Hey Hab neulich ein paar Auktionen verfolgt vom gleichen Anbieter. Der Typ hatte vorher ein paar Zahnstocher und alte Unterhosen verkauft und hatte daraus etwa 10 Bewertungen. Nun bot er plötzlich gleichzeitig etwa 20 hochpreisige Produkte an wie IPad2, Sony Vaio usw. Alle Auktionen liefen zur selben Zeit aus. Nun dachte ich mir, ich schau mal rein, ob es irgend welche negativen Bewertungen gegeben hatte. Doch jetzt gibt es die Auktion plötlich nicht mehr, das heißt es erscheint nicht die Meldung dass die Auktion bereits beendet sei, sondern schlicht und einfach nicht gefunden. Ich nehme an, dass bei den Auktionen wohl etwas krumm war und der Buchtbetreiber diese anschließend aus dem System entfernt hat, sodass Otto Normalverbraucher von den ganzen Schandtaten auf der Plattform nichts mitbekommt. Hut ab sag ich nur von solch einem transparenten Betrieb... Eine Frage, kann ich die Seite irgendwie aus dem Cache holen, damit ich den Anbieternamen usw. herausfinden kann?
Was sollen sie denn deiner Ansicht nach tun? Den Inhaber des möglicherweise gekaperten Accounts an den öffentlichen Pranger stellen? Stell dir einfach mal vor, es wäre deiner. Weiss nichts obs so ist oder ob der selber mit dem Geld stiften gehen wollte, aber ebay muss damit rechnen.
Ein Mensch, der etwas verkaufen will, muß mindestens 50 Bewertungen haben, ehe er nicht mehr zur Benutzung von Paypal gezwungen wird. Was hätte passieren sollen? Wenn der ersteigerte Gegenstand nicht beim Käufer angekommen wäre, hätte Paypal dem Verkäufer das Geld nicht gutgeschrieben. So sollte es jedenfalls sein.... MfG Paul
Gekaperte Accounts kann der Betreiber dicht machen. Das Auktionen plötzlich aus dem Angebot entfernt wurden muss andere Gründe haben. Man kann ja bei Auffälligkeiten diese dem Betreiber melden. Was das sein kann und den Betreiber zu solchen Massnahmen veranlässt kann man leider nicht nachvollziehen.
Auch ein netter Verkäufer: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=270738896325 Zitat: "Verkauf und Lieferung aller meiner bei ebay angebotener Artikel ausschlieslich nur an Fachmänner , nicht an Frauen , egal welcher Artikel. Bekomme ich einen weiblichen Namen bei der Kaufabwicklung über ebay zugesand, so ist der Kauf ungültig und es erfolgt keine Liefung. Unkosten dies bezüglich, die mir entstanden sind, ( ebay Verkaufsprovision sowie mein Zeitaufwand anteilig, 1h = 35€ ) trägt die Käuferin." da freut sich die potentielle Käuferin!
Michael S. schrieb: > Was das sein kann und den Betreiber zu solchen Massnahmen veranlässt > kann man leider nicht nachvollziehen. Und worin liegt der Anspruch völlig Unbeteiligter, zweifelhafte Auktionen auch nachträglich nachvollziehen zu können? Welcher Nutzen entsteht für dich dadurch? Geh davon aus, dass der Sachverhalt für ebay vorerst unklar ist und ein Verbleib trotz Verdachts auf Missbrauch möglicherweise ebay selbst in Regresspflicht bringt. Es besteht ja auch die Möglichkeit, dass der Inhaber eines längst vergessenen Accounts nicht dreimal täglich seine uralte Mailadresse durchschnüffelt.
Hans H. schrieb: > da freut sich die potentielle Käuferin! Oder er selber denn ich vermute (so richtig blicke ich da nicht durch) daß das AGG da auch noch was mitzureden hat. Seltsamer Typ. ;)
Hans H. schrieb: > Auch ein netter Verkäufer: Wo hat das Sackgesicht denn 833 positive Bewertungen her? Interessant finde ich auch, daß so ein Hampel, und nicht nur der, immer noch als privater Verkäufer durchgeht. Würde mich mal interessieren, was das Finanzamt dazu sagt. mfg.
