Forum: Offtopic eBay USA und Versandkosten


von Mike M. (mikeii)


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Hi,

ich habe ein Produkt auf eBay.com gekauft, und der Versand Weltweit war 
auf Anfrage. Da ich das aber unbedingt haben wollte, habe ich es direkt 
gekauft.
Laut USPS hätte man mit so 30 Euro rechnen müssen.

Der Verkäufer will aber um einiges mehr, und ich hab ihm gesagt, dass es 
nur 30 Euro kosten würde. Ist Ihm egal, ich soll das andere bezahlen.
Eigentlich kann ich doch den Kaufvertrag sofort wieder auflösen, da 
nicht alle Vertraglichen Bedingungen zum Zeitpunkt des Kaufs von beiden 
akzeptiert wurden, oder?

Danke

von Michael K. (charles_b)


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Mike Mike schrieb:
> Hi,
>
> ich habe ein Produkt auf eBay.com gekauft, und der Versand Weltweit war
> auf Anfrage. Da ich das aber unbedingt haben wollte, habe ich es direkt
> gekauft.
> Laut USPS hätte man mit so 30 Euro rechnen müssen.
>
> Der Verkäufer will aber um einiges mehr, und ich hab ihm gesagt, dass es
> nur 30 Euro kosten würde. Ist Ihm egal, ich soll das andere bezahlen.
> Eigentlich kann ich doch den Kaufvertrag sofort wieder auflösen, da
> nicht alle Vertraglichen Bedingungen zum Zeitpunkt des Kaufs von beiden
> akzeptiert wurden, oder?
>
> Danke

Na, da hättest du eben vorher anfragen sollen. Wenn du auf die Anfrage 
verzichtest ist das für die andere Seite ja fast ein Freibrief...

Zu den Kosten: Aus den USA was nach Europa zu schicken ist für viele 
Amis "a pain in the ass" weil sie zu extra Annahmestellen laufen müssen. 
Daher verschicken sie ungern nach Europa und lassen sich die Fahrt zum 
Postamt extra bezahlen...

Und: Vergiss nicht Zoll und dt. Mehrwertsteuer wenn es sich nicht gerade 
um einen Pfennigartikel handelt.

Einzige Möglichkeit: Direkt an ebay wenden, denn die achten ggf. ein 
wenig drauf, dass sich die Leute nicht an den Versandkosten 
gesundstoßen. Oder den Hinweis auf Meldung als Drohgebärde nutzen.

Ob es ein vertragliches Rücktrittsrecht gibt (so mit 14 Tagen etc. wie 
bei uns) weiß ich nicht.

Also lieber friedlich einigen.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Mike Mike schrieb:
> und der Versand Weltweit war auf Anfrage
> :
> Der Verkäufer will aber um einiges mehr, ...ich soll das andere bezahlen.
Du hast nicht vorher angefragt, echt nicht?

> Da ich das aber unbedingt haben wollte
Dann mußt du eben unbedingt die verlangten Bucks hinblättern. Es ist 
einfach so: du warst es, der die Anweisungen des Vekäufers nicht 
befolgt hat. Und du zahlst jetzt dafür Lehrgeld.
Nimm einfach mal an, du wärst der Verkäufer und du wärst u.U. 100km 
weg vom nächsten USPS Schuppen...

von D. I. (Gast)


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Aus Verkäufersicht kann ich nur sagen, dass Käufer wie du die zu dumm 
zum Scheißen sind, echt zum kotzen sind. Nicht lesen können und dann 
hinterher rumzicken. Sei anständig und zahl die Gebühr denn DU hättest 
vorher anfragen sollen.
Und ja wenn mal jemand 50ct mehr als das reine Porto verlangt, kann man 
vielleicht auf den Gedanken kommen, dass man auch noch VERSANDmaterial 
braucht und auch zur Post fahren muss. Das vergisst man als 
1€-Schmarotzer recht gern.
Das soll natürlich nicht die Verkäufer entschuldigen die über den 
Versand abzocken. Einen Brief muss ich nicht für 6,90€ verschicken. Und 
wenn jemand unversichert verschickt obwohl ich versichert bezahlt habe, 
ist das Paket nie bei mir angekommen.

