Forum: Offtopic Die Berliner-Mauer fürs Internet


von Jeffrey L. (the_dude)


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Ich frage mich wieoft wir eigentlich noch den Versuch der Zenzur aufs 
Brot geschmiert bekommen!?
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,759378,00.html

Ein paar Politiker wollen einfach nicht verstehen dass Freiheit über der 
totalen Sicherheit steht, völlige Inkompetenz wird hier mit Dummheit 
absorbiert!
...und irgendwie habe ich langsam Angst dass die Bürger Europas müde 
sind um gegen jeden sinnfreien Beschluß der EU vorzugehen.



Passend dazu ist im aktuellen Spiegel (im Printheft, leider nicht 
online) ein Artikel, dass in vielen Ländern derzeit EU-feindlihe 
Parteien auf dem Vormasch sind, wieso eigentlich nur!?

von (prx) A. K. (prx)


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Jeffrey Lebowski schrieb:

> Ich frage mich wieoft wir eigentlich noch den Versuch der Zenzur aufs
> Brot geschmiert bekommen!?

So lange bis es klappt. Im nächsten Schritt wird dann der ursprünglich 
noch vereinbarte Richervorbehalt gekippt.

Allerdings ist das nicht so schnell zu erwarten, weil die Bürgerrechte 
das einzige Thema sind, was die FDP derzeit noch am Leben halten könnte. 
Neuliberalismus zieht noch nicht wieder so richtig. Und so haben beide 
Parteien ein Dauerthema, mit dem sie ihre Wähler füttern können. Die CDU 
verhindert mit scharfen aufgeblasenen Sprüchen eine Rechtspartei, die 
FDP versucht verzweifelt zu überleben. Das kann (u.U. in gegenseitigem 
Einverständnis) noch lange so weiter gehen.

von Jonny O. (-geo-)


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Laut dem Vorschlag soll eine "schwarze Liste" erstellt werden mit 
Web-Angeboten, die gegen europäisches Recht verstoßen.
---------------------------------

ohje. Da wird eine Infrastruktur geschaffen, die durchaus auch mal 
missbraucht werden könnte.

von Purzel H. (hacky)


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>Passend dazu ist im aktuellen Spiegel (im Printheft, leider nicht
online) ein Artikel, dass in vielen Ländern derzeit EU-feindlihe
Parteien auf dem Vormasch sind, wieso eigentlich nur!?

Vielleicht weil die jetzige Form nichts taugt ? Die Einen prassen wie 
die Sau, die Anderen duerfen dafuer aufkommen. Es wird ja nicht besser.

von Jeffrey L. (the_dude)


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Hex Oschi schrieb:
> Vielleicht weil die jetzige Form nichts taugt ? Die Einen prassen wie
> die Sau, die Anderen duerfen dafuer aufkommen. Es wird ja nicht besser.

Ja klar, die Frage war auch eher rhetorisch gemeint! ;-)

von Juppi J. (juppiii)


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..ja die "Neue" BRD hat viel vom Überwachung- und Unrechtsstaat
der DDR gelernt.Hauptsächlich die Überwachung perfektioniert.

..nur Reden nützt nichts,jeder muß schon einen kleinen Beitrag 
leisten,um "etwas" zu ändern.
Manchmal bedeutet dies ,persönliche Nachteile und mehr.

von Vlad T. (vlad_tepesch)


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ich kann nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.
diese EU-Fritzel gehen mir langsam enorm auf die Nerven.
alle hirnamputiert, gekauft oder machtgierig (multiple choice)
Und nix kann man dagegen tun

von Icke ®. (49636b65)


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Vlad Tepesch schrieb:
> Und nix kann man dagegen tun

Doch, kann man. Nur nicht als Einzelner.

von Hagen R. (hagen)


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>Ein paar Politiker wollen einfach nicht verstehen dass Freiheit über der
>totalen Sicherheit steht

Wie kommst du zu dieser Vermutung ?

Fakt ist:

- das INet existiert nicht losgelösst von der realen Umwelt, es IST ein 
Spiegelblid unserer Umwelt
- unsere reale Umwelt basiert auf dem Konzept der Nationalstaaten und 
deren Anerkennung durch die anderen Staaten, insbesiondere 
Hoheitsgebiete usw.
- die Machtstrukturen aller Staaten basieren auf der gezielten 
Verteilung der Resourcen
- Wissen ist die Resource unseres Zeitalters
- Kontrolle des Wissensfluß im WEB dient also der Machterhaltung

Selbst wenn wir also in einer besseren Realität leben würden, so würden 
wir denoch einen Bedarf nach Kontrolle des Wissenflusses haben. Denn 
ohne Kontrolle des Wissenflusses gibts keine Ordnungskriterien für die 
Informationen im WEB mehr. Dh. eine privat/kommerzielle Suchmaschine wie 
Google stellt ein viel höherers Potential einer Kontrolle dar als das 
was die Staaten bisher bewerkstelligen könnten.

