Michael K-punkt schrieb: > Den S-Bahn-Betreibern sind solche Vorfälle schnurz, Schwarzfahrer sind > da viel interessanter. Ja, genau. Verallgemeinerungen sind sowieso immer richtig. Mensch Leute, hier wird doch bloß wieder eine Sau durchs Dorf getrieben. Tut mal nicht so, als wäre die Welt eine Blumenwiese. Die Hintergründe von solchen Menschen sind sowieso vielfältig. Von daher ist die Frage nach dem "Wieso" sowieso nicht so einfach zu beantworten, wie manche (Hobby Psychologen) es hier versuchen. Ich würde es gar nicht wagen. Für mich ist die Meldung eher in Kategorie "Knut ist tot" einzuordnen und für meinen täglichen Ablauf eher irrelevant, ohne ignorant klingen zu wollen.
Thilo M. schrieb: > Paul Baumann schrieb: >> Aber nichts desto Trotz und so sehr auch mich diese Tat anwidert: >> Ihr seid schnell in Euren Schlüssen und Urteilen, -nicht an Allem >> und Jedem sind Arbeitslose und/oder Hartz-4-Betroffene schuld. > > Völlig egal, aus welchem Umfeld die Vögel stammen. Mindestens 10 Jahre > Knast haben sie sich auf jeden Fall redlich verdient. Sowas ist es nicht > wert, in unserer Gesellschaft geduldet zu werden. :-( Naja da siehst du doch, wir haben unsere Bringschuld denen vernünftiges Deutsch beizubringen und Arbeitsplatz- und Ausbildungsmöglichkeiten zu bieten verpasst. Ist ja nicht so als müsste man sich von selbst integrieren wollen ;) die anderen sind schuld und darauf ruhe ich mich aus ist das Motto. Die Schuld ist dabei nun aber nicht allein beim Jugendlichen oder Heranwachsenden zu suchen sondern im Elternhaus.
> Bin ja erst 29 war das früher auch schon, das man Angst haben muß tot > geschlagen zu werden. Die Wahrscheinlichkeit dass Du im Straßenverkehr umkommst, ist etwa um den Faktor 4000 höher. Die Wahrscheinlichkeit dass Du bleibende, körperliche, Schäden im Straßenverkehr erleidest, dürfte irgendwo so um den Faktor 50.000 höher sein. Kräht kein Hahn danach. Selbst dass Du von einem Blitz tödlich getroffen wirst, ist wahrscheinlicher als dass Du "einfach so" in einer U-Bahn oder ähnliches tödlich durch eine Schlägerei verletzt wirst. Kräht auch kein Hahn danach. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du Dich irgendwann im Laufe Deines Lebens selbst tötest, ist etwa 10.000 mal höher als das U-Bahn-Szenario. Ist auch kein Thema in der "Presse" und "Öffentlichkeit"... Selbst dass Dich Dein Partner / Deine Partnerin aus Eifersucht oder sonst irgendeiner sinnlosen Emotion tötet, ist höher als in der U-Bahn ums Leben zu kommen. Ergo: Die Presse inkl. der Hysterie- und Berufesbetroffenen-Fraktion stellt kein wirklichkeitsgetreues Spiegelbild da. Achso: Es kommen auch mehr Laien (und Profis) durch einen elektrischen Schlag ums Leben (um einen Bezug zu diesem Forum wieder herzustellen), als dass Menschen in U-Bahnen getötet werden...
haben sich beide gestellt und der idiot hat auch zugegeben, daß er auf stress aus war. dürfte also was das strafmaß angeht ziemlich teuer werden, schade daß es die guten gemeinnützigen arbeitslager nicht mehr gibt. sowas wäre meiner meinung nach genau das richtige für solche deppen, ein paar jahre da drin wirken wunder! im übrigen fand ich das verhalten des vermeintlichen opfers auch ziemlich leichtsinnig. man geht nicht auf den potentiellen gegner zu, das zeigt aggressivität. es ist besser zu versuchen wegzukommen. wenn man dafür keine möglichkeit hat und sich zu einem angriff entschließt dann unerwartet, plötzlich und heftig. das muß gleich richtig beim angreifer krachen ohne daß der weiß was passiert ist, so gewinnt man zeit zum fliehen. EDIT: > Bin ja erst 29 war das früher auch schon, das man Angst haben muß tot > geschlagen zu werden. das ist schon mal der völlig falsche ansatz. wenn man mit diesem hintergedanken und dem kopf zwischen den schultern durchs leben geht stellt man das perfekte opfer dar und es ist nur eine frage der zeit bis ein idiot das ausnutzt. gleiches gilt für die kings die meinen ihnen kann keiner was - es gibt genug gelangweilte freaks die meinen ihnen das gegenteil beweisen zu müssen. optimal ist ein gutes selbstbewußtsein und eine aufrechte haltung, lockerheit und "ich will nur meine ruhe"-einstellung. ich bin übrigens 31 und habe eher angst mich irgendwo mal richtig verteidigen zu müssen. also angst vor den rennereien zur bullizei und dem ganzen papierkram danach.
Thilo M. schrieb: > Völlig egal, aus welchem Umfeld die Vögel stammen. Mindestens 10 Jahre > Knast haben sie sich auf jeden Fall redlich verdient. Verdient vielleicht. Bekommen? Einen Scheißdreck werden die Arschlöcher bekommen. Zusätzlich zur Ausrede, dass sie betrunken waren, werden sie auf schwere Kindheit machen. Irgendein Jugendrichter wird denen ein paar Sozialstunden aufdrücken, die werden sich nach der Verhandlung halb totlachen und mit dem Video bei ihren Kumpels angeben. Zu den Träumern, die behaupten, die Gesellschaft sei schuld und müsse jedem einfach Arbeit geben. Ähm, wollt ihr Arschloch-Kollegen haben, die euch zusammentreten wenn ihnen der Farbcode auf einem Widerstand nicht passt? Solche Typen haben keine Arbeit, weil sie zu ehrlicher Arbeit oder Ausbildung unfähig und unwillens sind. Unfähig sind sie, weil sie bisher in ihrem Leben nicht nur nichts getan haben arbeitsfähig zu werden, sondern aktiv dagegen gewirkt haben. Solche Nummern passt da voll ins Programm - unbedingt die eigenen Chancen verringern je Arbeit zu bekommen
Ben _ schrieb: > wenn > man dafür keine möglichkeit hat und sich zu einem angriff entschließt > dann unerwartet, plötzlich und heftig. das muß gleich richtig beim > angreifer krachen ohne daß der weiß was passiert ist hinterher bist du dann dran, weil du unangemessen hart reagiert hast. das ist die eigentliche Sauerei. Jemand der fremde Leute angreift und den Verlust deren gesundheitlicher Unversehrtheit in Kauf nimmt, verliert meiner Meinung nach in dem Moment das Recht auf seine eigene. Wenn so jemand an den falschen gerät, der zufälliger Weise ein Messer, Pfefferspray oder Kampfkunsttricks parat hat, Pech gehabt! Das dieser jenige sich dann aber vor Gericht verantworten muss, weil er sich zu heftig verteidigt hat, ist ein Unding.