Ach Sache ist einach: der bekommt keine ab und ist deshalb nun sauer...
Ob der die Platinen von Elektor kopiert? Dann würde ich gern mal die Erlaubnis von Elektor, bzw. des Autors sehen. Was die Bedingungen von diesem "netten" Verkäufer angeht, sind einige gar nicht so verkehrt. Andere na ja. Ob hier ein Diskriminierungsgrund vorliegt, glaube ich eher nicht und das Finanzamt wird sich auch nicht dafür interessieren wenn keine Gewinnerzielungsabsicht erkennbar ist. Es ist eher zu vermuten das die Artikel mal mehr gekostet haben und jetzt mit Verlust wieder verkauft werden. Für mich ist das keine Gewinnerzielungsabsicht, sondern nur Verlustminderung. Bei Versteigerungen würde ich diesen Sachverhalt immer vermuten. Frauen und Technik ist leider nicht ohne Grund ein Thema. Mir wäre lieber wenn man wüsste ob eine Frau technische Waren anbietet. Oft stimmen Beschreibung und Wirklichkeit nicht überein, aber vielleicht liegt das auch daran das viele Frauen daheim den Haushalt/die Familie hüten und dann die Zeit nutzen etwas unnützes zu verscherbeln während der Mann auf der Arbeit die Brötchen verdient. Hans H. schrieb: > Verkaufsprovision sowie mein Zeitaufwand anteilig, 1h = 35€ ) trägt die > Käuferin." Kein Privatverkäufer bekommt gerichtlich solche Summen, es sei denn er handelt nachweislich gewerblich und führt Sozialabgaben/Steuern ab. Das ist nur Drohgebärde, mehr nicht.
Michael S. schrieb: > und das Finanzamt wird sich auch nicht > dafür interessieren wenn keine Gewinnerzielungsabsicht erkennbar ist. > Es ist eher zu vermuten das die Artikel mal mehr gekostet haben und > jetzt mit Verlust wieder verkauft werden. Für mich ist das keine > Gewinnerzielungsabsicht, sondern nur Verlustminderung. Der Erlös spielt i.d.R. keine Rolle bei der Frage, ob Gewinnerzielungsabsicht bzw. gewerblicher Verkauf vorliegt. Bei der Menge an Artikeln, die er in relativ kurzer Zeit einstellt, darunter auch einige hochpreisige, dürfte er eigentlich nicht mehr als Privatverkäufer durchgehen. Gegenüber gewerblichen verschafft er sich nämlich Vorteile durch Nichtabführung von Umsatzsteuer (geringerer Endpreis), Vermeidung des Widerrufsrechts und noch anderer Dinge. Kaufen würde ich bei ihm schon wegen des arroganten Auftretens nicht.
> "Verkauf und Lieferung aller meiner bei ebay angebotener Artikel > ausschlieslich nur an Fachmänner , nicht an Frauen , egal welcher > Artikel. Bekomme ich einen weiblichen Namen bei der Kaufabwicklung über > ebay zugesand, so ist der Kauf ungültig und es erfolgt keine Liefung. > Unkosten dies bezüglich, die mir entstanden sind, ( ebay > Verkaufsprovision sowie mein Zeitaufwand anteilig, 1h = 35€ ) trägt die > Käuferin." Ohnehin sittenwidrig und damit ohne Zweifel eine ungültige Klausel. Wäre nichtmal einklagbar, also keine Panik bei solchen Deppen. Joe
A. K. schrieb: > Und worin liegt der Anspruch völlig Unbeteiligter, zweifelhafte > Auktionen auch nachträglich nachvollziehen zu können? Welcher Nutzen > entsteht für dich dadurch? Damit der Neukunde ein neutrales Bild der Plattform erfahren kann und dementsprechend vorsichtig einkaufen kann. Wenn hingegen der Betreiber den Inhalt der Plattform dahingehend modifiziert, dass das potentielle Erkennen von "Macken" am System nicht möglich ist, wird dem Kunden dadurch ein falsches Sicherheitsniveau übermittelt. Dies verleitet natürlich dazu, dass auf der einen Seite (zum Vorteil des Buchtbetreibers) mehr eingekauft bzw. ersteigert wird, auf der anderen Seite aber auch viel blauäugiger. Wenn ich dir ein Auto verkaufe und es schaffe, dir das Erkennen bestimmter Defekte zu verhindern, sprciht der Gesetzgeber von "Täuschung" was natürlich strafbar ist. Das ganze praktiziert der Betreiber der obigen Seite eben virtuell. Aja kurz zum Thema Paypal: Die Rückerstattung des Kaufpreises durch Paypal ist geschieht auf reiner Kulanzbasis, da kann man bei größeren Beträgen u.U. auch nichts einklagen...
