Trenntransformator

#2162934
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Für einen gefährlichen Strom über den Körper ist eine zweipolige 
Verbindung mit einem Stromnetz notwendig.

Bei den meisten Schutzmaßnahmen ist einer der Pole des Stromnetzes mit 
"Erde" verbunden und mit größter Sicherheit die erste Verbindung des 
Körpers mit dem Stromnetz bereits vorhanden.

Nur EINE Berührung des falschen Leiters führt dann  zum Stromschlag.

Bei einem über Trenntrafo betriebenen Gerät verzeiht die Technik den 
ERSTEN Fehler. Da kann  man (einpolig) jeden Teil des Netzes berühren 
ohne dass es gefährlich ist. Der eine Leiter, der berührt wird, wird 
dann zum Erdungspunkt.

Einschränkung:

Dann werden aber andere Teile des Netzes gefährlicher als im normnalen 
Netz, zum Beispiel wird das Gehäuse des Geräts, wenn man die "Phase" 
berührt, zum spannungsführenden Teil in bezug auf den Körper.

In der Praxis kommt es aber doch zu dem Resultat, dass der Trenntrafo 
eine etwas höhere Schutzwirkung vor Stromunfällen bringt, vorausgesetzt, 
man schludert nicht und fasst dabei den "Schutzerder" oder das Gehäuse 
des Geräts auch noch an.
Gast #2163017
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Peter R. schrieb:
> vorausgesetzt,
> man schludert nicht und fasst dabei den "Schutzerder" oder das Gehäuse
> des Geräts auch noch an.

Deshalb hat sich folgende Regel bewährt:
Beim Umgang mit potentialfreier Netzspannung immer eine Hand (bei 
Rechtshändern die linke ;-)) in der Hosentasche lassen.
Damit lässt sich zumindest die Gefahr eines Hand-Herz-Hand-Stromschlags 
beseitigen.

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