Anderes Beispiel: http://de.wikipedia.org/wiki/Matthew_Shepard Scheinbar wird mit dem Mord jetzt auch noch Profit gemacht: http://www.matthewshepard.org/ Und der dunkelhäutige Messias der USA nutzt diese Gelegenheit, um in die Kamera zu lächeln und sich als Held darzustelle: http://www.queer.de/detail.php?article_id=11282
das ist es. aber es ist immer noch besser als hinterher blutend auf der straße zu liegen. so weit denke ich in so einer situation auch nicht im voraus, erstmal meine haut retten danach weitersehen. im übrigen spreche ich mich gegen jede art von schuß- oder stichwaffen zur selbstverteidigung aus. dem angreifer ordentlich eine in die fresse trümmern damit er den spaß an dem spielchen verliert ist okay, aber mit einem messer oder einer kanone ist er schnell auch mal tot und das will keiner. pfefferspray sollte man wissen wie man es anwendet, bei gegenwind und auf zu große entfernung und man hat selber viel freude dran. genau das gleiche mit elektroschockern - wild damit rumfuchteln bis die batterie leer ist gibt dem angreifer mehr als genug zeit sich auf das ding einzustellen. wenn man sich entschließt sowas zu nutzen dann einmal kurz(!) dran damit, am besten an die eier oder beine damit der hinfliegt und erstmal mit sich selber beschäftigt ist und man hat einen moment zeit zum fliehen. was das rechtliche angeht ist das ein riesen problem. man darf sich nur gegen einen unmittelbaren angriff wehren oder einen unmittelbaren angriff stoppen. aber wo greift der angreifer an? ... in dem moment wo er nur erzählt er haut mir eine rein oder in dem moment wo er es macht? laut gesetz erst dann wenn er's probiert. ist kacke wenn er damit trifft, aber bis da muß man warten bis man selbst zuschlagen "darf". oder man hat glück und auf einem video ist ein fluchtversuch erkennbar bevor man den gegner an die straße angepasst hat. am besten sind zeugen die dir attestieren können, daß du dich nur gewehrt hast. wenn niemand dabei war ist er auch einfach nur unglücklich mit dem gesicht auf den asphalt gestürzt und du hast ihm nur wieder auf die beine geholfen... nein spaß.
Stefan Helmert schrieb: > Und der dunkelhäutige Messias der USA nutzt diese Gelegenheit, um in die > Kamera zu lächeln und sich als Held darzustelle: Was kann der denn dafür? Denk ausserdem dran, dass anders als in Deutschland die meisten Strafgesetze in den USA von den Bundesstaaten individuell geregelt sind und der Präsident in solchen Fragen also meist recht wenig zu sagen hat.
Hannes Jaeger schrieb: > Verdient vielleicht. Bekommen? Einen Scheißdreck werden die Arschlöcher > bekommen. Zusätzlich zur Ausrede, dass sie betrunken waren, werden sie > auf schwere Kindheit machen. Irgendein Jugendrichter wird denen ein paar > Sozialstunden aufdrücken, die werden sich nach der Verhandlung halb > totlachen und mit dem Video bei ihren Kumpels angeben. > > Zu den Träumern, die behaupten, die Gesellschaft sei schuld und müsse > jedem einfach Arbeit geben. Ähm, wollt ihr Arschloch-Kollegen haben, die > euch zusammentreten wenn ihnen der Farbcode auf einem Widerstand nicht > passt? Solche Typen haben keine Arbeit, weil sie zu ehrlicher Arbeit > oder Ausbildung unfähig und unwillens sind. Unfähig sind sie, weil sie > bisher in ihrem Leben nicht nur nichts getan haben arbeitsfähig zu > werden, sondern aktiv dagegen gewirkt haben. Solche Nummern passt da > voll ins Programm - unbedingt die eigenen Chancen verringern je Arbeit > zu bekommen Sehe ich absolut genauso! Schön geschrieben.
@Ben _ Ich habe mich evtl. etwas falsch ausgedrückt: Dieser Obama nutzt die Situation doch nur aus um etwas Wahlwerbung zu machen. Strenger Gesetze nützen nicht um Mord zu verhindern. Möglichweise ist Obama ja sogar froh, dass dieser Mord geschah um durch Demonstration seiner Verbundenheit sein Wichtigkeit darzustellen. Dass Obama dunkelhäutig ist, ist eigentlich unwichtig, aber scheinbar ist es das den meisten Menschen nicht. Er nutzt diese eigentlich unwichtige Tatsache aus um gewählt oder wiedergewählt zu werden. Denn dunkelhäutige wurden früher unterdrückt und jetzt ist plötzlich ein Leidensgenosse an der politischen Spitze -> Wählerstimmen Das gleiche Marketing betreibt Frau Merkel. Eigentlich ist es nicht wichtig, ob ein Bundeskanzler männlich oder weiblich ist, aber die Frau emanzipiert sich. Jetzt ist eine Frau an der politischen Spitze -> Wählerstimmen Irrelevante Eigenschaften/Alleinstellungsmerkmale werden zu Marketingzwecken missbraucht - das ist der Fehler. Fakt ist, dass ein Mord bestraft werden muss. Die Hate-Crime-Gesetze werden jedoch eher eine Verschlechterung der Situation hervorrufen. Denn leider glauben einige Menschen diese Gesetze würden bestimmte Personengruppen bevorzugen oder die "Meinungsfreiheit" beeinträchtigen. Das fördert also erst den Hass auf Minderheiten. Aber diese Überlegung ist einem Staatsoberhaupt, der auf Wählerstimmen, Ruhm und Anerkennung aus ist, sicher vollkommen egal - oder er denkt nicht so weit.
So wie der Typ abgegangen ist, gehört er in die Klapse, geschlossene Abteilung und zwar für immer. Das war ein regelrechter Blutrausch, wenn der Passant nicht dazugekommen wäre, wäre das Opfer jetzt tot. Der ist eine tickende Zeitbombe und kann jederzeit wieder hochgehen.
Stefan Helmert schrieb: > Ich habe mich evtl. etwas falsch ausgedrückt: Dieser Obama nutzt die > Situation doch nur aus um etwas Wahlwerbung zu machen. Mit diesem Gesetz hat Obama kaum mehr zu tun, als er es unterzeichnet hat und dagegen auch keine Einwände hatte. Die Initiative dazu ging wie so oft bei amerikanischen Gesetzen von einem Kongressabgeordneten aus, der es seit 2001 etliche Male erneut einbrachte, aber bisher regelmässig gescheitert war. Weshalb Obama das aktiv hätte verhindern sollen erschliesst sich mir nicht. Abgesehen davon dass das Gesetz selbst nicht neu ist, sondern dadurch lediglich verändert und erweitert wurde.
das nennt man politik. und politikverdrossenheit. aber da krachts gerade hier in deutschland auch nochmal richtig. einfach mal abwarten, dauert noch ein paar jahre bis niemand mehr arbeit und genug geld zum leben, dafür aber endgültig die schnauze voll von EU-idiologie, millardenverdienern und globalen großkonzernen hat.