Fazit aus meiner Sicht: Die politischen Diskussionen über Kontrolle des 
WEBs sind an der kommerziellen und technologischen Realität aber sowas 
von vorbei das ich den Eindruck habe das die Politiker im Grunde nur 
noch der schon exitenten Realit einer Überwachung als Alibi dienen 
sollen.

Politisch verargumentiert man Themen die schon längst Realität sind.

Es geht auch nicht um Kontrolle des WEBs, das wird schon längst 
kontrolliert. Es geht um die Kontrolle des Wissens da das defakto die 
einzige Resource ist die der Mensch hat die unerschöpflich ist.

Gruß Hagen

von Hagen R. (hagen)


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>Ein paar Politiker wollen einfach nicht verstehen dass Freiheit über der
>totalen Sicherheit steht

Nochwas:

- totale Sicherheit wird es nie geben
- es geht nicht um Sicherheit sondern eher um Stabilität eines 
Gesellschaftsystemes
- Freiheit ist Einbildung, die einzige Freiheit die wir haben ist die 
Einsicht in die Notwendigkeit

Letzter Satz ist es der dir aber im Grunde Recht gibt: er besagt in 
meinen Augen nämlich das auf lange Sicht ein System dessen 
Machtstrukturen auf Ausbeutung und Unterdrückung basieren, um 
ungebremestes sinnloses krebsartiges Wachstum zu fördern, nicht 
überlebensfähig sein kann.

Gruß Hagen

von Juppi J. (juppiii)


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Hagen Re schrieb:
> Einsicht in die Notwendigkeit

Das war im Sozialismus eine vielgepriesene Eigenschaft.
..vor 25J im Kapitalismus, "glaube" ich nicht!

von Icke ®. (49636b65)


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Hagen Re schrieb:

> - die Machtstrukturen aller Staaten basieren auf der gezielten
> Verteilung der Resourcen

Genau. Und wie die verteilt werden, bestimmt derjenige, welcher in den 
Machtpositionen sitzt. Ob das nun Politiker oder Lobbyisten sind, ist 
wurscht. Das Volk jedenfalls nicht.

> - Kontrolle des Wissensfluß im WEB dient also der Machterhaltung

Auch richtig. Damit das Volk keine Klarheit über die reale Verteilung 
der Ressourcen bekommt, muß der Machtausübende die Kontrolle darüber 
behalten, welche Informationen an die Öffentlichkeit gelangen und vor 
allem, welche nicht. Früher war das einfach. Man mußte nur den Daumen 
auf Presse und Medien halten und hatte immer ausreichend Zeit, die 
Verbreitung zu unterbinden oder wenigstens einzuschränken. Heuer 
dagegen, wo jede beliebige Information in Sekundenbruchteilen von einem 
Ende der Welt ans andere gelangen kann, ist die Kontrolle kaum noch 
gegeben. Bestes Beispiel: Wikileaks. Völlig klar, daß nichts unversucht 
gelassen wird, den freien Informationsaustausch zu unterbinden oder in 
beherrschbare Bahnen zu lenken.

> Es geht auch nicht um Kontrolle des WEBs, das wird schon längst
> kontrolliert.

Es ist noch nicht annähernd so kontrollierbar, wie man das gern hätte. 
In Diskussionsforen, sozialen Netzwerken, medialen Plattformen und Blogs 
kann der Pöbel nach wie vor unliebsame Themen anreißen und rasend 
schnell verbreiten. Ist eine Information erst mal im Web, bleibt sie 
dort für alle Zeiten. Früher mußte man Briefe schreiben, telefonieren 
oder sich treffen. War einfach zu überwachen und die Identitäten der 
Konspirativen kein Geheimnis. Die Überwachung des Internets ist ungleich 
schwieriger, daher strebt man nach Kontrollmechanismen.

> - Freiheit ist Einbildung, die einzige Freiheit die wir haben ist die
> Einsicht in die Notwendigkeit

Das Volk hat soviele Freiheiten, wie es sich nehmen will. Es kann die 
bestehenden Machtverhältnisse jederzeit umstürzen. Damit es soweit 
kommt, müssen allerdings zwei Hauptkriterien erfüllt sein:

1. Einigkeit.
Bevor sich das Volk über die Notwendigkeit einer Revolution einig wird, 
müssen sich die Lebensverhältnisse der Mehrheit bis zur Unerträglichkeit 
verschlechtern. Solange nur eine Minderheit mit seiner Existenz 
unzufrieden ist, wird sich der Rest nicht überzeugen lassen. Die Kunst 
der Politik besteht nicht darin, das Volk zufriedenzustellen. Die Kunst 
besteht darin, die Mehrheit des Volkes auf einem noch erträglichen Level 
an Lebensqualität zu halten. Und das Volk kann sehr leidensfähig sein. 
In Deutschland ist die Lebensqualität trotz aller Meckerei immer noch 
auf einem sehr hohen Niveau. Wie hoch, erkennt man u.a. an den 
anspruchsvollen Gehaltswünschen von Berufseinsteigern. Nicht einmal den 
H4-Empfängern geht es WIRKLICH schlecht. Wer das anders sieht, sollte 
mal an DDR-Verhältnisse zurückdenken oder mit Ex-DDR-Bürgern reden und 
den Lebensstandard vergleichen. Von Einigkeit sind wir in Deutschland 
noch utopisch weit entfernt.