von Mike M. (mikeii)


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@grotesque

ich frag mich wer hier zu dumm zum Scheissen ist.
anscheinend wohl du, wenn man einfach meint andere Leute beleidigen zu 
müssen.
Wenn du irgendwelche Probleme mit dem sozialen Umgang hast, dafür gibt 
es Therapeuten

Punkt ist, dass 500gr. nur 30 oder 35 Euro kosten.
Der Typ will von mit 120 Dollar!!!

Ich weiß nicht ob bei dir Geld auf den Bäumen wächst, aber ich habs 
nicht zum verschenken.

Was du hier von 50 cent und 1-Euro Schmarozern redest geht mir sonstwo 
vorbei da es weit mehr als ein Euro kostet.

von Michael K. (charles_b)


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Mike Mike schrieb:
> @grotesque
>
> ich frag mich wer hier zu dumm zum Scheissen ist.
> anscheinend wohl du, wenn man einfach meint andere Leute beleidigen zu
> müssen.
> Wenn du irgendwelche Probleme mit dem sozialen Umgang hast, dafür gibt
> es Therapeuten
>
> Punkt ist, dass 500gr. nur 30 oder 35 Euro kosten.
> Der Typ will von mit 120 Dollar!!!
>
> Ich weiß nicht ob bei dir Geld auf den Bäumen wächst, aber ich habs
> nicht zum verschenken.
>
> Was du hier von 50 cent und 1-Euro Schmarozern redest geht mir sonstwo
> vorbei da es weit mehr als ein Euro kostet.

Dass du dich ärgerst ist klar. Aber eingebrock hast du dir das selber.

Die 120 Doller sind rund 85 Euro. 35 Euro wären für dich ok, so dass es 
um 50 Euro geht. Wie schon erwähnt ist der Versand aus den USA eine 
logistische Herausforderung, da man postalisch nicht so international 
aufgestellt ist. Und es wird ne Menge Papierkram fällig. Womöglich noch 
ne längere Anfahrt.

Daher hat der Typ prohibitive Kosten, damit die Leute zwar was kaufen 
können, aber er von vorneherein sicherstellt, dass sein Ebay-Gewinn 
nicht von den vielen Deutsch-Käufern aufgefressen wird, die ihm das 
Leben schwer machen.

Wie schon erwähnt: ebay hat meine ich ne Anlaufstelle für zu hohe 
Portokosten. Aber besser wäre es gewesen, wenn du vorher gefragt hast.

Und: Wie hoch ist der Wert der Ware? Rechne damit, dass du hier Zoll und 
deutsche Mwst. zahlen musst.

von D. I. (Gast)


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Mike Mike schrieb:

>
> Punkt ist, dass 500gr. nur 30 oder 35 Euro kosten.

Wenn er eine entsprechende Versandstelle in der Nähe hat.

> Der Typ will von mit 120 Dollar!!!

Wenn der gute Mann aus der Provinz wie Utah oder Dakota kommt und 
erstmal 70 Meilen zur nächsten internationel Post düsen muss, auch ein 
gerechtfertigter Preis, den du vorher hättest erfragen können. 
Schließlich hat er um Anfrage gebeten.

>
> Ich weiß nicht ob bei dir Geld auf den Bäumen wächst, aber ich habs
> nicht zum verschenken.

Deswegen informiere ich mich auch vorher.

>
> Was du hier von 50 cent und 1-Euro Schmarozern redest geht mir sonstwo
> vorbei da es weit mehr als ein Euro kostet.

Dann informiere ich mich erst recht vorher.