@Stefan Helmert: Würdest du ebenso argumentieren, wenn Obama ein männlicher heterosexueller Weisser wäre und dafür einträte, unter Hassverbrechen auch Hautfarbe, Geschlecht und sexuelle Orientierung zu verstehen? Vielleicht wäre es dann immer noch nicht in deinem Sinn, aber wahrscheinlich würdest du diese Eigenschaften (männl, usw) dann nicht eigens erwähnen. Hier hingegen hast du es getan. Warum? > Die Hate-Crime-Gesetze > werden jedoch eher eine Verschlechterung der Situation hervorrufen. Denn > leider glauben einige Menschen diese Gesetze würden bestimmte Man kann dieser Ansicht sein, ohne den Befürwortern solcher Gesetze gleich unlautere Ansichten zu unterstellen. Und dass Politiker Wahlen im Auge behalten liegt in der Natur demokratischer Systeme und ist per se nicht unlauter.
@A. K. Es ist genau dieser Marketing-Trick! Im Allgemeinen wird davon ausgegangen, dass dunkelhäutige Menschen in der Gesellschaft benachteiligt sind, was im statistischen Mittel vielleicht auch leider immer noch stimmt. Obama ist aber ein Individuum, das genau dieses Schicksal ausnutzt. Der Wähler hat unterbewusst schlechtes Gewissen ihn nicht zu wählen. Der Wähler glaubt dann Rassist zu sein. Wenn er dann nicht gewählt wird, dann kommen die Gerüchte auf, ob es nicht vielleicht tief sitzender Rassismus ist, ob sie ihn gewählt hätten, wenn er weiß wäre? Genau diese Befürchtungen umgeht man, in dem man ihn, als Angehörigen einer Minderheit, wählt. Wenn von Gleichberechtigung gesprochen wird, geht es nur selten um gleiche Rechte und Pflichen. Es geht um Quoten, gesetzliche Vorzüge und Marketinggebrabbel. Es ist nur wichtig, dass ein bestimmter Prozentsatz an Frauen in irgend einem Gremium sitzen, dass in Bildern eine Frau, ein Türke und Dunkelhäutiger ist. Wenn ein Arbeitgeber dann jemanden rausschmeißt, weil er z. B. schwul ist, dann argumentiert der AG: "Wollt ihr mich zwingen eine bestimmte Person anzustellen? Wo kämen wir hin, wenn mich der Bäcker zwingen würde bei ihm die Brötchen zu kaufen, statt im Aldi?". Ein häufig genutzter und ziemlich perfider Trick ist es Minderheiten gegeneinander auszuspielen. Es gibt einmal Religionen/Glaubensrichtungen, die bestimmte Handlungen verbieten und diese Religionen sind auf Grund der Religionsfreiheit zu respektieren, andererseits handelt es sich um legale Handlungen, welche die Religionen untersagen. So durfte ein Zahnarzt eine ZahnarzthelferIn, welcheR transsexuell war deshalb entlassen, weil seine Muslimischen Kunden ihn ansonsten meiden würden. Es ist eben dieses scheinheilige Ausnutzen des Leid anderer, um sich selbst als benachteiligt hinzustellen, nur um ein paar $/€ herauszuschlagen.
Stefan Helmert schrieb: > Fakt ist, dass ein Mord bestraft werden muss. Die Hate-Crime-Gesetze > werden jedoch eher eine Verschlechterung der Situation hervorrufen. Noch eine Kleinigkeit: Dieses Gesetz macht soweit ich erkennen kann nichts strafbar, was nicht sowieso schon strafbar ist. Es macht nicht den Hass strafbar - in den USA sowieso nicht, da er dort in weit grösserem Umfang unter Redefreiheit fällt als hierzulande. Hingegen sorgt es dafür, dass Verbrechen, die aus Hass verübt wurden, unter Bundesrecht fallen und damit von Bundespolizei und Bundesgerichten verhandelt werden können. Andernfalls blieben sie unter dem Recht der einzelnen Staaten, ohne Eingriffsmöglichkeit des Bundes. Hintergrund des ursprünglichen Gesetzes von 1969 war die Erkenntnis, dass damals Verbrechen gegenüber Schwarzen in manchen Bundesstaaten als eher lässliche Sünde betrachtet und dementsprechend von Polzeibehörden und Staatsanwälten z.T. toleriert wurden. Ohne entsprechendes Bundesrecht war ein Eingriff des Bundes in Form der Bundespolizei FBI und der von den staatlichen Gerichten unabhängigen Bundesgerichte rechtlich kaum möglich.
@Stefan Helmert: Ich glaube, dass du grad im völlig falschen Zug sitzt. Was du hier die ganze Zeit eigentlich adressierst, sind so etwas wie Verbote von Hass und Diskriminierung. Das ist aber nicht der Inhalt des von dir angesprochenen Gesetzes. Nicht Hass und Diskriminierung wird darin verboten, sondern es werden Verbrechen abhängig von ihrer Motivation unterschiedlich behandelt. Ein Verbrechen aus Eifersucht bleibt auf einzelstaatlicher Ebene, eines aus Hass auf Homosexuelle unterliegt nun dem Bundesrecht. Verändert wurde hauptsächlich, um welche Motivationen es dabei geht. Auf deutsche Rechtsstrukturen lässt sich das schlecht abbilden, man muss dazu die sehr viel eigenständigere Struktur des Rechts der amerikanischen Bundesstaaten betrachten.
Gerade in den Fernsehnachrichten: Die Schläger sind jetzt erstmal wieder auf freiem Fuß, Justiz sieht keine Haftgründe.
Verhaftet hätte ich die auch nicht, aber in die Geschlossene eingewiesen. Wenn das Kleinste jetzt bei einem der Zwei vorkommen sollte, sollte der betreffende Richter seinen Hut nehmen und ein Verfahren angehängt kriegen müssen. Spät-68er, das Hippigesocks muss endlich raus aus solchen Posten. ;-)
Thilo M. schrieb: > Spät-68er, das Hippigesocks muss endlich raus aus solchen Posten. ;-) Du elender Law-and-Order-Spießer.