2. Mut.
Ist sich das Volk dann mal einig, muß es auch noch den Mut aufbringen, 
die Revolution anzufangen. Ein Umsturz geht selten so friedlich ab wie 
1989. Da muß jeder Einzelne die Arschbacken zusammenkneifen, 
Repressalien in Kauf nehmen oder gar realisieren, daß er verletzt oder 
getötet werden kann. Daß ein Volk auch in der aktuellen Zeitrechung 
solchen Mut aufbringen kann, sieht man derzeit live im arabischen und 
afrikanischen Raum. Die kämpfen dort mit Leib und Leben für ihre 
Freiheit.
Mitunter brauchts einer Handvoll Mutiger, die mit Signalwirkung voran 
gehen und eine Lawine auslösen. Auch 89 war das so.


Mitunter ist es schon eine schier unlösbare Aufgabe, den Menschen 
überhaupt die Augen zu öffnen. Die meisten WOLLEN gar nicht sehen und 
hören, sondern krallen sich an materiellen Errungenschaften fest, die 
sie scheinbar über den Nachbarn erheben. Die merken gar nicht, daß auch 
sie nur Knochen fressen, die von der Tafel der Oberschicht fallen. Auch 
wenn es große fleischige Knochen sind, Hund bleibt Hund. Und Hund hat 
Herrchen zu gehorchen.

Ja, und nach der Revolution? Das Volk hat seine unliebsame Führung zum 
Teufel gejagt. Ohne Führung "funktioniert" nur Anarchie. Anarchie hat 
prinzipbedingt aber eine sehr kleine Halbwertszeit. Also muß eine neue 
Führung her. Die müht sich redlich, wird aber bald merken, daß auch sie 
das Volk nicht zum Garten Eden führen kann. Das Spiel beginnt von neuem, 
ein Teufelskreis...

von Hagen R. (hagen)


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>> Es geht auch nicht um Kontrolle des WEBs, das wird schon längst
>> kontrolliert.

>Es ist noch nicht annähernd so kontrollierbar, wie man das gern hätte.

Falsch. Das WEB ist doch nur eine Technologie zum Austausch von 
Informationen. Damit das funktioniert wird es kontrolliert und das zu 
100%, ansonsten wäre diese Technologie nicht zureichend für uns.

Das was im WEB nun "zusätzlich" kontrolliert werden soll ist die 
Information die darin kursiert.

Dazu möchte man logischer Weise die Möglichkeiten der Technologie WEB 
nutzen.

Jede andere Sichtweise führt zum gleichen Denkfehler der damaligen 
Maschinenstürmer, die die Maschinen zerstört haben weil die Arbeiter 
glaubten das diese die Ursache für ihre Arbeitslosigkeit wären.

Der Fehler ist die flasche Trennung der Tatsachen und damit die 
fälschliche Zuordnung der Ursache für die Probleme.

Letzendlich gehts doch darum aus einem Recht ein Bedürfnis zu machen. 
Mit einem Recht auf Wissen oder Wasser kannst du kein Geld verdienen. 
Aber mit einem Bedürfnis nach Wissen oder Wasser mit Sicherheit. Dazu 
muß das Wissen portionierbar, kontrollierbar und somit profitierbar 
sein, es wird von einem Recht zu einem Bedürfnis um-postuliert.

>> - Freiheit ist Einbildung, die einzige Freiheit die wir haben ist die
>> Einsicht in die Notwendigkeit

>Das Volk hat soviele Freiheiten, wie es sich nehmen will. Es kann die
>bestehenden Machtverhältnisse jederzeit umstürzen. Damit es soweit
>kommt, müssen allerdings zwei Hauptkriterien erfüllt sein:

Hm, das versteht man nicht unter dem Spruch "Freiheit ist die Einsicht 
in die Notwendigkeit"

Ich fasse diesen Satz viel weitreichender auf, eher aus Sicht der 
Evolution oder philosopisch. Wir haben eben nicht die Freiheit alles das 
machen und tun lassen zu können was wir wollen.

