Gast
#2172464
Hallo! Ich entwickle einen Controller für ein Sensorsystem und versuche gerade folgendes Problem zu lösen: Ich habe eine externe Spannungsversorgung von 24V (DC), die aber nur zeitweise zur Verfügung steht. Die Zeiten ohne diese Versorgung will ich mit einer Batterie überbrücken. Die vorläufig ausgesuchte Batterie hat 3V. Damit will ich drei Sensoren und einen Mikrocontroller (Atmega16) versorgen, die jeweils 5V benötigen und insgesamt bis zu ca. 125mA schlucken. Da ich nicht kontrollieren kann, wann die externe Spannungsversorgung ein- bzw. ausgeschaltet ist, brauch ich eine Schaltung, die automatisch umschaltet. Dazu habe ich mir beigefügte Schaltung überlegt, in der ich einen P-Kanal-MOSFET dazu nutze. Aus den 24 V mache ich mit einem Spannungswandler VOR dem MOSFET (und vor der Diode) 5V. Dann habe ich nach der Diode leider keine 5V mehr. In der Simulation sind es 4,2 V; die Sensoren laufen erst ab 4,75V. Deshalb will ich nach dem Umschaltsystem einen Step-Up-Converter schalten (an der Stelle an der im Schaltbild der Widerstand "Last" eingezeichnet ist) und daran meine Sensoren und den Controller hängen. Kann man das so machen? Eine Simulation hat außerdem gezeigt, dass von den 3V aus der Batterie nach dem Umschaltsystem 1,5V angekommen (wenn die andere Spannungsquelle abgeschaltet ist). Das würde für den Step-Up-Converter (ein LTC3401) immer noch ausreichen. In einem nächsten Schritt soll auch noch eine SD-Karte versorgt werden. Diese benötigt 3,3V. Meine Überlegung: Parallel zu dem einen noch einen zweiten Step-Up-Converter (ebenfalls LTC3401) schalten und auf 3,3V Ausgangsspannung einstellen. Dann kann ich sogar den Mikrocontroller mit 3,3V statt 5V betreiben, um Strom zu sparen. Ist das eine gute Idee oder könnte das zu unerwünschten Effekten führen? Kann mir dazu jemand eine qualifizierte Einschätzung geben? Freundliche Grüße, Andrea