Also ohne als rigoroser L&O Verfechter gelten zu wollen, aber die Fremdgefährdung ist eigentlich offensichtlich. Insofern ist mir nicht nachvollziehbar wie Derartiges auf freiem Fuss angezeit werden kann, auch wenn sie sich selbst stellten. Das sie ihre Agressionen nicht unter Kontrolle haben haben sie ja schon bewiesen. Namaste
Winfried J. schrieb: > Also ohne als rigoroser L&O Verfechter gelten zu wollen, aber die > Fremdgefährdung ist eigentlich offensichtlich. Offensichtlich ist sie offensichtlich nicht, denn sonst hätte man sie nicht wieder unter Auflagen frei gelassen. Der effektivste und billigste Weg, eine Wiederholung zu verhindern, besteht darin, sie vom Alkohol fern zu halten. Ich nehme mal an, dass dies zu den Auflagen gehört. Zur Beurteilung der Gefahr, die von ihnen ausgeht, gibt es Richter, die hoffentlich mehr Information besitzen, als die Tickermeldungen der Nachrichtenagenturen. Oben wurde schon beklagt, dass man solche Jugendliche nicht schon bei der Ersttat vorsorglich auf lange Zeit in den Knast steckt. Man kann diesen Ansatz für sinnvoll halten oder nicht, aber sie erst viele Monate in Untersuchungshaft zu stecken um dann eine wesentlich kürzere Jugendstrafe zu verhängen widerspricht naturgemäss diesem Prinzip unseres Umgangs mit jugendlichen Straftätern. Ohnehin gilt: Wenn die voraussichtliche Strafe kürzer ist als die zu erwartende Zeit bis Prozessende und keine Fluchtgefahr anzunehmen ist, dann ist Untersuchungshaft unverhältnismässig. Ich würde mich noch nicht einmal wundern, wenn dann Anspruch auf Haftentschädigung bestünde. Und wie würde das wohl wirken!
PS: Wäre diese Tat genauso spektakulär und emotionsträchtig, wenn es keine Kamera gegeben hätte? Wenn es dort statt gefunden hätte, wo man sowas üblicherweise erwartet, nämlich in/vor der Kneipe oder dem Fussballstadion? Wohl kaum. Erst die Kamera am alltäglichen Ort machen diese Tat zum bundesweiten Spektakel. Paradoxerweise können viele Kameras an öffentlichen Orten eben deshalb den subjektiven Eindruck der Sicherheit sogar reduzieren, statt ihn zu verbessern. Weil so zum jeden ergreifenden bundesweiten Bild oder gar Film wird, was sonst meist nur im Lokalteil der Zeitung stünde. Ich würde mich noch nicht einmal wundern, wenn die gefühlte Gefahr, die man oft mit Tiefgaragen verbindet, mehr mit der Phantasie von Drehbuchautoren zusammenhängt, als mit der Realität. Aber das ist Spekulation.
A. K. schrieb: > PS: Wäre diese Tat genauso spektakulär und emotionsträchtig, wenn es > keine Kamera gegeben hätte? Wenn es dort statt gefunden hätte, wo man > sowas üblicherweise erwartet, nämlich in/vor der Kneipe oder dem > Fussballstadion? Dort ist es genauso falsch, wie wenn es öffentlich und reisserisch bekannt gemacht wird, das macht keinen Unterschied an der Tatsache, dass es ein brutaler Übergriff ist, der einem labilen und aggressiven charakter entspringt. Auch die Fälle, die nicht bekannt werden, gehören entsprechend geahndet. Das hat u.A. auch mit dem Respekt vor dem Leben und der Gesundheit Anderer zu tun. Dieser scheint immer mehr abhanden zu kommen.
Thilo M. schrieb: > Dieser scheint immer mehr abhanden zu kommen. Ja, der Eindruck drängt sich auf. Freilich: Was tun? Für Monate oder Jahre in den Knast stecken führt zwar dazu, das ebendiese Person zumindest ausserhalb davon keinen Schaden mehr anrichtet, sorgt aber auch dafür, dass eine Prognose des Lebens danach deutlich düsterer wird. Wirklich verhindern kannst du es mit Knast nicht. Dass solche Taten durch Strafe und Überwachung leider nicht verhindert werden zeigen ebensolche Taten vor laufender und evtl. sogar beschilderter Kamera - und in Staaten, in denen man rigider vorgeht. Alkohol (und andere Drogen) zu verbieten bringt nach nachweisslich keine Sicherheit, sondern mehr Kriminalität. Verhindern kannst du das also nur, indem du gleich die gesamte Risikogruppe präventiv einkassierst. Also vorsorglich die gesamte männliche(?) Jugend, oder zumindest die aus risikobehafteten Sozialgruppen. Womit immerhin die Jugendarbeitslosigkeit effektiv bekämpft wäre (aber bissel teurer wärs schon).
A. K. schrieb: > oder zumindest die aus risikobehafteten Sozialgruppen. Wobei der Übelste der Burschen noch nichtmal aus "risikobehafteten Sozialgruppen" stammt. Sein Vater soll Jurist sein und ihn dazu gedrängt haben sich zu stellen.
A. K. schrieb: > Wirklich verhindern kannst du es mit Knast nicht. Das ist klar. Die Strafe muss aber unmittelbar nach der Tat folgen, sonst ist überhaupt kein Lerneffekt vorhanden. Also: Schnellgericht, 5 Jahre, Punkt. Da er sich selbst gestellt hat, ist es juristisch wohl auch kein Problem. Eine Abschreckende Wirkung hat das auf Andere sicher nicht, wenn bewusstseinsverändernde Drogen wie Alkohol im Spiel sind, genügt eine Initialzündung wie ein falscher Spruch, um so einen Blutrausch auszulösen. Der Eine reagiert eher passiv und ruhig mit Alkohol, der Andere wird aggressiv, so meine Erfahrung.
Thilo M. schrieb: > Die Strafe muss aber unmittelbar nach der Tat folgen, sonst ist > überhaupt kein Lerneffekt vorhanden. D'accord. > 5 Jahre, Punkt. Aber nicht damit, nicht in diesem Fall. Zumal recht wahrscheinlich wäre, dass er dann für den Rest seines Lebens kriminell bleibt und weiteren Schaden anrichten wird. > Da er sich selbst gestellt hat, ist es juristisch wohl auch kein > Problem. Das nicht, aber mit der Aussicht auf 5 Jahre hätte ihm sein Daddy wohl eher einen längeren Urlaub in der Pampa finanziert, bis Gras über die Sache gewachsen ist, statt ihm zu empfehlen sich zu stellen. > Der Eine reagiert eher passiv und ruhig mit Alkohol, der Andere wird > aggressiv, so meine Erfahrung. Ja. Aber was fängt man mit dieser Erkenntnis an? Vielleicht sollte man die Jungs lieber Hasch rauchen lassen, das beruhigt.
