Klaus Ausderkasse schrieb:
> man legt dem chef das kündigungsschreiben vor. Man hat selbst
> unterschrieben, datum steht drauf und der chef unterschreibt auch
> nochmal. Dann macht man sich noch schnell ne kopie davon und ist sicher.
Idealerweise ja. Praktisch kann der Chef immernoch sagen das ist alles
nie passiert und die Unterschrift gefälscht, was dann?
> Die kündigung einem angestelltem zu übergeben ist nicht gerade klug. Der
> chef kann so, falls er will, 100% darauf gehen, dass er kein schreiben
> von dir erhalten hat und deine kündigung wäre somit hinfällig.
Man sollte schon einen Zeugen haben.
> Wie man auf die idee kommt, seine kündigung einem angestelltem zu geben
> frag ich mich aber schon.
Pfff, die HR-Leute z.B. sind doch genau dazu da? Wenn man wegen jedem
Scheiss zum Chef muss..., und der kann ja trotzdem immer sagen er hätte
nichts erhalten?
> Es bringt dir rein gar nichts den namen des angestellten zu wissen. Der
> sagt einfach er hätte nie was von dir bekommen und das wars...
Das ist das Problem ohne Zeugen.
Ich denke rechtlich ist das wie mit dem Briefkasten - ist der Brief da
drin, ist er im Verantwortungsbereich des Empfängers, wenn der ihn dann
verliert, verbrennt, verschlampt ist das dessen Problem.
Wie immer hat der Absender dann zwei Probleme: Beweise und Geld um einen
Prozess auszufechten.