Buch es als Lehrgeld. Der KErl hat sonst den Kack an der Backe, dich 
erstmal als nichtzahlenden Käufer zu melden, damit er seine Ebaygebühren 
fürs Angebot zurückbekommt, die bei einem gewissen Betrag nicht ganz 
unerheblich sind.

von Gregor W. (gregor78)


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Michael K-punkt schrieb:
> Die 120 Doller sind rund 85 Euro.

Das ist nicht ganz richtig, da kommen noch 19% Einfuhrumsatzsteuer 
drauf. Damit kommt der Versand auf 101 EUR.

von Michael K. (charles_b)


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Gregor Wetzel schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> Die 120 Doller sind rund 85 Euro.
>
> Das ist nicht ganz richtig, da kommen noch 19% Einfuhrumsatzsteuer
> drauf. Damit kommt der Versand auf 101 EUR.

Für die 19% Einfuhrumsatzsteuer auf den Kaufpreis kann der Versender 
aber nichts.

Bei Privatpersonen werden die Versandkosten bei der Berechnung von 
Einfuhrumsatzsteuer und Zoll ausgeschlossen. Es bleibt also bei den 120 
Dollar.

Und es wäre auch nicht einzusehen, warum der Versender den Versand 
billiger machen sollte, nur weil auf diesen Versand im Empfängerland 
horrende Steuern erhoben werden.

Wie schon gesagt: lieber vorher schlau machen als nachher jammern.

von Sni T. (sniti)


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Mike Mike schrieb:
> Ich weiß nicht ob bei dir Geld auf den Bäumen wächst, aber ich habs
> nicht zum verschenken.

Dann verstehe ich aber nicht, warum du ohne vorherige Absprache auf 
"buy" geklickt hast..

Frag einfach nett, ob er den Verkauf rückgängig machen kann (bzw. will) 
oder bezahle die 50€ extra als Lehrgeld. Immerhin dürftest du beim 
nächsten mal besser aufpassen. Ist also eine lehrreiche Erfahrung 
gewesen, die doch 50€ wert sein dürfte ;-) Immerhin wird dir die nicht 
mehr abgenommen, hast du dann für dein ganzes Leben ;-)

Ich hab' übrigens für die letzte Bestellung aus USA (>500 Gramm) auch 
~130$ gezahlt, war aber abgesprochen und Express. Also liegt das doch 
noch im Rahmen ;-)

von A. B. (funky)


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Wo bestellt ihr denn bitte? Ich habe bei meinen USA Ebay Bestellungen 
bisher maximal 40-45$ bezahlt...von da daher finde ich die 
Erwartungshaltung mit den 30-40€ Portkosten nun auch nicht wirklich 
verkehrt. Klar hättest Du besser vorher nachgefragt, aber man sollte 
auch mal auf dem Teppich der Realität bleiben.

Wenn der Typ dann nun deutlich mehr haben will, freundlich vom Verkauf 
zurücktreten und gut ist. Als ob der Typ dadurch nun sooo viel Stress 
mit ebay hätte...
aber hauptsache die üblichen Verdächtigen können hier wieder Ihr 
Lehrgeld-Geblubber loswerden.

von D. I. (Gast)


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A. B. schrieb:
> Wo bestellt ihr denn bitte? Ich habe bei meinen USA Ebay Bestellungen
> bisher maximal 40-45$ bezahlt...von da daher finde ich die
> Erwartungshaltung mit den 30-40€ Portkosten nun auch nicht wirklich
> verkehrt. Klar hättest Du besser vorher nachgefragt, aber man sollte
> auch mal auf dem Teppich der Realität bleiben.

Du weißt also was der TO bestellt hat? Vielleicht isses ja etwas 
größeres / schwereres, da ist man dann gleich mit ein paar $ dabei.

Und ja man hat als Verkäufer Gnerv mit Ebay mit nicht zahlenden Käufern.

von A. B. (funky)


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er sagte doch weiter oben das es um die 500gr sind...
Desweiteren: weisst du denn überhaupt, ob der Verkäufer wirklich in der 
Pampa wohnt und wirklich 100km bis zum nächsten Schalter gurken muss was 
ja eine mögliche Rechtfertigung für die hohen Portokosten war? Und ja, 
ich finde 130$ für ne normale Lieferung ohne Express usw bei dem Gewicht 
überteuert.