A. K. schrieb: > Ja. Aber was fängt man mit dieser Erkenntnis an? Vielleicht sollte man > die Jungs lieber Hasch rauchen lassen, das beruhigt. [Sarkasmus] Na dann ist ja klar warum was erlaubt und was verboten ist. Wenn man das in Betracht zieht, dann dient das Drogenrecht in seiner gegenwärtigen Form dem Erhalt und der Verbreitung von Gewalt und bietet somit den Deckmantel für die Notwendigkeit der Staatsgewalt. [/Sarkasmus] insofern ist das Handeln des Richters konsequent und folgerichtig. Namaste
A. K. schrieb: > Aber nicht damit, nicht in diesem Fall. Zumal recht wahrscheinlich wäre, > dass er dann für den Rest seines Lebens kriminell bleibt und weiteren > Schaden anrichten wird. Erstens, er ist schon kriminell. Zweitens, die Statistik sagt, dass das nicht seine letzte Tat sein wird. Einer der Gründe dafür, dass es mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit (> 90%) weitere Taten geben wird ist, dass die Strafen für Ersttäter lächerlich sind. Damit wird denen vermittelt, dass sie mit Allem davon kommen. Leider gibt es eine ganze Industrie von Sozialarbeitern, Soziologen, Gutachtern, Juristen und anderen Scharlatanen, die permanent daran arbeitet, solche Straftaten schönzureden. Die aus Prinzip Täter zu Opern deklarieren und dabei die wirklichen Opfer verhöhnen.
Hannes Jaeger schrieb: > nicht seine letzte Tat sein wird. Einer der Gründe dafür, dass es mit > extrem hoher Wahrscheinlichkeit (> 90%) weitere Taten geben wird ist, > dass die Strafen für Ersttäter lächerlich sind. Du glaubst wirklich, dass jemand, der bescheuert genug ist, vor laufender Überwachungskamera in der U-Bahn eine Gewalttat zu begehen, dies bei Androhung einer höheren Haftstrafe unterlassen hätte?
Darum geht es nicht! Solche Täter kann man nicht mit Strafandrohungen abhalten, aber man kann die Taten am Täter schnell und hart bestrafen und damit ein Zeichen setzen gegen labile, auf Krawall gebürstete Gemüter: "Der Preis ist zu hoch! Du lässt es besser!"
Ronny M. schrieb: > Darum geht es nicht! Solche Täter kann man nicht mit Strafandrohungen > abhalten, aber man kann die Taten am Täter schnell und hart bestrafen > und damit ein Zeichen setzen gegen labile, auf Krawall gebürstete > Gemüter: "Der Preis ist zu hoch! Du lässt es besser!" Durchaus nachvollziehbar. Hat das schon mal irgendwo funktioniert?
Was willst du dann? Keine Strafen für nichts mehr? Nur noch unverbindliche Belehrungen und Hinweise a la: "Totschlagen ist keine Lösung, das geht doch auch anders, blabla ....?"
Ronny M. schrieb: > Was willst du dann? Keine Strafen für nichts mehr? Nur noch > unverbindliche Belehrungen und Hinweise a la: "Totschlagen ist keine > Lösung, das geht doch auch anders, blabla ....?" Was soll dieser Blödsinn denn nun? Bloss weil ich es nicht für sinnvoll halte, ohne nennenswerte Kenntnis des Falles pauschal einem jugendlichen Ersttäter prophylaktisch erst einmal 5 Jahre aufzubrummen? Prozesse sind dazu da, Dinge aufzuklären, und nicht dazu, Vorverurteilungen einer erbosten Öffentlichkeit aufgrund von Medientickern zu exekutieren.
> Zwischen den oben geforderten 5 Jahren und > garnix gibts noch etwas Spielraum. Den Spielraum gibt es m.E. nur zwischen 5 Jahren und "lebenslänglich". Das Opfer hat nur zufällig überlebt (mehrfache Tritte auf den Kopf!) d.h. es war mindestens ein Mordversuch!
Ist m.E. gar nicht notwendig, härtere Strafen einzuführen. Oder jeden Schläger sofort für Jahre wegzusperren. Sonst haben wir über kurz oder lang amerikanische (Un-)Verhältnisse. Ersttäter würde ich nicht in den Knast schicken, wo sie sich 'nen Bunten machen und noch mehr Blödsinn beigebracht bekommen. Die dürften bei mir unter Androhung von Freiheitsstrafe seeehr viele und seeehr unangenehme Sozialstunden ableisten, z.B. im Pflegedienst. DAS hat mit Sicherheit wesentlich positiveren Einfluß auf die Charakterbildung.
@Icke ®. (49636b65) Welcher Pflegedienst?? Solches Viehzeug als z.B. Altenpfleger? Wie bist denn Du drauf? mfg Dietmar M.
Hannes Jaeger schrieb: > Erstens, er ist schon kriminell. Er hat im Suff ein Verbrechen begangen - kriminell ist er deswegen nicht. > Zweitens, die Statistik sagt, dass das nicht seine letzte Tat sein wird. Du hast das Wesen der Statistik nicht verstanden. Die sagt über den Einzelfall nämlich rein gar nichts aus. Deswegen ist deine Aussage reiner Blödsinn. > Einer der Gründe dafür, dass es mit > extrem hoher Wahrscheinlichkeit (> 90%) weitere Taten geben wird ist, > dass die Strafen für Ersttäter lächerlich sind. Wo hast du diese Zahl her? Unter den Fingernägeln vorgekratzt? Sehr viele männliche Jugendliche machen den einen, oder anderen auch sehr großen Scheiß. Wenn davon immer 90% rückfällig würden, dann hätten wir eine ulkige Gesellschaft, ganz nach dem Geschmack von Alice Schwarzer: Alle Männer im Knast und die Hälfte der Frauen verdient ihr Geld bei der Justiz. > Damit wird denen vermittelt, dass sie mit Allem davon kommen. Das wird nur dadurch vermittelt, daß die Strafe nach Jugendstrafrecht nicht auf die Tat folgt. Bis die Kerle merken, daß es ernst wird, haben sie schon die nächsten Dinger gedreht und wenn es endlich Ernst wird, dann sehen kein Land mehr. Nicht Abschreckung schützt vor Verbrechern - nicht Erwachsenen und schon gar nicht Jugendlichen - sondern nur eine Perspektive für die Leute, die deutlich besser ist, als ein Leben in der Hartz IV-Gosse.
Studien haben doch gezeigt, das Zwang den Menschen nicht besser macht. Furcht ist da schon wesentlich effektiver und zwar Furcht das man das was man besitzt verlieren könnte. Man muss denen nur weniger lassen als H4 und dann stehen die Chancen nicht schlecht das es besser wird, oder es werden weitere Straftaten begangen um sich den selben Lebensstandard wie die Redlichen leisten zu können. Was auch noch eine Möglichkeit wäre Täter in die Schule zu stecken und noch mal die Schulbank zu drücken. Das wäre auch ne Strafe, allerdings mit dem Effekt das man erst mal gebunden ist. Allerdings wird es viele geben die eine Strafe lieber absitzen.
