Eisenbahn... Hehe... Auch in Umspannwerken soll es soetwas geben - da
reicht dann aber nicht mal mehr das ganze 19"-Rack, ja nichtmal mehr der
gesamte 19"-Schrank! Ich denke erstmal nicht, dass der Threadstarter
nebst den paar kV auch ein paar kA (zumindest nicht für mehr als ein
paar Nanosekunden) durch den Steckverbinder leiten will/kann.
'Verfügbar' sind solche Steckverbinder durchaus, Hersteller z.B. FUG,
Heinzinger, Guth, Lemo, ...
Herstellerunabhängig gibt es da ja noch die gängigen normen HV-BNC (je
nach Hersteller für 3-5kV Nennspannung spezifiziert) und SHV-5 (5kV
Nennspannung), SHV-10 (10kV Nennspannung)und SHV-20 (20kV Nennspannung).
All diese Serien sind aber per Bajonett oder Gewinde gekuppelt, was in
einem Einschub ja schlecht umsetzbar ist.
Persönlich empfehlen kann ich Guth sowie Lemo:
http://www.guth-hv.de/hv/de/zubehor/zubehor/hochspannungssteckverbinder.html
...einfach mal anfragen. Die haben viele, gute Sonderlösungen selbst
erarbeitet (resultierend aus ihrem alltäglich Umgang mit Hochspannung)
und sind bei diesen Produkten deutlich günstiger als der nächstgenannte
Kandidat, Lemo:
http://www.lemo.de/downloads/kataloge/hochspannung.pdf
Die Lemo-Steckverbinder lassen sich wohl noch am ehesten ohne viel
Aufwand in ein Einschubsystem einbetten, da auch die
Hochspannungs-Vertreter das gängige Lemo Push-Pull-System verwenden;
entfernt man nun die Klammer, rastet der Steckverbinder selbst nicht
mehr ein - so ließe sich das in einem Einschub verbauen.
Die herausragende Qualität in Design sowie Verarbeitung lässt sich Lemo
allerdings auch bezahlen...
Zu den Isolationsabständen:
Ab diesem Spannungsbereich macht Hochspannung auf Platinen nur noch mit
Vergussmasse Spaß - dann wird es aber wiederum relativ umkritisch und
selbst ..30kV werden in 19"-Einschüben realisierbar - was man ja auch an
der Verfügbarkeit derartiger Netzteile (z.B. FUG oder Oltronix) sieht.