Und wie will der pot. Neukunde ein beendetes Angebot finden? Man kann zwar danach suchen, aber meissten suchen halt nach laufenden Auktionen. Wobei ich mir noch nicht mal sicher bin das die Suchfunktion auch vorzeitig beendete auflistet.
> "Verkauf und Lieferung aller meiner bei ebay* angebotener Artikel > ausschlieslich nur an Fachmänner , nicht an Frauen , egal welcher > Artikel. Bekomme ich einen weiblichen Namen bei der Kaufabwicklung über > ebay* zugesand, so ist der Kauf ungültig und es erfolgt keine Liefung. > Unkosten dies bezüglich, die mir entstanden sind, ( ebay* > Verkaufsprovision sowie mein Zeitaufwand anteilig, 1h = 35€ ) trägt die > Käuferin." >>Ohnehin sittenwidrig und damit ohne Zweifel eine ungültige Klausel. >>Wäre nichtmal einklagbar, also keine Panik bei solchen Deppen. >> >>Joe Der angesetzte Stundenlohn ist sicherlich sittenwidrig und diese Klausel im Kleingedruckten zu verstecken genügt ebenfalls wirksam vom Kaufvertrag zurückzutreten. Die Tatsache, dass der Händler eher gewerblich auftritt erfodert ohnehin ein 14-tägiges Rückgaberecht, da Onlinehandel. Die eigentliche Klausel, mit Frauen nicht handeln zu wollen ist jedoch keineswegs sittenwidrig, sondern schlicht und einfach unternehmerische Freiheit. Ansonsten könntest du bei jeder Ladies-Night die Sitten-Keule herausholen...
Jörg S. schrieb: > Und wie will der pot. Neukunde ein beendetes Angebot finden? Gehe zu seinen Angeboten (Ist auf jeder seiner Auktionen rechts "andere Artikel anzeigen" zu finden), da findeste "beendete Angebote". Allerdings nur die, die normal liefen und nicht vom Plattformbetreiber gelöscht wurden. Man kann allgemein beendete Angebote aus Kategorien anzeigen oder von Verkäufern. Beides ist möglich.
Electric R. schrieb: > Damit der Neukunde ein neutrales Bild der Plattform erfahren kann und > dementsprechend vorsichtig einkaufen kann. Wenn also Auktionen eines Accounts einkassiert werden, aber zwecks vermeindlicher Transparenz weiterhin sichtbar bleiben, dann würdest du vorsichtshalber die Finger von diesem Anbieter lassen. Das ist ja wohl der Sinn deiner Forderung. Könnte ja sein dass... Wenn es sich dabei allerdings um einen gekaperten Account gehandelt hat, dann wäre diese Handlung von dir ein unbegründetes Vorurteil und eben grad nicht neutral. Der Inhaber des Accounts hätte sicherlich einen Anspruch auf vollständige Löschung der Angebote durch ebay, wenn nicht von ihm veranlasst, was manche notfalls gerichtlich durchsetzen würden. Möglicherweise sogar mit Schadenersatzanspruch gegenüber ebay, wenn trotz begründeten Verdachts nicht gelöscht oder unsichtbar gemacht. Wenn zwecks Transparenz solche Auktionen als "gestoppt weil Account vermutlich gekapert" gekennzeichnet würden, dann wirkt das wie ein öffentlicher Pranger für den Inhaber dieses Accounts. Auch hier folgte garantiert Arbeit für Gerichte mit Löschung als Folge. Nope. Natürlich will ebay nicht auf die Homepage schreiben "haut ab, hier ists unsicher", aber manche solcher Handlungen von ebay sind schlicht unvermeidlich.