Du als Individuum das auf der Erde lebt hat die Freiheit für sich zu 
akzeptieren das die Schwerkraft der Erde bei einem Sturz dir blaue 
Flecken verursacht. Du kannst dich auch gegen diese Erkenntnis 
verweigern und glauben das du die Schwerkraft überwindest, aber 
spätestens nach den Sturz wirst du die Einsicht zeigen das es besser ist 
die Schwerkraft als für dich real existent hinzunehmen. Du kannst nitch 
gegen ein Naturgesetz verstoßen sondern du hast die Freiheit die 
Einsicht zu zeigen das du diesem Naturgesetz unterworfen bist. Wenn wir 
als Menschheit aus der Evolution entstammen, dann gelten die Gesetze der 
Evolution auch heut noch für uns. Auch wenn wir schon längst von der 
natürlichen Evolution "abgespalten" sind, dh. durch unser planhaftes 
gezieltes Eingreifen in unsere Umweltbedingungen verändern wir unsere 
eigene Evolutionsperformance, so gelten denoch sogar für unsere 
politischen Entscheidungen die Gesetze der Evolution. Wir können auch im 
politischen und wirtschaftlichen langfristig nicht gegen die Gesetze der 
Evolution verstoßen, und damit beziehe ich mich in Gedanken auf den Fakt 
das auch unsere Gesellschaftsysteme einer Evolution unterliegen wie die 
Natur.
Nun, die Evolution bevorzugt ausnahmsweise Gesellschaften, genauer 
Populationen, die als Ganzes gesund und gering unform sind. Dh. die 
Gesundheit und die Unterschiedlichkeiten der Individuuen einer 
Population bestimmt die Überlebensfähigkeit der gesammten Population. 
Nun, wie sieht es in unserer Population heutzutage aus ? Sind der 
überwiegende Teil der Individuuen gesund ? Sind wir wirklich alle so 
unterschiedlich oder eher uniform, im sogenannten Mainstream ? 
Akzeptieren wir unsere Unterschiedlichkeiten als einen Vorteil für ein 
gemeinsammes besseres Überleben oder könnte es sein das wir heute noch 
darüber streiten welche Hexe Babajaga die Mächtere ist unter all den 
Göttern ?

Wir können also nicht dauerhaft Entscheidungen treffen die nur einem 
kleinen Teil der Menschen von realem Nutzen ist. Wir können politisch 
auf längere Zeit immer sagen wir mal "rechte" Entscheidungehn treffen 
auf kurz oder lang wird aber eine politische "Ausgleichbewegung" 
einsetzen müssen die das zu extreme Kräfteverhltnis in der Gesellschaft 
wieder "ausbessert".

Es kommt also der Zeitpunkt wo auch der rechteste Politiker einer linken 
Entscheidung zustimmen muß, und umgekehrt. Es kommt der Zeitpunkt wo 
selbst der gläubigste Gläubige die Einsicht zeigen muß sich der Realität 
anzupassen und sein Wunschdenken in den Hintergrund zwingen muß.

Mir persönlich ist nur eines wichtig dabei, kein Stillstand.

Gruß Hagen

von Sven P. (Gast)


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Was mich daran außerdem noch stören würde: Wie genau muss man denn so 
einem Politiker noch begreiflich machen, dass Zensur -- nennen wir es 
doch mal beim Namen -- so nicht funktioniert?

Je mehr deren Kontrollzwang ausufert, desto mehr werden sich GPG, SSL 
und dergleichen verbreiten. Je mehr Routen gekappt werden, desto mehr 
wird im Userland neu geroutet (im einfachsten Fall mit TOR). Je mehr 
mitgehorcht und ausgespäht wird, desto mehr werden sich GPG, SSL und 
dergleichen verbreiten.
Und selbst, wenn irgendwer die Modems in der Vermittlung abstellt. Ich 
geb dem Zustand zwei Monate, bis es Datenklos und (HAM-)Modems an jeder 
Ecke zu kaufen gibt und das ein oder andere Mailboxnetz wieder 
aufersteht.

Die Technischen Möglichkeiten sind da, und zwar in einer Form, in der 
sie jeder Laie benutzen kann.

Und jetzt mal Hand aufs Herz: Wer wirklich Kinder *** und Musik raubt, 
der kommt auch weiter an seinen Schmuddeldreck heran. Im Rechenzentrum 
hat man früher immer gescherzt: Never underestimate the bandwidth of a 
truckload of data tapes.

Was will man also überhaupt kontrollieren?

Zu alledem kann ich mir auch gut vorstellen, dass viele Leute es einfach 
nur noch Leid sind. Wenn man heute noch als Weltverbesserer auftritt, 
führt das zwangsläufig irgendwann zu Depressionen, wenn man erkennt, 
welche Korinthenkacker in ihren hinterletzten Löchern die abstrusesten 
Hirnfürze aufschreiben und die dann ernstlich noch in Gesetzestext 
gießen.

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