Da ich selber bei ebay auch kaufe/verkaufe(ok, verkaufen nur noch 
selten) weiss ich zwar das es nervt, aber graue Haare bekommt man 
deswegen nun noch lange nicht...es sei denn man neigt dazu, aus Mücken 
Elefanten zu machen.

von Sni T. (sniti)


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A. B. schrieb:
> Wo bestellt ihr denn bitte? Ich habe bei meinen USA Ebay Bestellungen
> bisher maximal 40-45$ bezahlt...
Wie gesagt, letzte Bestellung war Express und weit unter 48h da (weiß 
nicht mehr, wie lange es genau gedauert hat..)


> Erwartungshaltung mit den 30-40€ Portkosten nun auch nicht wirklich
> verkehrt.
Oder man frägt einfach. Als nächstes kaufen die Leute bei eBay einen 
Artikel für 1000€, mit der Erwartung, ihn für 100 zu bekommen.

> auch mal auf dem Teppich der Realität bleiben.
Bei so einem Blako-Scheck? Wer würde da nicht etwas mehr verlangen?

> aber hauptsache die üblichen Verdächtigen können hier wieder Ihr
> Lehrgeld-Geblubber loswerden.
So ist es nun mal.. vorher überlegen, dann hat man die Probleme nicht.

von A. B. (funky)


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das Express teurer ist, ist mir auch klar...

und was hat das Erwartungsblabla 100/1000€ mit den Portokosten zu tun? 
Richtig...nix!

von Sni T. (sniti)


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A. B. schrieb:
> das Express teurer ist, ist mir auch klar...
>
> und was hat das Erwartungsblabla 100/1000€ mit den Portokosten zu tun?
> Richtig...nix!

Ne Ganze Menge. Du machst Dir, ohne die Möglichkeiten des Verkäufers zu 
kennen oder mit diesem gesprochen zu haben, irgendwelche Erwartungen/ 
Vorstellungen. Und dann soll er sich daran halten, was du dir zuvor 
überlegt hast?

von A. B. (funky)


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Wenn die Vorstellung nich vollkommen abwegig sondern realistisch ist seh 
ich da kein Problem. Und er ist ja nicht von 2€ Porto ausgegangen, 
sondern von um die 30€, was ja durchaus realistisch ist.

Und der Verkäufer muss sich doch an gar nix halten. Der sagt ne: is 
nich, bekommt in 3-4 Mausclicks seine eBaygebühren zurück und gut ist.

von D. I. (Gast)


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Sni Ti schrieb:
>> Erwartungshaltung mit den 30-40€ Portkosten nun auch nicht wirklich
>> verkehrt.
> Oder man frägt einfach. Als nächstes kaufen die Leute bei eBay einen
> Artikel für 1000€, mit der Erwartung, ihn für 100 zu bekommen.

Du wirst es kaum glauben, der dreisteste Fall der mir zweimal bisher 
untergekommen ist:

- Erlass mir die Versandgebühren oder ich bewerte dich negativ.

gefolgt von

- Wenn du mich schlecht bewertest, bewerte ich dich auch schlecht

von Sni T. (sniti)


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A. B. schrieb:
> Und der Verkäufer muss sich doch an gar nix halten. Der sagt ne: is
> nich, bekommt in 3-4 Mausclicks seine eBaygebühren zurück und gut ist.