Electric R. schrieb: > Damit der Neukunde ein neutrales Bild der Plattform erfahren kann und > dementsprechend vorsichtig einkaufen kann. > Wenn hingegen der Betreiber den Inhalt der Plattform dahingehend > modifiziert, dass das potentielle Erkennen von "Macken" am System nicht > möglich ist, wird dem Kunden dadurch ein falsches Sicherheitsniveau > übermittelt. Diese Aussage ist doch fernab von jeglicher Realität. Wenn dem so wäre, dann müsste z.B. der Verkäufer eines Handies bekanntgeben, dass dieses viele Schwachstellen hat und dadurch gehackt werden könnte, abgehört und vieles mehr. Hat Dein entwickeltes Gerät eine Macke, dann wirst Du das den Kunden auch nicht gleich auf die Nase binden, sondern versuchen, bald eine verbesserte Version rauszugeben und allenfalls bestehende Geräte auszutauschen wenn wirklich nötig. Aber mit vielen Macken lässt es sich durchaus gut leben und man muss diese nicht explizit kommunizieren.
Ebay war "früher" mal interessant. Jetzt findet man nicht mehr so tolle Schnäppchen weil es immer weniger Privatverkäufer sind. Riskant sind auch immer diese gewerblichen-1-mann verkäufer. einem bekannten passiert: schon 2 mal keine Ware bekommen, da der verkäufer genau dann Pleite ging als man gesteigert und überwiesen hatte... War aber auch nicht abzusehen: Top bewertungen (SEHR viele!), aber irgendwann ging ihnen dann das geld aus... Teuere Sachen würd ich da eh nimmer kaufen, wenns nur 5€ für China-LEDs sind kann mans verschmerzen wenn man nix bekommt... Zum Verkäufer: Ich würde da nicht kaufen wollen.
J. O. schrieb: > Ebay war "früher" mal interessant. Jetzt findet man nicht mehr so tolle > Schnäppchen weil es immer weniger Privatverkäufer sind. Paypal hat auch viele verscheucht, vor allem die die gern mal Käufer über den Tisch ziehen wollten. Was im Moment auffällig ist das das Preisniveau am steigen ist. Scheint wohl z.Z. zu viel Geld im Umlauf zu sein. Schnäppchenkäufe sind dann natürlich Essig.
>Scheint wohl z.Z. zu viel Geld im Umlauf zu sein. Schnäppchenkäufe sind >dann natürlich Essig. Hm, ich habe gehört das die nächste Woche der Spargel günstiger sein soll, wegens der aktuellen Wetterlage ;)
Hagen Re schrieb: > Hm, ich habe gehört das die nächste Woche der Spargel günstiger sein > soll, wegens der aktuellen Wetterlage ;) Oder das den Leuten von der vielen Spargelmampferei (ist ja momentan auch nicht billig) das Zeug schon aus den Ohren kommt. Dann wird dieses Edelgemüse dann auch nicht mehr so oft gekauft.
>Oder das den Leuten von der vielen Spargelmampferei
Spargel ist harntreibend. Da hat sich schon so Mancher verpisst.
;-)
MfG Paul
>Nun bot er plötzlich gleichzeitig etwa 20 >hochpreisige Produkte an wie IPad2, Sony Vaio usw. Alle Auktionen liefen >zur selben Zeit aus. Nun dachte ich mir, ich schau mal rein, ob es >irgend welche negativen Bewertungen gegeben hatte. Dabei habe ich 2008 700 EUR verloren und von Ebay-Versicherung 150EUR erstattet bekommen. Ich wollte einen Honda Strom-Generator ersteigern. Die Bande hat sich so um 70.000 EUR ergaunert. Ich hatte gerade bezahlt, als ich merkte, dass negativ-Bewertungen auftauchen. Die hatten sich jahrelang auf diesen Clou vorbereitet.
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