Hi ihr schlauen Leute :)
ich hätte ein paar kleine Fragen zu der Multiplexer Einheit von ADUs.
Viele ADUs haben sowas anscheinend :)
So wie ich das verstehe, werden intern alle Eingangskanäle sequentiell
auf den MUX-Output gelegt um z.B. einen gemeinsamen OPV zur Verstärkung
der einzelnen Signale verwenden zu können. Danach gehen die Signale dann
wieder zurück in den ADCIN, was der eigentliche Eingang vom ADC ist. Das
wenn der Benutzer Kanal 5 messen will auch wirklich Kanal 5 gemessen
wird, funktioniert wohl irgendwie über eine interne Steuerung die die
herein kommenden gemultiplexten Signale wieder richtig den Kanälen
zuordnet. Ist das ungefähr richtig?
Jetzt gibt es anscheinend oft zwei MUX OUTs: Einen MUXOUTP und einen
MUXOUTN.
Liegen am MUXOUTN wirklich negative Spannungen an, oder bedeutet dies
lediglich, dass hier eine interne Umrichtung dafür sorgt, dass
anliegende negative Spannungen postiv gewandelt werden (damit der ADC
sie später umsetzen kann) und dann aber trotzdem durch den jeweiligen
Ausgang an dem sie anliegen eine Art Kennzeichnung über deren Vorzeichen
erhalten?
Genauso gibt es ja dann wieder einen ADCINP und einen ADCINN - dort
würden dann jeweils positive Spannungen anliegen, aber der ADC wüsste
dann auf Grund des PINs, ob es eine positiv oder negative Spannung ist
und markiert dies dann im Ergebnis der Konvertierung entsprechend. Ist
das so?
Oder liegt an den "N" Pins wirklich eine negative Spannung an? Dann
würde ich nicht verstehen, wie das geht, denn ADCs können doch nur
positive Spannungen umsetzen - oder ?
Und was passiert wenn bei einer Konvertierung an beiden Pins (ADCINN
ADCINP) eine Spannung anliegt? - oder sorgt der Multiplexer dafür, dass
das nicht passiert?
Ihr seht - alles nur Vermutungen...
Falls ihr mir das bestätigen könnt bzw. mir richtig erklären könnt, wäre
ich sehr dankbar :)
Lg
Rene
Hannes Lux schrieb:> Zu allgemein.
Wieso? :)
ADUS haben halt nun mal mehr Kanäle und verfügen über Multiplexer. Die
werden ja wohl alle ungefähr dasselbe machen.
Ich hab doch schon bereits einige Vermutungen angestellt - zu den
einzelnen Absätzen kann man doch ja oder nein sagen - oder nicht?
Zum Multiplexer, den bediehnt man selber. Kanal auswählen, Messung
starten, Ergebnis auswerten, Kanal auswählen....
Das der MUX einen P und N hat liegt daran, dass man mit dieser Art von
Messung die Differenz Messen kann.
Knut
Knut schrieb:> Zum Multiplexer, den bediehnt man selber. Kanal auswählen, Messung> starten, Ergebnis auswerten, Kanal auswählen....> Das der MUX einen P und N hat liegt daran, dass man mit dieser Art von> Messung die Differenz Messen kann.
Danke dir Knut - d. h. P und N ist für differentielles Messen? Aso.
Irgendwie logisch.
Aber was macht denn der ADC selbst, wenn an seinem P und N Eingang etwas
anliegt?
Ist da noch irgendwie ein differenz-bildendes Bauteil vor der
eigentlichen Konvertierung oder wird der P- und der N-Eingang
invdividuell von einander umgewandelt und dannach intern per Software
eine Differenz gebildet.
P und N dürfen außerdem beide nicht negativ sein nehme ich an - oder?
und ich hätte noch ne Frage:
Abgesehen von einem falschen Konvertierungsergebnis: wie schlimm ist es,
wenn bei einem ADC an den Kanal Pins eine Spannung außerhalb des
Messbereichs anliegt? (z.B. 12 V anstatt von 5 V) - geht der ADC da
kaputt? Eher nicht oder? Sollte ja recht hochohmig sein...
ok sorry, war wohl duch zu unkonkret: ich versuchs nochmal :]
1.: Kann ein ADC negative Spannungen umsetzen?
2.: Was passiert bei einer differentiellen Messung bei einem ADC? Werden
beide Kanäle einzeln gemessen und dann die Differenz gebildet? Also
genau das, was man per Software auch hinbekommt, oder befindet sich im
ADC ein "differenz-bildendes" Bauteil, so dass der ADC wirklich nur noch
eine Spannung (und zwar die Differenz) umsetzt?
3.: Was passiert wenn am Eingang von einem 5 V ADC eine höhere Spannung
(15 Volt) anliegt. Falls da etwas durchbrennt: Was brennt durch und
warum? :)
Danke euch
ja, das stimmt - aber die Frage ob was kaputt geht, wenn die Spannung zu
hoch ist, kann ich trotzdem nicht klären. Hier steht:
Outside these limits (hier: 0 - 5 V), the ESD protection devices begin
to turn on and the errors due to input leakage current increase rapidly
kaputt gehen tut dabei also erstmal nichts?
rene p schrieb:> ja, das stimmt - aber die Frage ob was kaputt geht, wenn die Spannung zu> hoch ist, kann ich trotzdem nicht klären. Hier steht:>> Outside these limits (hier: 0 - 5 V), the ESD protection devices begin> to turn on and the errors due to input leakage current increase rapidly>> kaputt gehen tut dabei also erstmal nichts?
Die Grenzen in denen die Messgenauigkeit erhalten bleibt, sind GND - 0.3
V bis VCC + 0.3 V, außerhalb leidet zuerst die Genauigkeit und dann der
Wandler (Zuverlässigkeit, Totalausfall etc.pp. in Abhängigkeit von div.
Parametern). D.h. normalerweise (je nach Einsatz) wird der Strom, der
maximal fließen kann, begrenzt und/oder mit ESD- und/oder
Überspannungsschutzschaltungen vor den Eingängen gearbeitet.