Es wird aber ein Vertrag eingegangen, dessen sollte man sich bewusst 
sein. Ob der US-Verkäufer zur Rücknahme verpflichtet ist, weiß ich auch 
nicht. Und es ist nun mal nervig, wenn man sein Produkt losgebracht 
hätte, aber sich dann mit Käufern, die nicht lesen können/ denen 
einfällt, dass sie es nicht brauchen/ usw rumzuschlagen. Da wird man als 
privater Verkäufer oft nicht mal gebeten, sondern aufgefordert (!), den 
Kauf rückgängig zu machen. Wenn man dann so nett ist, den Artikel neu 
einzustellen bekommt man beim nächsten Mal weniger, da es viele Käufer 
abschreckt, wenn man den Artikel verkauft hat und nochmal einstellt 
(reicht nach Preistreiberei, etc).
Ich sage nicht, dass die Versandkostenforderung in diesem Fall wirklich 
gerecht bzw logistisch begründet sein muss. Aber wenn man nicht lesen 
kann bzw nicht fähig ist, die Kaufbedingungen vorher zu klären.. Aus dem 
Grund ist man in Deutschland erst ab 18 voll geschäftsfähig, wenn man 
das danach immer noch nicht hinbekommst, braucht man nicht rummeckern.

D. I. schrieb:
> - Erlass mir die Versandgebühren oder ich bewerte dich negativ.

Ich hatte zum Glück bisher nur Probleme, mit Käufern, denen danach 
einfiel, dass sie den Artikel nicht wollen. Dann bestanden die darauf, 
dass sie den Kauf rückgängig machen können und sahen sich dazu auch noch 
im Recht. Ich bin kein Unmensch, es nervt mich zwar, aber ich habe schon 
ein paar man einen Verkauf über eBay zurückgezogen. Aber zumindest 
gebeten sollte man dann werden. Ist immerhin die Kulanz meinerseits und 
keine Verpflichtung. Und in jedem Fall ging der Artikel danach für 
weniger weg.

> - Wenn du mich schlecht bewertest, bewerte ich dich auch schlecht
Das ist inzwischen ja nicht mehr möglich. Es kann nur noch der Käufer 
negativ oder neutral bewerten, dem Verkäufer ist nur eine positive 
Bewertung möglich. Einerseits muss man sich vor Rachebewertungen nicht 
mehr fürchten, andererseits hätten Käufer wie von Dir angesprochen oder 
welche, die über dubiose Zahlungsmöglichkeiten ein Paket nach Nigeria 
wollen eben eine schlechte verdient. Bei einem Handel gibt es eben zwei 
Seiten - und beide können Probleme verursachen.

von Günther G. (grundy)


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Michael K-punkt schrieb:
> Bei Privatpersonen werden die Versandkosten bei der Berechnung von
> Einfuhrumsatzsteuer und Zoll ausgeschlossen. Es bleibt also bei den 120
> Dollar.

ist das in Deutschland so? in Ö wird Warenwert+Portokosten 
zusammengerechnet, davon 20% Einfuhrumsatzsteuer, wenn es über 150€ sind 
Zoll 0...15% dazu und bei USPS 6,50€ abfertigungsgebühr, Freigrenze sind 
22€.
Bei UPS noch ca 8€ pro Zolltarifnummer über 6 Artikeln, Bei DHL pauschal 
42€ über 5 Artikel.

Hab aber auch schon für 150€ Pakete (mit außem aufgedruckten 
Wertangaben) nix bezahlt..kommt eben drauf an wer schaut und weiviel los 
ist.

Portokosten kannst du über ebay anfechten, jedoch kanns sein dass ebay 
sagt die sind angemessen. Hatte das mal mit nem Thailänder der wollte 
viel Porto weil das Paket 10kg hat..verrechnet hätte er aber 50kg, hab 
ihn dann runtergedrückt auf den Preis fürs 10kg Paket. Tatsächlich hatte 
es dann aber nur 4,8kg..naja was solls der inhalt war günstig^^

ich bestell lieber aus china dort ist das porto minimal. beispiel: 3 
Touchpanels 17" aus Glas, dick eingepackt, zerbrechlich usw versendet 
mit DHL Express, Gewicht 4,5kg. Abgeschickt Dienstag Abend, angekommen 
Freitag Mittag, Zollabgaben 20€ (Angegebener Warenwert 100€=>NUR UST nix 
sonst :-)
und gekostet hat das Porto....28USD!!!