Michael S. schrieb: > Furcht ist da schon wesentlich effektiver und zwar Furcht das man > das was man besitzt verlieren könnte. Dazu muß er erst mal was besitzen. > Man muss denen nur weniger lassen > als H4 und dann stehen die Chancen nicht schlecht das es besser wird, Hartz IV soll Besitz sein? Machst du Witze? > oder es werden weitere Straftaten begangen um sich den selben > Lebensstandard wie die Redlichen leisten zu können. Ach, wie hat denn dieser frustrierte, besoffene Schläger durch seine Tat seinen Lebensstandard verbessert? Gehts noch? > Was auch noch eine Möglichkeit wäre Täter in die Schule zu stecken und > noch mal die Schulbank zu drücken. Um ihnen zu zeigen, wie Sinnlos Schule sein kann? Im Übrigen ist der Hauptschläger auf dem Weg zum Abitur. Soll man ihn jetzt etwa in die Hilfsschule schicken? Deine Ratschläge sind Unsinn, die helfen keinen Nanometer weiter.
Dietmar M. schrieb: > @Icke ®. (49636b65) > Welcher Pflegedienst?? Solches Viehzeug als z.B. Altenpfleger? Wie bist > denn Du drauf? > mfg Dietmar M. Warum nicht? Unter fachkundiger Anleitung, mit jederzeit drohendem Strafvollzug, wenn sich der Kandidat nicht an die Regeln hält? In den meisten Fällen dürfte sich nach einem "Pflegejahr" die Grundeinstellung zur Gewalt ändern. Hat nicht Frau Merkel dieser Tage den Vorschlag unterbreitet, H4-Empfänger als Pflegekräfte zu verpflichten? Ist das sinnvoller?
Uhu Uhuhu schrieb: > Er hat im Suff ein Verbrechen begangen - kriminell ist er deswegen > nicht. Warum gilt Suff als Strafmindernd? Darf ich mich jetzt besaufen und meine Umgebung abmessern? Wer mit Alkohol nicht klarkommt muß für seine Taten einstehen.
Michael X. schrieb: > Warum gilt Suff als Strafmindernd? Darf ich mich jetzt besaufen und > meine Umgebung abmessern? Dürfen tust du nicht. Kannst aber mit erheblich milderen Strafen rechnen. Fünf Jahre für Mord sind doch ein Schnäppchen. http://bundesrecht.juris.de/stgb/__323a.html
Icke ®. schrieb: > Die dürften bei mir unter Androhung von > Freiheitsstrafe seeehr viele und seeehr unangenehme Sozialstunden > ableisten, z.B. im Pflegedienst. Geht's noch? Solche Typen drehen dir doch ruckzuck die Luft ab, weil du sie gerade von was wichtigem abhältst - wie sich am Hintern zu kratzen oder eine Idotensendung im TV zu sehen. So kann man das Kostenproblem im Pflegesystem natürlich aus lösen. Liebe fünf Jahre Bau. Dann können sie nämlich wenigstens für fünf Jahre nicht den nächsten zu Brei schlagen. Schaden kann denen Knast sowieso nicht, die sind doch schon völlig durch.
Uhu Uhuhu schrieb: > Im Übrigen ist der Hauptschläger auf dem Weg zum Abitur. Soll man ihn > jetzt etwa in die Hilfsschule schicken? Ein Jahr oder Jahre zurück zu stufen wäre doch mal ne Bestrafung. Mach sein das meine Vorschläge Unsinn sind aber einige Minister wollen ja Straftätern schon den Führerschein wegnehmen, auch wenn das Delikt gar nichts mit dem Straßenverkehr zu tun hatte. > Hartz IV soll Besitz sein? Machst du Witze? Wieso? Schlechte Erfahrung mit gemacht? Ich nahm an das du freiberuflich tätig bist. Dann hast du damit doch keine Erfahrung, oder?
Hannes Jaeger schrieb: > > Geht's noch? Solche Typen drehen dir doch ruckzuck die Luft ab, weil du > sie gerade von was wichtigem abhältst - wie sich am Hintern zu kratzen > oder eine Idotensendung im TV zu sehen. Ich habe bewußt geschrieben: "Ersttäter" und "Sozialstunden ableisten, z.B. im Pflegedienst." Ich habe NICHT geschrieben, "alle Gewalttäter in den Pflegedienst". Ungeliebte Arbeiten gibt es auch in anderen Bereichen. Die Differenzierung, wer eine Chance verdient und wer sofort weggesperrt muß, sollte man den Gerichten überlassen, womit wir bei Punkt 2 sind: > Liebe fünf Jahre Bau. Dann können sie nämlich wenigstens für fünf Jahre > nicht den nächsten zu Brei schlagen. Schaden kann denen Knast sowieso > nicht, die sind doch schon völlig durch. Ah ja, der typische "american way of justice". Und was hats den Amis gebracht, außer chronisch überfüllten Knästen? In einer Demokratie ist der Sinn einer Bestrafung nicht Rache, sondern Erziehung. Du gehst pauschal davon aus, daß jeder Schläger ein notorischer, unverbesserlicher Schwerverbrecher ist. Man sollte jedoch unterscheiden, ob einer loszieht, um -aus welchen Gründen auch immer- vorsätzlich anderen aufs Maul zu hauen. Oder ob einer im Streit ausrastet und überreagiert. Ersterer Typ muß wegen latenter Wiederholungsgefahr aus Sicherheitsgründen hinter Gitter. Dem zweiten tuts vielleicht leid, wenn er wieder Klarheit im Kopf hat. Steckst du den 5 Jahre in den Bau, dann wird er danach mit Sicherheit ein anderer Mensch sein. Aber wahrscheinlich nicht im positiven Sinne. Da drinnen ist er permanent mit Straftätern zusammen, lernt kriminelle Methoden, muß sich möglicherweise gewaltsam behaupten. Wenn er nach 5 Jahren rauskommt, ist seine ehemalige Existenz zerstört. Er wird als Vorbestrafter schwerer gute Arbeit finden und sich vielleicht fortan im Kreise anderer Ex-Knackis bewegen. Ist dieser Mensch dann wertvoller für die Gesellschaft als vor der Strafe?
Michael X. schrieb: > Warum gilt Suff als Strafmindernd? Warum gilt Geisteskrankheit strafmildernd? Im übrigen gibt es einen Straftatbestand Vollrausch:
1 | § 323a StGB |
2 | Vollrausch |
3 | |
4 | (1) Wer sich vorsätzlich oder fahrlässig durch alkoholische Getränke oder |
5 | andere berauschende Mittel in einen Rausch versetzt, wird mit |
6 | Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn er |
7 | in diesem Zustand eine rechtswidrige Tat begeht und ihretwegen nicht |
8 | bestraft werden kann, weil er infolge des Rausches schuldunfähig war |
9 | oder weil dies nicht auszuschließen ist. |
10 | |
11 | (2) Die Strafe darf nicht schwerer sein als die Strafe, die für die im |
12 | Rausch begangene Tat angedroht ist. |
13 | |
14 | (3) Die Tat wird nur auf Antrag, mit Ermächtigung oder auf Strafverlangen |
15 | verfolgt, wenn die Rauschtat nur auf Antrag, mit Ermächtigung oder auf |
16 | Strafverlangen verfolgt werden könnte. |
> Darf ich mich jetzt besaufen und meine Umgebung abmessern? Nein, natürlich nicht. Ich denke, deine Idee greift zu kurz: Warum saufen die Leute? Vielleicht, weil sie nichts besseres zu tun haben? Und jetzt die entscheidende Frage: Ist es strafwürdig, nichts besseres zu tun zu haben? > Wer mit Alkohol nicht klarkommt muß für seine Taten einstehen. Wie wärs mit nicht saufen, damit er sich unter Kontrolle behält?
