So guten Morgen.
Mal abgesehen davon, dass das jetzt natürlich offtopic wird, will ich
hier dennoch mal versuchen was zu der Bootrapschaltung zu sagen.
Ohne den C wird der Eingangswiderstand der Schaltung maßgeblich durch
R3+(R1 || R2) bestimmt. Selbst mit C gilt dies für Frequenzen für die
das Boostrapping noch nicht wirksam ist. Somit sollten diese 3
Widerstände schon mal recht hochohmig dimensioniert sein. Ich hatte da
mal eine Variante verwendet, bei der R1,R2 und R3 so im Bereich um
40kOhm bis 68kOhm lagen.
Weiter ist wichtig zu wissen, dass das Bootstrapping erst ab der
Frequenz
f=1/(2*pi*C*[R1 || R2]) wirksam ist. Will man also das Bootstrapping
auch schon für kleine Frequenzen haben, und ist [R1 || R2] hochohmig, so
kann der C kleiner ausfallen.
Ist nun [R1 || R2] hochohmig so fällt diese Parallelschaltung
hinsichtlich Re nicht sonnderlich ins Gewicht, und die Eingangsimpedanz
berechnet sich zu:
R_in=R3' || (r_be + ß*Re) mit R3'=R3*[(ß*Re)/r_be]
R3' ist der dynamisch "hochtransformierte" R3. Du siehst, also dass R1
und R2 nicht mit eingehen, solange deren Parallelschaltung gegenüber Re
sehr groß ist. Denn es gilt kleinsignalmäßig für den wirksamen
Emitterwiderstan:
Re || R1 || R2
Gruß