von Deutsche B. (kurz-rs)


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Günther Grundböck schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> Bei Privatpersonen werden die Versandkosten bei der Berechnung von
>> Einfuhrumsatzsteuer und Zoll ausgeschlossen. Es bleibt also bei den 120
>> Dollar.
>
> ist das in Deutschland so? in Ö wird Warenwert+Portokosten
> zusammengerechnet

War bei mir letztens aber auch so. Versandkosten gingen zu 2/3 in den 
Zoll ein und auf die ganzen Versandkosten kam zusaetzlich (scheiss ami 
kezboard lazout) die Umsatzsteuer drauf.

Ich halte alles andere fuer (ich hasse qwerty) ein Geruecht. Mein 
Yollbescheid (deutsch: Zollbescheid) scheint mir auch glaubwuerdig zu 
sein.

von A. B. (funky)


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bei mir wurden die versandkosten auch immer zum warenwert addiert. das 
hat mir der zoll auch so gesagt, da ich es nicht wusste und dort 
angerufen habe

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Michael K-punkt schrieb:
> Bei Privatpersonen werden die Versandkosten bei der Berechnung von
> Einfuhrumsatzsteuer und Zoll ausgeschlossen.
Das habe ich schon dreimal anders erlebt: Zoll auf Ware+Versand... :-/
Hast du eine Referenz fürs nächste Mal?

von Michael K. (charles_b)


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Lothar Miller schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> Bei Privatpersonen werden die Versandkosten bei der Berechnung von
>> Einfuhrumsatzsteuer und Zoll ausgeschlossen.
> Das habe ich schon dreimal anders erlebt: Zoll auf Ware+Versand... :-/
> Hast du eine Referenz fürs nächste Mal?

Sorry, ist wohl eine Falschmeldung, die ich hiermit zurückziehe.
Es gab wohl mal Fälle, wo die Leute damit davongekommen sind, aber 
allgemein gilt das nicht. Ich habe mal Lautsprecher aus den USA 
ersteigert. Wert rund 130 Dollar. Gut, der Zoll hat in die Pakete 
gelangt und die Passivmembranen geschrottet (Experten halt) - aber 
Gebühren haben sie dann keine berechnet. Erstattet wurde mir der 
Kaufpreis OHNE den Transport als Schaden.

Es ist natürlich auch so, dass gewiefte Händler das Zeugs billig 
raushauen bzw. auf der Rechnung einen sehr niedrigen Preis für die WARE 
hinschreiben und dann alles in den Versand packen. Die Folge wäre, dass 
der Zoll deutlich weniger einnehmen würde - also geht der dazu über, auf 
alles Zoll zu erheben.

von Günther G. (grundy)


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eigentlich klar dass gebühren auf den transport kommen, man kauft die 
leistung ja auch im ausland.
da müsste er es mit "porto zahlt empfänger" schicken, allerdings ist das 
bei uns dann soooo teuer dass man lieber zoll zahlt
(wollte mal 3kg express nach amerika schicken-> 140€!!)

von X. A. (wilhem)


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Hallo
    vielleicht ist diese Diskussion etwa älter aber passt genau zu dem 
Thema.
Ich hätte eine Frage bzgl. Kosten für auf Ebay gekauften Produkten aus 
den USA.
Nun...nehme wir an, ich müsse für einen Artikel 24 € bezahlen, von denen 
14 sind die Kosten des Artikels und 10 € für den Versand.
War wird verzollt, den gesamten Preis oder nur was ich für den Artikel 
bezahlt habe?!?!(also die 14 €)

Danke
Gruß

von Sni T. (sniti)


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Manchmal verstehe ich nicht ganz, warum man so einen langen Text 
verfasst, anstatt selber mal zu suchen:

http://www.lmdfdg.com/?q=zoll+versand+warenwert

Geht doch um einiges schneller ;-)

von Georg W. (gaestle)