Achja, der arme Täter. Er konnte gar nicht anders: auf dem Weg zum Abitur, schlechte Laune und einen Juristen(!) als Vater. Was blieb ihn da übrig als den nächsten der sich provozieren lässt halb tot zu schlagen? Ich würde sagen 8 Wochen Anti-Aggressionstraining in der Karibik sind Strafe genug!
Michael S. schrieb: >> Hartz IV soll Besitz sein? Machst du Witze? > Wieso? Schlechte Erfahrung mit gemacht? Ich nahm an das du > freiberuflich tätig bist. Dann hast du damit doch keine > Erfahrung, oder? Oh Mann. Muß man jede Scheißerfahrung selbst gemacht haben, um klug zu werden?
Uhu Uhuhu schrieb: > Oh Mann. Muß man jede Scheißerfahrung selbst gemacht haben, um klug zu > werden? Ich würde sagen, JA, zumindest meistens.
Michael S. schrieb: > Ich würde sagen, JA, zumindest meistens. Dann würde ich dir dringend empfehlen, nur mit Spannungen bis 24 V zu arbeiten. Mit höheren Spannungen könnte so eine Erfahrung leicht die finale werden und der Lerneffekt ist dann gleich Null.
Ronny M. schrieb: > Achja, der arme Täter. Er konnte gar nicht anders: auf dem Weg zum > Abitur, schlechte Laune und einen Juristen(!) als Vater. Was blieb ihn > da übrig als den nächsten der sich provozieren lässt halb tot zu > schlagen? Sag bloß es war ein Leitkulturträger ohne Migrationshintergrund.
Uhu Uhuhu schrieb: > arbeiten. Mit höheren Spannungen könnte so eine Erfahrung leicht die > finale werden und der Lerneffekt ist dann gleich Null. Doch, das funktioniert sehr wohl. Wenn man das etliche Generationen lang konsequent durchzieht, dann sollte sich durchaus ein gewisser Lerneffekt einstellen. Gesamtheitlich betrachtet, d.h. es wird dadurch zwar nicht er klüger, aber die Menschheit. Leider hat uns genau dieser Effekt überhaupt erst in die beschriebene Bredouille gebracht. Weil sich die Agressivität offensichtlich früher evolutionär als mindestens anteilig vorteilhaft erwiesen hat. Hat ja entsprechende Studien gegeben, die zeigten dass beide Typen gebraucht werden, der eine für die Gene, der andere für die Aufzucht.
Uhu Uhuhu schrieb: > Und jetzt die entscheidende Frage: Ist es strafwürdig, nichts besseres > zu tun zu haben? kleiner blick in den spiegel, hm?
Uhu Uhuhu schrieb: > Dann würde ich dir dringend empfehlen, nur mit Spannungen bis 24 V zu > arbeiten. Ist da schon Schluss bei dir? Bis 60Volt ist das gewöhnlich nicht gefährlich und mit einem 90Volt E-Schweißgerät hab ich auch schon meine Erfahrung gemacht.
Wenn das mein Filius wäre und ich in der Position des Vaters, so würde ich im erstmal klarmachen, dass wenn er sich nicht stellt, ich das für ihn übernehme. Und anschließend würde ich ihm jegliche Unterstüzung bis zum Gerichttermin entziehen, so das er auf eine Pflichtverteidigung angewiesen ist. Er würde sich wünschen, dass ich mich raus halte, falls mich Gericht oder Jugendhilfe fragte. Ich würde ihm Klarmachen das er widerkommen darf wen er das Opfer angemessen entschädigt hat. Und das Maß würde ich ihm stande pede benennen(Schadlosstellung des Opfers). Dem Richter wollte ich nicht vorgreifen aber. Davon käme mir der Filus aber nicht. Und allen die pflegebedürftige an Leute vermitteln wollen, welche ein Pflicht ableisten sollen, wünsche ich mal eine kleine Probe als Zu-Pflegender in hilfloser Position mit einem solchen überzeugten / zwangsvepflichteten Pfleger als alleinige Hilfe. Das weitet den Blick. Meine Mutter sagte plötzlich, bei diesem Bild unter die nase gerieben, "Ach so habe ich das ja noch nie betrachtet" Die glaubte auch man müsste die Leute ja nur "überzeugen". Naja SED_Denke bis heute nicht abgelegt. Namaste
Egal, was so gelabert wird, Deutschland wird wieder faschistischer, reaktionärer. Vom Arbeitslosen Jugendlichen bis zum Richter in höchster Instanz. Durch die gesammte Gesellschaft also. Ist leider inzwischen Fakt. :--((
Hanna P. schrieb: > Deutschland wird wieder faschistischer, reaktionärer. > Vom Arbeitslosen Jugendlichen bis zum Richter in höchster Instanz. > Durch die gesammte Gesellschaft also. Das der Haupttäter nicht inhaftiert wurde ist also reaktionärer Faschismus?
Hanna P. schrieb: > Deutschland wird wieder faschistischer, reaktionärer. Du meinst Neufünfland? Im Westen hat sich die Situation diesbezüglich etwas verbessert, seit die alten SS-Köppe aus den Sicherheitsbehörden aus biologischen Gründen verschwunden sind.
@Uhu ich meine überall: Etwa Altnazis, die in Neufünfland besonders preiswert grosse Areale erwerben können, die dann mit dem Segen des BND zu Ausbildungslagern gladiohafter Strukturen ausgebaut werden, Zusammenarbeit von Altnazis mit Neunazis gerade im Bereich ganzheitlicher Markenkleidung unter Duldung höchster Stellen und so weiter und so fort ...
Hanna P. schrieb: > Zusammenarbeit von Altnazis mit Neunazis gerade im > Bereich ganzheitlicher Markenkleidung unter Duldung höchster Stellen > und so weiter und so fort ... Na ja, das mit der "Markenbekleidung" ist reine Volksverarsche. Das ist das aller letzte Gelump. Ich suchte mal eine Hose, mit möglichst vielen Taschen und fand so eine Thor Steinar-Military-Look-Klamotte, die ich zähneknischend kaufte. Die Taschen waren praktisch, aber ich hatte bisher keine Hose, die schneller verschlissen wäre. Das war die minderwertigste Baumwolle, die zu finden war. Und bei Gladio waren die SS-Schufte ja bestens im Geschäft...
A. K. schrieb: > Das der Haupttäter nicht inhaftiert wurde ist also reaktionärer > Faschismus? Nee, reaktionär sind die Reden, welche hier im Thread allenthalben geschwungen werden.
Uhu Uhuhu schrieb: > Na ja, das mit der "Markenbekleidung" ist reine Volksverarsche. Das ist > das aller letzte Gelump. "Marke" sagt ja auch nichts über die Qualität aus. ;-) Ist wie die Werbung: "... Singles mit Niveau ..." Niedriges Niveau ist auch ein Niveau.
Reaktion: "Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) fordert nun ein Alkoholverbot im öffentlichen Personennahverkehr." Nanu? Klingt bischen wie "CSU fordert Verbot von Biergärten". Wie sollen die Leute den da wieder weg - am Steuer vom eigenen Auto?
A. K. schrieb: > Wie sollen die Leute den da wieder weg - am Steuer vom eigenen Auto? Das ist auch als Abu Wiesheu-Taktik bekannt...
Ziemlich einfach - weil die Täter wissen, das ihnen nichts passiert. Es ist kein Scherz - viele werden von den Richtern selbst in solchen Fällen mit dem Hinweis auf "kulturtypisches Verhalten" mit einer Bewährungsstrafe freigelassen. "Perspektivlosigkeit" lasse ich nicht gelten. Was ist mit den ostasiatischen Einwanderern? Auch diese kommen mit nichts hier an, haben aber nach kurzer Zeit respektable Entwicklungen vorzuweisen. Erst Blumenstand dann eigenes Geschäft, in der Schule mit Bestleistungen statt aus Schulklassen postkulturelle Räume zu machen. Wenn das typische Klientel aus Wedding oder Neukölln über "Perspektivlosigkeit" jammert ist dies vor dem Hintergrund, daß die deutsche Gesellschaft bisher nach konservativen Schätzungen schon über eine Billion (!) Euro für Sozialleistungen und Integrationsleistungen aufgewendet hat, lächerlich. Aber schon Machiavelli wußte zu schreiben, daß man mit Alimentierungen keinen Dank schafft - sondern spätestens dann Haß wenn man das Geld dafür nicht mehr auftreiben kann, die Geldzahlungen aber als "Recht" gesehen werden. Beängstigend ist der Umstand, daß viele solcher Taten mittlerweile bewußt gegen Inländer verübt werden - eben weil man weiß das dies keine Folgen hat. Ja, es häuft sich momentan in Berlin: http://www.sueddeutsche.de/panorama/jugendkriminalitaet-in-berlin-erneut-mann-im-u-bahnhof-zusammengeschlagen-1.1062791
Hanna P. schrieb: > Egal, was so gelabert wird, > > Deutschland wird wieder faschistischer, reaktionärer. > Vom Arbeitslosen Jugendlichen bis zum Richter in höchster Instanz. > Durch die gesammte Gesellschaft also. > > Ist leider inzwischen Fakt. :--(( Oho, das "Bündnis gegen Realität" meldet sich zu Wort... http://www.nadir.org/nadir/initiativ/bgr/pages/index2.htm
Rüdiger Knörig schrieb: > Ziemlich einfach - weil die Täter wissen, das ihnen nichts passiert. > Es ist kein Scherz - viele werden von den Richtern selbst in solchen > Fällen mit dem Hinweis auf "kulturtypisches Verhalten" mit einer > Bewährungsstrafe freigelassen. Diese Argumentation paßt zum vorliegenden Fall nun überhaupt nicht...
A. K. schrieb: > Stefan Helmert schrieb: > >> Fakt ist, dass ein Mord bestraft werden muss. Die Hate-Crime-Gesetze >> werden jedoch eher eine Verschlechterung der Situation hervorrufen. > > Noch eine Kleinigkeit: Dieses Gesetz macht soweit ich erkennen kann > nichts strafbar, was nicht sowieso schon strafbar ist. Es macht nicht > den Hass strafbar - in den USA sowieso nicht, da er dort in weit > grösserem Umfang unter Redefreiheit fällt als hierzulande. > > Hingegen sorgt es dafür, dass Verbrechen, die aus Hass verübt wurden, > unter Bundesrecht fallen und damit von Bundespolizei und Bundesgerichten > verhandelt werden können. Andernfalls blieben sie unter dem Recht der > einzelnen Staaten, ohne Eingriffsmöglichkeit des Bundes. > > Hintergrund des ursprünglichen Gesetzes von 1969 war die Erkenntnis, > dass damals Verbrechen gegenüber Schwarzen in manchen Bundesstaaten als > eher lässliche Sünde betrachtet und dementsprechend von Polzeibehörden > und Staatsanwälten z.T. toleriert wurden. Ohne entsprechendes > Bundesrecht war ein Eingriff des Bundes in Form der Bundespolizei FBI > und der von den staatlichen Gerichten unabhängigen Bundesgerichte > rechtlich kaum möglich. Die "Anti Discrimination Laws" gehen, wie der Name schon sagt, auf das Betreiben der ADL zurück, die auch hier in Deutschland für die Umsetzung in ihrem Sinne wirkt. Wie Uneigennützig diese Bestrebungen sind und ob da nicht etwas als bloßer Vorwand genutzt wird soll jeder für sich entscheiden....
Uhu Uhuhu schrieb: > Rüdiger Knörig schrieb: >> Ziemlich einfach - weil die Täter wissen, das ihnen nichts passiert. >> Es ist kein Scherz - viele werden von den Richtern selbst in solchen >> Fällen mit dem Hinweis auf "kulturtypisches Verhalten" mit einer >> Bewährungsstrafe freigelassen. > > Diese Argumentation paßt zum vorliegenden Fall nun überhaupt nicht... Für den vorliegenden Fall nicht, da hat es wohl gereicht daß Papi nicht so ohne Einfluß war. Auch dies zeigt, daß von einer "Unabhängigen Rechtsprechung ohne Ansehen der Person" keine Rede mehr sein kann. Von Rechtsicherheit sowieso nicht mehr. Denn der Rechtsfrieden baut ja darauf, daß der Staat solche Verbrechen gegen Leid und Leben konequent ahndet. Versagt der Staat zu sehr, wird es wie in Ungarn zur Bildung von Bürgerwehren kommen - aus reiner Existenzangst. Berlin ist auch nicht das schlimmste Pflaster, Bremen soll da teilweise viel schlimmer dran sein...
Rüdiger Knörig schrieb: > Auch dies zeigt, daß von einer "Unabhängigen Rechtsprechung ohne Ansehen > der Person" keine Rede mehr sein kann. Wiebitte? Eben hast du dich noch beschwert, daß den Kerlen nichts passiert und nun soll der Papi dafür gesorgt haben, daß der Filius behandelt wird, wie die anderen auch? Gehts noch?
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