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Argh, nochmals: Einfuhrumsatzsteuer heißt der wesentliche Teil. Und die 
wird ab 22 EUR auf Warenwert und Versandkosten erhoben. Zoll wird auf 
manche Warengruppen in unterschiedlicher Höhe ab 150 EUR Warenwert 
erhoben. Sofern nicht der in den nächsten 95 Minuten stattfindende 
Weltuntergang alles dahinraffen wird. Oder du steigst wie manche meinen 
in eine höhere geistig Sphäre auf und erlangst die Erkenntnis auch 
selbstständig die HP vom Zoll auffinden zu können.

von Holm T. (Gast)


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Das mit Zoll und EUST nur auf den Warenwert funktioniert übrigens schon, 
man muß aber selbst zum Zollamt fahren und erklären das das Privatbedarf 
ist und auch dafür unterschreiben. Zum Zollamt muß ich fast immer, 20km 
Fahrt).
Ich habe da also nur Zoll+Steuer für Bildröhren für einen Röhrenbeamer 
bezahlt.
Wen ndie Sache auf die Firma geht, bezahle ich Zoll auf den Warenwert 
und dann die EUST auch auf den Versand, was aber egal ist, da ich die 
EUST vom Finanzamt wieder zurück bekomme.

Gruß,

Holm

von Vn N. (wefwef_s)


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A. B. schrieb:
> er sagte doch weiter oben das es um die 500gr sind...
> Desweiteren: weisst du denn überhaupt, ob der Verkäufer wirklich in der
> Pampa wohnt und wirklich 100km bis zum nächsten Schalter gurken muss was
> ja eine mögliche Rechtfertigung für die hohen Portokosten war? Und ja,
> ich finde 130$ für ne normale Lieferung ohne Express usw bei dem Gewicht
> überteuert.

Nein, er weiß aber auch nicht, ob der Verkäufer nicht doch in der Pampa 
wohnt. Hätte er die Versandkosten wie vom Verkäufer gewünscht, vorher 
erfragt, hätte er gewusst, was auf ihn zukommt und auf den Kauf 
verzichten können. Jetzt ist es zu spät.

A. B. schrieb:
> Wenn die Vorstellung nich vollkommen abwegig sondern realistisch ist seh
> ich da kein Problem. Und er ist ja nicht von 2€ Porto ausgegangen,
> sondern von um die 30€, was ja durchaus realistisch ist.

Versandkosten sind nicht nur das Porto, und da könne 80€ auch 
realistisch sein, je nach Umständen.

A. B. schrieb:
> Und der Verkäufer muss sich doch an gar nix halten. Der sagt ne: is
> nich, bekommt in 3-4 Mausclicks seine eBaygebühren zurück und gut ist.

Ja aber warum sollte er? Er hat ja offenbar ausdrücklich darum gebeten, 
die Versandkosten zu erfragen, um solche Probleme zu vermeiden. 
Böswilligkeit kann man ihm also schwer unterstellen.

von Purzel H. (hacky)


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Die 120 Dollar sind mit Kurier, zB Fedex. Auch wenn Digikey per Fedex 
guenstig liefern kann, kann das ein Kleiner nicht, den die Gebuehren 
sind fuer Kleinkunden massiv hoeher. Da kommt extra ein Wagen zu mir, um 
das Packet abzuholen. Und es faehrt extra ein Wagen zum Adressaten. 
Ueberlegt mal. Natuerlich gehen da 120 Dollar weg. Hab ich auch schon 
von CH nach A bezahlt. Die machen auch die Zollpapiere.

von Günther G. (grundy)


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@David.P
24€ gehn meistens durch, kommt meist auf verpackung an und wie wertvoll 
das zeug aussieht, beim zoll sitzen keine profis die eine 5€ laserdiode 
von einer 500€ laserdiode unterscheiden können. aber lesen können sie 
also am besten mit dem versender absprechen was er an papieren dazulegt.

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